Lexipedia

Decision

RRB Nr. 380/2015

Abrechnung von Ausgabenbewilligungen des Regierungsrates, Genehmigung

15 d’avrigl 2015German67 min

Source zh.ch

Abrechnung von Ausgabenbewilligungen des Regierungsrates, Genehmigung

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 15. April 2015

380. Genehmigung der Abrechnung von Ausgabenbewilligungen des Regierungsrates

Erwägungen

1. Ausgangslage Die Genehmigung der Abrechnung von Ausgabenbewilligungen des Regierungsrates obliegt gemäss § 38 Abs. 5 lit. b der Finanzcontrolling- verordnung (FCV) dem Regierungsrat, die Darstellung der Kreditab- rechnungen richtet sich nach § 36 Abs. 1 FCV. Mit RRB Nr. 1234/2009 wurde festgelegt und mit RRB Nr. 1318/2011 bestätigt, dass die Abrech- nung der Ausgabenbewilligungen vom Regierungsrat mit einem jährli- chen Sammelbeschluss genehmigt wird.

2. Abrechnungen der Ausgabenbewilligungen 2014 Der Sammelbeschluss umfasst 67 Ausgabenbewilligungen, die von den zuständigen Verwaltungseinheiten 2014 abgerechnet wurden. Bei zwei Projekten wurden die Ziele der Ausgabenbewilligung nicht oder nur teil- weise erreicht, weil die Vorhaben eingestellt wurden (Ziff. 2.7.26 und 2.7.32). Ein Projekt wurde in der Kompetenz des Universitätsrates abge- wickelt (2.6.8). Bei allen anderen Vorhaben konnten die Ziele erreicht werden. Bei 57 Kreditabrechnungen sind die Ausgabenbewilligungen ein- gehalten, bei zehn Kreditabrechnungen überschreiten die getätigten die bewilligten Ausgaben. Auf Antrag der Baudirektion wurden zwei Abrech- nungen von nicht öffentlichen Ausgabenbewilligungen (vgl. Ziff. 2.7.13 und 2.7.21) in den Sammelantrag aufgenommen. Die Kreditabrechnungen stammen grösstenteils aus der Baudirektion (34), der Bildungsdirektion (11) und der Gesundheitsdirektion (9). Die weiteren Abrechnungen verteilen sich auf die Sicherheitsdirektion (5), die Volkswirtschaftsdirektion (4), die Finanzdirektion (3) sowie die Direk- tion der Justiz und des Innern (1). Die nachfolgenden Kreditabrechnungen sind nach Direktion, Leis- tungsgruppe, Jahr und Beschlussnummer geordnet.

2.1. Direktion der Justiz und des Innern

2.1.1. RRB Nr. 1490/2010, Gefängnis Winterthur (Erneuerung Sicherheitsanlagen) Leistungsgruppe Nr. 2206, Amt für Justizvollzug Ziele und Zielerreichung: Die Sicherheitsanlagen im Gefängnis Winterthur wurden erneuert und entsprechen wieder dem neuesten Stand der Technik. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter BKP 2: Gebäude 1 504 000 1 326 288 +177 712 BKP 5: Baunebenkosten 10 000 191 270 –181 270 BKP 6: Reserven 45 000 0 +45 000 BKP 9: Ausstattung 30 000 37 613 –7 613 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 33 039 – – Total 1 622 039 1 555 171 +66 868

Begründung der Abweichungen: Die Differenz zwischen den bewilligten und getätigten Ausgaben bei BKP 2 und BKP 5 ist durch das Planerhonorar begründet, das unter BKP 5 abgerechnet wurde. Verwendung der Reserven: Die Reserven wurden für die Installation von zwei neuen Sicherheits- abschlüssen mit Fernöffnung im Erd- und Untergeschoss verwendet und unter BKP 2 abgerechnet.

2.2. Sicherheitsdirektion

2.2.1. RRB Nr. 1336/2011, Kantonspolizei, Zeughausstrasse 11/21 (bauliche Brandschutzmassnahmen) Leistungsgruppe Nr. 3100, Kantonspolizei Ziele und Zielerreichung: Die erfolgreiche Umsetzung der Massnahmen führt zur Erfüllung der heutigen feuerpolizeilichen Vorschriften und zur Verbesserung des Brand- schutzes.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Hochbauten Rohbau 1 84 544 85 392 –848 Hochbauten Rohbau 2 0 0 0 Hochbauten Ausbau 329 849 123 537 +206 312 Hochbauten Installationen 957 907 810 305 +147 602 Ausstattung, Mobilien 0 0 0 Total 1 372 300 1 019 234 +353 066

Begründung der Abweichungen: Einsparungen durch günstigere Vergaben.

