AS 2011 2361

Verordnung
über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft
(Direktzahlungsverordnung, DZV)

Änderung vom 25. Mai 2011

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Der Anhang der Direktzahlungsverordnung vom 7. Dezember 19981 wird gemäss Beilage geändert.

II

Diese Änderung tritt am1. Juli 2011 in Kraft.

25. Mai 2011 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Die Bundespräsidentin: Micheline Calmy-Rey

Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova

Anhang

(1. Tit. 3. Kap.) Ökologischer Leistungsnachweis: technische Regeln

Ziff. 2 .2 Abs. 2

Betriebe, die keine N- oder P-haltigen Dünger zuführen, sind von der Bodenuntersuchung befreit, wenn ihr Viehbesatz pro Hektare düngbare Fläche folgende Werte nicht überschreitet: 2,0 DGVE/ha in der Talzone;1,6 DGVE in der Hügelzone; 1,4 DGVE/ha in der Bergzone I;1,1 DGVE/ha in der Bergzone II; 0,9 DGVE/ha in der Bergzone III und 0,8 DGVE in der Bergzone IV. Zudem darf sich aufgrund der durchgeführten Bodenuntersuchungen seit dem1. Januar 1999 keine Parzelle in den Versorgungsklassen «Vorrat» (D) oder «angereichert» (E) gemäss den «Grundlagen für die Düngung im Acker- und Futterbau», Ausgabe 2009, befinden.

Ziff. 6 .5 Abs. 2 Bst. b

Die Verwendung der folgenden Planzenschutzmittel für die betreffenden Indikationen bedarf im Rahmen des ökologischen Leistungsnachweises einer Sonderbewilligung nach Ziffer 6.4:

b. Molluskizide: sämtliche Pflanzenschutzmittel mit Ausnahme derjenigen auf der Basis von Metaldehyd und Eisen-III-Phosphat;