RRB Nr. 840/2026
Kantonsschulen Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Realgymnasium Rämibühl, Literargymnasium Rämibühl, Stellenpläne
Rubrum
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 19. August 2026
840. Kantonsschulen Mathematisch-Naturwissenschaftliches
Erwägungen
Gymnasium Rämibühl, Realgymnasium Rämibühl, Literargymnasium Rämibühl (Stellenpläne)
Ausgangslage Der Campus Rämibühl in Zürich wird zwischen 2027 und 2031 einer Gesamtinstandsetzung unterzogen. Daher ziehen die Kantonsschule Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl (MNG) und die Kantonsschule Realgymnasium Rämibühl (RG) im Sommer 2027 für vier Jahre in ein Provisorium am Campus Irchel der Universität Zürich. Die Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl (LG) bezieht vorerst während zweier Jahre das Gebäude des MNG auf dem Rämibühl-Areal und zieht voraussichtlich im Sommer 2029 dauerhaft auf den Campus Riesbach im Zürcher Seefeld, wo derzeit die Kantonale Schule für Berufsbildung (EB Zürich) sowie die Kantonale Maturitätsschule für Erwachsene angesiedelt sind. Die Fertigstellung der Gesamtinstandsetzung der Rämibühlgebäude ist bis zu den Sommerferien 2031 vorgesehen. Die örtliche Trennung der drei Schulen hat Konsequenzen auf mehreren Ebenen. Die drei Schulen verfügen je über einen Stellenplan. Zusätzlich gibt es einen gemeinsamen Stellenplan mit einzelnen Positionen in verschiedenen Bereichen aus Verwaltung und Betrieb. Mit Direktionsverfügung vom 12. Dezember 2019 wurde der gemeinsame Stellenplan der Gymnasien Rämibühl wie folgt festgelegt: Zuordnung zur Kantonsschule Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Lohnklasse VVO 2,0 Hausmeister/in 13 4,0 Hauswart/in 11
Zuordnung zur Kantonsschule Realgymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Lohnklasse VVO 0,2 Hauswart/in 11 4,0 Laborant/in 12 1,85 Laborhilfe 8 1,0 Gärtner/in 11
Zuordnung zur Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Lohnklasse VVO 0,15 Hauswart/in 11 1,0 Techniker/in 15
Aufteilung der Stellenpläne und Stellenbedarf Der gemeinsame Stellenplan soll im Hinblick auf die bevorstehenden Veränderungen auf den 31. Juli 2027 aufgehoben werden. Die Stellen sollen gemäss heutigen Unterstellungsverhältnissen den Stellenplänen der drei Schulen zugeteilt werden. Insgesamt geht die Verteilung gut auf, in einzelnen Bereichen zeigt sich aufgrund der Veränderungen und der Verteilung auf die neuen Standorte noch Anpassungsbedarf; so in den Bereichen Garten und Labor. Im Zuge der Bereinigung und mit der geplanten Aufhebung des gemeinsamen Stellenplans hat sich gezeigt, dass im Bereich Labor am RG aufgrund der gewachsenen Schülerzahl ein Mehrbedarf an Stellen besteht. Aus diesem Grund sollen auf den 1. August 2027 1,4 Stellen Laborant/in in Lohnklasse 12 geschaffen werden. Die heute bestehenden Laborstellen werden dem RG und dem MNG zugeteilt. Für das LG bedeutet dies, dass es das Labor neu aufbauen und personell besetzen muss. In Anlehnung an die Stellenpläne von Schulen vergleichbarer Grösse soll der Stellenplan des LG daher auf den 1. August 2027 um 2,0 Stellen Laborant/in in Lohnklasse 12 und 1,5 Stellen Laborhilfe in Lohnklasse 8 erweitert werden. Für die Bewirtschaftung des Gartenareals am Campus Rämibühl (künftig für RG und MNG) braucht es weiter eine Gärtnerin bzw. einen Gärtner. Die heute bestehende Stelle soll mit dem LG im Sommer 2029 an den Campus Riesbach wechseln. Der Stellenplan des MNG muss daher auf 1. Juli 2029 um 1,0 Stellen Gärtner/in in Lohnklasse 11 erhöht werden. Im Zuge der Bereinigung der Stellenpläne hat sich gezeigt, dass sich die Position der insgesamt 2,6 Stellen Adjunkt/in in Lohnklasse 19 stark verändert hat. Die Komplexität und Spannweite der Aufgaben hat im Allgemeinen, aber auch infolge der Umzugs- und Sanierungsprojekte für alle drei Schulen, der Zusammenarbeit mit der Universität (MNG und RG) sowie des neuen Aufbaus im Seefeld (LG) deutlich zugenommen. Die Adjunktin bzw. der Adjunkt als Leitung der Zentralen Dienste nimmt dabei neben den erweiterten hierarchischen und lateralen Führungsaufgaben eine zentrale Funktion und wichtige Unterstützung der Rektorin oder des Rektors wahr. Dies führt zu einer Erhöhung der Anforderungen an diese Funktionen. Aus diesem Grund sollen die jeweiligen Stellen Adjunkt/in in Lohnklasse 19 auf den 1. Januar 2027 in Adjunkt/in mbA in Lohnklasse 21 umgewandelt werden. Zudem braucht
es aufgrund des Anstiegs der Anzahl der Aufgaben und der Grösse der Schulen dauerhaft für alle drei Schulen je eine Vollzeitstelle. MNG und RG verfügen nur über 0,8 Stellen, LG über 1,0 Stellen. Die Stellenpläne des MNG und RG sollen daher auf denselben Zeitpunkt für diese beiden Schulen um je 0,2 Stellen Adjunkt/in mbA Lohnklasse 21 erhöht werden. Mit Verfügung vom 12. Dezember 2019 betreffend Anpassung der Lohnklassen in den Stellenplänen der Mittel- und Berufsfachschulen legte die Bildungsdirektion im Einvernehmen mit der Fachstelle Lohn des Personalamtes standardisierte Richtpositionen sowie die zugehörigen Lohnklassen fest. Die zu schaffenden Stellen entsprechen diesen standardisierten Richtpositionen, weshalb die jeweiligen Lohnklassen auch hier Anwendung finden.
Kosten Das Verwaltungs- und Betriebspersonal der Mittelschulen wird durch eine Pauschale für Verwaltung und Betrieb finanziert. Die jährlichen Kosten der neu zu schaffenden Stellen und Umwandlungen setzen sich wie folgt zusammen: (in Franken) 2027 2028 2029 2030 ff. MNG 54 225 54 225 100 060 164 231 RG 215 292 215 292 215 292 215 292 LG 175 823 390 049 390 049 390 049 Total 445 340 659 566 705 401 769 572 Die Mehrkosten für 2027 von Fr. 445 340 können innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, kompensiert werden. Die Bildungsdirektion wird ermächtigt, im Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan 2028–2031 im Planjahr 2028 Mehrkosten von Fr. 659 566 im Planjahr 2029 Fr. 705 401 sowie in den Planjahren 2030 und 2031 Fr. 769 572 in der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, aufzunehmen.
Dispositiv
Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Der Stellenplan der Kantonsschule Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl wird mit Wirkung ab 1. Januar 2027 wie folgt geändert: Bisher Neu Stellen Richtposition Klasse VVO Stellen Richtposition Klasse VVO
II. Der Stellenplan der Kantonssschule Realgymnasium Rämibühl wird mit Wirkung ab 1. Januar 2027 wie folgt geändert: Bisher Neu Stellen Richtposition Klasse VVO Stellen Richtposition Klasse VVO
III. Der Stellenplan der Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl wird mit Wirkung ab 1. Januar 2027 wie folgt geändert Bisher Neu Stellen Richtposition Klasse VVO Stellen Richtposition Klasse VVO
IV. Der gemeinsame Stellenplan der Kantonsschulen Rämibühl wird aufgehoben. Die Stellen werden auf den 1. August 2027 wie folgt den Stellenplänen der Schulen zugeteilt: Kantonsschule Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Klasse VVO 2,0 Hausmeister/in 13 4,0 Hauswart/in 11
Kantonsschule Realgymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Klasse VVO 0,2 Hauswart/in 11 4,0 Laborant/in 12 1,85 Laborhilfe 8 1,0 Gärtner/in 11
Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl: Stellen Richtposition Klasse VVO
0,15 Hauswart/in 11 1,0 Techniker/in 15
V. Im Stellenplan der Kantonsschule Realgymnasium Rämibühl werden mit Wirkung ab 1. August 2027 folgende Stellen geschaffen: Stellen Richtposition Klasse VVO 1,4 Laborant/in 12
VI. Im Stellenplan der Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl werden mit Wirkung ab 1. August 2027 folgende Stellen geschaffen: Stellen Richtposition Klasse VVO 2,0 Laborant/in 12 1,5 Laborhilfe 8
VII. Im Stellenplan der Kantonsschule Mathematisch-Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl werden mit Wirkung ab 1. Juli 2029 folgende Stellen geschaffen: Stellen Richtposition Klasse VVO 1,0 Gärtner/in 11
VIII. Mitteilung an Ursula Alder, Rektorin der Kantonsschule Literargymnasium Rämibühl, Rämistrasse 56, 8001 Zürich, Tobias Weber, Rektor der Kantonsschule Realgymnasium Rämibühl, Rämistrasse 56, 8001 Zürich, Susanne Kalt, Rektorin der Kantonsschule Mathematisch- Naturwissenschaftliches Gymnasium Rämibühl, Rämistrasse 58, 8001 Zürich, sowie an die Finanzdirektion und die Bildungsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Die Staatsschreiberin:
Kathrin Arioli