2.2.2. RRB Nr. 760/2012, Strassen (Waffenplatz Zürich-Reppischtal, Birmensdorf, Strasseninstandsetzung) Leistungsgruppe Nr. 3400, Amt für Militär und Zivilschutz Ziele und Zielerreichung: Die Berg-/Stierlibergstrasse wurde erfolgreich instand gesetzt. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektierungskosten (einschliesslich 98 500 168 700 –70 200 Sicherstellung Baumassnahmen) Instandsetzungskosten (gemäss Kostenvoranschlag vom 21. Juni 2012): Davon Bauarbeiten 1 849 000 2 151 114 –302 114 Davon Nebenarbeiten 404 000 113 735 +290 265 Davon Technische Arbeiten 187 000 23 559 +163 441 Total Brutto 2 538 500 2 457 108 +81 392 Zahlung Bund für Abschnitt A 1 –67 849 +67 849 (Berg-/Stierlibergstrasse) Total Netto 2 538 500 2 389 259 +149 241

Begründung der Abweichungen: Geringere Investitionen aufgrund der Zahlung des Bundes von Fr. 67 849 für den Abschnitt A 1 der Berg-/Stierlibergstrasse; Nettoaus- gaben: Fr. 2 389 259.

2.2.3. RRB Nr. 602/2013, Sicherheitsdirektion (Ersatz IT-Infrastruktur) Leistungsgruppe Nr. 3000, Generalsekretariat / Zentrale Vollzugsauf- gaben und Rekursabteilung, Nr. 3400, Amt für Militär und Zivilschutz, sowie Nr. 3500, Sozialamt Ziele und Zielerreichung: Die IT-Basisinfrastruktur wurde im Rahmen eines amtsübergreifen- den Projekts «IBIS13» erfolgreich erneuert. Dieses Projekt berührt die Ämter Generalsekretariat / Zentrale Vollzugsaufgaben und Rekursab- teilung der Sicherheitsdirektion, Amt für Militär und Zivilschutz sowie Sozialamt. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Hardware (u. a. rund 400 Clients, 1 273 000 1 377 999 –104 999 60 Notebooks sowie Server und Speicherausbau) Software (u. a. Lizenzen für 800 000 640 364 +159 636 die Virtualisierung, Windows 7 und Serverbetriebssysteme) Externe Dienstleistungen (u. a. 523 000 486 760 +36 240 Konzeption, Projektunterstützung, Unterstützung Umsetzung) Gemeinsame Dienste 59 000 48 618 +10 382 Schulung 150 000 103 172 +46 828 Reserven 115 000 0 +115 000 Total 2 920 000 2 656 913 +263 087

Begründung der Abweichungen: Minderkosten aufgrund günstigerer Konditionen für Hard- und Soft- ware. Verwendung der Reserven: Aufgrund guter vertraglicher Verhandlungen und günstiger Angebote auf die Ausschreibungen wurden die Reserven nicht verwendet.

2.2.4. RRB Nr. 36/2011, Konzept zur Behandlung von Glücksspielsucht Leistungsgruppe Nr. 3920, Alkohol- und Spielsuchtfonds Ziele und Zielerreichung: Das Konzept zur Prävention und Behandlung von Glücksspielsucht, insbesondere Lotteriespielsucht im Kanton Zürich, wurde erfolgreich um- gesetzt. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Konzept zur Prävention und 1 108 000 1 108 000 0 Behandlung von Glücksspielsucht

2.2.5. RRB Nr. 956/2011, Sportzentrum Kerenzerberg, Filzbach (Sanierung Hotel Kerenzerberg) Leistungsgruppe Nr. 3910, Sportfonds Ziele und Zielerreichung: Die Zimmersanierung des Hotels Kerenzerberg wurde im Sommer 2014 erfolgreich abgeschlossen. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Vorbereitungsarbeiten 93 000 58 223 +34 777 Rohbau 1 135 000 140 311 –5 311 Rohbau 2 21 000 36 938 –15 938 Elektroanlagen 237 000 323 187 –86 187 Heizungs- und Lüftungsanlagen 164 000 178 129 –14 129 Sanitäranlagen 433 000 395 498 +37 502 Transportanlagen 50 000 43 483 +6 517 Ausbau 1 490 000 506 433 –16 433 Ausbau 2 438 000 404 676 +33 324 Honorare 636 000 660 218 –24 218 Umgebung 10 000 11 483 –1 483 Baunebenkosten 41 000 39 384 +1 616 Reserve 300 000 – +300 000 Ausstattung 257 000 272 000 –15 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 3 208 684 +2 524 Total 3 308 208 3 070 647 +237 561

Begründung der Abweichungen: Minderkosten im Bereich der Vorbereitungsarbeiten. Die Reserve von Fr. 300 000 musste nur zum Teil beansprucht werden.

Verwendung der Reserven: – Auflagen der Baubewilligung (Aufzugsanlagen, Treppengeländer, Brandschutzabschlüsse) – Unerwartete Brandschutzanforderungen an die Oberflächenbeschaf- fenheit der Decke im Treppenhaus – Unerwartete Arbeiten/Anpassungen im Bereich des Fenstersturzes in den Hotelzimmern

2.3. Finanzdirektion

2.3.1. RRB Nr. 695/2006, Kantonales Steueramt, ZüriPrimo, Realisierungseinheit 03, Workflow, und RRB Nr. 840/2013, Kantonales Steueramt, ZüriPrimo, Realisierungseinheit 03, Workflow, Zusatzkredit Leistungsgruppe Nr. 4400, Steuern Betriebsteil Ziele und Zielerreichung: Im Rahmen der Realisierungseinheit 03 (RE03), Workflow, wurde im kantonalen Steueramt (KStA) für die Steuerung und Überwachung der Einschätzungsverfahren ein EDV-System (Workflow-System) eingeführt, um den grossen Aufwand zu vermindern, der durch die weitgehend ma- nuellen Abläufe verursacht wird und wegen des stetig steigenden Ge- schäftsvolumens und der wachsenden Komplexität der Einschätzung stetig zunimmt. Die Zielsetzung, ein solches System einzuführen, abgestimmt auf die Arbeiten anderer Realisierungseinheiten von ZüriPrimo, wurde erreicht. Die Eckwerte gemäss RRB Nr. 695/2006 wurden eingehalten:

1. Das Workflow-System ist als zentrales System ausgestaltet, das eng mit der zentralen Registerabfrage gemäss RE01 (C3), mit dem elek- tronischen Archiv gemäss RE02 (ARTS) sowie mit den verschiede- nen Fachanwendungen (Veranlagungsapplikation natürliche Personen ZP/napeduv, Wertschriftenprüfsystem WPS, Kanzleiregister/Lager- verwaltung ReLa) verknüpft ist, die im Rahmen anderer Realisierungs- einheiten von ZüriPrimo verwirklicht werden.

2. Das Workflow-System verfügt über standardisierte Schnittstellen zu den weiteren Systemen und zu den Fachanwendungen. Damit sind ein ein- facher Datenaustausch und eine gute Datentransparenz sichergestellt, beispielsweise bei den Daten über den Bearbeitungsstand einzelner Einschätzungen.

3. Das Workflow-Basissystem und die Workflow-Anwendung sind für die Einschätzung der Gebietsdivisionen verwirklicht und pilotmässig erprobt. Die Voraussetzungen für die schrittweise Erweiterung für zusätzliche Organisationseinheiten des KStA (Branchendivisionen, Dienstabteilungen) sind geschaffen. In RRB Nr. 840/2013 wurden keine neuen Ziele vereinbart.

Die erwarteten Ergebnisse und Nutzen wurden erreicht:

1. Die Einheitlichkeit bei der Abwicklung gleichartiger Einschätzungs- verfahren im KStA ist sichergestellt und die Prozessqualität spürbar verbessert worden.

2. Die Transparenz über die Einschätzungsverfahren ist wesentlich ver- bessert worden, die Informationen über den jeweiligen Bearbeitungs- stand sind jederzeit verfügbar.

3. Die zielgerichtete Steuerung der einzelnen Einschätzungsverfahren sowie die Effizienz zu deren Abwicklung sind verbessert worden.

4. Die bereichsübergreifende und stufengerechte Steuerung der Einschät- zungsverfahren ist verbessert worden.

5. Die Entlastung der Steuerkommissärinnen und Steuerkommissäre von administrativen Arbeiten ermöglicht eine verstärkte Konzentration auf die Einschätzungstätigkeit. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Workflow-Basissystem 650 000.00 825 737.50 –175 737.50 Workflow-Anwendung 2 926 000.00 2 540 650.36 +385 349.64 Projektführung 850 000.00 1 187 652.05 –337 652.05 Reserve 354 000.00 165 745.50 +188 254.50 Total 4 780 000.00 4 719 785.41 +60 214.59

Begründung der Abweichungen: Die Kosten für den Aufbau der Systemumgebungen wurden unter- schätzt. Dies führte zu Mehrkosten auf der Position Workflow-Basissys- tem. Zur Eindämmung der sich abzeichnenden Komplexität wurde die Konzepttätigkeit verstärkt, wodurch die Umsetzung effizienter erfolgen konnte. Dies führte einerseits zu Minderkosten auf der Position Work- flow-Anwendung und anderseits zu Mehrausgaben auf der Position Pro- jektführung. Für Änderungs-Mehraufwände nach der Spezifikationsabnahme und der Analyse von Drittsystemen sowie der Beseitigung des festgestellten Risikos bezüglich der Wartbarkeit der Workflow-Anwendung wurde mit RRB Nr. 840/2013 eine zusätzliche Ausgabe bewilligt. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Stetiges Projekt-, Kosten- und Lieferanten-Controlling und strikter Um- gang mit der Genehmigung von kostenpflichtigen Change Requests.

Verwendung der Reserven: Die Reserven wurden verwendet für: – Zusatzaufwände für die Erstellung und den Review des Grobkon- zepts, – Änderungen nach der Spezifikationsabnahme und der Analyse von Drittsystemen, – funktionale Anpassungen für die erleichterte Integration der Work- flow-Anwendung und der Applikation ZP/napeduv, – Zusatzfunktionen für die Sicherstellung der Releasefähigkeit und – die Bereitstellung von Testdaten für Regresstests der Workflow-An- wendung.

2.3.2. RRB Nr. 785/2013, Kantonales Steueramt, ZüriPrimo (Realisierungseinheit 08, Wertschriftenbewertung) Leistungsgruppe Nr. 4400, Steuern Betriebsteil Ziele und Zielerreichung: Mit Abschluss dieser Erweiterung sind die Ziele gemäss RRB Nr. 785/ 2013, ZüriPrimo (Realisierungseinheit 08, Wertschriftenbewertung), und damit für die Realisierungseinheit 08 gemäss RRB Nr. 307/2004 (Pro- gramm «ZüriPrimo» Umsetzung des Gesamtsystems Integrierte Bewirt- schaftung Steuern Zürich) erreicht. Mit diesem Abschluss ist der Teil Wertschriftenbewertung der veralte- ten Büroautomationssoftware für die Steuerveranlagung für juristische und natürliche Personen durch eine neue Lösung abgelöst und die Ver- wendung der Applikation Wertschriftenverzeichnis-Kontrolle (WV-K), die durch Bund und Kantone in Auftrag gegeben wurde (RRB Nr. 1442/ 2000), in die Gesamtumgebung von ZüriPrimo integriert. Die Eckwerte und Aufgabenschwerpunkte gemäss RRB Nr. 785/2013 wurden einge- halten. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Anpassungen Applikation WPS 100 000 93 813 +6 187 Anpassungen Umsysteme 100 000 48 808 +51 192 Reserve 30 000 0 +30 000 Total 230 000 142 621 +87 379

Begründung der Abweichungen: Die Kosten für die Erweiterungen von WPS liegen leicht unter Bud- get. Die Aufwendungen für die Umsysteme waren halb so hoch wie bud- getiert, da auf einen bestehenden Service aufgesetzt werden konnte. Die Reserve wurde nicht benötigt.

2.3.3. RRB Nr. 1240/2013, Kantonales Steueramt, ZüriPrimo (Realisierungseinheit 05, Juristische Bibliothek) Leistungsgruppe Nr. 4400, Steuern Betriebsteil Ziele und Zielerreichung: Nachfolgend sind die Ziele gemäss Kapitel 2.1 RRB Nr. 1240/2013 sinn- gemäss aufgelistet.

1. Alle Mitarbeitenden des kantonalen Steueramtes und der Gemeinde- steuerämter sollen elektronisch auf die für ihre Arbeit notwendigen juristischen Fachinformationen zugreifen können.

2. Inhaltliche Schwerpunkte bilden Entscheide zu steuerrechtlichen Fra- gen (Judikatur) und Gesetze, Verordnungen und Erlasse zu den kanto- nalen Steuern, den Gemeindesteuern und der direkten Bundessteuer sowie Staatsverträge (insbesondere Doppelbesteuerungsabkommen). Zusätzlich sollen weitere Entscheide und Erlasse miteinbezogen bzw. importiert werden können.

3. Die Benutzerinnen und Benutzer sollen mit einer stark verbesserten Suchfunktion beim Suchen und Finden unterstützt werden.

4. Die Benutzerinnen und Benutzer können von einer Weiterverwend- barkeit bestehender Inhalte profitieren.

5. Die Fachadministration der Juristischen Bibliothek soll wesentlich er- leichtert und vereinfacht werden. Alle Ziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben / RRB-Position bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Suchmaschine und Frontend 110 000 92 016 +17 984 Integration und Anpassung 109 000 126 142 –17 142 Daten-Repository Bezug externer Inhalte 74 000 29 024 +44 976 Betriebsumgebung 10 000 0 +10 000 Konzeption und Projektführung 300 000 314 195 –14 195 Reserve 91 000 0 +91 000 Total 694 000 561 377 +132 623

Begründung der Abweichungen: Die Minderkosten von Fr. 17 984 bei der Suchmaschine und Frontend ergibt sich aus dem günstigen Angebot aus der Ausschreibung. Die Mehr- kosten von Fr. 17 142 bei der Integration und Anpassung Daten-Reposi- tory enthalten Vorkehrungen für die Anbindung der Schnittstellen. Der Bezug externer Inhalte konnte durch Nutzung verschiedener Synergien, unter anderem der Vorkehrungen für die Schnittstellen, erheblich kosten- günstiger verwirklicht werden, was zu Minderkosten von Fr. 44 976 führte.

