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814.501.261

Verordnung des EDI über die Aus- und Fortbildungen und die erlaubten Tätigkeiten im Strahlenschutz (Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung)

vom 26. April 2017 (Stand am 30. Januar 2018)

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI), im Einvernehmen mit dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) und dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), gestützt auf die Artikel 144 Absatz 2, 174 Absätze2 und 3, 175 Absatz 3, 181 sowie

Artikel 183 der Strahlenschutzverordnung vom 26. April 20171 (StSV),

verordnet:

1. Abschnitt Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 Gegenstand und Ausnahme vom Geltungsbereich

Diese Verordnung regelt:

  1. die Ziele, die Anforderungen und den Umfang der Aus- und Fortbildung im Strahlenschutz;

  2. die zu erlangenden Kompetenzen und Kenntnisse für Personen nach Artikel 172 StSV;

  3. die anerkennungspflichtigen Aus- und Fortbildungen nach den Artikeln 174–183 StSV;

  4. die Voraussetzungen für die Anerkennung von Aus- und Fortbildungen nach Buchstabe c;

  5. den Inhalt der Prüfungen und das Prüfungsverfahren;

  6. die erlaubten Tätigkeiten von Personen mit anerkennungspflichtigen Aus- und Fortbildungen im Bereich des Strahlenschutzes;

  7. die Instruktion von verpflichteten Personen nach Artikel 144 StSV.

Der Gegenstand nach Absatz 1 wird geregelt:

  1. für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte: in Anhang 1;

  2. für andere medizinische Berufe sowie für den Handel in der Medizin: in Anhang 2;

AS 2017 4413

  1. für Tätigkeiten im Bereich Kernanlagen: in Anhang 3;

  2. für Tätigkeiten in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Lehre, Forschung und Transport: in Anhang 4;

  3. für Personen, die im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen: in Anhang 5.

Vom Geltungsbereich dieser Verordnung ausgenommen ist die Ausbildung von Personal von Kernanlagen nach den Artikeln 2–4, 6–8, 14–17, 19 und 20 der Verordnung vom 9. Juni 20062 über die Anforderungen an das Personal von Kernanlagen.

Art. 2 Ausbildungsziele

Die Ausbildung muss sicherstellen, dass Personen nach Artikel 172 StSV:

  1. über Gesundheitsgefahren der Strahlenexposition informiert sind;

  2. mit den Grundregeln des Strahlenschutzes vertraut sind;

  3. eine geeignete Arbeitstechnik beherrschen und die für die entsprechende Tätigkeit geltenden Strahlenschutzvorschriften anwenden können;

  4. die Risiken von Strahlenexpositionen kennen, die sich aus einem Fehlverhalten ergeben können;

  5. wenn sie die Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe g StSV wahrnehmen: über vertieftes Wissen über die Strahlenschutzgesetzgebung und die spezifischen Strahlenschutzaufgaben verfügen.

Art. 3 Fortbildungslehrgänge

Wer Fortbildungslehrgänge anbietet, muss zwei der folgenden drei Inhalte abdecken:

  1. Wiederholen von Gelerntem;

  2. Aktualisierung und neue Entwicklungen;

  3. gewonnene Erkenntnisse aus dem Betrieb oder aus Störfällen.

Er oder sie muss ausserdem gewährleisten, dass bei den in Absatz 1 aufgeführten Inhalten Beispiele aus der Praxis einbezogen werden.

Die Form der Fortbildung ist der Fortbildungsinstitution überlassen.

Bei nicht anerkennungspflichtigen Fortbildungen stellt das Fortbildungsinstitut eine Teilnahmebestätigung aus, die folgende Angaben enthält:

a. Name, Vorname und Geburtsdatum;

  1. die Bezeichnung der Fortbildungsveranstaltung;

  2. das Datum der Fortbildungsveranstaltung.

2. Abschnitt Anerkennung von Aus- und Fortbildungen

Art. 4 Anerkennung von Lehrgängen und von individuellen Ausbildungen

Ausbildungslehrgänge nach Artikel 174 StSV und individuelle Ausbildungen nach

Artikel 178 StSV werden anerkannt, wenn sie die Anforderungen nach den Tabellen

2–4 im einschlägigen Anhang erfüllen.

Die zuständige Anerkennungsbehörde kann Ausbildungen, die nach den Anhängen 1–5 nicht definiert sind, oder Ausbildungen, die an geänderte Ausbildungsbedürfnisse angepasst werden sollen, bis zur entsprechenden Änderung dieser Verordnung anerkennen.

Fortbildungslehrgänge nach Artikel 175 StSV und individuelle Fortbildungen nach

Artikel 178 StSV werden anerkannt, wenn sie die Anforderungen nach Artikel 3

Absätze1 und 2 und nach den Tabellen3 und 4 im einschlägigen Anhang erfüllen.

Art. 5 Gültigkeitsdauer

Die Anerkennung eines Aus- oder Fortbildungslehrgangs ist zehn Jahre gültig.

Art. 6 Voraussetzung für die Ausübung einer erlaubten Tätigkeit

Die erlaubten Tätigkeiten dürfen nur ausgeübt werden, solange der notwendige Nachweis der Aus- und Fortbildung erbracht wird.

Art. 7 Verfahren

Institutionen, die anerkennungspflichtige Aus- oder Fortbildungslehrgänge im Strahlenschutz durchführen wollen, und Personen, die ihre individuelle Aus- oder Fortbildung anerkennen lassen wollen, reichen ein Gesuch um Anerkennung bei der zuständigen Anerkennungsbehörde ein.

Art. 8 Inhalt des Anerkennungsgesuchs für die Aus- und Fortbildungslehrgänge

Das Anerkennungsgesuch einer Aus- oder Fortbildungsinstitution muss belegen, dass:

  1. der Unterricht den Erwerb der Kompetenzen und die Ausbildungs- oder Fortbildungsinhalte nach dem einschlägigen Anhang abdeckt;

  2. die Qualifikation der Lehrkräfte genügt, um im einschlägigen theoretischen und praktischen Unterrichtsbereich den Lehrinhalt fachlich korrekt und didaktisch adäquat zu vermitteln;

  1. die Unterrichtsräume den Anforderungen der Aus- oder Fortbildungslehrgänge angemessen sind und die Einrichtungen dem Stand der Technik entsprechen;

  2. das Prüfungsverfahren für Ausbildungslehrgänge in folgenden Punkten festgelegt ist: 1. die Bedingungen für die Zulassung zur Prüfung, 2. die Art der Prüfung, 3. die Kriterien für den erfolgreichen Abschluss, 4. die Kriterien für die Prüfungswiederholung;

  3. für Ausbildungslehrgänge ein Musterkatalog von Prüfungsfragen vorhanden ist;

  4. die Mitglieder der Prüfungskommission hinreichend qualifiziert sind;

  5. zur fortlaufenden Verbesserung der Lehrgänge deren Qualität regelmässig intern überprüft wird.

Ist die Ausbildungsinstitution durch eine akkreditierte Stelle zertifiziert worden, so gilt die Vermutung, dass die administrativen, didaktischen und organisatorischen Aspekte von Absatz 1 erfüllt sind; die entsprechenden Belege müssen in diesem Fall nicht eingereicht werden.

Im Gesuch muss eine für die Aus- oder Fortbildung verantwortliche Person bezeichnet sein.

Bei Fortbildungslehrgängen wird keine Abschlussprüfung verlangt, jedoch ist die Teilnahme am Fortbildungslehrgang zu kontrollieren. Im Gesuch ist anzugeben, wie die Teilnahme kontrolliert wird.

Art. 9 Ausweis

Die Ausbildungsinstitution stellt der Person, die einen anerkannten Aus- oder Fortbildungslehrgang abgeschlossen hat, einen Ausweis aus, der mindestens folgende Punkte enthalten muss:

  1. die Bezeichnung des Aus- oder Fortbildungslehrgangs;

  2. das Datum der bestandenen Prüfung einer Ausbildung oder das Datum des Fortbildungslehrgangs;

  3. die erlaubten Tätigkeiten nach dem einschlägigen Anhang;

  4. Name, Vorname, Geburtsdatum und Heimatort (bei Ausländerinnen und Ausländern: Nationalität und Geburtsort) der Absolventin oder des Absolventen;

  5. die Anerkennungsbehörde nach Artikel 180 StSV.

Die Ausbildungsinstitution ist verpflichtet, die Daten nach Absatz 1 Buchstaben a–e während 30 Jahren aufzubewahren.

Bei Berufen, die dem Berufsbildungsgesetz vom 13. Dezember 20023 (BBG) unterstehen, richten sich das Ausstellen der Ausweise und deren Inhalte nach den entsprechenden Ausführungserlassen.

Art. 10 Sonderfälle

Bei Ausbildungen nach den Ausführungserlassen zum BBG4 ist für den Erlass, die Genehmigung und die Anerkennung der im Lehrgang enthaltenen Strahlenschutzausbildungen nach Artikel 182 StSV das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation zuständig.

Eine Anerkennung nach Absatz 1 kann nur erteilt werden, wenn die Anforderungen nach den Tabellen 2–4 von Anhang 2 im Lehrgang umgesetzt sind.

Die zuständigen Institutionen nach Absatz 1 sind verpflichtet, das Bundesamt für Gesundheit (BAG) beim Erarbeiten des Lehrgangs für die Belange im Strahlenschutz beizuziehen.

Für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen ist Artikel 69a der Berufsbildungsverordnung vom 19. November 20035 anwendbar.

Art. 11 Entzug und Erlöschen von Anerkennungen von Lehrgängen

Die Anerkennung von Aus- und Fortbildungslehrgängen wird entzogen, wenn eine Voraussetzung nicht mehr erfüllt ist und der beanstandete Mangel trotz Mahnung nicht behoben wird.

Sie erlischt, wenn:

  1. die Inhaberin oder der Inhaber formell darauf verzichtet;

  2. die Gültigkeitsdauer abgelaufen und keine Verlängerung bewilligt worden ist.

3. Abschnitt Übrige Bestimmungen

Art. 12 Aufgaben und Befugnisse der Anerkennungsbehörden

Die Anerkennungsbehörden überprüfen die Qualität der Aus- und Fortbildungslehrgänge. Ihre Vertreterinnen und Vertreter können an Aus- und Fortbildungen sowie an Prüfungen teilnehmen.

Die Anerkennungsbehörden legen die pro Kurs im Rahmen der schulischen Ausbildung maximal akkumulierbare Strahlendosis fest.

Das BAG überprüft in Absprache mit den zuständigen Institutionen nach Artikel 10 Absatz 1 die Qualität der Strahlenschutzausbildungen im Rahmen der Lehrgänge im medizinischen Bereich.

Art. 13 Meldepflicht der Aus- und Fortbildungsinstitutionen

Anbieter von anerkannten Aus- und Fortbildungslehrgängen melden der zuständigen Anerkennungsbehörde spätestens zwei Wochen vor der Durchführung eines anerkannten Lehrgangs:

  1. die Daten eines Aus- oder Fortbildungslehrganges;

  2. Datum und Ort der Abschlussprüfung einer Ausbildung.

Sie melden der zuständigen Anerkennungsbehörde die Personen, die den Lehrgang erfolgreich absolviert haben, und die Daten nach Artikel 179 Absatz 3 StSV.

4. Abschnitt Schlussbestimmungen

Art. 14 Aufhebung eines anderen Erlasses

Die Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung vom 15. September 19986 wird aufgehoben.

Art. 15 Übergangsbestimmungen

Die nach bisherigem Recht anerkannten Ausbildungslehrgänge im Strahlenschutz dürfen bis fünf Jahre nach Inkrafttreten dieser Verordnung begonnen werden. Danach verlieren diese Lehrgänge ihre Anerkennung.

Nach bisherigem Recht erworbene individuelle Ausbildungsnachweise im Strahlenschutz behalten ihre Gültigkeit.

Für Inhaberinnen und Inhaber einer Ausbildung nach bisherigem Recht gelten für den Nachweis einer geforderten Fortbildung ab Inkrafttreten dieser Verordnung die in den Anhängen 1–5 festgelegten Periodizitäten.

Art. 16 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am1. Januar 2018 in Kraft.

[AS 1999 476, 2007 4477 Ziff. V 9 5673, 2008 5747 Anhang Ziff. 24] Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tätigkeiten im Bereich Medizin für Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte.

Tabelle 1: Notwendige Ausbildung und erlaubte Tätigkeiten Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 1 – Radio-Onkologie / Strahlentherapie7 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung therapeutischer Anin Radio-Onkologie / Strahlenthera- wendungen mit Anlagen und geschlossenen radioaktiven Quellen in pie der Radio-Onkologie / Strahlentherapie MA 2 – Dermatologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Venerologie – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung therapeutischer Anin Dermatologie und Venerologie wendungen mit Anlagen in der Dermatologie und Venerologie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die nach Tabelle 3 oben genannten Anwendungen

7 Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 3 – Nuklearmedizin8 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und in Nuklearmedizin diagnostischer Anwendungen mit offenen radioaktiven Quellen in der MA 4 – Radiologie9 – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Eidgenössischer Weiterbildungstitel – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwenin Radiologie dungen im Hoch-, Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit diagnostischen Anlagen

8 Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig. 9 Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 5 – Anästhesiologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Angiologie – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer und – Chirurgie10 Weiterbildungstitel interventioneller Anwendungen im Hoch-, Mittel- und Niedrigdosis- – Gastroenterologie – Entsprechender Fähigkeitsausweis in bereich nach Art. 26 StSV mit Anlagen für die oben genannten An- – Herz- und thorakale Gefässchirurgie der Radiologie, wenn die klinische wendungen – Intensivmedizin Strahlenschutzausbildung nicht im – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung – Kardiologie Weiterbildungsprogramm enthalten von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Kinderchirurgie11 ist – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung oben genannten Anwendungen – Neurochirurgie12 nach Tabelle 3 – Neurologie – Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates13 – Physikalische Medizin und Rehabilitation14 – Pneumologie – Rheumatologie – Urologie15

10 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher 11 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher 12 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher 13 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher 14 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher 15 Bei der gekennzeichneten Facharztrichtung ist die klinische Strahlenschutzausbildung bereits im Weiterbildungsprogramm enthalten, daher ist kein zusätzlicher

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 6 – Allgemeine Innere Medizin – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Kinder und Jugendmedizin – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Neurologie Weiterbildungstitel dungen im Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit – Medizinische Onkologie – Entsprechender Fähigkeitsausweis in konventionellen Röntgenanlagen – Praktische Ärztin oder praktischer der Radiologie – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung Arzt – Anerkannte Strahlenschutzausbildung von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Oto-Rhino-Laryngologie nach Tabelle 3 und die Durchleuchtung MA 7 – Chiropraktik16 – Eidgenössisches Chiropraktoren- – Verschreibung radiologischer Anwendungen diplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Eidgenössischer Weiterbildungstitel dungen im Mittel- und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit in Fachchiropraktik konventionellen Röntgenanlagen von computertomografischen und mammografischen Anwendungen und die Durchleuchtung

16 Die Strahlenschutzausbildung ist bereits im Weiterbildungstitel in Fachchiropraktik enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 8 – Allgemeine Innere Medizin – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Kinder und Jugendmedizin – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwen- – Neurologie Weiterbildungstitel dungen im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit konventionel- – Medizinische Onkologie – Anerkannte Strahlenschutzausbildung len Röntgenanlagen. In diesen Bereich fallen insbesondere Thorax- – Praktische Ärztin oder praktischer nach Tabelle 3 oder Extremitätenaufnahmen Arzt – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung – Oto-Rhino-Laryngologie von computertomografischen und mammografischen Anwendungen – Herz- und thorakale Gefässchirurgie und die Durchleuchtung MA 9 – Oto-Rhino-Laryngologie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen Weiterbildungstitel in Oto-Rhino- mit digitalen Volumentomografen im Niedrigdosisbereich nach Laryngologie Art.

26 StSV – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die nach Tabelle 3 oben genannten Anwendungen MA 10 – Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie – Eidgenössisches Arztdiplom – Verschreibung radiologischer Anwendungen – Entsprechender eidgenössischer – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen Weiterbildungstitel in Mund-, Kiefer- mit digitalen Volumentomografen im Niedrigdosisbereich nach und Gesichtschirurgie Art. 26 StSV – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die nach Tabelle 3 oben genannten Anwendungen

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Erlaubte Tätigkeiten

– Verschreibung radiologischer Anwendungen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwendungen im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit konventionellen Röntgenanlagen. In diesen Bereich fallen insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen von computertomografischen und mammografischen Anwendungen und die Durchleuchtung

– Verschreibung radiologischer zahnärztlicher Anwendungen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung bei intra- und extraoralen, diagnostischen Anwendung (inklusive Orthopantomograf und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit zahnmedizinischen Röntgenanlagen von Anwendungen mit digitalen Volumentomografen

– Verschreibung radiologischer zahnärztlicher Anwendungen sche Anwendungen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung bei diagnostischen, nach Tabelle 3 intra- und extraoralen Anwendung (inklusive Orthopantomograf und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV mit zahnmedizinischen Röntgenanlagen – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung von Anwendungen mit digitalen Volumentomografen

17 Die Strahlenschutzausbildung ist bereits in der Grundausbildung in der Zahnmedizin enthalten, daher ist keine zusätzliche Ausbildung notwendig.

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MA 14 – Veterinärmedizin: Anlagen für – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwendiagnostische Anwendungen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung dungen mit konventionellen veterinärmedizinischer Röntgenanlagen nach Tabelle 3 – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung computertomografischer Anwendungen MA 15 – Veterinärmedizin: Anwendung von – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Durchführung und Befundung diagnostischer Anwenoffenen radioaktiven Quellen – Anerkannte Strahlenschutzausbildung dungen mit konventionellen veterinärmedizinischer Röntgenanlagen. für den Umgang mit offenen radioak- – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und tiven Quellen in Arbeitsbereichen B diagnostischer veterinärmedizinischer Anwendungen mit offenen ra- und C (siehe Anhang 4 Berufsnum- dioaktiven Quellen mer I 1) – Ausgenommen sind die Rechtfertigung, Durchführung und Befundung computertomografischer Anwendungen MA 16 – Veterinärmedizin: Anlagen für – Eidgenössisches Tierarztdiplom – Rechtfertigung, Anwendung und Befundung therapeutischer und erweiterte diagnostische und thera- – Anerkannte Strahlenschutzausbildung diagnostischer Anwendungen mit veterinärmedizinischen Anlagen peutische Anwendungen (CT, Be- nach Tabelle 3 – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die schleuniger) oben genannten Anwendungen

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Tabelle 2: Kompetenzen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen: a) Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 definiert

Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Optimales therapeutisches oder x x x x x x x x x x x x x x x diagnostisches Verfahren wählen Therapeutisches oder diagnostisches x x x x x x x x x x – – x x x Verfahren hinsichtlich Dosisminimierung von Patient und Personal optimieren sowie Referenzwerte (Diagnostische Referenzwerte) berücksichtigen Die Einhaltung der Grenzwerte im x x x x x x x x x x – x x x x Strahlenschutz sicherstellen

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Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Publizierte Guidelines betreffend x x x x x x x x x x x x x – – Verschreibungskriterien umsetzen Patient oder Tierhalter über Nutzen x x x x x x x x x x x x x x x und Risiko informieren Kontroll- oder Überwachungsberei- x x x x x x x x x x – x x x x che festlegen und die dazugehörigen Massnahmen definieren Qualitätskontrollen von medizini- x x x x x x x x x x – x x x x schen Anlagen bzw.

Radiopharmazeutika durchführen Radioaktives Material gesetzeskon- x – x – – – – – – – – – – – – form lagern Gesetzeskonforme Entsorgung von – – x – – – – – – – – – – – – radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft

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Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Störfälle bewältigen und beurteilen, x x x x x – – – – – – – – – – ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen Störfälle und Beinahe-Störfälle x x x x x – – – – – – – – – – auswerten und Massnahmen zur zukünftigen Vermeidung treffen Strahlenmessung Funktionstüchtigkeit der erforderli- x x x x x x x x x x – x x x x chen Messgeräte sicherstellen Strahlenmessungen durchführen und x x x x x x x x x x – x x x x die Messresultate interpretieren Material oder Bereiche gesetzeskon- – – x – – – – – – – – – – – – form freimessen nach Art. 83 und 106 StSV

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Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Aufnahmetechniken und Untersuchungen Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x – x – – – – – – – – – – – – thoden mit radioaktivem Material unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x – x – – – – – – – – – – – – thoden mit geschlossenen radioaktiven Quellen unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x x x x x x x x x x – x x x x thoden mit Anlagen unter Berücksichtigung des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x – x – – – – – – – – – – – – thoden mit radioaktivem Material anwenden

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Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Strahlenschutzkonforme Arbeits- x – x – – – – – – – – – – – – methoden mit geschlossenen radioaktiven Quellen anwenden Strahlenschutzkonforme Arbeitsme- x x x x x x x x x x – x x x x thoden mit Anlagen anwenden Datenintegrität gewährleisten und x – – – – – – – – – – – – – – Datenverfälschungen verhindern für den Datentransfer bei der Bestrahlungsplanung und Simulation. Rechtliche Grundlagen Das Bewilligungswesen organisieren x x x x x x x x x x – x x x x und die Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen

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Kompetenzen / Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

Mund-, Kiefer- und Gesichtschi- Zahnmedizin: erweiterte diagnos- Veterinärmedizin: Anwendung Anästhesiologie, Angiologie, Veterinärmedizin: Anlagen für Veterinärmedizin: Anlagen für Radio- Allgemeine Innere Medizin, Allgemeine Innere Medizin,

Onkologie/Strahlentherapie Nuklearmedizin Chirurgie, Gastroenterologie, Kinder und Jugendmedizin, Kinder und Jugendmedizin, rurgie tische Anwendungen diagnostische Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen erweiterte Anwendungen

Radiologie Chiropraktik Zahnmedizin

Die Administration der beruflich x x x x x x x x x x – x x x x strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen treffen Betriebsinterne Weisungen erstellen x x x x x x x x x x – x x x x und deren Einhaltung kontrollieren Den Bewilligungsinhaber bei Fragen x x x x x x x x x x – x x x x zum Strahlenschutz beraten Andere Personen im strahlenschutz- x x x x x x x x x x – x x x x gerechten Verhalten aus- und fortbilden Andere Personen im strahlenschutz- x x x x x x x x x x – x x x

x gerechten Verhalten instruieren

Ärzte bei der Anschaffung von Die Kommunikationsabläufe und - Massnahmen zur Störfallvorsorge Fähigkeiten und Kompetenzen im diagnostischen und therapeutischen inhalte bei einem Störfall vorsorglich Strahlenschutz kennen und nötigenfestlegen und umsetzen Anlagen beraten organisieren falls Spezialisten hinzuziehen

– x x x Radio- Onkologie/Strahlentherapie MA 1

– x x x MA 2

– x x x Nuklearmedizin MA 3

– x x x Radiologie MA 4

– x x x Anästhesiologie, Angiologie, Chirurgie, Gastroenterologie, MA 5

– – – x Allgemeine Innere Medizin, Kinder und Jugendmedizin, MA 6

– – – x Chiropraktik MA 7

– – – x Allgemeine Innere Medizin, Kinder und Jugendmedizin, MA 8

– – – x Oto-Rhino-Laryngologie MA 9

– – – x Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie MA 10

– – – – Alle Ärztinnen oder Ärzte MA 11

– – – – Zahnmedizin MA 12

– – – – Zahnmedizin: erweiterte diagnostische Anwendungen MA 13

– – – – Veterinärmedizin: Anlagen für diagnostische Anwendungen MA 14

Veterinärmedizin: Anwendung MA 15 von offenen radioaktiven Quellen a)

– – – – Veterinärmedizin: Anlagen für erweiterte Anwendungen MA 16 814.501.261

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Tabelle 3: Aus- und Fortbildungsumfang Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA MA MA MA MA MA MA 10 11 12 13 14 15 b) 16

Anästhesiologie, Zahnmedizin: erweiter-

Allgemeine Innere Allgemeine Innere Anlagen für diagnosti-

Mund-, Kiefer- und Alle Ärztinnen oder sche Anwendungen

Radio- Onkolgie/

Angiologie, Chirurgie, Medizin, Kinder und Medizin, Kinder und te diagnostische An- Anwendung von offe- Dermatologie Oto-Rhino-

Chiropraktik Zahnmedizin nen radioaktiven

Radiologie Gesichtschirurgie Ärzte Quellen

Strahlentherapie Venerologie Gastroenterologie, Jugendmedizin, Jugendmedizin, Laryngologie wendungen Anlagen für erweiterte Anwendungen

Aus- und Fortbildungsumfang Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten der c) 8 c) c) 32 32 32 32 12 8 8 8 32 8 8 Ausbildung a) Ausbildung am Arbeits-/Praktikumsplatz – – – – d) d) d) – – – – – – c) e) Geforderte Periodizität der Fortbildung in Jahren 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten einer 8 8 8 8 8 4 4 4 4 4 4 4 4 4 8 4 Fortbildung a) Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig nein nein ja nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein nein ja f) nein

a): Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer b): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 gegeben c): Die Ausbildung erfolgt im Rahmen des eidgenössischen Weiterbildungstitels beziehungsweise des eidgenössischen Tierarztdiploms d): Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen der Erlangung des Fähigkeitsausweises e): Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen einer entsprechenden Weiterbildung in der Veterinärmedizin f): Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird

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Tabelle 4: Aus- und Fortbildungsinhalte 1: Kenntnisse: aufzählen, skizzieren, benennen, beschreiben, darstellen 2: Verständnis: interpretieren, erklären, erläutern, formulieren, präsentieren 3: Anwendung: anwenden, erstellen, lösen, durchführen, berechnen, gestalten, konfigurieren 4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummern möglich) a): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 gegeben

Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

zin, Kinder und Jugend- diagnostische Anwendun- gen für diagnostische gen für erweiterte An-

Dermatologie wendung von offenen

lentherapie Chiropraktik Zahnmedizin

Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Ausbildungsinhalte Strahlenphysik Aufbau der Atome/Nuklidkarte 2 2 3 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 2 2 3 2 2 2 2 2 1 1 1 1 1 1 1 Wechselwirkung Strahlung – Materie 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 2 4 4 4 4

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

zin, Kinder und Jugend- diagnostische Anwendun- gen für diagnostische gen für erweiterte An-

Dermatologie wendung von offenen

lentherapie Chiropraktik Zahnmedizin

Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Dosisbegriffe (zur Strahlenbiologie) 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 4 4 Abschirmung und Abschwächung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Produktion von radioaktivem Material 1 1 2 – – – – – – – – – – – – Funktionsweise eines Beschleunigers 2 – 1 – – – – – – – – – – – 2 Funktionsweise einer Röntgenröhre 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Streustrahlung am Patienten 1 1 1 3 3 3 3 3 3 3 – 1 1 3 3 Strahlenbiologie/Strahlengefährdung Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 5 5 5 5 5 5 5 5

5 5 2 3 3 3 3 Personen mit erhöhtem Risiko (Personen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 3 3 unter 16 Jahre, schwangere Frauen) Effektive biologische Wirkung (wR) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 2 2 2 2

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Dosis – Wirkung/Risiko 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5 Strahlenexposition der Bevölkerung 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 Nutzen-Risiko-Überlegungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 5 5 3 3 Rechtfertigung von Untersuchungen / Thera- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 5 5 3 3 pieverfahren sowie individuelle Anwendungen nach Art.

28 und 29 StSV Abschätzen und Optimierung der Patienten- 5 5 5 5 5 4 4 4 4 4 1 3 3 – – dosen basierend auf patientenspezifischen Informationen Information des Patienten oder des Tierhal- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 3 3 3 1 1 ters über das strahlenbedingte Risiko Indikationsstellung (ionisierende Strahlung 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 4 3 3 3 3 versus Alternativen) Überwachung von Untersuchungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

zin, Kinder und Jugend- diagnostische Anwendun- gen für diagnostische gen für erweiterte An-

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Diagnostische Referenzwerte für Patienten 1 1 4 4 4 4 4 4 3 3 – – 3 – – Stand von Wissenschaft und Technik 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Anwendung des Optimierungsprinzips 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 2 5 5 5 5 Praktische Anwendung der Strahlenmess- 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 geräte Kontroll- und Überwachungsbereiche 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Arbeitsplanung, Arbeitsmethoden und 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 5 5 Einsatz von Schutzmitteln Qualitätskontrolle 3 3 3 3 3 3 3 3 3

3 – 3 3 3 3 Lagerung von radioaktivem Material 3 – 3 – – – – – – – – – – – – Sicherung von radioaktivem Material 3 – 3 – – – – – – – – – – – – Strahlenschutzmassnahmen für Patient und Personal (insbesondere bei Personen mit erhöhtem Risiko) gegen:

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

– äussere Bestrahlung 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 4 4 – innere Bestrahlung 4 – 4 – – – – – – – – – – – – – Inkorporation – – 4 – – – – – – – – – – – – – Kontamination – – 4 – – – – – – – – – – – – Persönliche Schutzausrüstung/ Patienten- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 1 4 4 4 4 schutz in Theorie und Praxis Dekontamination von Material und Kontroll- – – 3 – – – – – – – – – – – – bereichen Personendekontamination – – 3 – – – – –

– – – – – – – Abfallbehandlung 2 – 3 – – – – – – – – – – – – Abgabe radioaktiven Materials an die Um- – – 3 – – – – – – – – – – – – welt Dichtheitsprüfung von geschlossenen radio- 1 1 1 – – – – – – – – – – – – aktiven Quellen Wartung, Überprüfung von Sicherheits- 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 2 2 2 2 einrichtungen

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

zin, Kinder und Jugend- diagnostische Anwendun- gen für diagnostische gen für erweiterte An-

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Verhalten bei Störfällen und medizinischen 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Strahlenereignissen; Kommunikation Praxis: Verhalten und Arbeiten in Kontroll- 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 4 4 bereichen Strahlenmessung Grundlagen der Strahlenmesstechnik 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Messgerätekunde 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 – 1 1 1 1 Kontaminationsmessung 1 1 3 1 1 1 1 1 1 1 – – – – – Inkorporationsüberwachung – – 3 – – – –

– – – – – – – – Personendosismessung (externe Bestrahlung) 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Nuklididentifikation – – 3 – – – – – – – – – – – – Ermittlung der Organdosis und der effektiven 4 4 4 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Dosis

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Aufnahmetechnik und Untersuchungen Röntgengerätekunde berufsspezifische 3 3 2 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Aspekte Berufsspezifische Aufnahmetechniken im 3 2 3 4 4 4 4 4 4 4 1 4 4 3 3 Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – – – – 4 4 – – intraoralen Zahnbereich Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – – – – 1 4 – – extraoralen Zahnbereich (Orthopantomografie und Fernröntgen) Berufsspezifische Aufnahmetechniken im – – – – – – – – 4 4 – 1 4 – – extraoralen Zahnbereich ( digitale Volumentomografie)

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Berufsspezifische Aufnahmetechniken im 3 2 3 4 4 4 4 2 – – 1 – – 3 3 mittleren Dosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie Berufsspezifische Aufnahmetechniken im Hochdosisbereich nach Art. 26 StSV in der Radiologie: – Mit CT 2 – 2 4 – – – – – – – – – – 3 – Mammografie 2 – – 4 – – – – – – – – – – – – Ohne CT und Mammografie 3 2 3 4 4 2 2 2 – – 1 – – 3 3 Umgang mit berufsspezifischen therapeuti- 5 5 1 1 – – – – – – – – – – 3 schen Anlagen Medizinische Teilchenbeschleuniger, Be- 3 – 1 – – – – – – – – – – – 3 strahlungseinheiten Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in

1 – 5 1 – – – – – – – – – – – der Nuklearmedizin (Human- oder Veterinärmedizin)

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Bildgebende Systeme in der Nuklearmedizin 1 – 4 1 – – – – – – 1 – – – – (Human- oder Veterinärmedizin) Abbildungsgeometrie und Einstelltechnik 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 3 3 Bildqualitätsparameter unter Berücksichti- 2 1 4 4 4 4 4 4 4 4 – 4 4 2 2 gung der Patienten- oder Personaldosen Bildverarbeitungstechnik 3 1 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 2 2 Datenintegrität gewährleisten und Datenver- 3 – – – – – – – – – – – – – – fälschungen verhindern für den Datentransfer bei der Bestrahlungsplanung und Simulation. Archivierung und Lagerung von Bildern 3 1 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 2 2 Veterinärmedizinisch-diagnostische Auf- –

– – – – – – – – – – – – 4 4 nahmetechniken in der Radiologie Veterinärmedizinisch–diagnostische Auf- – – – – – – – – – – – – – – 4 nahmetechniken mit CT

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Rechtliche Grundlagen Strahlenschutzgesetz/-verordnung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 2 3 3 3 3 Technische Verordnungen des Spezial- 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 gebietes Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Grenz -und Richtwerte 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Richtlinien, Reglemente, Empfehlungen, 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 1 3 3 3 3 Normen und Wegleitungen Transportvorschriften (SDR/ADR) – – 2 – – – – – – – – – – – – Bewilligungswesen 4 4 4 4 4 4 4 4

4 4 1 4 4 4 4 Internationale Empfehlungen (ICRP, IAEA) 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 – 1 1 1 1 Rechtsstellung, Verantwortlichkeiten in 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 1 2 2 2 2 Betrieben

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Berufsnummer MA 1 MA 2 MA 3 MA 4 MA 5 MA 6 MA 7 MA 8 MA 9 MA 10 MA 11 MA 12 MA 13 MA 14 MA 15 MA 16 a)

