RRB Nr. 237/2010
Integrierte Psychiatrie Winterthur, Spitalschule in der Adoleszentenstation, Stellenplan
17 da favrer 2010German3 min
Source zh.ch
Integrierte Psychiatrie Winterthur, Spitalschule in der Adoleszentenstation, Stellenplan
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 17. Februar 2010
237. Integrierte Psychiatrie Winterthur (ipw) –
Erwägungen
Spitalschule in der Adoleszentenstation (Stellenplan) Die Integrierte Psychiatrie Winterthur (ipw) sichert seit 2001 als kanto- nale Klinik an elf dezentral organisierten Standorten in der Stadt Win- terthur die psychiatrische Grundversorgung für die Stadt und Region Winterthur. Charakteristisch für das Angebot ist die enge interdiszi- plinäre Zusammenarbeit mit niedergelassenen ärztlichen Fachper- sonen, Sozialbehörden und weiteren regionalen Fachstellen. Die ipw beschäftigt rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Beschluss Nr. 138/2007 erteilte der Regierungsrat der ipw den Auf- trag, in der Klinik Schlosstal, Winterthur, eine stationäre Adoleszenten- station mit zwölf Betten für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren zu errichten. Gleichzeitig wurde der Stellenplan der ipw um 15,2 neue Stellen in den Bereichen Medizin, Pflege und Betreuung sowie Haus- wirtschaft ergänzt. Als jugendpsychiatrisches Behandlungsangebot ist die Adoleszentenstation, im Unterschied zu den anderen Angeboten der ipw, ins Versorgungssystem der Kinder- und Jugendpsychiatrie ein- gebettet. Aufgrund dieser Zugehörigkeit erfolgen die Zuweisungen zur Adoleszentenstation durch den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD). Die Adoleszentenstation führt eine bewilligte und beitragsberechtigte Spitalschule (RRB Nr. 1653/2008). Diese orientiert sich am Rahmen- konzept vom 15. Juli 2009, welches das Volksschulamt genehmigt hat. Bei längerem Aufenthalt eines Jugendlichen wird eine schulische Stand- ortbestimmung durchgeführt und der Bildungsstand ermittelt. Der indi- viduell ausgerichtete Unterricht erfolgt aufgrund einer Förderplanung, welche die Lern- und Leistungsvoraussetzungen berücksichtigt. Die Jugendlichen sollen befähigt werden, wieder den Anschluss an eine wei- terführende Schule zu finden oder den schulischen Anforderungen einer berufliche Grundbildung oder einer Attestausbildung gerecht zu werden. Eine Gruppe umfasst höchstens fünf Jugendliche. Die aufgrund der Schülerzahlen zur Klassenbildung notwendigen Lehrerstellen werden grundsätzlich durch Verfügung der Bildungs- direktion zugeteilt (§ 3 Lehrpersonalgesetz vom 10. Mai 1999). In der Aufbauphase wurden die für den Schulbetrieb notwendigen Lehrerstel- len durch die Direktion bzw. das Volksschulamt zugeteilt. Seit 2009 stehen dem ipw für den Betrieb der Spitalschule 3,0 Lehrerstellen zur Verfügung.
Als kantonale Einrichtung ist der Stellenplan, wie bei den übrigen Spitalschulen (vgl. RRB Nr. 1551/2004), mit Wirkung ab 1. Januar 2010 durch den Regierungsrat festzulegen. Die Zahl der Stellen bleibt unver- ändert. Die Kosten für diese Stellen belaufen sich auf rund Fr. 380 000 pro Jahr. Diese sind im Budget 2010 zulasten der Leistungsgruppe Nr. 7200, Volksschule, eingestellt.
Dispositiv
Auf Antrag der Bildungsdirektion beschliesst der Regierungsrat:
I. Der Stellenplan der Spitalschule der Integrierten Psychiatrie Win- terthur (ipw), Adoleszentenstation, wird auf den 1. Januar 2010 wie folgt festgesetzt: 0,5 Schulische/r Heilpädagoge/in Kl. 21 (PVO) mit Zusatzausbildung als Schulleiter/in als Schulleiter/in Kl. 20 (PVO) ohne Zusatzausbildung als Schulleiter/in 2,5 Sekundarlehrpersonen mit Kategorie V (LPVO) mit Lehrdiplom Klassenverantwortung in Schulischer Heilpädagogik Kategorie IV (LPVO) ohne Lehrdiplom in Schulischer Heilpädagogik 3,0 Total Lehrpersonalstellen
II. Die Stellen gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungs- gruppe Nr. 7200, Volksschulen.
III. Mitteilung an die Integrierte Psychiatrie Winterthur (ipw), Klinik Schlosstal, Peter Roth, Verwaltungsdirektor, Wieshofstrasse 102, Post- fach 144, 8408 Winterthur, sowie an die Finanzdirektion, die Gesund- heitsdirektion und die Bildungsdirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi