Beispiel Notfallreglement Stauanlage, die dem Schutz vor Naturgefahren dient – Hochwasserrückhaltebecken. BFE Hilfsmittel

Beispiel Notfallreglement Stauanlage, die dem Schutz vor Naturgefahren dient –

BFE Hilfsmittel

Hinweis: Das Beispiel dient als Orientierungshilfe für die Erstellung eines Notfallreglements für Stauanlagen, die dem Schutz vor Naturgefahren dienen (vgl. Kapitel 1.4 und 1.6 der Richtlinie über die Sicherheit der Stauanlagen, Teil E: Notfallkonzept). Es ist für ein Hochwasserrückhaltebecken ausgearbeitet worden. Die in diesem Beispiel enthaltenen Festlegungen müssen zwingend auf die betrachtete Stauanlage und die zugehörigen lokalen Gegebenheiten angepasst, präzisiert sowie wo nötig ergänzt werden.

Die letzte Fassung ersetzt die früheren Fassungen Version Abänderung Datum

2.0 Neuerstellung im Zuge der Totalrevision der für das Not- 1.5.2015

fallschutzkonzept von Stauanlagen BWG/BABS 2004

Impressum

Allgemeine Information

Betreiberin Stauanlage #### Stauanlagentyp Hochwasserrückhaltebecken Ersteller Vertreter der Betreiberin Stauanlage Gültig ab ##.##.#### Periodische Überprü- Bei Änderungen der Stauanlage oder der Notfallorganisation fung Verteiler Aufsichtsbehörde ##

Änderungsverzeichnis

Version Kommentar Verfasser Datum #.# Erstfassung #### ##.##.####

1 Stauanlage "Hochwasserrückhaltebecken"

Die Stauanlage "Hochwasserrückhaltebecken" ist Teil des Hochwasserschutzkonzepts des Kantons. Die Bewältigung von Hochwassersituationen liegt in der Verantwortung des Kantons. Massnahmen an der Stauanlage während eines Hochwassers werden durch die kantonale Führungsorganisation mit Unterstützung des Vertreters der Betreiberin der Stauanlage initiiert und umgesetzt.

In Absprache mit der Aufsichtsbehörde wurde der Umfang des Notfallreglements und des Einsatzdossiers an die Situation angepasst.

2 Überflutungskarte

Die Überflutungskarte für das Hochwasserrückhaltebecken findet sich in der Beilage.

Die Berechnungsgrundlagen finden sich im Bericht "Überflutungskarte Hochwasserrückhaltebecken – Grundlagen".

3 Gefahrenanalyse

Auf die Erstellung einer Gefahrenanalyse wird in Absprache mit der Aufsichtsbehörde verzichtet.

4 Notfallstrategie

Die Notfallstrategie und die zugehörigen Massnahmen werden im Rahmen der Einsatzplanung des Kantons abgehandelt. Auf die Erstellung einer betriebseigenen Notfallstrategie wird in Absprache mit der Aufsichtsbehörde verzichtet.

5 Notfallorganisation

5.1 Aufbau

Die Notfallorganisation besteht aus dem Vertreter der Betreiberin der Stauanlage "Hochwasserrückhaltebecken" sowie der erfahrenen Fachperson. Der Vertreter der Betreiberin steht im Ereignisfall der kantonalen Führungsorganisation zur Verfügung. Die erfahrene Fachperson wird bei Bedarf von der kantonalen Führungsorganisation für die Beurteilung des Sperrenzustands beigezogen. Sie hat die notwendigen Grundlagen für die Beurteilung der Stauanlage bereitzustellen.

Das Organigramm der Notfallorganisation findet sich im Einsatzdossier.

5.2 Alarmierung und Kommunikation

Die Aufbietung des Vertreters der Betreiberin sowie der erfahrenen Fachperson erfolgt via Telefon (Festnetz, Mobiltelefon) durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei.

5.3 Protokollierung

Die Protokollierung während eines Hochwassers erfolgt durch die Einsatzleitung des Kantons.

Die zugezogene erfahrene Fachperson erstellt Zwischenberichte ihrer Beurteilung des Anlagezustands.

6 Einsatzdossier

Das Einsatzdossier findet sich in der Beilage.

Die Kontaktinformationen des Vertreters der Betreiberin sowie der erfahrenen Fachperson sowie der Aufsichtsbehörde sind im Einsatzleitsystem der Einsatzzentrale der Kantonspolizei aufgenommen.

7 Nachführung

Der Vertreter der Betreiberin meldet Änderungen der Kontaktinformationen der erfahrenen Fachperson oder der Aufsichtsbehörde unverzüglich der Einsatzzentrale der Kantonspolizei.

Beispiel Einsatzdossier Stauanlage, die dem Schutz vor Naturgefahren dient –

Beilage zum Beispiel «Notfallreglement Stauanlage, die dem Schutz vor Naturgefahren dient – Hochwasserückhaltebecken»

01.00 Notfallorganisation Organigramm, Aufgaben, Kontaktadressen

02.00 Anlagekennwerte und Situation

03.00 Querschnitt und Längsschnitt

Einsatzdossier Klassifizierung: INTERN 01.00

Notfallorganisation

Betreiberin der Stauanlage Behörden Einsatzzentrale Vertreter Kantonspolizei Vorname Name Notrufnummer ### Tel. Geschäft ### ### #### Direktnummer ### ### #### Tel. Privat ### ### #### POLYCOM ### Mobiltelefon ### ### #### Alarmierung der kantonalen Stellvertretung Vorname Name Führungsorganisation Tel. Geschäft ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Kantonale Mobiltelefon ### ### #### Führungsorganisation Verantwortlich für die Festlegung der Gefahrenstufen Stabchef Vorname Name Tel. Geschäft ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Mobiltelefon ### ### ####

Erfahrene Fachperson Stellvertretung Vorname Name Tel. Geschäft ### ### #### Vorname Name Tel. Privat ### ### #### Tel. Geschäft ### ### #### Mobiltelefon ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Mobiltelefon ### ### #### Verantwortlich für die kantonale Einsatzplanung Stellvertretung Vorname Name Tel. Geschäft ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Aufsichtsbehörde Mobiltelefon ### ### #### Vorname Name Beurteilung Sperrenzustand Tel. Geschäft ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Mobiltelefon ### ### ####

Stellvertretung Vorname Name Tel. Geschäft ### ### #### Tel. Privat ### ### #### Mobiltelefon ### ### ####

Aufsichtsbehörde

Abstimmung / Absprache notwendig

VisioDocument Dok. 01.00 / Stand 11.11.2014 / R&S, BFE

Einsatzdossier Klassifizierung: INTERN 02.00

Anlagenkennwerte und Situation

Zweck der Anlage Wasser-, Geschiebe- und Schwemmholzrückhalt Stauhöhe #.# m Stauvolumen ca. #'### m3

Situationsplan der Stauanlage

Einsatzdossier Klassifizierung: INTERN 03.00

Querschnitt und Längsschnitt

Plan Querschnitt der Talsperre Plan Längsschnitt der Talsperre