RRB Nr. 24/2013
Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2012, Freigabe
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Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2012, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 10. Januar 2013
24. Projektanträge der Bildungsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2012
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 336/2011 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgaben- bewilligungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. In einzelnen Fällen (insbesondere bei Kleinvorhaben und Ersatzinvestitionen) ist die Phase Vorstudie weder erforderlich noch zweckmässig. Dann wird das Vorhaben direkt für die Phase Projektierung freigegeben. In dieser Phase wird das Projekt zur Baureife entwickelt. Sämtliche nachstehend aufgeführten Projektanträge haben die vorgängige Nutzwertanalyse ge- mäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert abgeschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungs- reihenfolge. Die aufgeführten Beträge der Nettoinvestitionen zu den einzelnen Projekten sind als erste, der aktuellen Phase entsprechende, Kostenannahmen zu interpretieren.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
1.1 Mittelschulen: Gesamtsanierung und Erweiterung 2018–2024 110–150 Mio. – 850 000 Zürich, Birchstrasse 107 Mittelschul- und Kantonsschule Zürich Nord Berufsbildungsamt
1.2 Berufsfachschulen: Gesamtsanierung 2014–2015 23 500 000 1 500 000 – Zürich, Sihlquai 87 Mittelschul- und Allgemeine Berufsschule Zürich Berufsbildungsamt
1.3 Berufsfachschulen: Gesamtsanierung und Erweiterung 2017–2019 43 000 000 – 500 000 Dietikon, Schöneggstrasse 12 Mittelschul- und Berufsschule Dietikon Berufsbildungsamt
1.4 Zürich Universität, Neubau Quarantänestall 2014–2016 6 000 000 – 250 000 Winterthurerstrasse 260, Vetsuisse-Fakultät Hochschulamt
1.5 Zürich Universität, Poliklinik für Pferde mit Reithalle 2015–2017 4 000 000 – 300 000 Winterthurerstrasse 260, Vetsuisse-Fakultät Hochschulamt
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Hochbau davon Projektierung Vorstudie Nutzer Schule Fr. Fr. Fr.
2.1 Mittelschulen: Treppensanierung 2013 110 000 5 000 – Zürich, Steinentischstrasse 10 Mittelschul- und Kantonsschule Enge, Zürich Berufsbildungsamt
2.2 Mittelschulen: Brandschutzmassnahmen 2013 283 000 40 000 – Zürich, Parkring 30 Optimierung EDV-Installation Mittelschul- und Berufsbildungsamt Liceo Artistico, Zürich
2.3 Mittelschulen: Installation einer neuen Telefonanlage 2013 380 000 85 000 – Zürich, Birchstrasse 107 Mittelschul- und Kantonsschule Zürich Nord Berufsbildungsamt
2.4 Mittelschulen: Erstellen Beachvolleyballfelder 2013 120 000 10 000 – –3– Zürich, Birchstrasse 107 Mittelschul- und Kantonsschule Zürich Nord Berufsbildungsamt
2.5 Mittelschulen: Instandsetzungsmassnahmen 2013 423 000 70 000 – Winterthur, Rosenstrasse 1 Gebäudetechnik im Amslerbau Mittelschul- und Berufsbildungsamt Kantonsschule Büelrain, Winterthur
2.6 Mittelschulen: Sanierung Meteor- und 2013 300 000 16 000 – Weesen, Hauptstrasse 20 Abwasserleitungen Mittelschul- und Berufsbildungsamt Hauswirtschaftsschule Mariasee
2.7 Berufsfachschulen: Lifterneuerung 2013 500 000 5 000 – Zürich, Lagerstrassse 55 Mittelschul- und Berufsmaturitätsschule Zürich Berufsbildungsamt
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Kantonsschule Zürich Nord, Gesamtsanierung und Erweiterung Ausgangslage Die Gebäude der heutigen Kantonsschule Zürich Nord wurden 1975 erbaut und 1995 durch eine Aula erweitert. 2003 und 2004 wurde der Trakt C renoviert und an die Bedürfnisse der ehemaligen Kantonsschule Riesbach (später Kantonsschule Zürich Birch) angepasst. Die Schul- anlage ist sanierungsbedürftig und erfordert umfassende technische In- standstellungsmassnahmen. Im Vordergrund stehen die Gebäudehülle, die Haustechnik, die Fassaden, akustische und brandschutztechnische Massnahmen sowie Vorkehrungen zur Verbesserung der Erdbeben- sicherheit. Am 26. März 2012 hat der Kantonsrat die Neugründung der Kantons- schule Zürich Nord, d. h. die Zusammenlegung der beiden Kantons- schulen Oerlikon und Zürich Birch, beschlossen (Vorlage 4838). Die Zahl der Mittelschülerinnen und -schüler am Standort Oerlikon ist in den letzten Jahren angestiegen. Es ist mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Bereits heute mangelt es an Räumen für Unterricht und Prü- fungen. Das Hochbauamt ist vom Mittelschul- und Berufsbildungsamt am 6. Januar 2011 beauftragt worden, eine Zustandsanalyse der beste- henden Anlage zu erstellen. Neben der bautechnischen Beurteilung sollte die Machbarkeit geprüft werden, inwiefern die Kantonsschule Zürich Nord innerhalb der Parzelle baulich erweitert werden kann. In der Zustandsanalyse und Machbarkeitsstudie vom 21. August 2012 wur- den für die Gesamtsanierung Varianten für 80 und für 100 Klassen ge- prüft. Da bereits heute mehr als 80 Klassen unterrichtet werden und mit einem weiteren Zuwachs im Raum Zürich Nord und Glattal zu rechnen ist, soll eine Erweiterung des Schulraums auf 100 Klassen weiterverfolgt werden. Projektziele Um die bestehende Raumknappheit und das Wachstum abzudecken, ist von zusätzlichen Unterrichtszimmern, einer Vergrösserung der Mensa, weiteren Lehrerarbeitsplätzen sowie zwei zusätzlichen Turnhallen aus- zugehen. In der Vorstudienphase soll die organisatorische Durchführung der Gesamtsanierung geprüft werden, damit der Schulbetrieb mittels Teil- auslagerungen in Provisorien aufrechterhalten und die Bauausführung etappiert umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse sollen als Vorgaben in das Wettbewerbsprogramm einfliessen. Es soll ein Architekturwett- bewerb auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der Machbarkeitsstu- die durchgeführt und ein Projekt für die Gesamtsanierung und Erwei- terung der Kantonsschule Zürich Nord ausgearbeitet werden.
Nutzwertanalyse Mit der Erweiterung der Kantonsschule Zürich Nord kann der be- stehende Perimeter besser ausgenutzt werden. Der bestehende Raum- mangel kann im Zusammenhang mit einer Gesamtsanierung behoben werden. Dadurch wird die Funktionalität der Schule verbessert, und es können neue Räume für zeitgemässe Unterrichtsformen geschaffen werden. Mit der Instandsetzung wird die Gebäudehülle den heutigen Anforderungen angepasst, was Einsparungen an Heizkosten zur Folge haben wird. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014–2016 2018–2024 Tabelle 4: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 850 000 150 000 2 500 000 500 000 – 110–150 Mio. Die Investitionskosten für eine Gesamtsanierung und Erweiterung der Kantonsschule Zürich Nord belaufen sich gemäss Machbarkeits- studie vom 21. August 2012 je nach Variante auf 110 Mio. bis 150 Mio. Franken. Diese Angabe beruht auf einer Kostengenauigkeit von ± 25%. In der Vorstudienphase werden Kosten für die Realisierungsabklärun- gen von Fr. 500 000 sowie für die Durchführung des Wettbewerbs von Fr. 350 000 erwartet. Es handelt sich dabei um gebundene Ausgaben nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Kosten der Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Reali- sierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanz- plan (KEF) 2013–2016, vorgesehen.
1.2 Allgemeine Berufsschule Zürich, Gesamtsanierung Schultrakt Sihlquai 87 Ausgangslage Das Gebäude an der Ausstellungsstrasse 60 bzw. Sihlquai 87 besteht aus einem Museumstrakt an der Ausstellungsstrasse und einem Schul- trakt am Sihlquai. Der Museumstrakt wird vom Museum für Gestaltung genutzt. Der Schultrakt wird grösstenteils von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) sowie zu einem kleinen Teil von zwei Berufsfach- schulen genutzt. Es ist vorgesehen, den Schultrakt nach dem Auszug der ZHdK (RRB Nr. 471/2011) vollständig für die Allgemeine Berufsschule Zürich zu verwenden.
