AS 2015 2633
Verordnung
über die Zulassung von Fahrlehrern und
Fahrlehrerinnen und ihre Berufsausübung
(Fahrlehrerverordnung, FV)
Änderung vom 1. Juli 2015
Der Schweizerische Bundesrat
verordnet:
I
Die Fahrlehrerverordnung vom 28. September 20071 wird wie folgt geändert:
Art. 26 Abs. 2 Einleitungssatz, Bst. a Ziff. 2 und b Ziff. 3
Missachtet ein Fahrlehrer oder eine Fahrlehrerin das Verbot des Fahrens unter Alkoholeinfluss nach Artikel 2a Absatz 1 Buchstabe e der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 19622, die Vorschriften über die Berufsausübung (Art. 8– 16) oder über die Fahrausbildung gemäss VZV3, so verfügt die kantonale Behörde:
eine Verwarnung: 2. wenn der Fahrlehrer oder die Fahrlehrerin während des Fahrens: – eine Atemalkoholkonzentration von 0,05 mg/l oder mehr, aber weniger als 0,25 mg/l aufweist – eine Blutalkoholkonzentration von 0,10 Promille oder mehr, aber weniger als 0,50 Promille aufweist oder – eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer Blutalkoholkonzentration nach dem zweiten Strich führt;
einen befristeten Entzug der Fahrlehrerbewilligung: 3. wenn der Fahrlehrer oder die Fahrlehrerin während des Fahrens: – eine Atemalkoholkonzentration von 0,25 mg/l oder mehr aufweist – eine Blutalkoholkonzentration von 0,50 Promille oder mehr aufweist oder – eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer Blutalkoholkonzentration nach dem zweiten Strich führt.