AS 2013 5347

Asylverordnung 1
über Verfahrensfragen
(Asylverordnung 1, AsylV 1)

Änderung vom 13. Dezember 2013

Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:

I

Die Asylverordnung1 vom 11. August 19991 wird wie folgt geändert:

Art. 4

Art. 7 Abs. 4

Die kantonale Behörde teilt dem Bundesamt für Migration (BFM) oder dem Bundesverwaltungsgericht sowie den Minderjährigen die Ernennung der Vertrauensperson und sämtliche vormundschaftlichen Massnahmen unverzüglich mit.

Art. 20 Beratendes Vorgespräch

(Art. 25a AsylG)

Das beratende Vorgespräch wird im Rahmen der summarischen Befragung nach

Artikel 26 Absatz 2 AsylG durchgeführt.

Wird die summarische Befragung durch die Anhörung zu den Asylgründen nach

Artikel 29 AsylG ersetzt, so erfolgt das beratende Vorgespräch unmittelbar vor

Beginn der Anhörung.

Art. 20a Feststellung des medizinischen Sachverhalts

(Art. 26bis AsylG)

Das BFM informiert die asylsuchenden Personen über die gesetzliche Regelung bei der Geltendmachung der für das Asyl- und Wegweisungsverfahren massgeblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Das BFM erlässt unter Einbezug des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die notwendigen Weisungen über die Abgrenzung der Untersuchung nach Artikel 26bis Absatz 2 AsylG zu den grenzsanitarischen Massnamen auf der Grundlage des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 19702 über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten.

Art. 28 Sachüberschrift Stellungnahme des Hochkommissariats der Vereinten Nationen für Flüchtlinge

Art. 28a

Art. 28b Sachüberschrift Zusammenarbeit bei der Ermittlung des Sachverhalts

Art. 29

Art. 38

II

Diese Verordnung tritt am1. Februar 2014 in Kraft.

13. Dezember 2013 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Ueli Maurer

Die Bundeskanzlerin: Corina Casanova