Teile der 1933 in Betrieb genommenen Anlage sind sanierungsbedürf- tig. Zudem sind im Schultrakt bauliche Anpassungen an die gesetzlichen Vorschriften und an die Bedürfnisse einer Berufsfachschule nötig. Mit RRB Nr. 24/2012 wurde das Projekt für die Phase Vorstudie freigegeben. Im ersten Halbjahr 2012 wurde mit einer Vorstudie der Sanierungs- und Anpassungsbedarf abgeklärt. Die Gesamtsanierung des Schultraktes am Sihlquai 87 soll mit der Sanierung des Museumstraktes an der Ausstellungsstrasse 60 abgestimmt erfolgen. Nach dem Umzug der ZHdK ins Toni-Areal sollen diese Räume während der Gesamtsanierung Sihlquai 87 als Rochaderäume genutzt werden. Nach der Instandsetzung soll die Allgemeine Berufs- schule Zürich den Schulbetrieb im sanierten Schulhaus Sihlquai 87 auf- nehmen. Gemäss der Vereinbarung betreffend Liegenschaftentransfer zwischen der Stadt Zürich und dem Kanton (Vorlage 4150) geht die von der Allgemeinen Berufsschule Zürich genutzte Liegenschaft Heinrich- strasse 240 Ende 2015 an die Stadt Zürich über und steht nicht mehr für Berufsschulzwecke zur Verfügung. Projektziele Die Raumaufteilung ist der künftigen Nutzung durch die Allgemeine Berufsschule Zürich anzupassen. Die Innenräume sind auf den heutigen Stand der Technik zu bringen. Bei den Sanitäranlagen sind die Leitun- gen zu erneuern und die Kanalisation zu sanieren. Zudem sind die Elek- troanlagen zu erneuern. Das Potenzial für niedrigere Betriebskosten ist auszuschöpfen. Feuerpolizeiliche und denkmalpflegerische Schutzziele sind umzusetzen. Nutzwertanalyse Durch den Zusammenzug der verschiedenen Standorte der Allgemei- nen Berufsschule Zürich in einem einzigen Gebäude wird der Schul- betrieb erleichtert. Der Schultrakt wird baulich auf die Nutzung aus- gerichtet. Zusätzlich werden die Akustikwerte und die Hygienewerte verbessert und das Gebäude wird energetisch optimiert. Dadurch wer- den die Betriebs- und Wartungskosten – unter Berücksichtigung der Bauteillebenszyklen – verringert. Ausserdem wird die Liegenschaft den gültigen gesetzlichen Vorgaben angepasst. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2011–2012 2013 2014–2016 Tabelle 6: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 1 500 000 9 000 000 12 500 000 500 000 – 23 500 000
Aufgrund der baulichen Zustandsanalyse vom 15. Juni 2012 sowie der Nutzerbedürfnisse der Allgemeinen Berufsschule Zürich werden die Kosten der Gesamtsanierung und Anpassungen vom Hochbauamt auf rund Fr. 23 500 000 veranschlagt. Für die Projektierung werden Kosten von Fr. 1 500 000 erwartet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufs- bildung. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung, sicherzustellen.
1.3 Berufsschule Dietikon, Gesamtsanierung und Erweiterung Ausgangslage Das Schulhaus Schöneggstrasse 12 in Dietikon wurde 1969 erstellt. Ende der 80er-Jahre wurde die Liegenschaft vom Kanton übernommen. Es ist eine umfassende Instandsetzung des Gebäudes nötig. Die Gebäu- dehülle entspricht nicht mehr den geltenden energetischen Standards. Ein Ersatz der Fenster und eine bessere Wärmedämmung sind erforder- lich. Eine Untersuchung von 2007 hat gezeigt, dass Asbest in fest gebun- dener Form in den Bodenbelägen vorkommt. Dieser ist im Rahmen der Instandsetzung zu entfernen. Die Haustechnik muss vollständig erneu- ert werden. Das Schulhaus verfügt über eine einzige Turnhalle. Es gibt zu wenige Garderoben und Duschen für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler. Zusätzlich fehlt es an Unterrichtszimmern und Gruppenräu- men. Die bestehende Aula wird so oft wie möglich mittels einer mobilen Trennwand in zwei Gruppenräume unterteilt, was die Nutzung stark ein- schränkt und mit Aufwand verbunden ist. Für die Lehrpersonen steht kein Besprechungszimmer zur Verfügung. Der Regierungsrat hat das Projekt für die Phase Vorstudie mit Be- schluss Nr. 850/2009 (Sammelantrag 1. Quartal 2009) freigegeben. Das damalige Gesamtinvestitionsvolumen für die Sanierung wurde auf 20 Mio. Franken geschätzt. In der Vorstudienphase zeigte sich, dass er- hebliche Raumdefizite den Schulbetrieb erschweren. Die Vorstudien- phase wurde genutzt, um mittels einer Machbarkeitsstudie Möglichkei- ten zur Behebung der Raumknappheit zu prüfen.
