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Änderung des Jagdgesetzes zur Entschädigung für Schäden, welche Biber an Infrastrukturen anrichten

Carobbio Guscetti Marina · P-F · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion

La presidente (Carobbio Guscetti Marina, presidente): Avete ricevuto un rapporto scritto della commissione.

Müller-Altermatt Stefan · Mit-M · Nationalrat · Solothurn · CVP-Fraktion

Mit der Standesinitiative Thurgau wird verlangt, dass Artikel 13 des Jagdgesetzes so angepasst wird, dass die Behebung von Schäden durch Biber an Infrastrukturen wie Strassen, Kanalböschungen, Entwässerungen und Verbauungen vom Bund und von den Kantonen finanziert wird.

Wir haben diesen Artikel 13 anlässlich der Sondersession in diesem Rat behandelt und genau das beschlossen, was der Kanton Thurgau wollte. Artikel 13 Absatz 5 wurde wie folgt von beiden Räten beschlossen: "Bei Schaden, den Biber verursachen, beteiligen sich Bund und Kantone zusätzlich zu Absatz 4 auch an der Vergütung von Schaden an Bauten und Anlagen, die im öffentlichen Interesse liegen, an privaten Verkehrsinfrastrukturen sowie an Uferböschungen, wenn durch deren Schädigung die Hochwassersicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. Entschädigungen werden nur ausgerichtet, soweit die zumutbaren Massnahmen zur Verhütung von Wildschaden getroffen wurden."

Nach Auskunft der Verwaltung ist mit jährlichen Kosten für Entschädigung und Prävention von insgesamt rund einer Million Franken zu rechnen, die je zur Hälfte von Bund und Kantonen übernommen werden. Unter "Bauten und Anlagen, die im öffentlichen Interesse liegen" sind sämtliche Strassen zu verstehen, National-, Kantons- und Gemeindestrassen, sämtliche offiziellen Fuss- und Wanderwege, Bahngeleise, Brücken, also Brückenpfeiler und -fundamente, und Hochwasserdämme. Ebenfalls im öffentlichen Interesse liegen Bauten und Anlagen zur Energiegewinnung, also Elektrizitätskraftwerke.

Unter Schäden an "privaten Verkehrsinfrastrukturen" sind insbesondere Schäden an landwirtschaftlichen Flurwegen zu verstehen. Biberschäden an natürlichen oder künstlichen Uferböschungen sollen nur dann instand gestellt beziehungsweise entschädigt werden, wenn der geschädigte Uferbereich die Hochwassersicherheit gefährden könnte. Hingegen erhöhen solche Prozesse in allen anderen Fällen die Strukturvielfalt der Uferböschung im Sinne des Gewässerschutzes und sind entsprechend nicht zu beheben.

In diesem Sinne, mit dem neuformulierten Artikel 13 und mit diesen Erläuterungen, kann die Standesinitiative als erledigt betrachtet werden. Man hat das Anliegen aufgenommen, man hat es ins Gesetz geschrieben. Es stehen zwar noch Schlussabstimmung und Referendum aus, die Anpassung wurde aber vorgenommen. Wenn die Volksmehrheit anders entscheiden sollte, so wäre dies halt in gliedstaatlicher Solidarität zu akzeptieren.

Ihre Kommission beantragt Ihnen mit 12 zu 7 Stimmen, die Standesinitiative abzuschreiben.

Page Pierre-André · Mit-M · Nationalrat · Freiburg · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei

L'initiative du canton de Thurgovie, qui vise à modifier la loi sur la chasse concernant le versement d'indemnités pour les dégâts causés aux infrastructures par les castors, a été traitée par notre commission.

L'initiative exige la mise en place de bases légales fédérales permettant l'indemnisation des dégâts causés par les castors aux infrastructures que sont les routes, les berges des canaux ainsi que les installations de drainage et d'aménagement des cours d'eau. Les coûts seraient financés par la Confédération et les cantons.

En 2017, la Commission de l'environnement, de l'aménagement du territoire et de l'énergie du Conseil des Etats a élaboré un avant-projet visant à mettre en oeuvre l'initiative. Celui-ci a été établi sur la base du projet de révision partielle de la loi sur la chasse, que le Conseil fédéral a présenté le 23 août 2017. Dans le cadre des débats relatifs à la loi sur la chasse, la commission du Conseil des Etats a intégré au projet du Conseil fédéral les dispositions figurant dans l'avant-projet. Le 13 juin 2018, le Conseil des Etats a adopté les propositions de sa commission.

Conformément à l'article 113 alinéa 2 lettre a de la loi sur le Parlement, l'objectif de l'initiative est atteint, dans la mesure où il a été repris dans le projet de révision de la loi sur la chasse présenté par le Conseil fédéral. Par conséquent, l'initiative devrait être classée.

La révision de la loi sur la chasse, que nous traitons actuellement, traite la problématique des dégâts causés par les castors aux infrastructures, c'est-à-dire aux installations de drainage, aux routes et aux divers aménagements extérieurs, et celle de tous les autres dégâts causés par les castors.

Nous pouvons donc classer cette initiative cantonale.

Carobbio Guscetti Marina · P-F · Nationalrat · Tessin · Sozialdemokratische Fraktion

La presidente (Carobbio Guscetti Marina, presidente): La commissione propone di togliere dal ruolo l'iniziativa.

Abgeschrieben - Classé