20.089
Réforme LPP
Candinas Martin · P-M · Conseil national · Grisons · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
BO 2023 N 525Loi fédérale sur la prévoyance professionnelle vieillesse, survivants et invalidité (Réforme de la prévoyance professionnelle)
Art. 2. al. 1
Proposition de la conférence de conciliation
Sont soumis à l'assurance obligatoire les salariés qui ont plus de 17 ans et reçoivent d'un même employeur un salaire annuel supérieur à 19 845 francs (art. 7).
Art. 7 al. 1
Proposition de la conférence de conciliation
Les salariés auxquels un même employeur verse un salaire annuel supérieur à 19 845 francs ...
Art. 46 al. 1
Proposition de la conférence de conciliation
Tout salarié au service de plusieurs employeurs, dont le salaire annuel total dépasse 19 845 francs, peut, s'il n'est pas déjà obligatoirement assuré, se faire assurer à titre facultatif auprès de l'institution supplétive, de l'institution de prévoyance de son organisation professionnelle ou de l'institution de prévoyance à laquelle est affilié l'un de ses employeurs, si les dispositions réglementaires de celle-ci le prévoient.
Art. 79b
Proposition de la conférence de conciliation
Inchangé
Roduit Benjamin · Mit-M · Conseil national · Valais · Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV.
Ce matin, la conférence de conciliation a débattu les deux dernières divergences. Elle vous propose, par 14 voix contre 12, de fixer le seuil d'entrée à 19 800 francs. Sa deuxième proposition concerne le rachat. Là aussi, la conférence de conciliation suit l'avis de notre conseil en proposant, par 15 voix contre 11, de biffer l'article 79b et donc de ne pas permettre le rachat dans la partie obligatoire.
Comme vous pouvez le remarquer, ces propositions vont dans le sens de revendications, qui peuvent être justifiées, de la part de certains secteurs, comme celui des paysans, des restaurateurs-hôteliers ou encore des artisans.
Permettez-moi de faire encore quelques remarques sur l'importance capitale de la réforme telle qu'elle ressort de nos travaux. Elle n'est qu'un compromis, donc par définition elle déçoit ceux qui voudraient aller plus loin et ceux qui pensent qu'elle va trop loin, mais elle apporte de réels progrès par rapport au statu quo. Elle apporte une meilleure redistribution entre les générations, une prévoyance stabilisée financièrement, un abaissement du taux de conversion, qui est compensé par un processus d'épargne renforcé - à long terme - et par des mesures appropriées en faveur de la génération transitoire - à court terme. La baisse du seuil d'accès permettra de toucher un plus grand nombre de personnes avec de bas revenus, telles que les personnes travaillant à temps partiel, ayant des emplois multiples, c'est-à-dire souvent les femmes. Cela, il faudra le dire dans le cadre d'une éventuelle campagne. Les mesures concernant les prestations sont ciblées. Cela s'oppose à la mini-AVS proposée par le Conseil fédéral.
Ce modèle est finançable, il est financièrement réalisable. Enfin, il nous permettrait de sortir du blocage des réformes, d'éviter une polarisation entre la droite et la gauche comme on en connaît actuellement en France. Cela nous permettrait de préserver un système qui a fait ses preuves jusqu'à ce jour, à savoir celui des trois piliers.
Bref, après deux ans de travail, notre commission et la commission soeur sont convaincues que ce pas est nécessaire. Nous avons la responsabilité en tant que Parlement de présenter ce compromis devant le peuple qui, bien sûr, reste souverain.
de Courten Thomas · Mit-M · Conseil national · Bâle-Campagne · Groupe de l'Union démocratique du Centre
Die Einigungskonferenz der Kommissionen für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates und des Ständerates hat sich heute Morgen in der Schlussrunde auf einen Kompromiss in Bezug auf die BVG-Reform einigen können. Wir können dieses Reformprojekt damit entsprechend erfolgreich abschliessen.
Die erste der letzten beiden Differenzen betraf die Definition der Eintrittsschwelle. Wir haben das auch in unserem Rat intensiv diskutiert. Unser letzter Vorschlag war, im Sinne eines Kompromisses, eine minimale Anpassung an das geltende BO 2023 N 526 Recht, eine Senkung der Eintrittsschwelle auf 19 845 Franken. Der Ständerat wollte zuerst an seiner Kompromissvariante von 17 208 Franken festhalten. Ursprünglich hatte der Nationalrat eine Halbierung dieser Eintrittsschwelle in Betracht gezogen. Im Sinne der Mehrheitsfähigkeit der Vorlage auch bei den gewerblichen und den landwirtschaftlichen Kreisen haben wir uns jetzt auf 19 845 Franken geeinigt, dies mit 14 zu 12 Stimmen.
Die zweite Differenz betraf die Möglichkeit eines Einkaufs ins Obligatorium in Artikel 79b, die der Ständerat aufgrund einer früheren Reformvorlage erneut in dieses Reformprojekt eingebracht hat. Auch das haben wir breit und lange diskutiert. Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir diese Vorlage jetzt nicht mit dieser zusätzlichen Einkaufsmöglichkeit belasten wollen. Die Einigungskonferenz hat mit 15 zu 11 Stimmen beschlossen, sich in diesem Punkt ebenfalls unserem Rat, dem Nationalrat, anzuschliessen.
Damit haben wir ein Reformprojekt vorliegen, das massgebliche Verbesserungen bringt. Die Senkung der Eintrittsschwelle habe ich bereits erwähnt. Sie erlaubt es, 70 000 zusätzlichen Erwerbstätigen die Möglichkeit zu geben, sich im BVG zu versichern; 30 000 haben die Möglichkeit, sich mit ihrem zusätzlichen Einkommen entsprechend zu versichern. Insgesamt sind es 100 000 Personen mehr, die sich im BVG versichern können. Das ist ein vernünftiges Mass. Es hilft, in den erwähnten landwirtschaftlichen und gewerblichen Kreisen die Akzeptanz dieser Reform zu erhöhen.
Wir haben weiter eine Neudefinition des Koordinationsabzuges beschlossen, neu auf 20 Prozent des AHV-Lohnes. Das kommt denjenigen entgegen, die in Teilzeit arbeiten und die mehrfach beschäftigt sind, also insbesondere auch den Frauen. Auch hier haben wir das Versprechen, das wir abgegeben haben, entsprechend eingelöst; das gilt auch für die Aufhebung des minimalen Jahreslohns.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir auch bei den Altersgutschriften einen Fortschritt erreichen, indem wir die älteren Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt nicht länger diskriminieren. Wir haben dort anstatt vier Kategorien Altersgutschriften neu nur noch deren zwei, nämlich die jeweils 9 und 14 Prozent.
Schliesslich haben wir auch bei der Kompensation eine Lösung gefunden. Dort ist der Nationalrat eindeutig dem Ständerat entgegengekommen, sodass bei den Kompensationsmassnahmen rund 50 Prozent aller Neurentnerinnen und Neurentner der Übergangsgeneration ein Anrecht auf einen entsprechenden Rentenzuschlag haben.
Insgesamt haben wir eine Optimierung der Kosten für die künftige Generation erreicht. Diese Reform wird nach den Berechnungen der Verwaltung bis ins Jahr 2045 rund 38,5 Milliarden Franken kosten; bezüglich der Eintrittsschwelle ist ein Anteil von 2,7 Milliarden bestimmt, für die Übergangsgeneration ein Anteil von 11,3 Milliarden Franken. Damit ist diese Variante wesentlich günstiger als die Variante, die der Ständerat ursprünglich beschlossen hat. Wir haben also auch hier eine Optimierung erreicht.
Ich bitte Sie im Namen der Kommission und der Einigungskonferenz, diesem Antrag entsprechend zuzustimmen.
Prelicz-Huber Katharina · Mit-F · Conseil national · Zurich · Groupe des VERT-E-S
Für uns Grüne bleibt es eine enttäuschende Vorlage. Ich erinnere daran: Die Ausgangslage, die wir mit dem Sozialpartnerkompromiss hatten, war, dass trotz der Senkung des Umwandlungssatzes die Renten für alle auf der heutigen Höhe erhalten bleiben, da sie ja schon gesunken sind. Wir hätten für Menschen mit tiefen Renten - Teilzeitmitarbeitende und darunter viele Frauen - sofort eine Erhöhung der Renten eingeführt, und das zu einem vernünftigen Preis, der mit der minimalen Umlage von 0,5 Prozent des Lohnes auch für kleine Einkommen bezahlbar gewesen wäre.
Was wir jetzt vorliegen haben, ist eine teure Abbauvorlage, die gemäss heutigem Entscheid in der Einigungskonferenz nicht einmal das Recht gewährt, dass der Einkauf bis zum Maximum möglich ist. Für fast alle Rentner und Rentnerinnen - sogar für die Übergangsgenerationen und sowieso für alle anderen - haben wir eine tiefere Rente beschlossen, obwohl mehr Beiträge bezahlt werden. Für Menschen mit tiefen Einkommen haben wir zwar eine etwas höhere Rente beschlossen, aber zu einem sehr hohen Preis. Das heisst, dass die meisten immer noch keine Existenzsicherung haben und auf Ergänzungsleistungen angewiesen bleiben, und dies zu einem hohen Preis. Bei einem Einkommen von etwa 20 000 bis 25 000 Franken bleibt, bei einem monatlichen Abzug von 200 Franken, am Schluss eine Rente von 400 oder 500 Franken. Mit dem Sozialpartnerkompromiss - dasselbe Angebot für alle - wären es 0,5 Prozent, sprich 10 Franken pro Monat, die abgezogen würden.
Wir lehnen deshalb den Antrag der Einigungskonferenz von heute Morgen, der noch eine weitere Verschlechterung der schon schlechten Vorlage bringt, ab. Es wird so sein, dass eine ganz grosse Mehrheit unserer Fraktion dieser Vorlage nicht zustimmen kann. Wir attestieren: Selbstverständlich sind ein bisschen mehr Menschen mitbetroffen, selbstverständlich ist es auch gut, wenn nur noch zwei Beitragssätze bestehen. Das könnten wir in einer neuen Vorlage bestens wiedereinführen, aber zu einem bezahlbaren Preis, vor allem für die tiefen Einkommen. Dies würde nicht zu derart hohen Abgaben erfolgen und nicht, wenn dafür die Renten aller anderen, speziell auch der Jungen, gesenkt werden.
Ich bitte Sie im Namen unserer Fraktion, dem Antrag der Einigungskonferenz nicht zuzustimmen.
Berset Alain · BPR-M · Conseil fédéral · Fribourg
C'est un moment important que celui que nous vivons maintenant: la réforme de 2017 mise à part - mais il s'agissait alors d'une réforme conjointe du premier et du deuxième piliers -, il faut remonter à une douzaine d'années au moins pour retrouver le moment où le Parlement s'était mis d'accord sur une réforme du deuxième pilier. C'est pour dire à quel point ces moments sont assez rares.
Vous avez fait le travail. Le Parlement s'est assez, même très fortement, éloigné du projet du Conseil fédéral, mais c'est le travail du Parlement que de prendre des décisions sur des lois et d'éliminer des divergences. Vous avez une solution sur la table. Maintenant, il est important que cette solution, qui a fait l'objet de près d'une centaine d'heures de travail, tant en commission qu'en plénum, et qui représente donc - on peut l'imaginer - la volonté du Parlement, puisse avancer et suivre son cours.
Je ne vais pas revenir sur les détails. On pourrait parler des compromis réalisés dans la conférence de conciliation, cela a été très bien présenté par les deux rapporteurs de commission. La seule chose que je peux vous dire, c'est qu'il nous paraît important pour les institutions, compte tenu de la responsabilité que nous avons à l'égard de la prévoyance professionnelle et envers la population sur ces questions, que ce projet puisse trouver une fin au Parlement et poursuivre son cours.
Je vous invite donc, évidemment, à soutenir la proposition de la conférence de conciliation.
Vote
| Fraktion | Gea | Na | Enth. |
|---|---|---|---|
| Groupe de l'Union démocratique du Centre | 39 (75 %) | 0 (0 %) | 13 (25 %) |
| Groupe socialiste | 0 (0 %) | 36 (97 %) | 1 (3 %) |
| Le Groupe du Centre. Le Centre. PEV. | 25 (86 %) | 0 (0 %) | 4 (14 %) |
| Groupe libéral-radical | 26 (100 %) | 0 (0 %) | 0 (0 %) |
| Groupe des VERT-E-S | 0 (0 %) | 20 (77 %) | 6 (23 %) |
| Groupe vert'libéral | 16 (100 %) | 0 (0 %) | 0 (0 %) |
| Non inscrit | 0 (0 %) | 1 (100 %) | 0 (0 %) |
| Total | 106 (57 %) | 57 (30 %) | 24 (13 %) |
Gea: Antrag der Einigungskonferenz
Na: Ablehnung des Antrages der Einigungskonferenz