Projektziele Die räumliche Erweiterung soll der Schülerzahl Rechnung tragen. Eine zusätzliche Turnhalle mit Infrastruktur soll allen Schülerinnen und Schülern den Sportunterricht ermöglichen. Zusätzliche Räume für den Unterricht und die Lehrpersonen sowie eine Aula sind vorzusehen. Durch die Instandsetzung des Gebäudes soll der Wert der Bausubstanz langfristig gesichert und die Energiebilanz verbessert werden. Zudem sollen die Unterhaltskosten gesenkt werden. Nutzwertanalyse Der Wert der Schulanlage wird langfristig erhalten und durch die Er- weiterung erhöht. Aufgrund der besseren Energiebilanz nach der Ge- samtsanierung fallen weniger Betriebskosten an. Durch die räumliche Erweiterung wird der Schulunterricht allen Schülerinnen und Schülern in der erforderlichen Qualität ermöglicht. Eine Verringerung des Ver- brauchs fossiler Brennstoffe wird mit der Erneuerung der Gebäude- technik erreicht. Die Bewirtschaftungskosten können damit gesenkt werden. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014–2016 2017–2019 Tabelle 8: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 500 000 500 000 500 000 1 000 000 6 000 000 43 000 000 Die Investitionskosten sind als erste Schätzung in der Machbarkeits- studie vom 13. Februar 2012 aufgezeichnet worden und hängen von der Auswahl des Projektes ab. Die Kosten können sich je nach Auflagen von Denkmalpflege und Feuerpolizei stark unterscheiden. Auch die Kosten für die Auslagerung des Schulbetriebs während der Bauzeit können erst grob beziffert werden. Die Gesamtinvestitionskosten werden gemäss der vorliegenden Machbarkeitsstudie auf rund 37 Mio. Franken geschätzt. Für die Auslagerung des Schulbetriebs wird mit Kosten von rund 6 Mio. Franken gerechnet. Für die Vorstudie und die Durchführung eines Wettbewerbs wird mit Kosten von Fr. 500 000 gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Kos- ten der Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungs- gruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konso- lidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, vorgesehen.
1.4 Universität Zürich, Winterthurerstrasse 260, Vetsuisse-Fakultät, Neubau Quarantänestall Ausgangslage Auf dem Areal Tierspital der Vetsuisse-Fakultät Zürich (VSF) sind die bestehenden Quarantäneställe auf drei Standorte verteilt. Dies hat zur Folge, dass das Risiko einer Verseuchung durch Verschleppung deut- lich erhöht wird. Die VSF verfügt zurzeit nur über ungenügende Triage- einrichtungen und Quarantänestallungen für Pferde bzw. Nutztiere, die nicht den hygienischen sowie betriebs- und sicherheitstechnischen Aspekten und Auflagen des Tierspitals entsprechen. Die VSF kann im Seuchenfall die vorgeschriebene Absonderung von Tieren mit seuchen- haften Infektionskrankheiten mangels geeigneter Isolationseinrich- tungen nicht durchführen. Bei einem möglichen Auftreten hochanste- ckender Infektionskrankheiten besteht das Risiko einer vollständigen Schliessung mit weitreichenden Folgen für den Klinik-, Lehr- und For- schungsbetrieb. Ebenfalls schwierig sind die Platzverhältnisse, die auf- grund der seit Jahren stetig wachsenden Patientenzahlen bei Weitem nicht ausreichen. Projektziele/Nutzwertanalyse In grösseren Kliniken sind konsequente Hygiene- und Absonde- rungsmassnahmen zur Vermeidung von Infektionserkrankungen sowie wegen der vermehrt auftretenden multi-resistenter Bakterien erforder- lich. Am Tierspital Zürich ist dies aufgrund der baulichen Situation und der öffentlichen Zugänglichkeit nicht möglich. Dadurch besteht ein hohes, kaum kalkulier- und kontrollierbares Ansteckungs- sowie Ver- schleppungsrisiko. Die klare Trennung der Quarantänestation vom nor- malen Klinikbetrieb ist dringend notwendig. Mit der Umsetzung eines Neubaus können die erforderlichen An- forderungen an den Quarantänestall erfüllt werden. Dadurch wird das Risiko von infektiösen Krankheiten verkleinert. Zudem wird eine dem Standard der VSF entsprechende Fachausbildung ermöglicht. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014 2014–2016 Tabelle 10: Investitionen 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 250 000 750 000 2 000 000 3 000 000 6 000 000
