AS 2002 883
Bundesgesetz
über die technischen Handelshemmnisse
(THG)
Änderung vom 14. Dezember 2001
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 12. September 20011,
beschliesst:
I
Das Bundesgesetz vom6. Oktober 19952 über die technischen Handelshemmnisse wird wie folgt geändert:
Ingress gestützt auf die Zuständigkeit des Bundes in auswärtigen Angelegenheiten sowie auf die Artikel 31bis, Absätze1 und 2 sowie 64bis der Bundesverfassung3, in Anwendung des Abkommens vom 21. Juni 20014 zur Änderung des Übereinkommens vom4. Januar 1960 zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und seines Anhanges H, in Anwendung des Abkommens vom 22. Juli 19725 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, in Anwendung des WTO-Übereinkommens vom 15. April 19946 über technische Handelshemmnisse, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 15. Februar 19957, beschliesst:
Diese Bestimmungen entsprechen den Artikeln 54, 95 und 101 der Bundeserfassung vom 18. April 1999 (SR 101).
Art. 6 Internationale Information und Konsultation
Im Rahmen von internationalen Abkommen werden:
Entwürfe von technischen Vorschriften und von Vorschriften betreffend Dienstleistungen zur Information und Konsultation unterbreitet;
Texte angenommener Vorschriften gemäss Buchstabe a mitgeteilt.
Art. 14 Abs. 2 und 3
Der Bundesrat kann auch internationale Abkommen über die Information und Konsultation bezüglich Vorbereitung, Erlass, Änderung und Anwendung von Vorschriften oder Normen betreffend Dienstleistungen schliessen.
Die Absätze 1 Buchstabe f und 2 sind auch auf Vorschriften der Kantone anwendbar.
Art. 15 Abs. 2
Er kann Aufgaben im Zusammenhang mit der Information und der Konsultation bezüglich Vorbereitung, Erlass und Änderung von technischen Vorschriften oder Normen sowie von Vorschriften oder Normen betreffend Dienstleistungen Privaten übertragen und dafür eine Abgeltung vorsehen.
II
Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.
Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.
Nationalrat, 14. Dezember 2001 Ständerat, 14. Dezember 2001 Die Präsidentin: Liliane Maury Pasquier Der Präsident: Anton Cottier Der Protokollführer: Christophe Thomann Der Sekretär: Christoph Lanz
Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung
Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am7. April 2002 (1. Arbeitstag:8. April 2002) unbenützt abgelaufen.8
Es wird auf den1. Juni 2002 in Kraft gesetzt.
24. April 2002 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates |
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Der Bundespräsident: Kaspar Villiger |
Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz |