Merkblatt N2/2007 der ESTV
K A N TO N A L E S T EU E | R N | ||||||||
Merkblatt N 2 / 2007 | |||||||||
DIREKTE BUNDESSTEUER | |||||||||
Naturalbezüge von | Arbeitnehmenden | ||||||||
Dieses Merkblatt gilt erstmals für die Bewertung | |||||||||
der Naturalbezüge | des Jahres 2007 (Bemes- | ||||||||
sungsjahr); es ersetzt das für die Naturalbezüge | |||||||||
2001 bis 2006 massgebende Merkblatt N 2 / 2001. | |||||||||
Merkblatt | |||||||||
über die Bewertung von Verpflegung und Unterkunft | |||||||||
von Unselbstständigerwerbenden | |||||||||
Verpflegung und Unterkunft sind grundsätzlich mit dem Betrage zu bewerten, den der/die Arbeitnehmer/in anderswo | unter | ||||||||
gleichen Verhältnissen dafür hätte bezahlen | müssen (Marktwert). Ab 2007 sind bis auf | weiteres pro Person in der Regel die nachstehenden | |||||||
Ansätze anzuwenden: | |||||||||
Erwachsene 1 | Kinder 2 | ||||||||
Tag CHF | Monat CHF | Jahr CHF | bis 6jährig Tag Monat CHF CHF | Jahr CHF | über 6jährig bis 13jährig Tag Monat CHF CHF | Jahr CHF | über 13jährig bis 18jährig Tag Monat CHF CHF | Jahr CHF | |
Frühstück | 3.50 | 105.– | 1 260.– | 1.– 30.– | 360.– | 1.50 45.– | 540.– | 2.50 75.– | 900.– |
Mittagessen | 10.– | 300.– | 3 600.– | 2.50 75.– | 900.– | 5.– 150.– | 1 800.– | 7.50 225.– | 2 700.– |
Abendessen | 8.– | 240.– | 2 880.– | 2.– 60.– | 720.– | 4.– 120.– | 1 440.– | 6.– 180.– | 2 160.– |
Volle Verpflegung | 21.50 | 645.– | 7 740.– | 5.50 165.– | 1 980.– | 10.50 315.– | 3 780.– | 16.– 480.– | 5 760.– |
Unterkunft (Zimmer 3) | 11.50 | 345.– | 4 140.– | 3.– 90.– | 1 080.– | 6.– 180.– | 2 160.– | 9.– 270.– | 3 240.– |
Volle Verpflegung | |||||||||
und Unterkunft | 33.– | 990.– | 11 880.– | 8.50 255.– | 3 060.– | 16.50 495.– | 5 940.– | 25.– 750.– | 9 000.– |
Bekleidung: Kommt der/die | Arbeitgeber/in weitgehend auch für Kleider, Leibwäsche und | Schuhe sowie für deren Unterhalt und Reini- | |||||||
gung auf, so sind hierfür | zusätzlich CHF 80.– im Monat /CHF 960.– im Jahr anzurechnen. | ||||||||
Wohnung: Stellt der/die Arbeitgeber/in dem/der Arbeitnehmer/in nicht ein Zimmer, sondern eine Wohnung zur Verfügung, so ist anstelle | |||||||||
obiger Unterkunftspauschalen der ortsübliche Mietzins einzusetzen bzw. der | Betrag, um den die Wohnungsmiete gegenüber dem ortsüb- | ||||||||
lichen Mietzins verbilligt wird. Weitere Leistungen der/des Arbeitgebenden | sind pro Erwachsene/n wie folgt zu bewerten: Wohnungsein- | ||||||||
richtung CHF 70.– im Monat/CHF 840.– im Jahr; Heizung und Beleuchtung CHF 60.– im Monat /CHF 720.– im Jahr; Reinigung von Beklei- | |||||||||
dung und Wohnung CHF 10.– | im Monat/CHF 120.– im Jahr. Für Kinder gelten unabhängig vom Alter die halben Ansätze für Erwachsene. | ||||||||
1 | |||||||||
Für Direktorinnen und | Direktoren sowie Gerantinnen und Geranten von Betrieben des Gastgewerbes sowie deren Angehörige gel- | ||||||||
ten die Ansätze für Restaurants | und Hotels; diese sind aus dem Merkblatt N 1 / 2007 ersichtlich, das unentgeltlich bei der kantonalen | ||||||||
Steuerverwaltung bezogen werden | kann. | ||||||||
2 | |||||||||
Massgebend ist das Alter der Kinder zu Beginn jedes | Bemessungsjahres. Bei Familien mit mehr als 3 Kindern sind vom Totalwert der | ||||||||
Kinderansätze abzuziehen: bei 4 | Kindern | 10 %, bei 5 | Kindern 20 %, bei 6 und mehr | Kindern 30 %. | |||||
3 | |||||||||
Eine allfällige Mehrfachbelegung des Zimmers ist im | Pauschalansatz berücksichtigt. | ||||||||
605.040.59d | ESTV / Direkte Bundessteuer | ||||||||