Die Kosten der Vorstudie betragen Fr. 250 000. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Kosten der Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoin- vestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
1.5 Universität Zürich, Winterthurerstrasse 260, Vetsuisse-Fakultät, Poliklinik für Pferde mit Reithalle Ausgangslage Rund 50 Jahre nach der Erstellung der Pferdeklinik genügen die zur- zeit vorhanden Bauten und Räumlichkeiten des Departements für Pfer- de den Anforderungen an eine moderne Pferdeklinik nicht mehr. Vor allem die Bereiche der Diagnostik und der Therapie stellen neue und erweiterte Anforderungen an die Infrastruktur der VSF. Zudem war über die letzten Jahrzehnte ein erheblicher Zuwachs der Studierenden- zahlen zu verzeichnen. Pferde werden zurzeit in denselben Räumlichkeiten ambulant und stationär untersucht und behandelt, was aus hygienischen und sicher- heits- sowie arbeitstechnischen Gründen ein Nachteil ist. Gewisse Un- tersuchungen müssen im Freien gemacht werden, was dazu führt, dass Untersuchungen zum Teil nicht durchgeführt werden können (z. B. bei tiefen Temperaturen). Die Ausbildung von Studierenden kann nicht auf dem erforderlichen Niveau stattfinden. Die Universität hat eine zweckgebundene Spende von 4 Mio. Franken zum Bau einer neuen Poliklinik für Pferde, einschliesslich Reithalle, auf dem Areal des Tierspitals angenommen. Diese Spende wird gut die Hälfte der zu erwartenden Investitionskosten von rund 8 Mio. Franken decken. In den Gesamtkosten sind die Planungs- und Baukosten, nutzer- spezifische Ausbauten, Geräte und Mobiliar, enthalten. Die ursprünglich angenommenen Kosten von 5 Mio. Franken wurden grob geschätzt. Durch die Nutzeranforderungen, insbesondere in der Er- schliessung und allgemeinen Infrastruktur der Anlage, sowie durch die Auflagen des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) bezüglich Installa- tionsplatz im Nationalstrassenbau (Einhausung Schwamendingen) und der dadurch entstandenen Veränderung des Bauplatzperimeters, erga- ben sich Mehrkosten. Die vorliegenden Kosten wurden mit externen Kostenplanern plausibilisiert und berechnet. Der ASTRA-Installations- platz auf dem Tierspitalareal wird voraussichtlich von 2015 bis 2022 benötigt. Die Vereinbarung zwischen dem Kanton, vertreten durch das Immobilienamt, und dem ASTRA regelt die gemeinsamen Bedürfnisse und Anforderungen.
Projektziele / Nutzwertanalyse Die vorgesehene Erweiterung der baulichen Infrastruktur im Depar- tement für Pferde der Vetsuisse-Fakultät ist notwendig. Die durch die Evaluationen der European Association of the Establishments of Vete- rinary Education (EAEVE) sowie der Universität festgestellten Prob- leme führen zu negativen Auswirkungen auf Lehre, Forschung und Dienstleistung, sodass die Klinik ihre Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllen kann. Mit der Umsetzung eines Neubaus werden die heutigen qualitativen und sicherheitshygienischen Anforderungen an eine Poliklinik erfüllt. Durch den Bau der Poliklinik kann nicht zuletzt auch das Unfallrisiko für Mensch und Tier gesenkt werden. Das Vorhaben umfasst im Wesent- lichen eine Reithalle, eine gedeckte Vortrabstrecke, einen Untersuchungs- raum mit Einrichtungen und Pferdeboxen sowie einen gedeckten Vor- platz. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2013 2014 2015–2017 Tabelle 12: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 500 000 500 000 1 000 000 1 000 000 1 000 000 4 000 000 Die Kosten der Vorstudie betragen Fr. 300 000. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Kosten der Vorstudie gehen zulasten der Erfolgsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinves- titionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht enthalten. Die Finanzierung wird durch die Verschiebung von anderen Projekten in- nerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität, sichergestellt.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Kantonsschule Enge, Zürich, Treppensanierung Ausgangslage Die Treppe zur Aula Seite Brandschenkenstrasse weist Schäden auf. Bei den Auftritten haben sich Risse gebildet, wodurch lose Stellen und Gesteinsabplatzungen entstanden sind. In den vergangenen Jahren wur- den die einzelnen Stellen im Rahmen des Gebäudeunterhalts ausgebes- sert. Mittlerweile ist eine umfassende Sanierung der Treppenanlage er- forderlich.
