034-27-V2012-01.01.pdf
Steuerverwaltung
StP | 34 Nr. 27 |
Allgemeine Abzüge - Ansätze
1. Allgemeines
Bei den nachfolgend unter den Ziffern 2 bis 6 aufgeführten allgemeinen Abzügen gel-
ten sowohl bei den Staats- und Gemeindesteuern als | auch bei der direkten | Bundes- | |
steuer gesetzlich festgelegte Maximalabzüge (Zweiverdienerabzug auch Minimalab- zug). Dabei erfolgt bei der direkten Bundessteuer regelmässig ein Ausgleich der kal- ten Progression. Nachfolgend sind die Maximalansätze pro Steuerperiode aufgeführt.
2. Prämien für Lebens-, Renten-, Kranken- und Unfallversicherungen | |||
sowie Zinsen von Sparkapitalien | |||
Staats- und Gemeindesteuern | Steuerperioden | ||
Maximalabzüge | ab 2005 | ||
für Verheiratete in ungetrennter Ehe 1) | Fr. | 6 200 | |
für übrige Steuerpflichtige | Fr. | 3 100 | |
zusätzlich: | |||
für jedes Kind und für jede unterstützte Person, | |||
für die ein Kinder- oder Unterstützungsabzug | |||
geltend gemacht werden kann | Fr. | 800 | |
Direkte Bundessteuer | Steuerperioden | ||
Maximalabzüge | ab 2011 | ||
für Verheiratete in ungetrennter Ehe 1) | Fr. | 3 500 | |
oder ohne Beiträge an die Säulen 2 und 3a 2) | Fr. | 5 250 | |
für übrige Steuerpflichtige | Fr. | 1 700 | |
oder ohne Beiträge an die Säulen 2 und 3a 2) | Fr. | 2 550 | |
zusätzlich: | |||
für jedes Kind und für jede unterstützte Person, | |||
für die ein Kinder- oder Unterstützungsabzug | |||
geltend gemacht werden kann | Fr. | 700 | |
1) | |||
Partnerinnen und Partner einer eingetragenen Partnerschaft sind steuerrechtlich den Ehegatten gleichgestellt (vgl. StP 12 Nr. 1). Die vorgenannten Maximalansätze für Ehegatten gelten daher auch für Partnerinnen und Partner in tatsächlich unge-
trennter eingetragener Partnerschaft. | |||
2) |
Bei der direkten Bundessteuer erhöhen sich die maximalen Ansätze um die Hälfte, sofern die Steuerpflichtigen keine Beiträge an die Säulen 2 und 3a (Pensionskasse und gebundene Selbstvorsorge) geleistet haben (z.B. AHV-/IV-Rentner/innen).
Dieser Abzug kann jedoch nicht zusammen mit dem | ordentlichen Abzug von | ||
Fr. 3 500 bzw. Fr. 1 700 beansprucht werden. | |||
Detaillierte Ausführungen, insbesondere zur Berechnung des Versicherungsabzugs sowie zur Zuteilungsregelung für Kinder bei nicht gemeinsam besteuerten Eltern fin-
den Sie in der Weisung StP 34 Nr. 19.
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Steuerverwaltung
StP 34 Nr. 27
3. Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a)
Maximalabzüge für Steuerpflichtige | |||
Steuerperiode | mit Zugehörigkeit zu | ohne Zugehörigkeit zu | |
einer | Einrichtung der einer Einrichtung der | ||
beruflichen Vorsorge | beruflichen Vorsorge | ||
2007/2008 | Fr. | 6 365 | Fr. 31 824 |
2009/2010 | Fr. | 6 566 | Fr. 32 832 |
2011/2012 | Fr. | 6 682 | Fr. 33 408 |
Detaillierte Ausführungen | bezüglich der Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge | ||
(Säule 3a) finden Sie in den Weisungen StP 34 Nr. 15, 16 und 17.
4. Drittbetreuungskosten
Maximalabzug Staats- und Direkte Steuerperiode Gemeindesteuern Bundessteuer 2011 Fr. 4 000 Fr. 10 000 2012 Fr. 4 000 Fr. 10 100 Detaillierte Ausführungen zu den Drittbetreuungskosten, insbesondere zur Berech- nung sowie zur Zuteilungsregelung für Kinder bei nicht gemeinsam besteuerten El- tern, finden Sie in der Weisung StP 34 Nr. 24.
5. Mitgliederbeiträge und Zuwendungen an politische Parteien
Maximalabzug Staats- und Direkte Steuerperiode Gemeindesteuern Bundessteuer 2011 Fr. 10 000 Fr. 10 000 2012 Fr. 10 000 Fr. 10 100 Detaillierte Ausführungen zu den Mitgliederbeiträgen und Zuwendungen an politische Parteien finden Sie in der Weisung StP 34 Nr. 26.
6. Zweiverdienerabzug
Minimal- und Maximalabzüge Steuerperioden (nur direkte Bundessteuer) 2011 2012 50 % des niedrigeren Erwerbseinkommen der beiden gemeinsam besteuerten Personen – mindestens Fr. 8 100 Fr. 8 100 – maximal Fr. 13 200 Fr. 13 400 Detaillierte Ausführungen zum Zweiverdienerabzug, insbesondere zur Berechnung, finden Sie in der Weisung StP 34 Nr. 25.
neu - 2/2 - 01.01.2012