411.5

Verordnung zur Bundesgesetzgebung über die Wehrpflichtersatzabgabe

vom 25.04.1961 (Stand 01.03.2014)

Landammann und Regierungsrat des Kantons St.Gallen

erlassen

in Ausführung des Bundesgesetzes über den Militärpflichtersatz vom 12. Juni 1959 (MPG)1 und der eidgenössischen Vollziehungsverordnung dazu vom 14. Dezember 1959 (MPV)2

als Verordnung:3

(1.) I. Behörden

Art. 1 Amt für Militär und Zivilschutz

Das Amt für Militär und Zivilschutz ist nach den Bestimmungen der Bundesgesetzgebung über die Wehrpflichtersatzabgabe zuständige kantonale Behörde für:

  • a) Veranlagung und Bezug;

  • abis) Mahnung;

  • ater Beantragung einer Pass- und Schriftensperre;

  • b) Stundung und Erlass;

  • c) Rückerstattung bei Dienstnachholung.

Art. 2 Sektionschefs

Die Sektionschefs sind zuständig für:

  1. Abklärung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse von Ersatzpflichtigen im Erlass- und Betreibungsverfahren;

  2. Erteilung von Auskünften an Ersatzpflichtige.

Das Amt für Militär und Zivilschutz kann ihnen weitere Aufgaben übertragen.

Art. 2bis Hauptamtlicher Richter der Verwaltungsrekurskommission

Ein hauptamtlicher Richter der Verwaltungsrekurskommissionentscheidet über die Anordnung einer Pass- und Schriftensperre.4

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

(7.) VII. Schlussbestimmungen

Art. 17bis Rechtsmittel

Verfügungen des Amtes für Militär und Zivilschutz betreffend Erlass5 können mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden.

Art. 18 Aufhebung bisherigen Rechtes

Die Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz betreffend den Militärpflichtersatz vom 27. Juni 19556 wird aufgehoben.

Art. 19 Vollzugsbeginn

Diese Verordnung gelangt rückwirkend ab 1. Januar 1961 zur Anwendung.

nGS 2, 67