Projektziele Mit der Sanierung der Treppe zur Aula soll das Sicherheitsrisiko be- hoben werden. Die Treppenstufen sind deshalb fachgerecht zu ersetzen. Nutzwertanalyse Die Massnahmen dienen der Werterhaltung und der weiteren Be- nutzbarkeit der Treppenanlage. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 14: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 110 000 – – – – 110 000 Gemäss Angaben des Hochbauamts vom 12. September 2012 werden Kosten von Fr. 110 000 erwartet. Davon fallen für die Projektierung Fr. 5000 an. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungs- reihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.2 Kantonsschule Freudenberg, Zürich, Liceo Artistico; Brandschutzmassnahmen und Optimierung der EDV-Installation Ausgangslage Seit Sommer 1989 beherbergt die Villa «Dem Schönen» das Liceo Artistico der Kantonsschule Freudenberg. Das Gebäude befindet sich im kantonalen Inventar der schützenswerten Bauten. Gemäss Protokoll der feuerpolizeilichen Kontrolle vom 9. Februar 2011 sind Mängel auf- gezeigt worden, die im Falle eines Brandes eine Gefahr darstellen. Im Festsaal der Villa finden Veranstaltungen mit grösserem Publikum statt. Dieser weist jedoch keinen Notausgang auf. Zudem werden die Mindest- masse der Türöffnungen unterschritten. Das Treppenhaus wird von Schü- lerinnen und Schülern als Aufenthalts- und Arbeitsort genutzt. Dies hat zur Folge, dass Stühle und Tische die Fluchtwege verstellen. Die Unter- richtszimmer verfügen nur über eine provisorische EDV-Installation.
Projektziele Der Brandschutz soll in der Villa «Dem Schönen» gewährleistet sein. Der Festsaal soll für Anlässe mit grösserem Publikum zugänglich gemacht werden. Die freien Flächen in den Korridoren sollen mittels einer fes- ten Möblierung für Schülerinnen und Schüler genutzt werden können. Die Schule soll zusammen mit der Informatikabteilung des Mittel- schul- und Berufsbildungsamtes ein IT-Konzept erarbeiten. Nutzwertanalyse Die brandschutztechnischen Massnahmen dienen der Werterhaltung und weiteren Benutzbarkeit der Liegenschaft. Mit einer verbesserten EDV-Installation in den Schulzimmern wird eine funktionierende IT- Infrastruktur sichergestellt. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 16: Vorstudien/Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 283 000 – – – – 283 000 Gemäss Angaben des Hochbauamts vom 10. Mai 2012 werden Kos- ten von Fr. 283 000 erwartet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 40 000 gerechnet. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisie- rungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, vorgesehen.
2.3 Kantonsschule Zürich Nord; Installation einer neuen Telefonanlage Ausgangslage Die Schulgebäude der Kantonsschule Zürich Nord sollen in den nächs- ten Jahren saniert werden. Da die Pädagogische Hochschule (PHZH) im September 2012 in die neuen Schulräumlichkeiten bei der Sihlpost zog, ergab sich die Möglichkeit, die Liegenschaft Birchstrasse 95 zu übernehmen. Die Liegenschaft soll längstens bis zum Abschluss der Sanierung der Kantonsschule Zürich Nord als Ausweichstandort für eine geeignete Nutzung dienen. Damit die Räumlichkeiten Birchstrasse 95 für die Schulleitung und -verwaltung genutzt werden können, ist eine Anbindung an die Telefonanlage notwendig. Die Telefonanlage im Haupt-
gebäude ist veraltet. Ersatzteile und Support sind nur noch schwer zu beschaffen. Es ist nicht möglich, die an der Birchstrasse 95 zusätzlich benötigten Telefonanschlüsse an die bestehende Infrastruktur anzu- schliessen. Ein Ersatz der Anlage drängt sich auf. Projektziele Die bestehende Telefonanlage und Personensuchanlage soll durch ein neues System mit einer grösseren Anzahl Teilnehmenden ersetzt werden. Zudem soll geprüft werden, ob eine Telefonanlage mit einer neuen internetbasierenden Technologie, genannt «Voice-over-IP», für den gesamten Campus, die weiteren Rochaden oder zu beziehenden Pro- visorien vereinfachen würde. Weiter soll geprüft werden, ob mit einem Technologiewechsel Gesprächskosten eingespart werden können. Nutzwertanalyse Die veraltete Telefonanlage wird durch ein zeitgemässes Telefonie- System ersetzt. Die neue Telefonanlage kann auch nach der Gesamtsa- nierung weiterbenutzt werden. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 18: Vorstudien/Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 380 000 – – – – 380 000 Gemäss einer Schätzung des Hochbauamtes vom 21. September 2012 werden Investitionen von rund Fr. 380 000 erwartet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 85 000 geht zulasten der Investitionsrech- nung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich da- bei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschu- len, sicherzustellen.