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Dermatologie wendung von offenen

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Radiologie medizin, Gesichtschirurgie gen Anwendungen wendungen Venerologie medizin, radioaktiven Quellen

Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutz- 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 1 5 5 5 5 Sachverständigen Interne Weisungen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 5 5 Strahlenschutz-Instruktion von betroffenen 5 5 5 5 5 5 5 5 5 5 – 5 5 3 3 Personen Strahlenschutz Aus- und Fortbildung des 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 ausbildungspflichtigen Personals Benennung, Einstufung und Überwachung 3 3 3 3 3 3 3 3 3 3 – 3 3 3 3 beruflich strahlenexponierter Personen Störfallvorsorge 3 3 3 3 3 3 3 – – – – – – – – Aufzeichnung, Buchführung und Melde- 4 4 4 4 4 4

4 4 4 4 – 4 4 4 4 wesen

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Anhang 218 (Art. 1 Abs. 2 Bst. b)

Tätigkeiten im Bereich medizinische Berufe (ausser Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Chiropraktorinnen und Chiropraktoren, Tierärztinnen und Tierärzte) und Handel in der Medizin

Tabelle 1: Notwendige Ausbildung und erlaubte Tätigkeiten Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 1 – Medizinphysik mit der Fachrichtung – Bachelorabschluss auf universitärer – Strahlenschutzverantwortung im Spital für die Bereiche diagnostische medizinische Strahlenphysik Stufe in Physik oder eine gleichwer- Radiologie, Radio-Onkologie, Nuklearmedizin insbesondere die techtige Ausbildung nisch-physikalische Verantwortung von sicherheitsrelevanten und do- – Masterabschluss auf universitärer sisbestimmenden Komponenten, welche die Dosis des Patienten und Stufe in Naturwissenschaften oder des Personals beeinflussen können eine gleichwertige Ausbildung – Überwachung und Durchführung der technisch-physikalischen Quali- – Eine anerkannte Ausbildung im tätssicherung Strahlenschutz nach Tabelle 3 – Durchführen von Tätigkeiten nach Art. 36 StSV – Berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der der medizinischen Physik, die der Radiologie, Radio-Onkologie und Nuklearmedizin Äquivalenz einer dreijährigen Vollzeitbeschäftigung entspricht – Fachanerkennung mit der Fachrichtung medizinische Strahlenphysik der Schweizerischen Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik oder eine gleichwertige Ausbildung

18 Die Berichtigung vom 30. Jan. 2018 betrifft nur den französischen Text (AS 2018 523).

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 2 – Medizinphysik mit der Fachrichtung – Bachelorabschluss auf universitärer – Strahlenschutzverantwortung im Spital für die Bereiche diagnostische medizinische Bildgebung Stufe in Physik oder eine gleichwer- Radiologie und Nuklearmedizin insbesondere die technischtige Ausbildung physikalische Verantwortung von sicherheitsrelevanten und dosis- – Masterabschluss auf universitärer bestimmenden Komponenten, welche die Dosis des Patienten und des Stufe in Naturwissenschaften oder Personals beeinflussen können eine gleichwertige Ausbildung – Überwachung und Durchführung der technisch-physikalischen Quali- – Eine anerkannte Ausbildung im tätssicherung Strahlenschutz nach Tabelle 3 – Durchführen von Tätigkeiten nach Art. 36 StSV – Berufliche Tätigkeit auf dem Gebiet – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der der medizinischen Physik, die der Radiologie und Nuklearmedizin Äquivalenz einer dreijährigen Vollzeitbeschäftigung entspricht – Fachanerkennung mit der Fachrichtung medizinische Bildgebung der Schweizerischen Gesellschaft für Strahlenbiologie und Medizinische Physik oder eine gleichwertige Ausbildung

– Anerkannte Strahlenschutzausbildung – Vertreiben, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben für den Umgang mit offenen radioak- und Versenden von offenen radioaktiven Quellen tiven Quellen in Arbeitsbereichen B – Herstellen, Verwenden und Lagern von offenen radioaktiven Quellen und C (siehe Anhang 4 Berufsnum- in Arbeitsbereichen Typ B und C mer I 1) – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, – Fachanerkennung der europäischen Durchführen, Weitergeben und Versenden von geschlossenen radio- Gesellschaft für Nuklearmedizin aktiven Quellen (EANM) – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 4 – Diplomierte Radiologiefachfrauen – Dipl. Radiologiefachfrau HF oder – Die folgenden Tätigkeiten sind nach Anweisung einer im entspre- und -fachmänner19 mit einem Ab- dipl. Radiologiefachmann HF chenden Tätigkeitsbereich sachverständigen Ärztin oder eines sachschluss einer höheren Fachschule verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f bzw. einer sachverstän- (HF) digen Chiropraktorin oder eines sachverständigen Chiropraktors nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f erlaubt: MP 10 – Dentalhygienikerinnen und Dental- – Diplomierte Dentalhygienikerin oder MP 11 – Dentalhygienikerinnen und Dental- – Diplomierte Dentalhygienikerin oder MP 17 – Tiermedizinische Praxisassistentin- MP 18 – Handel, Wartung und Installation von – Bedienung medizinisch-diagnostischer Röntgenanlagen – Vorbereitung von durchleuchtungsgestützten Anlagen – Die Anwendung am Menschen von durchleuchtungsgestützten Anlagen ist ausschliesslich im mittleren und im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV erlaubt – Die Anwendung von offenen radioaktiven Quellen am Menschen – Die folgenden Tätigkeiten sind erlaubt: – Durchführung der Konstanzprüfung und der Qualitätssicherung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der Radiologie – Arbeiten mit offenen radioaktiven Quellen in den Arbeitsbereichen Typ B und C unter verantwortlicher Leitung eines Sachverständigen in den Bereichen Typ B und C nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f – Die folgenden Tätigkeiten sind zusätzlich unter Anweisung einer Medizinphysikerin oder eines Medizinphysikers nach Art. 36 StSV erlaubt: – Durchleuchtung zur Einstellungskontrolle für die Strahlentherapie – Bedienung therapeutischer Röntgenanlagen, medizinischer Teilchenbeschleuniger, Bestrahlungseinheiten und Anwendung geschlossener radioaktiver Quellen – Durchführung der Qualitätssicherung von therapeutischer Röntgenanlagen, medizinischer Teilchenbeschleuniger, Bestrahlungseinheiten und Anwendung geschlossener radioaktiver Quellen

19 Der Berufstitel wurde in Anwendung von Art. 12 Abs. 2 des Publikationsgesetzes vom 18. Juni 2004 (SR 170.512) auf den 1. Nov. 2017 angepasst. Diese Anpassung wurde im ganzen Text vorgenommen.

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 5 – Diplomierte Radiologiefachfrauen – Dipl. Radiologiefachfrau HF oder – Alle in MP 4 erwähnten erlaubten Tätigkeiten und -fachmänner HF mit zusätzlicher dipl. Radiologiefachmann HF – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige in der Funktion als Strahlenschutz-Sachver- – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- Nuklearmedizin ständige in der Nuklearmedizin bildung für den Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in Arbeitsbereichen B und C (siehe Anhang 4 Berufsnummer I1) – Diplomierte Radiologiefachfrauen – Dipl. Radiologiefachfrau FH oder – Alle in MP 5 erwähnten erlaubten Tätigkeiten und -fachmänner mit einem Bachelo- dipl. Radiologiefachmann FH rabschluss der Fachhochschule (FH) MP 7 – Medizinische Praxisassistentinnen – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik und medizinische Praxisassistenten dung als medizinische Praxisassisten- im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweisung einer enttin oder medizinischer Praxisassistent sprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entsprechenden sachmit eidgenössischem Fähigkeitszeug- verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. In diesen Bereich fallen nis (EFZ) insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen – Durchführung der Konstanzprüfung – Ausgenommen sind Untersuchungen des Schädels, des Achsenskeletts, des Becken und des Abdomens sowie alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit durchleuchtungsgestützten Anlagen – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei der Mammografie

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 8 – Medizinische Praxisassistentinnen – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik und medizinische Praxisassistenten dung als medizinische Praxisassisten- im mittleren und Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweifür die erweiterten konventionellen tin EFZ oder medizinischer Praxisas- sung einer entsprechenden sachverständigen Ärztin oder eines ent- Aufnahmetechniken in der Radiolo- sistent EFZ mit Röntgenberechtigung sprechenden sachverständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f gie oder eine abgeschlossene berufliche – Durchführung der Konstanzprüfung Grundbildung im medizinischen Be- – Ausgenommen sind alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit reich mit einer anerkannten Strahlen- durchleuchtungsgestützten Anlagen schutzausbildung nach MP 9. Eben- – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei falls zugelassen sind Arztgehilfinnen der Mammografie DVSA mit einer Röntgenberechtigung Thorax/Extremitäten oder Arztgehilfinnen mit einem Schuldiplom und mit einer Röntgenberechtigung – Nachweis eines Praktikumsplatzes für die klinische Ausbildung in der erweiterten konventionellen Aufnahmetechnik

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 9 – Übriges medizinisches Personal – Abgeschlossene drei oder vierjährige – Bedienung von Röntgenanlagen für humanmedizinische Diagnostik berufliche Grundbildung oder höhere im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV nach Anweisung einer ent- Berufsbildung im medizinischen Be- sprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entsprechenden sachreich (ab Abschluss EFZ) verständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. In diesen Bereich fallen – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- insbesondere Thorax- oder Extremitätenaufnahmen bildung nach Tabelle 3 – Durchführung der Konstanzprüfung – Ausgenommen sind Untersuchungen des Schädels, des Achsenskeletts, des Becken und des Abdomens sowie alle CT-Untersuchungen und Untersuchungen mit durchleuchtungsgestützten Anlagen – Ausgeschlossen sind Anwendungen und die Qualitätssicherung bei der Mammografie

– Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen hygieniker Dentalhygieniker HF Bereich (inklusive Orthopantomografen und Fernröntgen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. Ausgeschlossen sind digitale Volumentomografen

– Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen hygieniker (inklusive digitale Volu- Dentalhygieniker HF Bereich (inklusive Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale Vomentomografie) – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- lumentomografen) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter bildung nach Tabelle 3 der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 12 – Dentalassistentinnen und Dentalassis- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intraoralen Techniken im zahnärztlichen Bereich tenten dung als Dentalassistentin EFZ oder (ausgeschlossen sind Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale Dentalassistent EFZ Volumentomografie) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter der verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f MP 13 – Dentalassistentinnen und Dentalassis- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen tenten für die erweiterten diagnosti- dung als Dentalassistentin EFZ oder Bereich (inklusive Orthopantomografen und Fernröntgen) im Niedrigschen Anwendungen im zahnärztli- Dentalassistent EFZ dosisbereich nach Art. 26 StSV unter der verantwortlichen Leitung chen Bereich – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- einer sachverständigen Zahnärztin oder eines sachverständigen Zahnbildung nach Tabelle 3 arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f. Ausgeschlossen sind digitale Volumentomografen MP 14 – Dentalassistentinnen und Dental- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von intra- und extraoralen Techniken im zahnärztlichen assistenten für die erweiterten diag- dung als Dentalassistentin EFZ oder Bereich (inklusive Orthopantomografen, Fernröntgen und digitale Vonostischen Anwendungen im zahn- Dentalassistent EFZ lumentomografie) im Niedrigdosisbereich nach Art. 26 StSV unter der ärztlichen Bereich (inklusive digitale – Abgeschlossene anerkannte Strahlen- verantwortlichen Leitung einer sachverständigen Zahnärztin oder ei- Volumentomografie) schutzausbildung nach MP12 nes sachverständigen Zahnarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst.

f MP 15 – Diplomiertes Operationsfachpersonal – diplomierte Fachfrau oder Fachmann – Vorbereitung von durchleuchtungsgestützten Anlagen nach Anwei- Operationstechnik HF sowie diplo- sung einer entsprechenden sachverständigen Ärztin oder eines entmierte Pflegefachfrau oder Fachmann sprechenden sachverständigen Arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f Operationsbereich mit einem Fähigkeitsausweis des Schweizerischen Berufsverbands

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

MP 16 – Tiermedizinische Praxisassistentin- – Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Bedienung von Röntgenanlagen für veterinärmedizinische Diagnostik nen und tiermedizinische Praxisassis- dung als tiermedizinische Praxisassis- unter der verantwortlichen Leitung einer entsprechenden sachverstäntenten tentin EFZ oder tiermedizinischer digen Tierärztin oder eines entsprechenden sachverständigen Tier- Praxisassistent EFZ arztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f – Ausgeschlossen ist die Bedienung von Beschleuniger- und CT- Anlagen sowie alle Anwendungen von offenen radioaktiven Quellen im veterinärmedizinischen Bereich

– Abgeschlossene berufliche Grundbil- – Anwendung von offenen radioaktiven Quellen im veterinärmedizininen und tiermedizinische Praxisassis- dung als tiermedizinische Praxisassis- schen Bereich unter der verantwortlichen Leitung einer entsprechententen tätig mit offenen radioaktiven tentin EFZ oder tiermedizinischer den sachverständigen Tierärztin oder eines entsprechenden sachver- Quellen am Tier Praxisassistent EFZ ständigen Tierarztes nach Art. 2 Abs. 1 Bst. f – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in MP 15 erwähnten erlaubten Tätigkeiten bildung für Laborpersonal (siehe Anhang 4 Berufsnummer I 19)

– Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Handel, Wartung und Installation von medizinischen Röntgenanlagen medizinischen Röntgenanlagen bildung nach Tabelle 3 und Anlagen nach Art. 9 Abs. 1 Bst. g StSV – Für Tätigkeiten im nuklearmedizini- – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige schen Bereich wird zusätzlich eine anerkannte Strahlenschutzausbildung für den Umgang mit offenen radioaktiven Quellen in Arbeitsbereichen B und C (siehe Anhang 4 Berufsnummer I 1) verlangt

Therapeutisches oder diagnostisches Verfahren hinsichtlich Optimales therapeutisches oder Dosisminimierung von Patient und Personal optimieren sowie diagnostisches Verfahren Referenzwerte (Diagnostische Kompetenzen / Berufsnummer

Referenzwerte) berücksichtigen wählen Tabelle 2: Kompetenzen

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x – Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x – HF und Radiologiefachmänner HF x – FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

x – und medizinische Praxisassistenten MP 7

x – und medizinische Praxisassistenten MP 8 a): Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 definiert.

x – Übriges medizinisches Personal MP 9

Dentalhygienikerinnen und Dentalx – hygieniker MP 10

x – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

x – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

Dentalassistentinnen und Dentalasx – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 b): Die Kompetenzen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 definiert.

x – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

Tiermedizinische Praxisassistentinx – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x – Handel, Wartung und Installation von medizinischen Röntgenanlagen MP 18 814.501.261

Publizierte Guidelines betrefmedizinischen Anlagen bzw. bereiche festlegen und die Patient oder Tierhalter über Die Einhaltung der Grenzwerte fend Verschreibungskriterien Radiopharmazeutika durchfüh- dazugehörigen Massnahmen

umsetzen ren definieren Nutzen und Risiko informieren im Strahlenschutz sicherstellen

x x x – x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x – x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x – x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x – x HF und Radiologiefachmänner HF x x x – x FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

x – x – x und medizinische Praxisassistenten MP 7

x – x – x und medizinische Praxisassistenten MP 8

x – x – x Übriges medizinisches Personal MP 9

Dentalhygienikerinnen und Dentalx – x – x hygieniker MP 10

x – x – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

x – x – x Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

Dentalassistentinnen und Dentalasx – x – x sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – x – x assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

Tiermedizinische Praxisassistentinx – x – x nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x x – – x Handel, Wartung und Installation

Störfälle bewältigen und Radioaktives Material gesetauswerten und Massnahmen von radioaktiven Abfällen und beurteilen, ob Spezialisten zur zukünftigen Vermeidung Abgaben im Abwasser und

zeskonform lagern hinzugezogen werden müssen Luft treffen

x x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

– x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x x HF und Radiologiefachmänner HF x x x x FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

– – – – und medizinische Praxisassistenten MP 7

– – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – – – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – – – hygieniker MP 10

– – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– – – – Handel, Wartung und Installation

Material oder Bereiche geset- Strahlenmessungen durchfüh- Funktionstüchtigkeit der

erforderlichen Messgeräte Strahlenmessung zeskonform freimessen nach ren und die Messresultate

sicherstellen Art. 83 und 106 StSV interpretieren

x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

– x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x HF und Radiologiefachmänner HF x x x FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

– – – und medizinische Praxisassistenten MP 7

– – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – – hygieniker MP 10

– – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– x x Handel, Wartung und Installation

Arbeitsmethoden mit geschlos- Arbeitsmethoden mit radioaktivem Material unter Besenen radioaktiven Quellen rücksichtigung des Optimieunter Berücksichtigung des rungsprinzips festlegen und

Optimierungsprinzips festleüberwachen gen und überwachen

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung Aufnahmetechniken und Untersuchungen

x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x HF und Radiologiefachmänner HF x x Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – Medizinische Praxisassistentinnen

– – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x x Handel, Wartung und Installation

Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit Anlagen Arbeitsmethoden mit geschlos- Arbeitsmethoden mit radio- unter Berücksichtigung des Arbeitsmethoden mit Anlagen senen radioaktiven Quellen Optimierungsprinzips festle-

aktivem Material anwenden anwenden gen und überwachen anwenden

x x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x x HF und Radiologiefachmänner HF x x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen

x – – x Medizinische Praxisassistentinnen

x – – x und medizinische Praxisassistenten MP 8

x – – x Übriges medizinisches Personal MP 9

x – – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

x – – x Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

x – – x Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

Dentalassistentinnen und Dentalasx – – x sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 Dentalassistentinnen und Dentalx – – x assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

x – – x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

Tiermedizinische Praxisassistentinx – – x nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x x x x Handel, Wartung und Installation

und Datenverfälschungen organisieren und die Korresverhindern für den Datentranspondenz mit den zuständigen Rechtliche Grundlagen fer bei der Bestrahlungspla-

Behörden sicherstellen nung und Simulation.

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x – Medizinphysik mit der Fachrichtung

x – Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x – HF und Radiologiefachmänner HF x – Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – Medizinische Praxisassistentinnen

– – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x – Handel, Wartung und Installation

lich strahlenexponierten Den Bewilligungsinhaber bei Betriebsinterne Weisungen Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der Fragen zum Strahlenschutz erstellen und deren Einhaltung beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und

gegebenenfalls notwendige beraten kontrollieren Massnahmen treffen

x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x HF und Radiologiefachmänner HF x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – – Medizinische Praxisassistentinnen

– – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– x x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x x x Handel, Wartung und Installation

Die Grenzen der eigenen Andere Personen im strahlen- Andere Personen im strahlen- Massnahmen zur Störfallvor- Kenntnisse, Fähigkeiten und

Kompetenzen im Strahlen- schutzgerechten Verhalten schutzgerechten Verhalten ausschutz kennen und nötigenfalls

sorge festlegen und umsetzen instruieren Spezialisten hinzuziehen und fortbilden

Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x x MP 1 medizinische Strahlenphysik

x x x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x x x Diplomierte Radiologiefachfrauen MP x x x x HF und Radiologiefachmänner HF x x x x FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

– x x – und medizinische Praxisassistenten MP 7

– x x – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– x x – Übriges medizinisches Personal MP 9

– x x – hygieniker MP 10

– x x – hygieniker (inklusive DVT) MP 11

– x x – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– x x – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – x x – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– x x x Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– x x – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– x x x Handel, Wartung und Installation

Ärzte bei der Anschaffung von Die Kommunikationsabläufe

diagnostischen und therapeuti- und -inhalte bei einem Störfall

schen Anlagen beraten vorsorglich organisieren

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

x x Medizinphysik mit der Fachrichtung

– – Diplomierte Radiologiefachfrauen MP – x HF und Radiologiefachmänner HF – x FH und Radiologiefachmänner FH MP 6

– – und medizinische Praxisassistenten MP 7

– – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – hygieniker MP 10

– – hygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

x – Handel, Wartung und Installation

51 21 a)

Ausbildung am Arbeits- Berufsnummer Geforderte Periodizität der Empfohlene Anzahl Unter-

/Praktikumsplatz Fortbildung in Jahren richtseinheiten der Ausbildung Aus- und Fortbildungsumfang

5 d) Medizinphysik mit der Fachrichtung

120 medizinische Strahlenphysik MP 1

5 d) 80 Medizinphysik mit der Fachrichtung medizinische Bildgebung MP 2 Die Strahlenschutzausbildung «Fernröntgen» als optionales Zusatzmodul.

Radiopharmazie b) Tabelle 3: Aus- und Fortbildungsumfang

5 e) Diplomierte Radiologiefachfrauen HF 560 und Radiologiefachmänner HF MP 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen HF und Radiologiefachmänner HF MP 5 mit zusätzlicher Funktion als Sachver- b) ständige 5 e) 640 Diplomierte Radiologiefachfrauen F Hund Radiologiefachmänner FH

5 e) 160 Medizinische Praxisassistentinnen und medizinische Praxisassistenten MP 7

5 Medizinische Praxisassistentinnen und f) 40 medizinische Praxisassistenten erwei- MP 8 Davon ein Tag für die Erstellung einer schriftlichen Arbeit als Kompetenznachweis.

terten Aufnahmetechniken 5 g) 120 Übriges medizinisches Personal MP 9

5 e) 120 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

5 i) 16 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

5 e) 64 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

Dentalassistentinnen und Dentalassis- 5 h) 4020 tenten für die erweiterten Anwendun- MP 13 gen 5 i) 16 assistenten erweiterten Anwendungen MP 14 (inklusive DVT)

5 – 2421 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

5 e) 72 Tiermedizinische Praxisassistentinnen und tiermedizinische Praxisassistenten MP 16

5 Tiermedizinische Praxisassistent/innen MP 17 tätig mit offenen radioaktiven Quellen c)

5 – 40 Handel, Wartung und Installation von medizinischen Röntgenanlagen MP 18 814.501.261

Es bedeuten: Empfohlene Anzahl Unter- Anerkennungspflichtige Fortrichtseinheiten einer Fortbila): Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer.

bildung notwendig dung a)

b): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 gegeben. ja 8 Medizinphysik mit der Fachrichtung medizinische Strahlenphysik MP 1

ja 8 Medizinphysik mit der Fachrichtung medizinische Bildgebung MP 2 c): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 gegeben. Radiopharmazie b)

8 Diplomierte Radiologiefachfrauen HF nein und Radiologiefachmänner HF MP 4 d): Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen der beruflichen Tätigkeit auf dem Gebiet der medizinischen Physik. Diplomierte Radiologiefachfrauen HF und Radiologiefachmänner HF MP 5 mit zusätzlicher Funktion als Sachver- b) ständige

ja j) 8 Diplomierte Radiologiefachfrauen F Hund Radiologiefachmänner FH e): Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen des formalen Bildungsgangs. nein 8 Medizinische Praxisassistentinnen und medizinische Praxisassistenten MP 7

8 Medizinische Praxisassistentinnen und nein medizinische Praxisassistenten erwei- MP 8 f): 50 testierte Untersuchungen aus dem Bereich Achsenskelett innerhalb 18 Monate. terten Aufnahmetechniken

nein 8 Übriges medizinisches Personal MP 9

nein 8 Dentalhygienikerinnen und Dentalhyg): In der Ausbildung ist ein praktischer Teil von mindestens 100 Unterrichtseinheiten enthalten. gieniker MP 10

nein 8 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

nein 4 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten h): 30 testierte Orthopantomografien (OPT) und 20 Schädel Untersuchungen innerhalb 6 Monate. MP 12

Dentalassistentinnen und Dentalassisnein 4 tenten für die erweiterten Anwendun- MP 13 gen Dentalassistentinnen und Dentalnein 8 assistenten erweiterten Anwendungen MP 14 (inklusive DVT)

nein 8 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

8 Tiermedizinische Praxisassistentinnen nein und tiermedizinische Praxisassistenten MP 16

8 Tiermedizinische Praxisassistent/innen MP 17 nein tätig mit offenen radioaktiven Quellen c)

8 Handel, Wartung und Installation von nein medizinischen Röntgenanlagen MP 18 814.501.261

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

i): 20 testierte DVT Untersuchungen innerhalb 6 Monate. j): Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird.

Tabelle 4: Aus- und Fortbildungsinhalte 1: Kenntnisse: aufzählen, skizzieren, benennen, beschreiben, darstellen 2: Verständnis: interpretieren, erklären, erläutern, formulieren, präsentieren 3: Anwendung: anwenden, erstellen, lösen, durchführen, berechnen, gestalten, konfigurieren 4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummer möglich) a): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 1 gegeben. b): Die Ausbildungsdauer, Lerninhalte und Fortbildungsanforderungen sind in Anhang 4 Berufsnummer I 19 gegeben.

Radioaktive Zerfälle und Berufsnummer Produktion von radioaktivem Abschirmung und Abschwä- Dosisbegriffe (zur Strahlenbio- Wechselwirkung Strahlung – Aufbau der Atome/ Nuklidkar- Strahlenphysik Ausbildungsinhalte

Strahlenarten Material chung Materie logie) te

3 5 5 4 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 5 5 4 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 5 5 4 2 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 5 5 4 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– 2 2 2 1 2 Medizinische Praxisassistentinnen

– – – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– 2 2 2 1 2 Übriges medizinisches Personal MP 9

– 2 2 2 1 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 2 2 2 1 2 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– 4 2 2 1 1 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– 2 2 2 1 2 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– 5 5 3 3 3 Handel, Wartung und Installation

Personen mit erhöhtem Risiko Berufsnummer Funktionsweise eines Be- Effektive biologische Wirkung Biologische Wirkung ionisie- Funktionsweise einer Röntgen-

(Personen unter 16 Jahre, Streustrahlung am Patienten schleunigers render Strahlung (wR) schwangere Frauen) röhre

3 5 5 4 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung Strahlenbiologie/Strahlengefährdung Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung

3 5 5 4 5 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 3 3 3 3 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 3 3 3 3 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen 2 2 – Medizinische Praxisassistentinnen

– – 3 Medizinische Praxisassistentinnen 3 – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 2 2 – Übriges medizinisches Personal MP 9

2 2 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– 2 – Dentalhygienikerinnen und Dental- 2 2 – hygieniker (inklusive DVT) MP 11

2 2 2 – 2 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– 2 – Dentalassistentinnen und Dentalas- 2 2 – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13

– 2 – Dentalassistentinnen und Dental- 2 2 – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

1 3 2 3 3 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

2 1 2 Tiermedizinische Praxisassistentin- 3 2 – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

1 3 3 2 5 – Handel, Wartung und Installation

Rechtfertigung von Untersu- Strahlenfrüh-/Strahlen- Berufsnummer Strahlenexposition der Bevöl- Strahlenempfindlichkeit von chungen/Therapieverfahren

sowie individuelle Anwendun- spätschäden Dosis – Wirkung/Risiko

Organen (wT) Nutzen–Risiko-Überlegungen kerung gen nach Art. 28 und 29 StSV

2 4 1 5 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

2 4 1 5 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

2 2 1 3 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

2 2 1 3 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen 1 3 2 3 – 1 Medizinische Praxisassistentinnen

– 3 – 3 Medizinische Praxisassistentinnen – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 1 3 2 3 – 1 Übriges medizinisches Personal MP 9

1 2 2 3 – 1 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– 2 – 3 Dentalhygienikerinnen und Dental- – 1 hygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 1 1 2 2 3 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– 2 – 3 Dentalassistentinnen und Dentalas- – 1 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13

– 2 – 3 Dentalassistentinnen und Dental- – 1 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– 1 1 3 2 3 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

1 2 2 3 Tiermedizinische Praxisassistentin- – 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– – 1 1 1 1 Handel, Wartung und Installation

Indikationsstellung (ionisie- Information des Patienten oder Berufsnummer Stand von Wissenschaft und Überwachung von Untersu- Diagnostische Referenzwerte der Patientendosen basierend rende Strahlung versus Alter- Tierhalter über das strahlenbeauf patientenspezifischen Technik chungen für Patienten Informationen nativen) dingte Risiko

5 5 4 1 1 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 4 1 1 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 3 3 3 1 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 3 3 3 1 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

1 3 3 3 – 2 Medizinische Praxisassistentinnen

1 3 3 3 – 2 und medizinische Praxisassistenten MP 8

1 3 3 3 – 2 Übriges medizinisches Personal MP 9

1 – 3 3 – 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

1 – 3 3 – 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

1 – 3 3 – 2 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

1 – 3 3 – 2 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 1 – 3 3 – 2 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

1 3 2 2 – 1 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

1 – – 3 – 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

3 1 – – – – Handel, Wartung und Installation

Arbeitsplanung, Arbeitsmetho- Berufsnummer Lagerung von radioaktivem Praktische Anwendung der Anwendung des Optimie- Operationeller Strahlen- Kontroll- und Überwachungs- Qualitätskontrolle den und Einsatz von Schutz-

Strahlenmessgeräte rungsprinzips schutz Material bereiche mitteln

3 5 5 3 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 5 5 3 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

1 3 5 3 3 5 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 3 5 3 3 5 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– 3 3 2 – 3 Medizinische Praxisassistentinnen

– 3 3 – – 3 und medizinische Praxisassistenten MP 8

– 3 3 2 – 3 Übriges medizinisches Personal MP 9

– 3 3 2 – 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– 3 3 2 – 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 3 3 2 – 3 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– 3 3 2 – 3 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 3 3 2 – 3 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– 3 3 2 – 3 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– 3 1 2 – 2 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– 5 4 3 2 2 Handel, Wartung und Installation

Persönliche Schutzausrüs- Patient und Personal (insbe- Berufsnummer Dekontamination von Material Sicherung von radioaktivem – Inkorporation sondere bei Personen mit – Kontamination tung/Patientenschutz in Theo- – innere Bestrahlung erhöhtem Risiko) gegen: Material und Arbeitsplätzen rie und Praxis – äussere Bestrahlung

3 5 5 5 5 5 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 5 5 5 5 5 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

1 5 3 3 3 5 1 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 5 5 5 5 5 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– 4 – – – 4 – Medizinische Praxisassistentinnen

– 4 – – – 4 – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– 4 – – – 4 – Übriges medizinisches Personal MP 9

– 4 – – – 4 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– 4 – – – 4 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 4 – – – 4 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– 4 – – – 4 – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 4 – – – 4 – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– 4 – – – 4 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– 4 – – – 4 – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– 4 – – – 4 – Handel, Wartung und Installation

Wartung, Überprüfung von Praxis: Verhalten und Arbeiten Abgabe radioaktiven Materials schlossenen radioaktiven Abfallbehandlung medizinischen Strahlenereig- Personendekontamination Sicherheitseinrichtungen Quellen in Kontrollbereichen nisse; Kommunikation an die Umwelt

3 3 3 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 3 3 3 3 3 3 Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 3 3 3 1 1 1 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 3 3 3 3 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

3 – 1 – – – – Medizinische Praxisassistentinnen

– – 1 – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

3 – 1 – – – – Übriges medizinisches Personal MP 9

3 – 1 – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

3 – 1 – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

3 – 1 – – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

3 – 1 – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 3 – 1 – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

3 – 1 – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

3 – 1 – – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

3 – 5 – – – – Handel, Wartung und Installation

Ermittlung der Organdosis und Personendosismessung (exter- Dosisleistungs- und Ortsdo- Grundlagen der Strahlenmess- Messgerätekunde Strahlenmessung Nuklididentifikation Kontaminationsmessung

sismessung Inkorporationsüberwachung

der effektiven Dosis ne Bestrahlung) technik

5 5 3 3 3 3 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 3 3 3 3 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 1 3 1 1 3 3 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

4 3 3 3 3 3 3 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – 3 – – – – 2 Medizinische Praxisassistentinnen

– – – – – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – 3 – – – – 2 Übriges medizinisches Personal MP 9

– – 3 – – – – 2 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – 3 – – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – 3 – – – – 2 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – 3 – – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – 3 – – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – 1 – – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – 3 – – – – 2 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– – 1 – – 2 2 2 Handel, Wartung und Installation

techniken im Niedrigdosis- Röntgengerätekunde berufstechniken im Niedrigdosis- techniken im Niedrigdosisbebereich nach Art. 26 im extrabereich nach Art. 26 im intra- reich nach Art. 26 StSV in der oralen Zahnbereich (Orthopanspezifische Aspekte oralen Zahnbereich Radiologie tomografie und Fernröntgen)

– – 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung Aufnahmetechnik und Untersuchungen

– – 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

– – 4 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

– – HF und Radiologiefachmänner HF – – 4 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – 4 4 Medizinische Praxisassistentinnen

– – – 4 und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – 4 4 Übriges medizinisches Personal MP 9

4 4 – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

1 4 – 4 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

4 – – 4 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – 4 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – 4 4 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – – 4 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

2 2 3 5 Handel, Wartung und Installation

Berufsspezifische Aufnahmetechniken im Hochdosisbereich techniken im Niedrigdosis- techniken im mittleren Dosisnach Art. 26 StSV in der - Mammografie bereich nach Art. 26 im extra- Radiologie: bereich nach Art. 26 StSV in oralen Zahnbereich (digitale

der Radiologie Volumentomografie) – Mit CT

5 5 5 – Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 5 – Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 4 4 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

– HF und Radiologiefachmänner HF 4 4 4 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– – – – Medizinische Praxisassistentinnen

– – 4 – und medizinische Praxisassistenten MP 8

– – – – Übriges medizinisches Personal MP 9

– – – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– – – 4 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– – – 1 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – – – 4 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – 4 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

– 3 3 2 Handel, Wartung und Installation

Bildgebende Systeme in der Medizinische Teilchen- Abbildungsgeometrie und aktiven Quellen in der Nukle- Umgang mit berufsspezifi- – Ohne CT und Mammogra-

Nuklearmedizin (Human- oder beschleuniger, Bestrahlungsarmedizin (Human- oder Einstelltechnik einheiten Veterinärmedizin) Veterinärmedizin) schen therapeutischen Anlagen fie

5 5 3 5 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 3 2 2 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 3 3 3 3 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

4 4 5 3 3 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen

3 – – – – – Medizinische Praxisassistentinnen

– Medizinische Praxisassistentinnen 3 – – – – und medizinische Praxisassistenten MP 8 – 3 – – – – Übriges medizinisches Personal MP 9

– 3 – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

3 – – – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 3 – – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– Dentalassistentinnen und Dentalas- 3 – – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – Dentalassistentinnen und Dental- 3 – – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14 – 3 – – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

– Tiermedizinische Praxisassistentin- 3 – – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

3 3 – 3 3 – Handel, Wartung und Installation

Veterinärmedizinisch– Bildqualitätsparameter unter Archivierung und Lagerung und Datenverfälschungen

diagnostische Aufnahmetech- verhindern für den Datentrans- Berücksichtigung der Patienfer bei der Bestrahlungspla- Bildverarbeitungstechnik von Bildern niken ten- oder Personaldosen nung und Simulation.

