AS 2010 3833
Verordnung des EDI
über genetische Untersuchungen beim Menschen
(GUMV-EDI)
Änderung vom 18. August 2010
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI)
verordnet:
I
Der Anhang der Verordnung des EDI vom 14. Februar 20071 über genetische Untersuchungen beim Menschen wird wie folgt geändert:
Bezeichnung der genetischen Untersuchungen, die mit den einzelnen Titeln durchgeführt werden dürfen streichen Untersuchung Zugelassen für C H I P MP Krebserkrankungen, familiäre Prädisposition; x direkte oder indirekte Mutationsanalyse bei: – Cardio-Facio-Cutanem Syndrom – Costello-Syndrom – Gastrointestinalem Stromatumor (GIST) – Hereditärem nicht-polypösem kolorektalem Karzinom (hereditary non polypotic colon cancer HNPCC) – hereditärem Paragangliom/Pheochromocytom – Hyperparathyreoidismus-Kiefertumor- Syndrom – Juveniler myelomonozytärer Leukämie – Li-Fraumeni-Syndrom – Lungenkarzinom – Mastozytose – Multipler endokriner Neoplasie – Noonan-Syndrom – von Hippel-Lindau-Erkrankung alphabetisch einfügen Untersuchung Zugelassen für C H I P MP Familiäre Krebssyndrome; direkte oder indirekte x Mutationsanalyse bei Prädispositionen für Karzinome, Sarkome, Lymphome, Leukämien, neurogene, melanozytäre oder embryonale Tumore Genetische Untersuchungen zur Typisierung von x x x x Blutgruppen sowie Blut- und Gewebemerkmalen im Rahmen der Abklärung einer Erbkrankheit oder einer Krankheitsveranlagung Pharmakogenetische Untersuchungen zur Abklä- x x x x x rung der Wirkung einer geplanten Therapie
II
Diese Änderung tritt am 15. September 2010 in Kraft.
18. August 2010 Eidgenössisches Departement des Innern: Didier Burkhalter