2.4 Kantonsschule Zürich Nord; Erstellen Beachvolleyballfelder Ausgangslage Die Sportanlagen der Kantonsschule Zürich Nord werden intensiv genutzt. Dadurch entstehen räumliche Engpässe im Sportunterricht.
Projektziele Auf einem heute unbenutzten Teerplatz sollen zwei Beachvolleyball- felder errichtet werden, die den Sportunterricht mit ganzen Klassen er- lauben. Die Beachvolleyballfelder sollen den räumlichen Engpass im Sportunterricht entschärfen. Nutzwertanalyse Es soll eine flexiblere Gestaltung des Sportunterrichts durch die zu- sätzliche Nutzung der Beachvolleyballfelder erreicht werden. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 20: Vorstudien/Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 120 000 – – – – 120 000 Es werden Investitionen von etwa Fr. 120 000 erwartet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung von Fr. 10 000 geht zulasten der Investiti- onsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihen- folge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013– 2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Ver- schieben anderer Projekte innerhalb der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen, sicherzustellen.
2.5 Kantonsschule Büelrain, Winterthur, Instandsetzungsmassnahmen Gebäudetechnik im Amslerbau Ausgangslage Im Amslerbau fehlt eine Fluchtwegmarkierung. 2011 wurden zusätz- liche Mängel von der Feuerpolizei festgestellt. Das heute bestehende Sicherheitsrisiko im Brandfall soll durch ein Notlicht in den Fluchtwe- gen ergänzt werden. Zudem sind Fluchtwegmarkierungen anzubringen. Die Turnhallen sollen einheitlich und gemäss heute üblicher Beleuch- tungsstärke ausgeleuchtet werden. In den Unterrichtsräumen sind die Decken aus Sichtbeton. Um die Raumakustik für Unterrichtszwecke dennoch zu gewährleisten, sind die Beleuchtungskörper mit einem Akus- tikvlies ausgestattet worden. Dieses zersetzt sich und soll deshalb er- setzt werden.
Projektziele Ziel der Massnahme ist es, die Auflagen der Feuerpolizei zu erfüllen und damit den Brandschutz zu gewährleisten. Zudem sollen die Turn- hallen eine einheitliche, homogene Beleuchtung erhalten, und die Raum- akustik ist zu verbessern. Nutzwertanalyse Die Anforderungen des Brandschutzes werden erfüllt und die Raum- akustik wird sichergestellt. Die Ausleuchtung der Turnhallen wird ein- heitlich und homogen. Tabelle 21: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 22: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 423 000 – – – – 423 000 Gemäss Grobkostenschätzung des Hochbauamtes vom 26. Juni 2012 wird für die Instandsetzung der gebäudetechnischen Anlagen mit Kos- ten von Fr. 423 000 gerechnet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 70 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mit- telschulen. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.6 Hauswirtschaftsschule Mariasee, Weesen, Sanierung Meteor- und Abwasserleitungen Ausgangslage Im Dezember 2011 wurde bei Kanalisationsunterhaltsarbeiten fest- gestellt, dass die bestehenden Leitungen und Schächte Mängel aufwei- sen. Abklärungen haben ergeben, dass die Meteor- und Abwasserlei- tungen saniert werden müssen. Projektziele Ziel ist es, mit der Sanierung ein funktionstüchtiges Meteor- und Ab- wasserleitsystem zu erhalten. Damit sollen Rückstau und Überschwem- mungen vermieden werden.
Nutzwertanalyse Die Massnahmen dienen der Werterhaltung und weiteren Benutzbar- keit der Liegenschaft. Die Entwässerung erfolgt fachgerecht. Dadurch ist die Gartenanlage intensiver nutzbar. Tabelle 23: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2012–2013 2013 Tabelle 24: Investitionen 2012 2013 2014 2015 2016 Total Investitionskosten in Franken 16 000 284 000 – – – 300 000 Gemäss Angaben des Hochbauamts vom 3. Juli 2012 werden Kosten von Fr. 300 000 erwartet. Für die Projektierung wird mit Kosten von Fr. 16 000 gerechnet. Die Ausgabe für die Phase Projektierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittel- schulen. Es handelt sich dabei um eine gebundene Ausgabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Ausgabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvestitionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, nicht vorgesehen. Die Finanzierung des Projektes ist durch Verschieben anderer Projekte innerhalb der Leis- tungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen, sicherzustellen.
2.7 Berufsmaturitätsschule, Zürich; Lifterneuerung Ausgangslage Die Liftanlage der Berufsmaturitätsschule Zürich stammt aus dem Jahr 1984. Es treten zunehmend Störungen auf. Die drei Personenauf- züge haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht und erfüllen zudem die Sicherheitsanforderungen nicht mehr. Projektziele Die drei Personenlifte sind zu ersetzen und die Anlage ist den heu- tigen Sicherheitsanforderungen anzupassen, wobei auch die Bedienungs- freundlichkeit für Behinderte einzuplanen ist. Nutzwertanalyse Mit der Massnahme können die geltenden Auflagen und Vorschriften eingehalten werden. Zusätzlich wird ein störungsfreier Betrieb sicher- gestellt. Mit der Erneuerung wird der Zustandswert erhöht und die Nut- zungsflexibilität sowie die Benutzung durch Behinderte verbessert.
Tabelle 25: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2013 2013 Tabelle 26: Investitionen 2013 2014 2015 2016 2017 Total Investitionskosten in Franken 500 000 – – – – 500 000 Es ist mit Kosten von insgesamt Fr. 500 000 zu rechnen. Die Projektie- rungskosten sind darin enthalten. Die Ausgabe für die Phase Projek- tierung geht zulasten der Investitionsrechnung der Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung. Es handelt sich dabei um eine gebundene Aus- gabe nach § 37 Abs. 2 lit. d CRG. Sie gilt als Vorleistung für eine Aus- gabenbewilligung. Das Projekt ist im RRB Nr. 353/2012, Nettoinvesti- tionen Hochbau, Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2013–2016, vorgesehen.
Auf Antrag der Bildungsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Folgende Projektanträge werden genehmigt und freigegeben für:
1. die Phase Vorstudie: Gesamtsanierung und Erweiterung, Kantons- schule Zürich Nord, Zürich,
2. die Phase Projektierung: Gesamtsanierung Schultrakt Sihlquai 87, Allgemeine Berufsschule Zürich, Zürich,
3. die Phase Vorstudie: Gesamtsanierung und Erweiterung, Berufs- schule Dietikon, Dietikon,
4. die Phase Vorstudie: Neubau Quarantänestall, Vetsuisse-Fakultät, Winterthurerstrasse 260, Universität Zürich,
5. die Phase Vorstudie: Poliklinik für Pferde mit Reithalle, Vetsuisse- Fakultät, Winterthurerstrasse 260, Universität Zürich,
6. die Phase Projektierung: Treppensanierung, Kantonsschule Enge, Zürich,
7. die Phase Projektierung: Brandschutzmassnahmen und Optimierung der EDV-Installation, Kantonsschule Freudenberg, Liceo Artistico, Zürich,
8. die Phase Projektierung: Installation einer neuen Telefonanlage, Kantonsschule Zürich Nord, Zürich,
9. die Phase Projektierung: Erstellen Beachvolleyballfelder, Kantons- schule Zürich Nord, Zürich,
10. die Phase Projektierung: Instandsetzungsmassnahmen Gebäudetech- nik im Amslerbau, Kantonsschule Büelrain, Winterthur,
11. die Phase Projektierung: Sanierung Meteor- und Abwasserleitungen, Hauswirtschaftsschule Mariasee, Weesen,
12. die Phase Projektierung: Lifterneuerung, Berufsmaturitätsschule, Zürich. II. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Bildungsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi