Projektanträge im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2009, Freigabe
Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 10. März 2010
341. Projektanträge der Gesundheitsdirektion im Rahmen des Standardprozesses der Immobilienverordnung, 4. Quartal 2009
A. Standardprozess Nettoinvestitionen Hochbau Die Immobilienverordnung vom 24. Januar 2007 (ImV) regelt die Planung und Steuerung des Bestandes und der Nutzung der Betriebs- liegenschaften des Kantons, die Abwicklung von Nettoinvestitionen im Hochbau, die solche Liegenschaften betreffen, und die Bewirtschaftung der Liegenschaften (§ 1 ImV). Für die Abwicklung von Investitionspro- jekten im Hochbau gilt der Standardprozess, wie er in den §§ 8 ff. ImV beschrieben ist. Die vorliegenden Projektanträge halten die Ergebnisse der Projektskizzenprüfung und der Nutzwertanalyse fest. Die gegen- wärtige Gewichtung der Kriterien der Nutzwertanalyse wurde mit RRB Nr. 429/2009 festgelegt. Stimmt der Regierungsrat den Projektanträgen zu, werden die Pro- jekte für die nachfolgende Phase des Standardprozesses freigegeben. Sie werden zudem in die Realisierungsreihenfolge aufgenommen, die im Sinne der rollenden Planung periodisch überprüft und neu fest- gesetzt wird, das nächste Mal voraussichtlich im April 2010. Über die weitere Entwicklung der Projekte wird gemäss Zuständigkeit nach dem allgemeinen Finanzhaushaltsrecht im Rahmen von Ausgabenbewilli- gungen entschieden.
B. Projektanträge Gemäss § 15 ImV entscheidet der Regierungsrat über die Projektan- träge von Projekten der Klassen 1 und 2. Damit werden diese Vorhaben für die nächste Phase des Standardprozesses (Vorstudie) freigegeben. In der Phase Vorstudie wird das Projekt weiterentwickelt. Nachstehend aufgeführte Projektanträge haben die vorgängige Nutz- wertanalyse gemäss § 12 ImV mit einem genügend hohen Nutzwert ab- geschlossen. Der Nutzwert bildet die Grundlage für die Ermittlung der Realisierungsreihenfolge.
Tabelle 1: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Hochbau (Fr.) (Fr.)
1.1 Uster, Spital Trakt 1 und 22, Anpassung und Erweiterung 2011–2013 15 120 000 420 000 Staatsbeitrag
1.2 Embrach, Psychiatrie Pavillon 5 und 6, Instandsetzung 2010–2011 11 000 000 200 000 Zentrum Hard
Tabelle 2: Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV Objekt Projekt Realisierung Nettoinvestitionen Vorstudie Nutzer Hochbau (Fr.) (Fr.)
2.1 Zürich, Universitätsspital Elektronische Schliessung, Teilerneuerung 2010–2012 1 400 000 10 000
2.2 Zürich, Universitätsspital Dermatologietrakt, Etage B, Instandsetzung und Empfang 2010–2011 2 300 000 30 000
2.3 Zürich, Universitätsspital Ersatz Kältemaschinen, Projektänderung 2011–2013 10 000 000 –
2.4 Zürich, Universitätsspital Hofeinbau, Etage C, Raum 115, 2011 900 000 20 000 –2– Einbau Koronarangiografieanlage
2.5 Zürich, Universitätsspital Umgebung, Parkplatz Gloria, Sanierung 2010 800 000 5 000
2.6 Zürich, Universitätsspital Vogelsangstrasse 10, Sanierung 2010–2013 7 000 000 150 000
2.7 Zürich, Universitätsspital Operationstrakt, Raum U4, Erneuerung Unterzentrale 2010–2011 1 666 000 –
2.8 Zürich, Kantonales Labor Labortrakt, Sanierung der Laborräume 2011–2014 4 500 000 100 000
2.9 Schlieren, Instandsetzung Intensivpflegestation 2010–2011 1 575 600 25 000 Spital Limmattal Staatsbeitrag
2.10 Ellikon a. d. Thur, Neubau Bettenhaus 2012–2013 4 400 000 90 000 Forel-Klinik Staatsbeitrag
2.11 Ellikon a. d. Thur, Haus Eiche, Erneuerung 2013–2014 5 100 000 100 000 Forel-Klinik Staatsbeitrag
1. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 1 gemäss § 10 Abs. 1 lit. a ImV
1.1 Uster, Spital, Trakt 1 und 22, Anpassung und Erweiterung, Staatsbeitrag Ausgangslage Das Spital Uster weist räumliche Engpässe in ver- schiedenen Leistungsbereichen aus. Der Verwaltungs- rat hat deshalb 2007 einen Masterplan erarbeiten lassen. Dieser sieht als dringliche Massnahme die Anpassung und Erweiterung der Trakte 1 und 22 vor. An die Investitionskosten von Fr. 27 000 000 soll ein Staatsbeitrag von 56% bzw. Fr. 15 120 000 geleistet werden. Projektziel Im Erdgeschoss umfasst die Erweiterung den Notfall und das vom Trakt 1 umgelagerte Labor sowie den Röntgenbereich. Im ersten Obergeschoss werden der OP-Bereich mit zusätzlichen Nebenräumen er- weitert und die Zentralsterilisation, die aus dem Trakt 1 ausgelagert und vergrössert wird, neu erstellt. Im zweiten Obergeschoss wird die Gebärabteilung erweitert. Im ersten Untergeschoss werden die Zent- ralgarderoben und die erforderliche Technik unter- gebracht. Nach der Erstellung der Erweiterung kön- nen in den Trakten 1 und 22 der bestehende Notfall und der Röntgenbereich angepasst werden. Nutzwertanalyse Die Kostenangaben beruhen auf einer Machbarkeits- studie. Die Baubewilligung und die Grenzabstände sind noch nicht im Detail geklärt. Das Bauvorhaben wird zu gegebener Zeit in den Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes dem Volk zur Abstimmung vor- gelegt. Tabelle 3: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2009 2010 2011–2013
Tabelle 4: Investitionen in Franken 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten 420 000 1 500 000 4 400 000 4 400 000 4 400 000 15 120 000 Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.5640, Investitionsbei- träge an öffentliche Unternehmungen.
1.2 Embrach, Psychiatrie Zentrum Hard, Pavillon 5 und 6, Instandsetzung Ausgangslage Mit RRB Nr. 1960/2008 hat der Regierungsrat ein neues stationäres psychiatrisches Versorgungskonzept für die Regionen Winterthur und Zürcher Unterland festgesetzt. Dieses sieht vor, die beiden Regionen auf den 1. Januar 2010 in eine neue, gemeinsame Psy- chiatrieregion Winterthur-Zürcher Unterland (WZU) zu vereinigen. Dieser Entscheid führt auch zu einer betrieblichen Reorganisation. Die Klinik Schlosstal in Winterthur-Wülflingen soll in Zukunft die Funk- tion als Stammklinik für die Versorgungsregion WZU übernehmen. Das Psychiatrie Zentrum Hard in Embrach (PZH) dient bis auf Weiteres als Aussen- station für die stationäre Versorgung. Es werden aber künftig nur noch die Pavillons 5 und 6 mit insgesamt vier Stationen benötigt. Mit Beschluss Nr. 1160/2009 hat der Regierungsrat die Abtretung der übrigen Ge- bäude des PZH im Baurecht an den Krankenheim- verband Zürcher Unterland genehmigt. Diese soll im Verlauf des Jahres 2011 erfolgen. Projektziel Sanierung der Pavillons 5 und 6 für den Bezug durch die in Embrach verbleibenden stationären Einheiten WZU im Sommer 2011. Nutzwertanalyse Durch die Sanierung der beiden Pavillons können energetische Optimierungen vorgenommen und die Werterhaltung der Gebäude gewährleistet werden. Zudem können damit die geltenden Brandschutz- vorschriften erfüllt sowie die Wartungs- und Betriebs- kosten verringert werden. Schliesslich werden die Gebäude durch die Sanierung den Anforderungen an einen zeitgemässen und angemessenen medizini- schen und pflegerischen Betrieb entsprechend her- gerichtet. Es ist mit finanziellen, aber nicht mit tech- nischen und politischen Risiken zu rechnen. Tabelle 5: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2009–2010 2010 2010–2011
Tabelle 6: Investitionen in Franken 2009 2010 2011 2012 Total Investitionskosten 50 000 5 150 000 5 800 000 – 11 000 000
Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 200 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiatrische Versorgung, Konto 6410.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übrigen Phasen gehen zu- lasten Konto 6450.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den Konsolidierten Entwicklungs- und Finanzplan (KEF) 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verscho- ben oder gekürzt.
