AS 2012 5559

Bundesgesetz
über die Invalidenversicherung
(IVG)
(6. IV-Revision, zweites Massnahmenpaket: Kostenvergütung
für stationäre Behandlungen)

Änderung vom 15. Juni 2012

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 11. Mai 20111,
beschliesst:

I

Das Bundesgesetz vom 19. Juni 19592 über die Invalidenversicherung wird wie folgt geändert:

Einfügen in den dritten Abschnitt Bst. C Ziff. II

Art. 14bis Kostenvergütung für stationäre Behandlungen3

Die Kostenvergütung für stationäre Behandlungen im Sinne von Artikel 14 Absätze1 und 2, die in einem nach Artikel 39 des Bundesgesetzes vom 18. März 19944 über die Krankenversicherung zugelassenen Spital erbracht werden, wird zu

Prozent durch die Versicherung und zu 20 Prozent durch den Wohnkanton des Versicherten geleistet. Der Wohnkanton entrichtet seinen Anteil direkt dem Spital.

II

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Ständerat, 15. Juni 2012

Nationalrat, 15. Juni 2012

Der Präsident: Hans Altherr

Der Präsident: Hansjörg Walter

Der Sekretär: Philippe Schwab

Der Sekretär: Pierre-Hervé Freléchoz