AS 2013 1443

Verordnung
über die schrittweise Einführung des freien Personenverkehrs
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen
Union und deren Mitgliedstaaten sowie unter den Mitgliedstaaten
der Europäischen Freihandelsassoziation
(Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs, VEP)

Änderung vom 22. Mai 2013

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Die Verordnung vom 22. Mai 20021 über die Einführung des freien Personenverkehrs wird wie folgt geändert:

Art. 3 Abs. 4

Die Bestimmungen über die Höchstzahlen, die aus der Umsetzung von Artikel 10 Absatz 4 erster Satz des Freizügigkeitsabkommens resultieren, gelten nicht für Staatsangehörige von Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, der Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien, des Vereinigten Königreichs und Zypern, für welche

Artikel 43 Absatz 1 Buchstaben e–h VZAE anwendbar ist.

Art. 8 Zusicherung der Bewilligung

(Anhang I Art. 1 Abs. 1 und 27 Abs. 2 i. V. m. 10 Abs. 2b, 4 und 4a Freizügigkeitsabkommen) Für die Einreise zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, zu deren Ausübung eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt wird, können Staatsangehörige der EU- Mitgliedstaaten nach Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien eine Zusicherung der Bewilligung (Art. 5 VZAE2 beantragen.

Art. 10 Sachüberschrift und Einleitungssatz Anrechnung an die Höchstzahlen

Eine Anrechnung an die in Anwendung des Freizügigkeitsabkommens festgesetzten Höchstzahlen erfolgt nicht, wenn Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten nach

Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien:

Art. 11 Höchstzahlen

Das Bundesamt für Migration (BFM) teilt die in Anwendung des Freizügigkeitsabkommens festgesetzten Höchstzahlen für die Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten nach Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien auf.

Art. 12 Sachüberschrift und Abs. 1–3 Ausnahmen von den Höchstzahlen

Bei den Höchstzahlen für Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten nach Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien gelten die im AuG und in der VZAE3 vorgesehenen Ausnahmen sinngemäss.

Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA, die Staatsangehörigen der EU-Mitgliedstaaten nach Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien gestützt auf Anhang I Artikel 27 Absatz 3 Buchstabe a des Freizügigkeitsabkommens erteilt werden, sind von den Höchstzahlen ausgenommen.

Staatsangehörige der EU-Mitgliedstaaten nach Artikel 3 Absätze2 und 4 sowie von Bulgarien und Rumänien, die als Doktorandinnen und Doktoranden oder Postdoktorandinnen und Postdoktoranden an einer schweizerischen Universität, Hoch- oder Fachhochschule erwerbstätig sind, bleiben auch beim Stellen- oder Berufswechsel von den Höchstzahlen ausgenommen.

Art. 38 Abs. 7

In Anwendung von Artikel 10 Absatz 4 erster Satz des Freizügigkeitsabkommens wird die Höchstzahl der neuen Aufenthaltsbewilligungen EU/EFTA für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige der EU-Mitgliedstaaten nach

Artikel 3 Absatz 4 zwischen dem1. Juni 2013 und dem 31. Mai 2014 auf 53 712

festgesetzt.

II

Diese Änderung tritt am1. Juni 2013 in Kraft.

22. Mai 2013 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Ueli Maurer Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova Zur Übereinstimmung der Seitenzahlen in allen Amtssprachen der AS bleibt diese Seite leer.