2. Projektanträge Investitionsvorhaben Klasse 2 gemäss § 10 Abs. 1 lit. b ImV
2.1 Zürich, Universitätsspital, elektronische Schliessung, Teilerneuerung Ausgangslage Gesetzliche Vorgaben und Zertifizierungsvorschrif- ten erfordern, dass der Zugang zu sensiblen Räumen gesteuert und kontrolliert wird. Das Universitätsspi- tal Zürich hat einen Standard für die Schliessung er- arbeitet. Mit der Teilerneuerung soll dieser Standard umgesetzt werden. Projektziel Sicherstellung einer einfachen, anpassungsfähigen und dokumentierten Zutrittsverwaltung mit Sperrung von unerwünschten Zutritten zu sensiblen Räumen und Umsetzung des Schliessungsstandards für die definierten Türen. Nutzwertanalyse Die Massnahme leistet einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden und zur allgemeinen betrieblichen Sicherheit. Es bestehen weder finanzielle noch tech- nische Risiken. Mit diesem Projekt wird nur ein Teil der Schliessanlage erneuert. Ein Folgeprojekt wird geprüft. Tabelle 7: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2009–2010 2010 2010–2012
Tabelle 8: Investitionen in Franken 2009 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten – 750 000 330 000 320 000 – 1 400 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 10 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übrigen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau.
Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.2 Zürich, Universitätsspital, Dermatologietrakt, Etage B, Instandsetzung und Empfang Ausgangslage Die heutige Klinik für Dermatologie ist in sehr engen Raumverhältnissen untergebracht. Am Innenausbau und an den Installationen wurden seit 15 Jahren keine Instandsetzungen durchgeführt. Die Klinik weist im Bereich Lichttherapie eine sehr gute Auslas- tung aus. Im Rahmen des medizinischen Behand- lungsangebotes ist der entsprechende Stellenwert der Klinik Dermatologie ausgewiesen. Projektziel Entflechtung der Räume für Patientinnen und Patien- ten und für Mitarbeitende im Dermatologietrakt in der Etage B sowie Instandsetzung des Innenausbaus und der Installationen. Nutzwertanalyse Die Installationen in der Etage B werden an die heu- tigen Bedürfnisse und Vorschriften angepasst. Die bestehenden Nutzungsverhältnisse werden entflech- tet und die Patientenpfade vereinfacht. Der Emp- fang für die Patientinnen und Patienten wird besser gestaltet, was zu deren Zufriedenheit beiträgt. Mit technischen und finanziellen Risiken ist nicht zu rechnen. Tabelle 9: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2010 2010–2011
Tabelle 10: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten 830 000 1 470 000 – – – 2 300 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 30 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übrigen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.3 Zürich, Universitätsspital, Ersatz Kältemaschinen, Projektänderung Ausgangslage Mit RRB Nr. 1241/2008 wurde der Projektantrag für das Projekt «Ersatz von drei Absorbtionskältema- schinen» in der Zentrale Nordtrakt 1/Küche im Uni- versitätsspital mit einem Investitionsvolumen von Fr. 2 500 000 genehmigt. Im Rahmen dieses Projektes wurde in der Vorstudienphase ein Kältekonzept er- arbeitet, das den Ist-Zustand aller Kälteanlagen und die Bedarfsentwicklung aufzeigt. Dabei wurde fest- gestellt, dass in Umsetzung der Übergangsbestim- mungen von Anhang 2.10 der Chemikalien-Risikore- duktions-Verordnung vom 18. Mai 2005 drei weitere Anlagen ersetzt werden müssen. 2008 wurde eine Absorbtionskältemaschine als Freibetragsprojekt er- setzt. Entsprechend müssen noch fünf Kältemaschi- nen ersetzt werden. Im Sinne einer Gesamtbetrach- tung der Kälteversorgung für das Universitätsspital Zürich soll das Projekt «Ersatz von drei Absorb- tionskältemaschinen» erweitert werden. Das Investi- tionsvolumen von ursprünglich Fr. 2 500 000 beträgt neu Fr. 10 000 000. Projektziel Alters- und kapazitätsbedingter Ersatz von fünf Kälte- maschinen und Erfüllung der gesetzlichen Auflagen. Nutzwertanalyse Die Nutzwertanalyse hat ergeben, dass durch die neuen Absorbtionskältemaschinen der Wirkungs- grad deutlich erhöht und die Energiekosten erheb- lich verringert werden können. Die Instandhaltungs- kosten und der Personalaufwand können gesenkt werden. Tabelle 11: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2011–2013
Tabelle 12: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten 250 000 500 000 3 750 000 5 500 000 – 10 000 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 250 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilita- tion, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übri- gen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau.
2.4 Zürich, Universitätsspital, Hofeinbau, Etage C, Raum 115, Einbau Koronarangiografieanlage Ausgangslage Das EPS-Labor im Hofeinbau wird für elektrophy- siologische Untersuchungen, Radiofrequenz-Kathe- terablationen und Implantieren von Schrittmachern, Defibrillatoren und Resynchronisationsgeräten ver- wendet. Für all diese hoch spezialisierten Eingriffe steht eine 15 Jahre alte Röntgenanlage zur Verfü- gung. Die Spitaldirektion hat den Ersatz der Anlage zulasten der Investitionsrechnung des Spitals be- schlossen. Mit dem Ersatz ist ein Technologiesprung möglich, der das USZ im Wettbewerb mit der Kon- kurrenz einen Schritt nach vorne bringt und einer zeitgemässen Forschung dient. Projektziel Schaffung der baulich-technischen Voraussetzungen für den Geräteersatz. Nutzwertanalyse Es ist mit finanziellen und technischen Risiken zu rechnen, weil das neue Gerät schwerer sein wird, was zu aufwendigen statischen Eingriffen führen könnte. Mit politischen Risiken ist nicht zu rechnen. Tabelle 13: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2010 2011
Tabelle 14: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten 100 000 800 000 – – 900 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 20 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilita- tion, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übri- gen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010– 2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion ent- sprechend verschoben oder gekürzt.
2.5 Zürich, Universitätsspital, Umgebung, Parkplatz Gloria Sanierung Ausgangslage 2008 wurde beim Parkplatz Gloria eine Barriere- anlage mit Kasse erstellt. Die Anlage wurde zur raschen Umsetzung des neuen Parkplatzvergabe- konzeptes des USZ nötig. Aus Zeitgründen wurde
damals auf eine seit Längerem notwendige Sanierung des Parkplatzes verzichtet. Der Teerbelag und die Parkfeldmarkierungen sind mangelhaft. Die Be- leuchtung wird insbesondere vom Personal als unge- nügend eingestuft. Des Weiteren bedarf es einer Not- rufsäule oder eines Nottasters. Projektziel Bestmögliche Ausnutzung der vorhandenen Fläche und Einrichtung von Behindertenparkplätzen. Nutzwertanalyse Die Anlage ist übersichtlich und vermittelt den Be- nutzerinnen und Benutzern sowie den Passantinnen und Passanten Sicherheit, zudem werden Behinder- tenparkplätze bereitgestellt, die bisher fehlten. Tabelle 15: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2010 2010
Tabelle 16: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten 800 000 – – – 800 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 5000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilita- tion, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übri- gen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.6 Zürich, Universitätsspital, Vogelsangstrasse 10, Instandsetzung Personalhaus Ausgangslage In den Jahren 1954–1955 wurde das Gebäude Vogel- sangstrasse 10 als Personalhaus erstellt. Eine Aussen- hüllensanierung wurde 2002 vorgenommen. Seit der Erstellung sind weder Gebäudetechnik noch Innen- ausbau saniert worden. Die Bauteile haben ihre Nut- zungsdauer überschritten und sind zum Teil nicht mehr funktionsfähig. Die Etagen sind zum Teil nicht mehr bewohnbar und deshalb nicht vermietet. Projektziel Instandsetzung des Gebäudes zur Wiederherstellung der vollständigen Nutzbarkeit.
Nutzwertanalyse Das Universitätsspital Zürich ist als Ausbildungsstät- te darauf angewiesen, seinen Mitarbeitenden in Aus- bildung Wohnraum anbieten zu können. Aufgrund seiner Lage und Raumstruktur ist das Gebäude als Personalhaus geeignet. Die Investition dient der Substanzerhaltung. Mit politischen und technischen Risiken ist nicht zu rechnen. Wie bei jeder Sanierung können versteckte Bauschäden zutage treten, dem- zufolge ist mit finanziellen Risiken zu rechnen. Tabelle 17: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2010 2010 2010–2013
Tabelle 18: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten 650 000 2 400 000 2 450 000 1 500 000 – 7 000 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 150 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabili- tation, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übrigen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.7 Zürich, Universitätsspital, Operationstrakt, Raum U4, Erneuerung Unterzentrale Ausgangslage Wegen der erwarteten starken Zunahme des Elekt- robedarfs in den Operationssälen muss die Kapazität der bestehenden Unterverteilung im Untergeschoss des Operationstrakts um 50% erhöht werden. Zu- sätzlich werden die Abgangsfelder neu definiert und aufgeteilt. Im Weiteren werden zusätzliche Reserve- abgänge für spätere Verbraucher bereitgestellt. Des- halb müssen die Räumlichkeiten im OPS U4 – 10 ver- grössert werden und die bestehende, etwa 25 Jahre alte Unterverteilung komplett ersetzt werden. Gleich- zeitig werden die Anlagen des Alarm- und Störmel- desystems vollständig erneuert. Projektziel Erneuerung und Vergrösserung der Unterverteilung für die Operationssäle im Operationstrakt und gleich- zeitig Erneuerung des Alarm- und Störmeldesystems.
Nutzwertanalyse Die Sanierung der Unterverteilung dient neben der Kapazitätsanpassung auch der Substanzerhaltung, da die Modernisierung der Elektroanlagen und die damit verbundenen baulichen Massnahmen deren Betriebsfähigkeit auf längere Zeit sicherstellen. Die Betriebsfähigkeit des OP-Bereiches wird auch bei weiter steigendem Energiebedarf für die nächsten Jahre gewährleistet. Es bestehen weder technische noch finanzielle Risiken. Tabelle 19: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011
Tabelle 20: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten 200 000 1 466 000 – – 1 666 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 200 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilita- tion, Konto 6310.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übri- gen Phasen gehen zulasten Konto 6340.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.8 Zürich, Kantonales Labor, Labortrakt, Sanierung Laborräume Ausgangslage 1979 wurde das Laborgebäude in Betrieb genom- men. Die Aussenhülle wurde 1995 instand gesetzt, die Gebäudetechnik in den Jahren 2006 bis 2008 zur Erfüllung von feuerpolizeilichen Auflagen saniert. Die Arbeitsweise in den Laboratorien der Lebens- mittelkontrolle hat sich in den letzten 30 Jahren er- heblich geändert. Das Labormobiliar und die Ge- staltung der Arbeitsplätze entsprechen nicht mehr den heutigen funktionalen und ergonomischen An- forderungen. Viele der fest installierten Arbeitstische und Laboreinrichtungen sind zudem irreparabel beschädigt; für die Armaturen und die Elektroinstal- lationen sind keine Ersatzteile mehr erhältlich. Überdies fehlen der Arbeitssicherheit dienende Feh- lerstrom-Induktionsschalter.
Projektziel Sanierung von fünf Laborräumen im Sinne eines Pilotprojektes für die umfassende Sanierung aller übrigen Laborräume des Kantonalen Labors. Nutzwertanalyse Das Kantonale Labor soll die Anforderungen der Norm ISO/EN 17025 auch in Zukunft erfüllen. Eine Sanierung der Laborräume ist dazu mittelfristig un- umgänglich. Nach Abschluss des Pilotprojektes und Erstellung der entsprechenden Zwischenbilanz sol- len die übrigen Laborräume im Labortrakt nach glei- chem oder den Erfahrungen entsprechend angepass- ten Mustern saniert werden. Das Pilotprojekt dient auch der genaueren Ermittlung der zu erwartenden Kosten. Die finanziellen und technischen Risiken werden durch ein Pilotprojekt besser kalkulierbar. Mit der Sanierung der Laborräume wird die Arbeits- sicherheit und -hygiene verbessert und die Mitarbei- terzufriedenheit erhöht. Tabelle 21: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre 2010 2010 2011–2014
Tabelle 22: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 nach 2012 Total Investitionskosten 100 000 1 300 000 1 000 000 2 100 000 4 500 000 Die Ausgabe für die Phase Vorstudie von Fr. 100 000 geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6100, Aufsicht und Bewilligungen im Gesundheits- wesen, Konto 6110.3131, Planungen und Projektierungen Dritter, die übrigen Phasen gehen zulasten Konto 6120.5041, Erneuerungsunterhalt Hochbau. Das Projekt ist nicht Bestandteil der Realisierungsreihenfolge für den KEF 2010–2013 (RRB Nr. 689/2009). Zur Einhaltung des KEF 2010–2013 werden darin enthaltene Projekte der Gesundheitsdirektion entsprechend verschoben oder gekürzt.
2.9 Schlieren, Spital Limmattal, Instandsetzung Intensivpflegestation, Staatsbeitrag Ausgangslage Die ursprünglich für acht Pflegeplätze konzipierte Intensivstation des Spitals Limmattal weist verschie- dene bauliche und technische Mängel auf, die Folgen haben für die Erfüllung des Leistungsauftrags. So können schon seit mehreren Jahren aufgrund der medizinischen und technischen Entwicklung nur
noch höchstens sechs Plätze gleichzeitig genutzt wer- den. Dies führt dazu, dass temporäre Versorgungs- engpässe aufgrund von Belastungsspitzen immer häu- figer werden. In Anbetracht der geplanten baulichen Gesamterneuerung hat das Spital Limmattal bisher von einer baulich-technischen Erneuerung der In- tensivpflegestation abgesehen. Stattdessen wurden verschiedene flankierende Entlastungsmassnahmen umgesetzt, welche die Problematik jedoch nur teil- weise lösen konnten. Aufgrund von Verzögerungen im Gesamtsanierungsprojekt ist das Spital für die kurz und mittelfristige Erfüllung des Leistungsauf- trags gezwungen, Instandsetzungsmassnahmen durch- zuführen. An die Investitionskosten von Fr. 2 626 000 soll ein Staatsbeitrag von 60% bzw. Fr. 1 575 600 ge- leistet werden. Projektziel Instandsetzung der Intensivstation zur Verbesserung der Kapazitäten und Minimierung von Versorgungs- engpässen. Mit der Instandsetzung und dem Umbau der IPS können gleichzeitig die vorgegebene Schutz- klasse (Raumkategorie 4) im Elektrobereich sicher- gestellt sowie die Vorschriften der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin erfüllt werden. Nutzwertanalyse Für die Erfüllung des Leistungsauftrages ist eine In- tensivpflegestation notwendig. Das Spital Limmattal soll auch in der Übergangsphase bis zur Beendigung der baulichen Erneuerung in der Lage sein, IPS- bedürftige Patientinnen und Patienten adäquat zu betreuen. Die Kostenangabe basiert auf einer Kos- tenschätzung (+/–20%). Ansonsten bewegen sich die Risiken im üblichen baulichen Rahmen. Das Projekt geht technisch keine neuen Wege. Tabelle 23: Termine Phase Vorstudie Projektierung Realisierung Jahre – 2010 2010–2011
Tabelle 24: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 Total Investitionskosten 360 000 1 215 600 – 1 575 600 Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabilitation, Konto 6310.5640, Investitionsbei- träge an öffentliche Unternehmungen.
2.10 Ellikon a. d. Thur, Forel-Klinik, Neubau Bettenhaus, Staatsbeitrag Ausgangslage Die Forel-Klinik hat einen Leistungsauftrag für die Behandlung von alkohol-, medikamenten- und tabak- abhängigen Menschen im Kanton Zürich. Sie verfügt über 93 Patientenbetten (76 in Ellikon a. d. Thur und 17 im Behandlungszentrum für Frauen in Tur- benthal). 2008 erhielt die Klinik einen erweiterten Leistungsauftrag zum Aufbau eines ambulanten und tagesklinischen Angebotes. Damit verbunden ist ein Abbau des Gesamtbettenbestandes um rund 15%. Gleichzeitig sollen die in Turbenthal gemieteten Räumlichkeiten gekündigt werden. Der Neubau wird mit den Patientenbetten aus dem Haus Eiche und aus Turbenthal belegt. Die 33 Patientenzimmer im Haus Eiche sind klein. Die Etagenduschen und WC entsprechen nicht mehr den heutigen hygieni- schen Anforderungen. Das Haus Eiche soll künftig als Verwaltungs- und Therapiegebäude genutzt wer- den. An die Investitionskosten von Fr. 4 400 000 soll ein Staatsbeitrag von 100% geleistet werden. Projektziel Neubau eines Bettenhauses mit 33 Zimmern bzw. drei Gruppen zu elf Betten nach Minergie-Standard. Durch den Neubau soll sichergestellt werden, dass in allen Abteilungen sowohl Männer als auch Frauen aufgenommen werden können. Nutzwertanalyse Das Neubauprojekt ermöglicht die bestmögliche An- ordnung der Räume und erhöht die Nutzungsflexibi- lität. Dadurch werden eine wirksamere Betriebsfüh- rung und eine Verringerung der Baunutzungskosten erzielt. Der Neubau erfüllt den Minergie-Standard. Tabelle 25: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2010 2011 2012–2013
Tabelle 26: Investitionen in Franken 2010 2011 2012 2013 Total Investitionskosten 400 000 2 000 000 1 600 000 400 000 4 400 000 Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiat- rische Versorgung, Konto 6410.5660, Investitionsbeiträge an private Organisationen ohne Erwerbszweck.
2.11 Ellikon an der Thur, Forel-Klinik, Haus Eiche, Erneuerung, Staatsbeitrag Ausgangslage Wie unter Ziff. 2.10 beschrieben, soll das Haus Eiche nach Auszug der Patientinnen und Patienten als Ver- waltungs- und Therapietrakt genutzt werden. Das um 1830 erbaute Gebäude gilt als Stammhaus der heu- tigen Klinik. Das Gebäude wurde mehrfach umge- baut und mit Anbauten erweitert. Das Haus Eiche wurde im Rahmen des Ausbaus der Klinik 1985 ge- samthaft saniert. Die Fenster wurden 2002 ersetzt. Das Haus ist nicht behindertengerecht erschlossen. So- wohl aus funktionalen wie auch aus bautechnischen Gründen besteht ein beträchtlicher Instandsetzungs- bedarf. An die Investitionskosten von Fr. 5 100 000 soll ein Staatsbeitrag von 100% geleistet werden. Projektziel Erneuerung des Hauses Eiche und Zentralisierung der Therapie- und Verwaltungsfunktionen. Nutzwertanalyse Durch Entflechtung und Konzentration der Nutzun- gen wird eine ökonomische Betriebsführung mög- lich. Der Ausbau soll, soweit wirtschaftlich tragbar, behindertengerecht und nach Minergie-Standard erfolgen. Tabelle 27: Termine Phase Vorstudie, Wettbewerb Projektierung Realisierung Jahre 2011 2012 2013–2014
Tabelle 28: Investitionen in Franken 2011 2012 2013 2014 Total Investitionskosten 500 000 1 000 000 2 000 000 1 600 000 5 100 000 Die Ausgabe geht zulasten der Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiat- rische Versorgung, Konto 6410.5660, Investitionsbeiträge an private Organisationen ohne Erwerbszweck.
Auf Antrag der Gesundheitsdirektion und der Baudirektion beschliesst der Regierungsrat: I. Der Projektantrag für die Anpassung und Erweiterung der Trakte 1 und 22 des Spitals Uster wird genehmigt. II. Der Projektantrag für die Instandsetzung der Pavillons 5 und 6 des Psychiatrie Zentrum Hard wird genehmigt. III. Der Projektantrag für die Teilerneuerung der elektronischen Schliessung des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt.
IV. Der Projektantrag für die Instandsetzung und den Umbau der Lichtabteilung im Dermatologietrakt des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. V. Der Projektantrag für die Projektänderung Ersatz Kältemaschi- nen des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. VI. Der Projektantrag für den Einbau einer Koronarangiografie- anlage im Hofeinbau des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. VII. Der Projektantrag für die Sanierung des Parkplatzes Gloria des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. VIII. Der Projektantrag für die Instandsetzung des Personalhauses Vogelsangstrasse 10 des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. IX. Der Projektantrag für die Erneuerung der Elektro-Unterzentrale im Operationstrakt des Universitätsspitals Zürich wird genehmigt. X. Der Projektantrag für die Sanierung von Laborräumen des kanto- nalen Labors wird genehmigt. XI. Der Projektantrag für die Instandsetzung der Intensivpflege- station des Spitals Limmattal in Schlieren wird genehmigt. XII. Der Projektantrag für den Neubau eines Bettenhauses der Forel-Klinik wird genehmigt. XIII. Der Projektantrag für die Erneuerung des Hauses Eiche in der Forel-Klinik wird genehmigt. XIV. Mitteilung an die Finanzdirektion, die Gesundheitsdirektion und die Baudirektion.
Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:
Husi