– 3 5 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

– 3 2 5 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 3 1 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

4 3 1 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

– 3 – 3 3 Medizinische Praxisassistentinnen

– – – – 3 und medizinische Praxisassistenten MP 8

– 3 – 3 3 Übriges medizinisches Personal MP 9

– 3 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

– 3 – 3 3 Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

– 3 – 3 3 Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

– 3 – 3 3 sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 – 3 – 3 3 assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

– – – – 3 Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

4 3 – 3 3 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

1 3 – 3 3 Handel, Wartung und Installation

Richtlinien, Reglemente, Veterinärmedizinisch– Strahlenschutzgesetz/- Berufsnummer Rechtfertigungs– und Optimie- Technische Verordnungen des Empfehlungen, Normen und diagnostische Aufnahmetechverordnung Grenz –und Richtwerte Rechtliche Grundlagen

Wegleitungen Spezialgebietes niken mit CT rungsprinzip

3 4 4 3 3 – Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 4 4 3 3 – Medizinphysik mit der Fachrichtung

3 3 3 3 3 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

3 3 3 3 3 4 Diplomierte Radiologiefachfrauen

3 2 2 2 2 – Medizinische Praxisassistentinnen

3 – – – – Medizinische Praxisassistentinnen – und medizinische Praxisassistenten MP 8 3 2 2 2 2 – Übriges medizinisches Personal MP 9

3 2 2 2 2 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

3 2 2 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

3 2 2 2 2 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

3 2 2 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 3 2 2 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

2 2 2 2 1 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

3 2 2 2 2 1 nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

3 2 1 3 3 1 Handel, Wartung und Installation

Aufgaben und Pflichten des Transportvorschriften Berufsnummer Strahlenschutz-Instruktion von Rechtsstellung, Verantwort- Internationale Empfehlungen Strahlenschutz- Interne Weisungen Bewilligungswesen (SDR/ADR)

Sachverständigen lichkeiten in Betrieben (ICRP, IAEA) betroffenen Personen

Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 5 2 2 4 2 MP 1 medizinische Strahlenphysik

5 5 5 2 2 4 2 Medizinphysik mit der Fachrichtung

5 5 5 2 1 4 1 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

5 5 5 2 1 4 2 Diplomierte Radiologiefachfrauen FH und Radiologiefachmänner FH

3 3 1 1 – 1 – Medizinische Praxisassistentinnen

3 – – – – – – Medizinische Praxisassistentinnen und medizinische Praxisassistenten MP 8 3 3 1 1 – 1 – Übriges medizinisches Personal MP 9

3 3 1 1 – 1 – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

3 3 1 1 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

3 3 1 1 – 1 – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

3 3 1 1 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 3 3 1 1 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

5 3 1 1 – 1 – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

3 3 1 1 – 1 – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

5 5 5 2 3 3 1 Handel, Wartung und Installation

Aufzeichnung, Buchführung Störfallvorsorge

Überwachung beruflich strah- Fortbildung des ausbildungs-

und Meldewesen lenexponierter Personen pflichtigen Personals

4 3 3 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 3 3 5 Medizinphysik mit der Fachrichtung

4 3 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen MP

4 3 3 3 Diplomierte Radiologiefachfrauen

3 1 – – Medizinische Praxisassistentinnen

– – – – Medizinische Praxisassistentinnen und medizinische Praxisassistenten MP 8 3 1 – – Übriges medizinisches Personal MP 9

3 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker MP 10

3 – – – Dentalhygienikerinnen und Dentalhygieniker (inklusive DVT) MP 11

3 – – – Dentalassistentinnen und Dentalassistenten MP 12

3 – – – sistenten für die erweiterten Anwen- MP 13 3 – – – assistenten erweiterten Anwendun- MP 14

3 – – – Diplomiertes Operationsfachpersonal MP 15

3 – – – nen und tiermedizinische Praxisassis- MP 16

4 2 – – Handel, Wartung und Installation

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tätigkeiten im Bereich Kernanlagen

Tabelle 1: Notwendige Ausbildung und erlaubte Tätigkeiten Die Aufsichtsbehörde kann in Ausnahmefällen die Teilnahme an Lehrgängen gestatten, obwohl die folgenden Anforderungen nicht erfüllt sind, wenn durch eine entsprechende Vorbildung oder Arbeitserfahrung gleichwertige Voraussetzungen gegeben sind.

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Strahlenschutz-Sachverständige für – Eine abgeschlossene Ausbildung an – Sämtliche Tätigkeiten, die den Strahlenschutzfachkräften und - Kernanlagen einer Hochschule oder Fachhoch- technikern erlaubt sind, sowie schule in einem Studiengang wie – Genehmigung von Strahlenschutzplanungen für Tätigkeiten mit Chemie, Physik, Maschinentechnik geschätzten Individualdosen oder Elektrotechnik – Freigabe von Einsätzen bei Betriebsstörungen oder Störfällen – Ein halbes Jahr Berufserfahrung im – Umsetzung der gesetzlichen und behördlichen Vorgaben im Strahlen- Strahlenschutz, wobei vollamtliche schutz in betriebliche Weisungen, Kontrolle und periodische Bewerwie auch nebenamtliche Aufgaben im tung der Einhaltung und Wirkung dieser Weisungen Strahlenschutz in einem oder in mehreren Betrieben akzeptiert werden - Die Teilnahme an einer Notfallübung der Kernanlage – Eine anerkannte Strahlenschutzausbildung nach Tabelle 3

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Strahlenschutztechnikerinnen und - – Eine dreijährige praktische Tätigkeit – Sämtliche Tätigkeiten, die den Strahlenschutzfachkräften erlaubt sind techniker im Strahlenschutz, davon mindestens sowie: zwei Jahre als Strahlenschutzfach- – Überprüfung von Arbeitsanträgen, Instandsetzungsaufträgen bezügkraft. lich der Notwendigkeit von Strahlenschutzplanungen bzw. Strahlen- – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- schutzfreigaben bildung nach Tabelle 3 – Genehmigung von Strahlenschutzplanungen für Tätigkeiten unter vom zuständigen Strahlenschutz-Sachverständigen vorgängig festgelegten Randbedingungen

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Erlaubte Tätigkeiten

– Vorbereiten von Strahlenschutz- und Überwachungsmassnahmen je in einem technischen Beruf und sechs nach Planungsvorgabe Monate praktische Erfahrungen im – Freigabe von Arbeitsplätzen in den Kontrollbereichen je nach radiolo- Strahlenschutz, davon drei in einer gischem Zustand, vorhandenen Strahlenschutz- und Überwachungs- Kernanlagen massnahmen und Durchführung eventueller zusätzlicher Massnahmen – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Freimessen des Arbeitsplatzes im Kontrollbereich nach Arbeitsabbildung nach Tabelle 3 schluss zur Aufhebung von Strahlenschutzmassnahmen inkl. Rückbau der temporären Zonen – Routinetätigkeiten mit Strahlenexpositionen: – Überwachung des radiologischen Zustands von Kernanlagen, von Arbeitsplätzen in den Kontrollbereichen sowie von Personen zur Erkennung von Abweichungen vom Normalbetrieb und Durchführung von Strahlenschutz- und Überwachungsmassnahmen je nach radiologischem Zustand – Überwachung der Funktionalität von Schutzmitteln und Überwachungsinstrumenten – Freigabe von Materialien aus dem Kontrollbereich durch Nachweis der hierfür gültigen Kriterien – Übernahme aller Pflichten beim Umgang mit radioaktiven Quellen für Prüf- und Kalibrierzwecke – Radiologische Überwachung von Transportbehältern und Fahrzeuge beim Empfang und Versand von radioaktivem Material – Intervention bei Feststellung von Abweichungen – Strahlenschutzbegleitung von Einsatzkräften in Stör- und Notfällen – Freigabe von Tätigkeiten im Rahmen von Sofortmassnahmen nach Störfallen unter vom zuständigen Strahlenschutz-Sachverständigen vorgängig festgelegten Randbedingungen – Übernahme von Aufgaben im Strahlenschutz gemäss schriftlicher bildung nach Anhang 4 Berufsnum- Vereinbarung: z.B. Überwachung des radiologischen Zustands im Armer I 1 beitsbereich Typ A, Planung, Vorbereitung und Umsetzung von Strahlenschutzmassnahmen

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Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Laborpersonal – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummer I 19 erwähnten erlaubten Tätigkeiten bildung nach Anhang 4 Berufsnummer I 19 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummer I 11 erwähnten erlaubten Tätigkeiten Transport von radioaktivem Material bildung nach Anhang 4 Berufsnummer I 11 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- – Alle in Anhang 4 Berufsnummern I 16 beziehungsweise I 17 erwähn- Material bildung nach Anhang 4 Berufsnum- ten erlaubten Tätigkeiten (Gefahrgutklasse 7) mern I 16 beziehungsweise I 17 (Gefahrgutklasse 7)

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tabelle 2: Kompetenzen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:

Kompetenzen / Berufsnummer K1 K2 K3

Strahlenschutzaspekte Die Einhaltung der Grenzwerte im Strahlenschutz durch die Erstellung von betriebsinternen allgemeinen Weisungen insbesondere x – – durch Festlegung von Interventionswerten (Warnschwellen) sicherstellen, Aufgabenverteilung im Strahlenschutz dokumentieren Für freigabepflichtige Anlagenänderungen sowie komplexe Tätigkeiten eine Strahlenschutzplanung unter Berücksichtigung des x x – Optimierungsprinzips erstellen, inklusive insbesondere der Festlegung der technischen und administrativen Schutz- und Überwachungsmassnahmen, Dosisabschätzung, Festlegung von Dosiszielen und spezifischen Interventionswerten sowie Erstellung tätigkeitsbezogener Weisungen Für einfache Tätigkeiten die technischen und administrativen Schutz- und Überwachungsmassnahmen unter Berücksichtigung des x x x Optimierungsprinzips festlegen Operationeller Strahlenschutz Kontroll- oder Überwachungsbereiche festlegen, den Zonen- und Gebietstypen zuordnen und die dazugehörigen Massnahmen definie- x x x ren

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Kompetenzen / Berufsnummer K1 K2 K3

Sich im Kontrollbereich strahlenschutzkonform verhalten, tätigkeitsspezifische Schutz- und Überwachungsmassnahmen vorbereiten, x x x Schutzmittel korrekt anwenden, Weisungen einhalten Radioaktives Material gesetzeskonform handhaben und lagern x x x Den gesetzeskonformen Betrieb von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung sicherstellen x x x Gesetzeskonforme Entsorgung von radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft x x – Strahlenmessung Kalibrierung und Funktionstüchtigkeit der erforderlichen Messgeräte sicherstellen x x x Strahlenmessungen im Kontrollbereich (Areal, Anlagen, Systeme, Räume) sowie Personenüberwachung durchführen und die Mess- x x x resultate interpretieren Material oder Bereiche gesetzeskonform freimessen nach Art. 83 und 106 StSV x x x Radioaktive Versandstücke gesetzeskonform verpacken x x x

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Kompetenzen / Berufsnummer K1 K2 K3

Störfälle Massnahmen zur Störfallvorsorge insbesondere zur Vermeidung, Beherrschung, Eindämmung oder Reduzierung der radiologischen x – – Auswirkungen in Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen der Kernanlage festlegen Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei einem Störfall vorsorglich organisieren x – – Abweichungen vom Normalbetrieb erkennen, intervenieren und betriebsintern melden x x x Strahlenschutzaufgaben in der Notfallschutzorganisation übernehmen, Sofortmassnahmen durchführen x x x Störfälle bewältigen und beurteilen, ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen x x – Störfälle und Beinahe-Störfälle (auch in anderen Anlagen) auswerten und Massnahmen zur zukünftigen Vermeidung treffen x – – Ausreichende Bevorratung an Schutz- und Messmittel für Notfälle sicherstellen x x – Rechtliche Grundlagen Einteilung des Personals und der Besucher der Expositionskategorie (nicht beruflich, beruflich A/B) x x – Die Administration der beruflich strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der beruflich Strahlen- x x x exponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen

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Kompetenzen / Berufsnummer K1 K2 K3

Koordination und Administration Die Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen, insbesondere die Freigabe-, Melde- und Berichtserstattungspflichten x x – zu Händen des ENSI wahrnehmen Den Bewilligungsinhaber sowie das Betriebspersonal in Kernanlagen bei Fragen zum Strahlenschutz beraten x x x Die Einhaltung betriebsinterner Weisungen kontrollieren x x x Aus- und Fortbildung ausbildungspflichtiger Personen organisieren x – – Andere Personen auf dem Betriebsareal dem jeweiligen Gefährdungspotential entsprechend bezüglich der gesundheitlichen Gefähr- x x x dung, betriebsinterner Weisungen, strahlenschutzgerechtes Verhalten, Arbeitsmethoden, Massnahmen zur Störfallvorsorge und Sofortmassnahmen nach Störfällen instruieren

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Tabelle 3: Aus- und Fortbildungsumfang Berufsnummer K 1 b) K2 K3

techniker Strahlenschutzfachkräfte

Aus- und Fortbildungsumfang Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten inklusive Praktikum während des Lehrgangs a) 200 480 720 Empfohlene Dauer des begleiteten Praktikums nach Abschluss des Lehrgangs in mindestens zwei Kernanlagen 80 h – 240 h Geforderte Periodizität der anerkannten Fortbildung in Jahren 3 3 3 Empfohlene Anzahl Unterrichteinheiten einer Fortbildung a) 16 16 16 Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig ja ja ja

Es bedeuten: a): Unterrichteinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer. b): 12 Monate Berufserfahrung im Strahlenschutz (inkl. derjenigen, welche als Voraussetzung für den Kursbesuch gefordert ist), davon 6 Monate in der Kernanlage, in der die Kandidatinnen/Kandidaten als Strahlenschutz-Sachverständige tätig werden sollen.

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Tabelle 4: Aus- und Fortbildungsinhalte Es bedeuten: 1: Kenntnisse: aufzählen, skizzieren, benennen, beschreiben, darstellen 2: Verständnis: interpretieren, erklären, erläutern, formulieren, präsentieren 3: Anwendung: anwenden, erstellen, lösen, durchführen, berechnen, gestalten, konfigurieren 4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummer möglich) a): 12 Monate Berufserfahrung im Strahlenschutz (inkl. derjenigen, welche als Voraussetzung für den Kursbesuch gefordert ist), davon 6 Monate in der Kernanlage, in der die Kandidatinnen/Kandidaten als Strahlenschutz-Sachverständige tätig werden sollen. Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Ausbildungsinhalte Naturwissenschaftliche Grundlagen, Strahlenphysik, radioaktives Material Aufbau der Atome, Nuklidkarte 4 2 2 Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 3 3 2

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Grundlagen zu Materie: Aggregatzustände, Werkstoffe, Aerosole 3 3 2 Chemische Grundlagen: Periodensystem, Bindungen, chemische Reaktionen, Korrosion, Adsorption, Ionenaustausch 3 2 2 Röntgenstrahlung (Funktionsweise einer Röntgenröhre siehe unten) 3 3 2 Kernspaltung, n-Moderation, n-Absorption, Kritikalität (Funktionsweise eines Reaktors siehe unten) 2 2 1 Teilchenstrahlen, direkter Strahl, Kernreaktionen, Sekundärstrahlen (Funktionsweise eines Beschleunigers siehe unten) 2 2 1 Radioaktives Material: Spaltstoffe, Aktivierungsprodukte, Spaltprodukte, Spallationsprodukte, natürlich vorkommende Radioisotope 4 2 2 Grössen, Mass-Einheiten, Rechnen: Aktivität, Konzentration, Kontamination 4 3 3 Arten radioaktiver Quellen: offen, geschlossen, leicht flüchtig, feste Matrix, inaktive Hülle 5 3 3 Wechselwirkung Strahlung – Materie 3 3 2 Abschirmung, Abschwächung, Streuung, Bremsstrahlung 4 3 2 Dosisbegriffe: Energiedosis, Organ-Äquivalentdosis, effektive Dosis, Ortsdosis, Dosiskonversionsfaktoren 4 2 2 Materialverhalten unter Strahlenbelastung 4 2

2

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Expositionspfade Direktstrahlung, Streustrahlung, Aufbaufaktor, Berechnung der Dosisleistung aus Aktivitätsverteilung, Submersion, Bodenstrahlung 5 3 3 Atmosphärische und aquatische Ausbreitung radioaktiver Stoffe, Radioökologie, Transferfaktoren 4 2 2 Inkorporation, Ingestion, Inhalation, Wundkontamination, Hautkontamination 4 2 2 Strahlenbiologie/Strahlengefährdung Aufbau und Funktionsweise von Zellen 2 1 1 Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 2 1 1 Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 2 1 1 Personen mit erhöhtem Risiko (Personen unter 16 Jahre, schwangere Frauen) 2 1 1 Effektive biologische Wirkung (wR) 3 2 1 Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 2 1 Dosisbegriffe: Personen-Tiefendosis, Personen-Oberflächendosis, Äquivalentdosis, effektive Dosis, effektive Folgedosis 4 3 2

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Dosis – Wirkung/Risiko 3 2 2 Strahlenexposition der Bevölkerung 2 1 1 Strahlenschutz-Prinzipien und -Auslegung Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 5 5 3 Grenz -und Richtwerte zum Schutz des Personals 5 5 3 Grenz -und Richtwerte zum Schutz der Bevölkerung 5 3 2 Kontroll- und Überwachungsbereiche, Zonen-, Gebiets- und Arbeitsbereichstypen 5 3 3 Zonen-, Barrieren- und Abschirmungs-/Schliesskonzept 5 4 3 Überwachungskonzepte 5 4 3 Dekontaminationsverfahren 4 3 3 Abfallbehandlung 4 3 3 Abgabe radioaktiven Materials an die Umwelt 5 4 2

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Umgang mit radioaktiven Quellen für Prüf- und Kalibrierzwecke 5 4 3 Wartung und Überprüfung von Schutzmittel und Sicherheitseinrichtungen 4 3 3 Transport von radioaktivem Material 4 3 3 Qualitätssicherung im Strahlenschutz 5 3 3 Operationeller Strahlenschutz Strahlenschutzplanung: Zweck, Aufbau und Inhalt 5 4 3 Dosisabschätzung im Normalbetrieb und Gefahrenanalyse bei Abweichungen 5 4 3 Technische Schutzmassnahmen 5 4 4 Persönliche Schutzmittel – gegen äussere Bestrahlung (Bleischürzen, Brillen, etc.) 5 4 3 – gegen innere Bestrahlung (Mundschutz, Atemmaske mit Filter, Pressluftatemgeräte, Fremdluftsysteme etc.) 5 4 3 – gegen Personenkontamination (Handschuhe, Vollschutzanzüge, …) 5 4 3

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Administrative Schutzmassnahmen: Anwendung des Optimierungsprinzips (Variantenvergleich) 5 5 4 Schnittstellen zu Arbeitssicherheit, Brandschutz, Objektschutz 3 3 3 Operationelle Überwachungsmassnahmen Auswahl und praktische Anwendung der Strahlenmessgeräte zur Freigabe und Überwachung von Arbeitsplätzen in den Kontroll- 5 5 5 bereichen Auswahl und praktische Anwendung der Messverfahren zur Überwachung von Personendosen 5 3 3 Auswahl und praktische Anwendung der Messverfahren zur Inaktiv-Freimessung von Materialien und zur Freigabe von Kontroll- 5 3 3 bereichen Dosisplanungsziele, Warn- oder Interventionsschwellen 5 4 3 Verpackung und Lagerung von radioaktivem Material 4 4 3 Dekontamination mit anschliessender Freimessung 4 4 4 Dokumentation: Protokolle, Strahlenschutz-Journale, computer-basierte Informationssysteme 4 3 3

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Strahlenmessung Grundlagen der Strahlenmesstechnik 4 2 2 Messgerätekunde 5 3 3 Messverfahren, Ansprechvermögen, Messfehler, Untergrundkorrektur, Nachweisgrenze, Kalibrierfaktoren 5 4 3 Signalübermittlung, Alarm- und Warnschwellen, akustische und visuelle Alarmsignalisierung, Messwertaufzeichnung 4 4 2 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 5 5 5 Aktivitätsbestimmung, Luft- und Oberflächenkontaminationsmessung 5 3 3 Suche nach radioaktivem Material 3 3 3 Nuklididentifikation 4 3 2 Inkorporationsüberwachung 4 3 2 Überwachung der externen Personendosis 5 3 3 Personenkontaminationsmessung 5 3 3

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Ermittlung der Extremitäten-, Augenlinsen-, und Organdosis sowie der effektiven Dosis 3 3 2 Messgerätewartung, Funktionsprüfungen 3 3 2 Anlagentechnik und Betrieb Aufbau und Funktion von Kernkraftwerken, wichtigste Typen, Vor- und Nachteile, Besonderheiten 4 2 2 Normalbetrieb von Kernkraftwerken 4 2 2 Aufbau und Funktion Heisses Labor: Kapellen, Handschuhboxen, Heisse Zellen 4 2 2 Aufbau und Funktion Konditionierungsanlagen und Zwischenlager 4 2 2 Aufbau und Funktion Röntgenanlage 2 2 2 Aufbau und Funktion einer Beschleunigeranlage 2 2 2 Störfälle Störfallvorsorge 4 3 2 Störfallbeherrschung 4 3 2

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Auswirkungen von Störfällen im Kernkraftwerk 4 3 2 Sofortmassnahmen 4 3 3 Auswirkungen von Störfällen ausserhalb des Kernkraftwerks, Ausbreitungspfade, Notfallmassnahmen 4 2 2 Rechtliche Grundlagen Strahlenschutzgesetz/-verordnung 4 3 2 Kernenergiegesetz/-verordnung 4 2 1 Technische Verordnungen des Spezialgebietes (Dosimetrieverordnung, Messmittelverordnung, etc.) 4 3 3 Richtlinien, Reglemente, Bewilligungs- und Freigabeauflagen, Empfehlungen, Normen und Wegleitungen 4 3 3 Transportvorschriften (SDR/ADR) 4 2 2 Internationale Vereinbarung und Empfehlungen (ICRP, IAEA, WANO, OSPAR, ISOE, VGB, Fachverband für Strahlenschutz, etc.) 4 3 1

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Berufsnummer K 1 a) K2 K3

Koordination und Administration Rechtsstellung, Verantwortlichkeiten in Betrieben 5 2 2 Aufgaben, Pflichten und Befugnisse des Strahlenschutz-Sachverständigen, der -Techniker und Fachkräfte 5 2 2 Aufbau und Aufgabenverteilung der betriebsinternen Strahlenschutzorganisation 5 4 2 Bewilligungs-, Freigabe-, Melde- und Berichterstattungspflichten 5 4 2 Interne Reglemente, interne Weisungen, Technische Spezifikationen, technische Dokumentation 5 4 3 Strahlenschutz-Instruktion von Betriebspersonal und Besuchern 4 4 3 Strahlenschutz Aus- und Fortbildung des ausbildungspflichtigen Personals 5 3 1 Benennung, Einstufung und Überwachung beruflich strahlenexponierter Personen inkl. medizinischer Untersuchung 5 5 3 Aufzeichnung, Buchführung und internes Meldewesen 5 5 3 Führung von Personal und Arbeitsgruppen 4 3 2 Projektmanagement und Projektmitarbeit 4 4 1

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Tätigkeiten in den Bereichen Industrie, Gewerbe, Lehre, Forschung und Transport

Tabelle 1: Notwendige Ausbildung und erlaubte Tätigkeiten Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben Umgang mit offenem radioaktiven ausbildung nach Tabelle 3 und Versenden von offenem radioaktiven Material Material in einem Arbeitsbereich B/C – Herstellen, Verwenden und Lagern von offenem radioaktiven Material in Arbeitsbereichen Typ B und C – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen, Weitergeben und Versenden von geschlossenem radioaktiven Material – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern und Entsorgen von offenem radioaktiven Material Umgang mit offenem radioaktiven ausbildung nach Tabelle 3 mit geringem Gefährdungspotential in Arbeitsbereichen nach Art. 81 Material mit geringem Gefährdungs- StSV potential – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, der Materialprüfung ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von geschlossenen radioaktiven Quellen für die Werkstoffprüfung beim stationären oder mobilen Einsatz – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung für die Werkstoffprüfung beim stationären oder mobilen Einsatz – Bestimmung des Überwachungsbereichs – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Umgang mit geschlossenen radio- ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von geschlossenen radioaktiven Quelaktiven Quellen und Anlagen ohne len Voll- und Teilschutzeinrichtung – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Handel und Versand von radioaktiven ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen, Weitergeben und Versenden von radioaktiven Quellen Quellen – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, der Kontrolle auf Vorhandensein von ausbildung nach Tabelle 3 Durchführen und Weitergeben von radioaktivem Material radioaktivem Material – Vertreiben und Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung. – Kontrolle auf Vorhandensein von radioaktivem Material in Abfällen, Reststoffen oder in Materialien zur Wiederverwertung – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vertreiben, Einrichten, Verwenden von Beschleunigern mit geringer Umgang mit Anlagen ohne Voll- und ausbildung nach Tabelle 3 Leistung und von Röntgenanlagen ohne direkte Anwendung am Men- Teilschutzeinrichtung schen in Bestrahlungsräumen. – Mobiler Einsatz von Röntgenblitzanlagen. Bestimmung des Überwachungsbereichs – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwendung von handgehaltenen Röntgenanlagen beschränkter der Verwendung von handgehaltenen ausbildung nach Tabelle 3 Leistung beim stationären oder mobilen Einsatz Röntgenanlagen mit beschränkter – Bestimmung des Überwachungsbereichs Leistung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung mit Einsatz von Anlagen mit Voll- und ausbildung nach Tabelle 3 Voll- und Teilschutzeinrichtung Teilschutzeinrichtung – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

I 10 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen von ge- Einsatz von geschlossenen radio- ausbildung nach Tabelle 3 schlossenen radioaktiven Quellen mit geringem Gefährdungspotential aktiven Quellen mit geringem Ge- nach Art. 14 StSV fährdungspotential – Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die I 11 – Strahlenschutz-Sachverständige – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Überwachung des Versands und Transports von radioaktivem Materibeim Transport von radioaktivem ausbildung nach Tabelle 3 al auf der Strasse gemäss ADR/SDR Klasse 7 Material22 – Ermittlung des radiologischen Zustands – Festlegung von Sofortmassnahmen bei allfälligen Transportunfällen Ausübung der Funktion als Strahlenschutz-Sachverständige für die oben genannten Tätigkeiten I 12 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Vermittlung von beruflich strahlenexponierten Personen in Drittder Vermittlung von Fremdpersonal ausbildung nach Tabelle 3 betrieben I 13 – Strahlenschutz-Sachverständige beim – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern und Entsorgen von natürlich vorkommenden Umgang mit NORM ausbildung nach Tabelle 3 Radionukliden (NORM) nach Art. 9 Abs. 1 Bst. i StSV – Einsatz von beruflich strahlenexponierten Personen bei Vorhandensein von NORM

22 Für Transport mit radioaktivem Material ist zusätzlich eine Gefahrgutbeauftragte nach der Verordnung vom 15. Juni 2001 über Gefahrgutbeauftragte für die Beförderung gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Gewässern (SR 741.622) notwendig.

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

I 14 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Einsatz von beruflich strahlenexponierten Personen bei erhöhter erhöhter Radonexposition ausbildung nach Tabelle 3 Radonkonzentration nach Art. 51 Abs. 2 StSV I 15 – Strahlenschutz-Sachverständige bei – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Verwenden, Lagern, Entsorgen, Ein-, Aus-, Durchführen von ge- Lehrtätigkeiten an Lehranstalten ausbildung nach Tabelle 3 schlossenen radioaktiven Quellen mit geringem Gefährdungspotential an Lehranstalten nach Art. 14 StSV – Verwenden von Anlagen zur Erzeugung ionisierender Strahlung mit Voll- und Teilschutzeinrichtung an Lehranstalten I 16 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Eine anerkannte Strahlenschutz- – Transportieren von radioaktivem Material auf der Strasse gemäss SDR Material gemäss SDR ausbildung nach Tabelle 3 Klasse 7 – Messungen am Versandstück und am Fahrzeug (nur in der Schweiz gültig) I 17 – Fahrzeugführer von radioaktivem – Abgeschlossener ADR Basiskurs – Transportieren von radioaktivem Material auf der Strasse gemäss Material gemäss ADR ADR Klasse 7

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Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

– Abgeschlossenes naturwissenschaft- – Wahrnehmung von Strahlenschutzaufgaben anderen Personen gegenliches Studium über und Anleitung von anderen Personen bei der Handhabung von – Eine anerkannte Strahlenschutzaus- radioaktivem Material in Arbeitsbereichen Typ B und C bildung nach Tabelle 3 oder – Abgeschlossener anerkannter Lehrgang für Laborpersonal

– Eine anerkannte Strahlenschutz- – Wahrnehmung von Strahlenschutzaufgaben anderen Personen gegenausbildung nach Tabelle 3 über. – Handhabung von offenem radioaktiven Material in Arbeitsbereichen Typ B und C

– Bachelor- oder Masterabschluss im – Beratung bezüglich Radonschutzmassnahmen bei Neu- und Umbauten Bauwesen bzw. im naturwissen- – Planen und Durchführen von Radonsanierungsprozessen schaftlichen oder technischen Bereich an einer Fachhochschule oder Universität oder – Abschluss einer beruflichen Grundbildung im Bauwesen bzw. im technischen Bereich

Arbeitsmethoden mit Die Einhaltung der radioaktivem Material unter Berücksichtigung Grenzwerte im Strahlendes Optimierungs- Prinzips festlegen und überwachen schutz sicherstellen

x x I1 Tabelle 2: Kompetenzen SV in einem Arbeitsbereich B/C Operationeller Strahlenschutz

x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x SV bei der Materialprüfung I3

x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x x SV beim Handel und Versand von I5

x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

– x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– x SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10

x x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x x SV beim Umgang mit NORM I 13

– x SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

x x Laborleiter I 18 Die anerkannten Ausbildungslehrgänge stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen:

x – Laborpersonal I 19

– x Radonfachperson I 20 814.501.261

Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit Arbeitsmethoden mit geschlossenen radio- Arbeitsmethoden mit Anlagen unter Berück- aktiven Quellen unter sichtigung des Optimie- Berücksichtigung des radioaktivem Material Optimierungsprinzips rungs-Prinzips festlegen festlegen und überanwenden und überwachen wachen

x – x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

x – x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x x SV bei der Materialprüfung I3

x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x – x SV beim Handel und Versand von I5

x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

– x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – x radioaktiven Quellen mit geringem I 10

x – x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x – x SV beim Umgang mit NORM I 13

– – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

x – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

x – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

x – x Laborleiter I 18

x – x Laborpersonal I 19

– – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Radioaktives Material chungsbereiche festlegen Arbeitsmethoden mit Arbeitsmethoden mit und die dazugehörigen geschlossenen radioaktigesetzeskonform lagern Anlagen anwenden ven Quellen anwenden Massnahmen definieren

x x – x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

x x – x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x x x SV bei der Materialprüfung I3

x x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x – – x SV beim Handel und Versand von I5

x x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

– x x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– – x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – – x radioaktiven Quellen mit geringem I 10

x – – x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x x – x SV beim Umgang mit NORM I 13

– x – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– – – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – x Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

x – – x Laborleiter I 18

– – – x Laborpersonal I 19

– – – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Störfälle bewältigen und Störfälle auswerten und Entsorgung von radiobeurteilen, ob Spezialis- aktiven Abfällen und entsprechende Massnahten hinzugezogen werden Abgaben im Abwasser men zur zukünftigen und Luft Vermeidung treffen müssen.

x x x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

– x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x x SV bei der Materialprüfung I3

x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

– x x SV beim Handel und Versand von I5

x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

x x – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10

x x – SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

– x x SV beim Umgang mit NORM I 13

– – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

– x – Laborleiter I 18

– x – Laborpersonal I 19

– – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Material oder Bereiche Strahlenmessungen Die Radonproblematik Funktionstüchtigkeit der gesetzeskonform frei- durchführen und die und die Schutzstrategie erforderlichen Mess- Messresultate interpre- Strahlenmessung messen nach Art. 83 und in der Schweiz erklären tieren geräte sicherstellen 106 StSV

– x x x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

– x x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

– – x x SV bei der Materialprüfung I3

– – x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

– – x x SV beim Handel und Versand von I5

– x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

– – x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10

– x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

– – x x SV beim Umgang mit NORM I 13

– – x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– – x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

– x x x Laborleiter I 18

– x x x Laborpersonal I 19

x – x x Radonfachperson I 20 814.501.261

Radonsanierungsprozesse organisieren und die Technik bezüglich nach dem Stand der Korrespondenz mit den Radonschutzmassnahmen zuständigen Behörden Technik planen und bei Neu- und Umbauten sicherstellen Rechtliche Grundlagen Kompetenzen / Berufsnummer

durchführen beraten

x – – SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

x – – SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x – – SV bei der Materialprüfung I3

x – – radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x – – SV beim Handel und Versand von I5

x – – SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

x – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der Verwendung von handgex – – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

x – – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x – – SV beim Transport von radioaktivem I 11

x – – SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x – – SV beim Umgang mit NORM I 13

x – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

– – – Laborleiter I 18

– – – Laborpersonal I 19

– x x Radonfachperson I 20 814.501.261

beruflich strahlenexpo- Den Bewilligungsinhaber Betriebsinterne Weisun- nierten Personen organisieren, die individuelle gen erstellen und deren Dosimetrie der beruflich bei Fragen zum Strahlen- Strahlenexponierten Personen analysieren und Einhaltung kontrollieren gegebenenfalls notwen- schutz beraten dige Massnahmen treffen

x x x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

x x – SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x x SV bei der Materialprüfung I3

x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x x – SV beim Handel und Versand von I5

x x – SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

x x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der Verwendung von handgex x – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

x x – SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– x x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x x x SV beim Umgang mit NORM I 13

x x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x x – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

– – – Laborleiter I 18

– – – Laborpersonal I 19

– – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Andere Personen im Massnahmen zur Stör- Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen im strahlenschutzgerechten fallvorsorge festlegen Strahlenschutz kennen Verhalten instruieren und umsetzen und nötigenfalls Spezialisten hinzuziehen oder aus- und fortbilden

x x x SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 Koordination und Administration

x x x SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x x x SV bei der Materialprüfung I3

x x x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x x x SV beim Handel und Versand von I5

x x x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

x x x SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 SV bei der Verwendung von handgex x x haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– x x SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 x x x radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x x x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – x SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x x x SV beim Umgang mit NORM I 13

– x x SV bei erhöhter Radonexposition I 14

x x x SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

x x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

x x – Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

x x x Laborleiter I 18

x x – Laborpersonal I 19

– – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei

einem Störfall vorsorglich organisieren

– SV mit offenem radioaktiven Materi- I2

x SV bei der Materialprüfung I3

x radio-aktiven Quellen und Anlagen I4

x SV beim Handel und Versand von I5

x SV bei der Kontrolle auf Vorhanden- I6

– SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – haltenen Röntgenanlagen mit gerin- I8

– SV beim Einsatz von Anlagen mit I9 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 x SV beim Transport von radioaktivem I 11

– SV bei der Vermittlung von Fremd- I 12

x SV beim Umgang mit NORM I 13

– SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstal- I 15 ten

– Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– Fahrzeugführer von radioaktivem I 17

– Laborleiter I 18

– Laborpersonal I 19

– Radonfachperson I 20 814.501.261

103 Empfohlene Anzahl Unter- Anerkennungspflichtige Berufsnummer Geforderte Periodizität der Empfohlene Anzahl Unterrichtseinheiten einer Fort-

Fortbildung notwendig Fortbildung in Jahren bildung a) richtseinheiten der Ausbildung Aus- und Fortbildungsumfang

16 5 80 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

ja c) nein 8 5 24 SV mit offenem radioaktiven Material I2

ja 8 5 40 SV bei der Materialprüfung I3 Tabelle 3: Aus- und Fortbildungsumfang

8 5 24 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 8 5 24 SV beim Handel und Versand von I5

8 5 24 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

8 5 16 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 nein nein nein nein – – – 8 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – 8 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – 8 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 8 5 16 SV beim Transport von radioaktivem I 11 nein Material

– – – 8 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

– – – 16 SV beim Umgang mit NORM I 13

nein 8 5 16 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– – – 8 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

ja 16 5 16 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

ja Fahrzeugführer von radioaktivem Material gemäss ADR I 17b)

8 5 24 Laborleiter I 18

8 5 40 Laborpersonal I 19

8 5 32 Radonfachperson I 20 nein nein nein 814.501.261

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Es bedeuten: a): Unterrichtseinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer. b): Die in der ADR festgelegten Anforderungen an die Ausbildungsdauer, die Lernhinhalte und die Fortbildung sind zu berücksichtigen. c): Anerkannte Fortbildung nur nötig, wenn Funktion als Strahlenschutz-Sachverständiger ausgeübt wird.

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tabelle 4: Aus- und Fortbildungsinhalte Es bedeuten: 1: Kenntnisse: aufzählen, skizzieren, benennen, beschreiben, darstellen 2: Verständnis: interpretieren, erklären, erläutern, formulieren, präsentieren 3: Anwendung: anwenden, erstellen, lösen, durchführen, berechnen, gestalten, konfigurieren 4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummer möglich) a): Die in der ADR festgelegten Anforderungen an die Ausbildungsdauer, die Lernhinhalte und die Fortbildung sind zu berücksichtigen.

Dosisbegriffe Radioaktive Zerfälle und Berufsnummer Abschirmung und Abschwä- Wechselwirkung Strahlung – Strahlenphysik me/Nuklidkarte Ausbildungsinhalte (zur Strahlenbiologie) Strahlenarten chung Materie

4 2 1 3 2 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

2 1 1 3 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2

3 2 1 2 1 SV bei der Materialprüfung I3

2 2 1 2 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 2 2 1 2 1 SV beim Handel und Versand von I5

2 1 1 2 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

2 2 1 – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 2 1 1 – 1 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 1 1 1 – 1 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 1 1 1 1 1 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 2 2 1 2 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11

– 2 1 1 1 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

1 2 1 2 1 SV beim Umgang mit NORM I 13

– 2 1 2 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

2 1 1 1 1 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

1 1 1 1 1 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

2 1 1 3 1 Laborleiter I 18

2 1 1 1 1 Laborpersonal I 19

1 2 1 2 1 Radonfachperson I 20 814.501.261

Personen mit erhöhtem Risiko Berufsnummer Funktionsweise Röntgen- Strahlenfrühschäden/ Strahlen- Biologische Wirkung ionisie- Produktion / Herstellung von

Dosis – Wirkung/Risiko (Personen unter 16 Jahre, röhre/Beschleuniger render Strahlung radioaktivem Material schwangere Frauen) spätschäden

3 2 2 1 – 1 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1 Strahlenbiologie/Strahlengefährdung Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung

2 2 2 1 – – SV mit offenem radioaktiven Material I2

2 2 2 1 3 – SV bei der Materialprüfung I3

2 2 2 1 3 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 2 2 2 1 – – SV beim Handel und Versand von I5

2 2 2 1 – – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

2 2 2 1 3 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 2 2 2 1 1 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 2 2 2 1 1 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 2 2 2 1 – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 2 2 2 1 – – SV beim Transport von radioaktivem I 11

2 2 2 1 – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

2 2 2 1 – – SV beim Umgang mit NORM I 13

2 2 2 1 – 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

2 2 2 1 2 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– 1 1 1 – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– 2 2 1 – – Laborleiter I 18

– 2 2 1 – – Laborpersonal I 19

1 2 2 1 – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Kontroll- und Über- Praktische Anwendung der Anwendung des Optimie- Radonproblematik und -schutz Strahlenexposition der Bevölwachungsbereiche

Strahlenmessgeräte rungsprinzips Operationeller Strahlenschutz bei Um- und Neubauten kerung

5 4 5 – 2 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

2 4 2 – 2 SV mit offenem radioaktiven Material I2

3 4 3 – 2 SV bei der Materialprüfung I3

2 4 4 – 2 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 2 4 4 – 2 SV beim Handel und Versand von I5

2 4 – – 2 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

2 4 – – 2 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 3 – – – 2 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – 2 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – – 2 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 4 1 – 2 SV beim Transport von radioaktivem I 11

1 – – – 2 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

2 4 – – 2 SV beim Umgang mit NORM I 13

2 4 – – 2 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

2 4 2 – 2 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– 3 1 – 1 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

3 3 2 – 2 Laborleiter I 18

1 3 – – 2 Laborpersonal I 19

1 4 2 5 2 Radonfachperson I 20 814.501.261

Persönliche Schutzmassnah- Arbeitsplanung, Arbeits- Technische Schutzmassnah- Sicherung von radioaktiven Lagerung von radioaktivem Handhabung von radioaktivem methoden und Einsatz von men; persönliche Schutzausmen Material Material Schutzmitteln rüstungen Material

4 4 3 3 5 5 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

1 3 3 3 3 3 SV mit offenem radioaktiven Material I2

3 3 3 3 1 3 SV bei der Materialprüfung I3

1 3 3 3 1 3 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 1 3 3 3 1 3 SV beim Handel und Versand von I5

– 3 3 3 1 3 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

3 2 – – – 3 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 1 2 – – – 3 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 3 1 – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 1 1 3 2 1 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 1 3 3 3 3 – SV beim Transport von radioaktivem I 11

– 1 – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

3 3 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13

3 2 – – – 3 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

1 3 3 3 1 3 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– 3 3 – 3 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

3 3 3 3 3 4 Laborleiter I 18

3 3 3 1 3 3 Laborpersonal I 19

– 1 – – – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Verhalten bei Störfällen; Berufsnummer Wartung, Überprüfung Sicher- Abgabe radioaktiven Materials Dekontamination von Material schlossenen radioaktiven Abfallbehandlung

Kommunikation Personendekontamination Quellen heitseinrichtungen an die Umwelt und Arbeitsplätzen

5 3 3 4 4 3 3 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

5 – – 4 4 3 3 SV mit offenem radioaktiven Material I2

5 3 1 – 3 – – SV bei der Materialprüfung I3

5 3 3 – 3 – – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 5 3 3 – 3 – – SV beim Handel und Versand von I5

5 – – – 3 – – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

3 3 – – – – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 3 3 – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 3 3 – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 3 – – – 3 – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 5 1 – – – – 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11

3 – – – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

3 – – 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13

– – – – 1 – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

3 – 3 – 2 – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

3 1 – – – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

3 – – 3 3 3 3 Laborleiter I 18

3 – – 3 3 3 3 Laborpersonal I 19

– – – – – – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Bestandsaufnahme der Radon- Praxis: Radonschutzmassnah- Berufsnummer Verpackung und Transport Praxis: Verhalten und Arbeit Besichtigung von radonsanier- situation für ein belastetes men in Neubauten und bei Gebäude und Ausarbeitung in Kontrollbereichen ten Gebäuden eines Sanierungskonzeptes Renovationen

– – – 1 4 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

– – – 1 4 SV mit offenem radioaktiven Material I2

– – – – – SV bei der Materialprüfung I3

– – – 1 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 – – – 3 – SV beim Handel und Versand von I5

– – – 1 – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

– – – – – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – – – 4 – SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

– – – 1 – SV beim Umgang mit NORM I 13

– – – – – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– – – – – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– – – 3 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – – 4 Laborleiter I 18

– – – – 3 Laborpersonal I 19

5 5 5 – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Personendosismessung Dosisleistungs- und Orts- Berufsnummer Gerätekunde (Energieabhän- Grundlagen der Strahlenmess- Strahlenmessung Nuklididentifikation (externe Bestrahlung) Kontaminationsmessung Inkorporationsüberwachung dosismessung gigkeit, …) technik

3 1 1 1 1 4 1 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

– – – 1 1 4 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2

– 1 – 1 1 4 1 SV bei der Materialprüfung I3

– 1 – 1 1 4 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 – – – 1 1 4 1 SV beim Handel und Versand von I5

– – – 1 1 2 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

– 1 – – 1 4 1 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – – – – – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – – – – – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – – – – – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 1 1 – 1 1 4 1 SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – – – – – – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

– 1 1 1 1 2 1 SV beim Umgang mit NORM I 13

– – 1 – – 2 1 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– 1 – – 1 1 1 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– – – 1 1 – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– 1 1 1 1 3 1 Laborleiter I 18

– 1 1 1 1 1 1 Laborpersonal I 19

– 1 1 1 1 1 1 Radonfachperson I 20 814.501.261

Richtlinien, Reglemente, Strahlenschutzgesetz/- Ermittlung der effektiven Berufsnummer Rechtfertigungs- und Optimie- Technische Verordnungen des Empfehlungen, Normen und verordnung Grenz- und Richtwerte Rechtliche Grundlagen Dosis Wegleitungen rungsprinzip Spezialgebietes

2 2 3 3 3 3 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

– 2 3 3 3 – SV mit offenem radioaktiven Material I2

1 3 3 3 3 – SV bei der Materialprüfung I3

2 2 3 3 3 – radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 2 2 3 3 3 – SV beim Handel und Versand von I5

2 2 1 3 3 – SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

– 2 1 3 3 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – 2 1 3 3 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – 2 1 3 3 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – 2 1 3 3 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 2 3 3 3 – SV beim Transport von radioaktivem I 11

– 3 1 – 3 – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

1 2 3 3 3 3 SV beim Umgang mit NORM I 13

1 3 3 3 3 3 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

– 2 3 – 3 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– 1 – 1 1 – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– 1 3 3 3 1 Laborleiter I 18

– 1 1 1 1 – Laborpersonal I 19

3 3 3 – 3 1 Radonfachperson I 20 814.501.261

Aufgaben und Pflichten des Transportvorschriften Berufsnummer Rechtstellung, Verantwort- Internationale Empfehlungen Strahlenschutz- Interne Weisungen Bewilligungswesen (SDR/ADR) lichkeiten in Betrieben Sachverständigen (ICRP, IAEA)

5 3 3 1 4 1 Koordination und Administration

5 3 3 1 4 1 SV mit offenem radioaktiven Material I2

5 3 3 1 3 – SV bei der Materialprüfung I3

5 3 3 1 4 1 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 5 3 3 1 4 3 SV beim Handel und Versand von I5

5 3 3 1 4 1 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

5 3 3 – 1 – SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 5 3 3 – 1 – tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 5 3 3 – 1 – SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 5 3 3 – 1 – radioaktiven Quellen mit geringem I 10 5 3 3 1 1 3 SV beim Transport von radioaktivem I 11

5 3 3 – 1 – SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

5 3 3 1 1 – SV beim Umgang mit NORM I 13

5 3 3 1 1 – SV bei erhöhter Radonexposition I 14

5 3 3 1 4 – SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– – – – – 3 Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– – – 1 1 1 Laborleiter I 18

– – – – 1 – Laborpersonal I 19

– – – 1 – – Radonfachperson I 20 814.501.261

Aufzeichnung, Buchführung Störfallvorsorge Strahlenschutz-Instruktion von Überwachung beruflich Fortbildung des ausbildungs-

und Meldewesen strahlenexponierter Personen pflichtigen Personals betroffenen Personen

3 5 3 5 5 SV in einem Arbeitsbereich B/C I1

3 3 – 5 5 SV mit offenem radioaktiven Material I2

3 5 3 5 5 SV bei der Materialprüfung I3

3 3 3 5 5 radio-aktiven Quellen und Anlagen ohne I4 3 3 – 5 5 SV beim Handel und Versand von I5

– 3 – 5 5 SV bei der Kontrolle auf Vorhandensein I6

– 3 3 5 5 SV beim Umgang mit Anlagen ohne I7 – – – 5 5 tenen Röntgenanlagen mit geringer I8 – – – 5 5 SV beim Einsatz von Anlagen mit Voll- I9 – – – 5 5 radioaktiven Quellen mit geringem I 10 – 3 3 5 5 SV beim Transport von radioaktivem I 11

– – 3 5 5 SV bei der Vermittlung von Fremdperso- I 12 nal

– – 3 5 5 SV beim Umgang mit NORM I 13

– – 3 5 5 SV bei erhöhter Radonexposition I 14

3 3 – 5 5 SV bei Lehrtätigkeiten an Lehranstalten I 15

– 3 – – – Fahrzeugführer von radioaktivem I 16

– 3 – – – Laborleiter I 18

– 3 – – – Laborpersonal I 19

– – – – 3 Radonfachperson I 20 814.501.261

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Tätigkeit von Personen, die im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen.

Zu den Personen, die durch Ihrer Tätigkeiten im Stör- oder Notfall Umgang mit ionisierender Strahlung haben, dieser ausgesetzt sein können oder den Umgang damit planen oder anordnen oder die kritische Infrastrukturen betreiben oder öffentliche Dienste erbringen, gehören Personen: a. in Behörden b. in Verwaltungen c. bei der Polizei d. bei der Feuerwehr e. bei dem santitätsdienstlichen Rettungswesen f. im Zivilschutz g. in der Armee h. in Organisationen und Unternehmen

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tabelle 1: Notwendige Ausbildung und erlaubte Tätigkeiten Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

N1 – Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Beraten der Verantwortlichen ihrer Organisationen und Dritten bei der Personen im Bereich Führung und tung entsprechenden, anerkannte Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende Führungsunterstützung Strahlenschutzausbildung nach Ta- Strahlung (beispielsweise A-Fachberater, belle 3 – Im Ereignisfall Strahlenschutzkonforme Massnahmen anordnen Kantonsexperte Strahlenschutz, – Organisieren von angemessenem Schutz und der Dosimetrie von Chefs ABC, ABC Offiziere und Un- Angehörigen ihrer Organisation, Dritter und der Umwelt teroffiziere der Armee, Offiziere und Fachoffiziere der Stäbe der ABC Abwehrtruppen, Kader und Fach Of Stab BR NAZ, usw.) N2 – Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende Personen im Bereich Einsatz tung entsprechenden, anerkannte Strahlung (beispielsweise Chargierter im Strah- Strahlenschutzausbildung nach Ta- – Sich, Dritte und die Umwelt optimal schützen lenschutz, Offizier Strahlenwehr, Of- belle 3 – Ausbilden von Personen in ihrer Organisation (N5) und instruieren im fiziere und Unteroffiziere der ABC Falle eines Einsatzes Abwehrtruppen, usw.

) – Instruieren verpflichteter Personen (N6) für einen unmittelbar bevorstehenden Einsatz mit Gefährdung durch ionisierende Strahlung N3 – Strahlenschutz-verantwortliche – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Ausbilden von Personen in ihrer Organisation (N5) im Rahmen ihrer Personen im Bereich Ausbildung und tung entsprechenden, anerkannte regulären Ausbildung und instruieren derer im Falle eines Einsatzes Instruktion von Einsatzkräften und Strahlenschutzausbildung nach Ta- – Instruieren verpflichteter Personen (N6) für einen unmittelbar bevorverpflichteten Personen belle 3 stehenden Einsatz mit Gefährdung durch ionisierende Strahlung (beispielsweise Fachinstruktorin oder Fachinstruktor in Strahlenschutz, usw.)

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Anwendungsbereich Notwendige Ausbildung / Praktikum Erlaubte Tätigkeiten

N4 – Spezialisierte Einsatzkräfte Strahlen- – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Bewältigung von Ereignissen mit Gefährdung durch ionisierende schutz tung entsprechenden, anerkannte Strahlung (beispielsweise Angehörige Strah- Strahlenschutzausbildung nach Ta- – Sich, Dritte und die Umwelt optimal schützen lenwehr, KAMU Koordinator, belle 3 KAMU-NAZ, Spezialisten der ABC Abwehrtruppen, Spezialisten der Einsatzequipen des VBS, usw.) N5 – Einsatzkräfte – Eine ihrer Tätigkeit und Verantwor- – Erfüllen ihrer originären Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung (beispielsweise Angehörige Feuer- tung entsprechenden Strahlenschutz- der Gefährdung durch ionisierende Strahlen wehr, Polizei, Sanitätsdienste, Zoll, ausbildung nach Tabelle 3 – Sich und Dritte schützen Armee, Zivilschutz, Unternehmen, usw.) N6 – verpflichtete Personen in Rahmen – Instruktion im Notfall vor dem – Erfüllen ihrer originären Aufgaben unter besonderer Berücksichtigung eine Notfall-Expositionssituation Einsatz nach Tabelle 3 der Gefährdung durch ionisierende Strahlen nach Art. 142 StSV – Sich und Dritte schützen

Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung 814.501.261

Tabelle 2: Kompetenzen Die anerkannten Ausbildungslehrgänge für N1-N4, die Ausbildung für N5 sowie die Instruktion für N6 stellen sicher, dass die Personen folgende Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse besitzen: a): Die Kompetenzen werden im Notfall vor dem Einsatz in Form einer Instruktion vermittelt.

Kompetenzen / Berufsnummer N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Einsatzkräfte

Strahlenschutzaspekte Die Einhaltung der Grenzwerte sicherstellen x x – x – – Bewerten des Risikos eines geplanten Einsatzes bei Gefährdung durch ionisierende Strahlung, um unange- x x – – – – messene Risiken zu vermeiden und Massnahmen anzuordnen Operationeller Strahlenschutz Einsätze bei Gefährdung durch ionisierende Strahlung führen x x – – – – Beurteilen der lokalen radiologischen Situation/Lage und der dadurch entstehenden Risiken x x – – – – Kontroll- oder Überwachungsbereiche festlegen und die dazugehörigen Massnahmen definieren x x – – – –

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Kompetenzen / Berufsnummer N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Einsatzkräfte

Beherrschen der Grundsätze beim Umgang mit Verletzten und insbesondere der Bewältigung eines Massen- x x x x – – anfalls von Verletzen (MANV) nach radioaktivem Störfall. Funktionstüchtigkeit der Strahlenschutzausrüstung sicherstellen x x x x x x Gefährdung durch ionisierende Strahlung am Einsatzort erkennen und entsprechend reagieren x x – x x x Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit radioaktivem Material oder Anlagen unter Berücksichtigung x x x x x x des Optimierungsprinzips anwenden Strahlenschutzkonforme Arbeitsmethoden mit radioaktivem Material oder Anlagen unter Berücksichtigung x x – – – – des Optimierungsprinzips festlegen und überwachen Radioaktives Material bergen und handhaben x x – x – – Radioaktives Material gesetzeskonform lagern x x x – – – Gesetzeskonforme Entsorgung von radioaktiven Abfällen und Abgaben im Abwasser und Luft x x – – – – Störfälle bewältigen und beurteilen, ob Spezialisten hinzugezogen werden müssen x

x – – – – Störfälle und Beinahe-Störfälle evaluieren x x – – – –

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Kompetenzen / Berufsnummer N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Einsatzkräfte

Strahlenmessung Strahlenmessungen durchführen und die Messresultate interpretieren x x x x – – Funktionstüchtigkeit von erforderlichen Messgeräten sicherstellen x x x x – – Material oder Bereiche gesetzeskonform freimessen nach Art. 83 und 106 StSV x x – – – – Rechtliche Grundlagen Die Administration der beruflich strahlenexponierten Personen organisieren, die individuelle Dosimetrie der x x – – – – beruflich Strahlenexponierten Personen analysieren und gegebenenfalls notwendige Massnahmen treffen Betriebsinterne Weisungen erstellen, anwenden und deren Einhaltung kontrollieren x x x – – – Die verantwortliche Stellen, Dritte bei Fragen des Strahlenschutzes beraten und angemessene Massnahmen x x x – – – vorschlagen.

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Kompetenzen / Berufsnummer N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Einsatzkräfte

Koordination und Administration Korrespondenz mit den zuständigen Behörden sicherstellen x x x – – – Die Kommunikationsabläufe und -inhalte bei einem Störfall vorsorglich organisieren x – – – – – Andere Personen im strahlenschutzgerechten Verhalten aus- und fortbilden x x x – – – Andere Personen im strahlenschutzgerechten Verhalten instruieren x x x x – – Die Grenzen der eigenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen kennen und nötigenfalls Spezialisten x x x x x x beiziehen Massnahmen zur Störfallvorsorge festlegen und umsetzen x – – – – –

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Tabelle 3: Aus- und Fortbildungsumfang Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 b)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz lenschutz Einsatzkräfte

Aus- und Fortbildungsumfang Empfohlene Unterrichtseinheiten eines Lehrgangs a) 24 16 16 32 – – Anerkennung der Ausbildung notwendig ja ja ja ja nein nein Geforderte Periodizität der Fortbildung in Jahren 5 5 5 5 – – Empfohlene Unterrichtseinheiten einer Fortbildung a) 8 8 8 8 – – Anerkennungspflichtige Fortbildung notwendig nein nein nein nein nein nein

Es bedeuten: a): Unterrichteinheiten von mindestens 45 Minuten Dauer. b): Für die Berufsgruppen N 6 werden im Notfall die Inhalte in Form einer Instruktion vermittelt.

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Tabelle 4: Aus- und Fortbildungsinhalte Es bedeuten: 1: Kenntnisse: aufzählen, skizzieren, benennen, beschreiben, darstellen 2: Verständnis: interpretieren, erklären, erläutern, formulieren, präsentieren 3: Anwendung: anwenden, erstellen, lösen, durchführen, berechnen, gestalten, konfigurieren 4: Analyse: auswählen, einteilen, analysieren, vergleichen 5: Bewertung: beurteilen, entscheiden, urteilen, klassifizieren, evaluieren (Der Vergleich der Gewichtung ist nur innerhalb der Berufsnummer möglich) a): Für die Berufsgruppen N 6 werden im Notfall die Inhalte in Form einer Instruktion vermittelt.

Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Strahlenschutz Einsatzkräfte

Ausbildungsinhalte Strahlenphysik Aufbau der Atome/Nuklidkarte 2 2 2 1 – – Radioaktive Zerfälle und Strahlenarten 4 4 2 2 1 –

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Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Strahlenschutz Einsatzkräfte

Wechselwirkung Strahlung – Materie 3 3 2 1 – – Dosisbegriffe 2 2 2 2 – 1 Abschirmung und Abschwächung 3 3 2 3 1 – Strahlenbiologie / Strahlengefahr Biologische Wirkung ionisierender Strahlung 3 2 2 1 1 1 Natürliche Strahlenexposition des Menschen 2 2 2 1 – – Strahlenempfindlichkeit von Organen (wT) 3 2 1 – – – Strahlenfrüh-/Strahlenspätschäden 3 2 1 1 – – Personen mit erhöhtem Risiko (Personen unter 16 Jahre, schwangere Frauen) 3 3 2 2 2 1 Dosis – Wirkung/Risiko 3 3 2 2 – 1 Operationeller Strahlenschutz Praktische Anwendung der Strahlenmessgeräte 3 5 2 3 – 1

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Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Strahlenschutz Einsatzkräfte

Kontroll- und Überwachungsbereiche 4 5 2 3 1 – Arbeitsplanung, Arbeitsmethoden und Einsatz von Schutzmitteln 4 5 2 3 – – Anwendung des Optimierungsprinzips 4 4 2 3 2 1 Verhalten und Arbeit im Kontrollbereich 4 5 2 3 2 2 Verhalten bei Störfällen; Kommunikation 4 4 2 3 2 2 Persönliche Schutzmassnahmen; persönliche Schutzausrüstung 4 5 3 4 3 3 Technische Schutzmassnahmen 4 5 2 3 1 1 Dekontamination von Material, Arbeits- und Schadenplätzen 4 5 2 3 1 1 Personendekontamination 4 5 2 4 1 1 Sicherung von radioaktivem Material 4 5 1 3 3 1 Lagerung von radioaktivem Material 5 5 – 3

– 1 Abgabe von radioaktivem Material an die Umwelt 5 4 2 1 – –

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Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Strahlenschutz Einsatzkräfte

Abfallbehandlung 4 5 3 3 – – Verpackung und Transport von radioaktivem Material 4 5 1 3 – – Strahlenmessung Grundlagen der Strahlenmesstechnik 3 4 2 3 – – Messgerätekunde 3 5 2 3 – 1 Dosisleistungs- und Ortsdosismessung 3 4 4 3 – 3 Kontaminationsmessung 4 4 1 3 – – Personendosismessung (externe Bestrahlung) 5 4 – 2 – – Inkorporationsüberwachung 4 2 1 – – – Nuklididentifikation 2 4 – – – – Ermittlung der effektiven Dosis 3 3 2 1 – 1

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Berufsnummern N1 N2 N3 N4 N5 N 6 a)

Führungsunterstützung Personen im Bereich Einsatz Strahlenschutz Einsatzkräfte

Rechtliche Grundlagen Strahlenschutzgesetz/-verordnung 5 3 3 1 1 – Rechtfertigungs- und Optimierungsprinzip 3 3 1 – – – Grenz- und Richtwerte 3 3 2 3 1 2 Technische Verordnungen des Spezialgebietes, Richtlinien, Reglemente, Empfehlungen, Normen und Weglei- 4 4 3 1 1 – tungen Transportvorschriften (SDR/ADR) 4 5 2 2 1 – Internationale Empfehlungen (ICRP, IAEA) 1 1 1 – – – Koordination, Administration Interne Weisungen 5 5 3 1 1 1 Strahlenschutz, Aus- und Fortbildung des Personals 5 5 5 1 – – Strahlenschutz, Instruktion verpflichteter Personen 4 4 4 – –

Qualitätskontrolle

Notfallorganisationen und ihr Umfeld Strahlenschutz-Ausbildungsverordnung Überwachung strahlenexponierter Personen Aufzeichnung, Buchführung und Meldewesen

5 5 5 5 Personen im Bereich Führung und N1 Führungsunterstützung

3 3 4 4 Strahlenschutz-verantwortliche N2 Personen im Bereich Einsatz

2 3 2 – Personen im Bereich Ausbildung N3

3 1 2 – Spezialisierte Einsatzkräfte N4 Strahlenschutz

1 – – – Einsatzkräfte N5

1 – 1 – verpflichtete Personen N 6 a) 814.501.261

Schutz des ökologischen Gleichgewichts 814.501.261

Tabelle 5: Auflistung und Pflichten der verantwortlichen Stelle für die Ausbildung Liste der verantwortlichen Stelle Herkunft der verantwortlichen Stelle / Organisation, beispielsweise Verantwortliche Stelle

Behörden und Verwaltungen Zoll, Stabsorganisationen des BR und der Leitung der jeweiligen Behörde, Verwal- Eidgenössischen Departemente tung Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes Polizei, Feuerwehr, Sanitätsdienstliches Zuständige kantonale Instanz der jeweiligen Rettungswesen und Zivilschutz, technische Organisation Dienste, Kantonale Führungsorganisationen Armee Bereiche Einsatz, Unterstützung und Ausbil- Kommando der Bereiche dung Mess-und Strahlenschutzequipen für die unmittelbare Schadens- Mess- und Probenahmeorganisation des Durch den Kanton und/oder Bund bezeichbekämpfung Kantons und des Bundes nete Stelle

Unternehmungen des öffentlichen und privaten Verkehrs für die SBB, Postauto AG und Konzessionierte Konzern- und/oder Unternehmensleitung Durchführung von Personen- und Gütertransporten und Evakuie- Transportunternehmungen (KTU) rungen Unternehmungen für die mittelbare Schadensbekämpfung wie Unternehmen Bewilligungsinhaber und/oder Unterneh- Massnahmen an der Quelle, die eine weitere Kontamination der mensleitung Umgebung verhindern sollen Unternehmen und Organisationen des Gesundheitswesens Akutspitäler, sanitätsdienstliche Rettungs- Gesundheitsdirektion oder andere durch den und Krankentransportorganisationen Kanton bezeichnete Stelle Unternehmungen, welche kritische Infrastrukturen aufrechterhal- Elektrizitätsunternehmen, Swisscom und Konzern- und/oder Unternehmensleitung ten müssen, im Rahmen ihrer üblichen beruflichen und unterneh- weitere Telekommunikationsunternehmen merischen Tätigkeiten

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Herkunft der verantwortlichen Stelle / Organisation, beispielsweise Verantwortliche Stelle

Unternehmungen, welche unerlässliche öffentliche Dienste Die Post, Banken, Grossverteiler Konzern- und/oder Unternehmensleitung aufrechterhalten müssen, im Rahmen ihrer üblichen beruflichen und unternehmerischen Tätigkeiten

Pflichten der verantwortlichen Stelle 1 Die verantwortliche Stelle kennt ihre Aufgaben und die Bedeutung ihrer Organisationen im Gesamtrahmen des nationalen Strahlenschutzes. 2 Im Ereignisfall übernehmen sie die Verantwortung für die vorgeschlagenen und angeordneten Massnahmen. 3 Im Vorfeld sorgen sie für wirkungsvolle Instrumente und Prozesse zur Erfüllung der Aufgaben ihrer Organisation im Ereignisfall und gewährleisten die periodische Überprüfung des Ausbildungsstandes mit Übungen. 4 Sie stellen die Kontrollen und die Umsetzung der Verbesserungsmassnahmen sicher. 5 Sie stellen sicher, dass sie ihrer Grösse und Struktur entsprechend über eine ausreichende Anzahl Personen aus den Berufsgruppen N1–N4 verfügen.