Die Betriebsumgebung und die dazu nötigen Arbeiten konnten intern ausgeführt werden, sodass keine externen Kosten entstanden sind. Die notwendige Wiederholung von Systemtest und «Abnahme Technik und Anwendung M4» führte zu einem erhöhten Projektleitungsaufwand und zu Mehrkosten bei der Position Konzeption und Projektführung von Fr. 14 195. Die Reserve wurde nicht beansprucht. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Die Abwicklung des Projektes erfolgte nach den Vorgaben gemäss Pro- jektvorgehen PosatZH, Programm «ZüriPrimo», Multiprojektmanage- ment. Das Controlling gemäss RRB Nr. 745/1997 wurde durch eine ex- terne Stelle wahrgenommen. Letztere attestiert in ihrem Abschlussbericht: «Die Projektarbeit erfolgte professionell, termingerecht und war dem Controlling jederzeit transparent. Die erkannten Risiken wurden mit ent- sprechenden Massnahmen laufend kontrolliert.»

2.4. Volkswirtschaftsdirektion

2.4.1. RRB Nr. 665/2014, Projekt «VD Client 2014» (Ersatz PC und Notebooks in der Volkswirtschaftsdirektion) Leistungsgruppe Nr. 5000, Generalsekretariat Ziele und Zielerreichung: Die Projektziele wurden erreicht. Die Umsetzung des Projektes «VD Client 2014» ermöglicht es der Volkswirtschaftsdirektion, weiterhin eine sichere, zeitgemässe und günstige Informatik zu betreiben. Hard- und Software in der ganzen Volkswirtschaftsdirektion wurden auf den heuti- gen Betriebssystemstandard mit Microsoft Windows 8.1, Microsoft Of- fice 2013 und dem IBM Notes Client 9.01x gebracht, der die absehbaren Bedürfnisse der nächsten Jahre abdecken sollte. Es wurden 1063 Geräte sowie 122 Tablets beschafft. Das Projekt wurde im geplanten Terminrah- men und mit deutlichen Minderausgaben verwirklicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erfolgsrechnung Dienstleistungen Dritter extern 391 000 223 862 +167 138 Aus- und Weiterbildung 223 000 114 054 +108 946 des Personals Investitionsrechnung Hardware & Software 1 799 000 1 290 010 +508 990 Total 2 413 000 1 627 926 +785 074

Begründung der Abweichungen: – Dienstleistungen Dritter: Die VD-Informatik erbrachte mehr Eigen- leistungen als vorgesehen, wodurch weniger externe Dienstleistungen nötig waren. – Aus- und Weiterbildung: Der interne Schulungsbedarf war geringer als geplant, die Anwenderschulung wurde von weniger Mitarbeitenden in Anspruch genommen als angenommen. – Hard- und Software: Dank des Ausschreibungsverfahrens konnten günstigere Einkaufspreise erzielt werden. Insbesondere bei der Hard- ware führte die Konkurrenzsituation zu einem spürbaren Preiszerfall. Zudem wurde für die Rücknahme der Altgeräte ein deutlich höherer Rückkaufpreis offeriert, als bei der Budgetierung angenommen. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Stetiges Projekt-, Kosten- und Lieferanten-Controlling unter Anwen- dung der Projektmethodik PosatZH, Risikomanagement und regelmäs- sige Berichterstattung zuhanden des Projektausschusses.

2.4.2. RRB Nr. 45/2005, Bremgarten Dietikon Wohlen Meisterschwanden Transport AG (BDWM Transport AG;

6. und 7. Vereinbarung, Investitionsbeitrag) Leistungsgruppe Nr. 5920, Verkehrsfonds Ziele und Zielerreichung: Mit der 6. Vereinbarung finanzierten der Bund und die Kantone Aar- gau und Zürich gemeinsam das Projekt der Streckensanierung ab Alter Mühle bis Haltestelle Reppischhof der BDWM Transport AG (Kilometer 14.355 bis 15.9). Die sanierte Bahnstrecke erlaubt höhere Fahrgeschwin- digkeiten und bessere Kreuzungsmöglichkeiten, was die Fahrplanstabili- tät und auch die Sicherheit des Bahnbetriebs verbessert. Die Schluss- abrechnung der BDWM wurde vom Bundesamt für Verkehr am 30. Juni 2014 genehmigt. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Streckensanierung Alte Mühle– 594 700 566 950 +27 750 Haltestelle Reppischhof

Begründung der Abweichungen: Die Minderkosten sind auf Einsparungen im Bereich der Fahrleitung- und Oberbausanierung zurückzuführen.

2.4.3. RRB Nr. 1056/2010, BDWM Transport AG (Sanierung Reussbrücke; Objektvereinbarung – Sanierung Reussbrücke, Investitionsbeitrag) Leistungsgruppe Nr. 5920, Verkehrsfonds Ziele und Zielerreichung: Mit der Sanierung der Reussbrücke (Baujahr 1911) wurde deren Sta- bilität deutlich verbessert, wodurch sie besser vor Hochwasserschäden und Belastungen von Schienenfahrzeugen geschützt ist. Zudem konnte eine Verbesserung bei der Gleisstabilität erreicht werden. Der gesamte Damm einschliesslich der Böschungen wurde entsprechend den neuesten Vor- schriften verbreitert und verstärkt. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Sanierung Reussbrücke 1 158 400.00 843 557.20 +314 842.80

Begründung der Abweichungen: Da bei der Ausschreibung die Variante mit einem Generalunterneh- mer gewählt wurde, konnte ein grosser Ausschreibungserfolg erzielt wer- den. Die gesamten Bautätigkeiten konnten zudem an zwei statt an drei Wochenenden durchgeführt werden, was zu weiteren Kosteneinsparun- gen führte. Zusätzlich bewirkten die optimalen Wetterbedingungen, dass die budgetieren Hochwasseraufwendungen nicht verwendet werden muss- ten.

2.4.4. RRB Nr. 867/2011, Schweizerische Südostbahn AG (Investitionsbeitrag an Infrastrukturprogramm 2011–2012; Leistungsvereinbarung) Leistungsgruppe Nr. 5920, Verkehrsfonds Ziele und Zielerreichung: Das Infrastrukturprogramm 2011–2012 der Schweizerischen Südost- bahn (SOB) enthält – in dem für den Kanton Zürich relevanten Südteil – insgesamt 94 Projekte. Dabei handelt es sich teilweise um Vorhaben, die über den Zeithorizont der Vereinbarung ausgeführt und in der Folge- vereinbarung (LV 2013–2016; RRB Nr. 343/2013) weiterfinanziert wer- den. Eine Analyse der Zielerreichung auf der Grundlage der einzelnen Projekte ist aufgrund der zeitbezogenen Programmfinanzierung nicht möglich. Die Kontrolle der quantitativen und qualitativen Ziele der Leis- tungsvereinbarung (LV), wie Sicherheitsniveau, Leistungsfähigkeit des Netzes, Produktivität usw., wird durch das federführende Bundesamt für

Verkehr (BAV) mittels der Prüfung der Jahresberichte der SOB sicher- gestellt. Für die vorliegende LV wurden die Jahresberichte 2011 und 2012 durch das BAV geprüft. Demnach wurden die Ziele der innerhalb der LV abgeschlossenen Projekte erreicht. Die Schlussabrechnung der SOB zur LV 2011–2012 wurde vom BAV am 16. Januar 2014 genehmigt. Die Überprüfung der Zielerreichung derjenigen Projekte, die sich bei Ab- schluss noch in der Bauausführung befanden oder in die Folgevereinba- rung verschoben wurden, erfolgt mit der Abrechnung der LV 2013–2016. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Investitionsbeitrag 2011 1 456 971 1 456 971 – Investitionsbeitrag 2012 1 408 525 1 065 319 +343 206 Total 2 865 496 2 522 290 +343 206

Begründung der Abweichungen: Einige Projekte der LV 2011–2012 konnten bis Ende 2012 nicht um- gesetzt werden. Sie wurden in den Investitionsplan der Folgevereinba- rung aufgenommen. Die überschüssigen Mittel wurden dem Kanton Zü- rich zurückerstattet.

2.5. Gesundheitsdirektion

2.5.1. RRB Nr. 1404/2013, Fonds zur Bekämpfung des Alkoholismus (Zuwendung 2013 für Prävention sowie für Forschung, Aus- und Weiterbildung) Leistungsgruppe Nr. 6200, Prävention und Gesundheitsförderung Ziele und Zielerreichung: Die Suchtprävention ist gemäss dem kantonalen Suchtpräventions- konzept, dem Konzept zur Sicherstellung der Suchtprävention in allen Regionen des Kantons Zürich und dem Konzept für die kantonsweit tätigen Fachstellen für Suchtprävention strukturiert. Der Einsatz der Mittel zur Bekämpfung des Suchtmittelmissbrauchs aus dem Alkohol- zehntel erfolgte gemäss den Vorgaben dieser vom Regierungsrat verab- schiedeten Konzepte. Die Zielsetzungen konnten erreicht werden. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Beiträge für die Prävention 2 184 576 2 184 576 0 des Suchtmittelmissbrauchs

2.5.2. RRB Nr. 776/2012, Verlängerung der Art. 4 und 6 der Ostschweizer Spitalvereinbarung (Genehmigung) Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabi- litation Ziele und Zielerreichung: Das Ziel wurde erreicht. Die Beiträge der Ostschweizer Kantone an die universitäre Lehre und Forschung für das Jahr 2012 wurden den Spi- tälern ausgerichtet. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Beiträge für universitäre Lehre 6 391 000 6 391 000 0 und Forschung

2.5.3. RRB Nr. 1268/2013, Verlängerung der Art. 4 und 6 der Ostschweizer Spitalvereinbarung (Genehmigung) Leistungsgruppe Nr. 6300, Somatische Akutversorgung und Rehabi- litation Ziele und Zielerreichung: Das Ziel wurde erreicht. Die Beiträge der Ostschweizer Kantone an die universitäre Lehre und Forschung für das Jahr 2013 wurden den Spi- tälern ausgerichtet. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Beiträge für universitäre Lehre 3 195 500 3 195 500 0 und Forschung

2.5.4. RRB Nr. 802/2012, Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (Klinik Schlosstal, Haus Gelb, Dachraum- sanierung Gebäudeteil 4 C/D) Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiatrische Versorgung Ziele und Zielerreichung: Die Dachraumsanierung im Gebäudeteil 4 C/D wurde erfolgreich ab- geschlossen und die neuen Büro- und Therapieräume wurden ihrer Be- stimmung übergeben. Die Ziele wurden erreicht.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Klinik Schlosstal, Haus Gelb, Dach- raumsanierung Gebäudeteil 4 C/D BKP 1: Vorbereitung 5 000 4 505 +495 BKP 2: Gebäude 1 626 000 1 644 179 –18 199 BKP 5: Baunebenkosten 29 000 23 615 +5 385 BKP 6: Reserve 150 000 – +150 000 Total 1 810 000 1 672 299 +137 701

Begründung der Abweichungen: Die Minderkosten beruhen auf der Nichtbeanspruchung der Reserve.

2.5.5. RRB Nr. 803/2012, Psychiatrische Universitätsklinik, Standort Rheinau (Brandschutz und Instandsetzung Stationen im Gebäude 63/64) Leistungsgruppe Nr. 6400, Psychiatrische Versorgung Ziele und Zielerreichung: Die Baumassnahmen in den Stationen im Obergeschoss des Gebäu- des 63/64 wurden erfolgreich abgeschlossen und gewährleisten einen ord- nungsgemässen Betrieb. Die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) akzeptiert die Teilsanierung. Die endgültige Abnahme erfolgt nach der anstehenden brandschutztechnischen Sanierung des Untergeschosses (RRB Nr. 892/2014). Die Ziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Psychiatrische Universitätsklinik, Standort Rheinau (Brandschutz und Instandsetzung Stationen im Gebäude 63/64) BKP 2: Gebäude 2 592 000 2 721 347 –129 347 BKP 5: Baunebenkosten 17 000 26 047 –9 047 BKP 6: Reserve 131 000 – +131 000 Total 2 740 000 2 747 394 –7 394

Begründung der Abweichungen: Im Bereich Elektroinstallationen und Gipsputze mussten unvorher- gesehene Schäden behoben werden. Verwendung der Reserven: Die Reserve wurde weitgehend für die unvorhergesehene Schadens- behebung im Bereich der Elektroinstallationen und Gipsputze verwendet.

2.5.6. RRB Nr. 1472/2011, Krankenversicherung (Prämien- verbilligung Entschädigung der SVA 2012) Leistungsgruppe Nr. 6700, Beiträge an Krankenkassenprämien Ziele und Zielerreichung: Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) ist zuständig für die Durchfüh- rung der individuellen Prämienverbilligung im Kanton Zürich. Die SVA hat für ihre Vollzugsaufwendungen 2012 in diesem Bereich einen kosten- deckenden Pauschalbetrag von Fr. 5 530 000 erhalten. Zudem ist die SVA mit Aufgaben im Bereich der Verlustscheinübernahme von Krankenkas- sen beauftragt. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Entschädigung für die Durchführung 5 530 000 5 530 000 0 der individuellen Prämien- verbilligung 2012 Entschädigung für die Aufgaben 400 000 194 615 +205 385 im Bereich der Verlustschein- übernahme 2012 Total 5 930 000 5 724 615 +205 385

Begründung der Abweichungen: Die Entschädigung für die Aufgaben im Bereich der Verlustscheinüber- nahme hängt von der Anzahl Betreibungsbegehren ab. Diese lag 2012 tiefer als geplant.

2.5.7. RRB Nr. 1472/2011, Krankenversicherung (Prämien- verbilligung Entschädigung der SVA 2013) Leistungsgruppe Nr. 6700, Beiträge an Krankenkassenprämien Ziele und Zielerreichung: Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) ist zuständig für die Durchfüh- rung der individuellen Prämienverbilligung im Kanton Zürich. Die SVA hat für ihre Vollzugsaufwendungen 2013 in diesem Bereich einen kosten- deckenden Pauschalbetrag von Fr. 5 530 000 erhalten. Zudem ist die SVA mit Aufgaben im Bereich der Verlustscheinübernahme von Krankenkas- sen beauftragt.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Entschädigung für die Durchführung 5 530 000 5 530 000 0 der individuellen Prämien- verbilligung 2013 Entschädigung für die Aufgaben 400 000 274 268 +125 732 im Bereich der Verlustschein- übernahme 2013 Total 5 930 000 5 804 268 +125 732

Begründung der Abweichungen: Die Entschädigung für die Aufgaben im Bereich der Verlustscheinüber- nahme hängt von der Anzahl Betreibungsbegehren ab. Diese lag 2013 tiefer als geplant.

2.5.8. RRB Nr. 1472/2011, Krankenversicherung (Prämien- verbilligung Entschädigung der SVA 2014) Leistungsgruppe Nr. 6700, Beiträge an Krankenkassenprämien Ziele und Zielerreichung: Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) ist zuständig für die Durchfüh- rung der individuellen Prämienverbilligung im Kanton Zürich. Die SVA hat für ihre Vollzugsaufwendungen 2014 in diesem Bereich einen kosten- deckenden Pauschalbetrag von Fr. 5 530 000 erhalten. Zudem ist die SVA mit Aufgaben im Bereich der Verlustscheinübernahme von Krankenkas- sen beauftragt. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Entschädigung für die Durchführung 5 530 000 5 530 000 0 der individuellen Prämien- verbilligung 2014 Entschädigung für die Aufgaben 400 000 270 817 +129 183 im Bereich der Verlustschein- übernahme 2014 Total 5 930 000 5 800 817 +129 183

Begründung der Abweichungen: Die Entschädigung für die Aufgaben im Bereich der Verlustscheinüber- nahme hängt von der Anzahl Betreibungsbegehren ab. Diese lag 2014 tiefer als geplant.

2.5.9. RRB Nr. 1001/2012, Krankenversicherung (Prämien- verbilligung 2013, Festlegung des Kantonsbeitrages und der Verbilligungsbeiträge) Leistungsgruppe Nr. 6700, Beiträge an Krankenkassenprämien Ziele und Zielerreichung: Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen sowie junge Erwachsene und Kinder aus Familien mit mittlerem Einkommen erhal- ten eine individuelle Prämienverbilligung. 30% der Versicherten und 30% der Haushalte mit Kindern haben Anspruch auf Prämienverbilligung. Die Ziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Individuelle Prämienverbilligung 394 900 000 377 538 292 +17 361 708

Begründung der Abweichungen: Die Anzahl der Bezügerinnen und Bezüger der individuellen Prämien- verbilligung lag tiefer als angenommen. Insgesamt konnte die jeweilige Mindestquote von 30% trotzdem erreicht werden.

2.6. Bildungsdirektion

2.6.1. RRB Nr. 895/2004, Kantonsschule Hottingen Zürich (Renovation Korridore und WC-Anlagen, Umsetzung feuerpolizei- liche Auflagen und Liftersatz) Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen Ziele und Zielerreichung: Zentrales Ziel der Massnahmen bildete die Umsetzung der feuerpoli- zeilichen Auflagen in den Korridorbereichen, die Sanierung der 50-jäh- rigen WC-Anlagen sowie die Erfüllung der Vorgaben bezüglich hinder- nisfreier Erreichbarkeit (Lift und Behinderten-WC). Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 6 500 – +6 500 2 Gebäude 2 684 100 2 772 086 –87 986 4 Umgebung – 12 182 –12 182 5 Baunebenkosten 33 000 14 697 +18 303 6 Reserve 166 400 12 998 +153 402 9 Ausstattung – 8 485 –8 485 Total 2 890 000 2 820 448 +69 552

Begründung der Abweichungen: Das Vorhaben konnte im Rahmen des bewilligten Kredits verwirk- licht werden. Allerdings fielen die Kosten für die Maler- und die Bau- meisterarbeiten höher als geplant aus. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Es waren keine spezifischen über die üblichen Projektsteuerungsmass- nahmen hinausgehenden Massnahmen erforderlich. Verwendung der Reserven: Die Kosten für die Maler- und die Baumeisterarbeiten fielen höher als geplant aus und mussten durch die Inanspruchnahme der Reserven finanziert werden.

2.6.2. RRB Nr. 1350/2006, Kantonsschule Hottingen (Sanierung Turnhallentrakt und Aussenanlage) Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen Ziele und Zielerreichung: Die baulichen und gebäudetechnischen, teilweise sicherheitsrelevan- ten Mängel der Turnhallen sowie der Aussenanlage waren zu beheben. Zudem galt es, die ursprünglich für eine Töchterschule konzipierten Gar- deroben und Sanitärräumlichkeiten zeitgemäss auf die betrieblichen Be- dürfnisse auszurichten. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 127 000 88 096 +38 904 2 Gebäude 4 195 000 4 456 984 –261 984 4 Umgebung 570 000 440 428 +129 572 5 Baunebenkosten 92 000 82 257 +9 743 6 Reserve 517 000 0 +517 000 9 Ausstattung 280 000 125 633 +154 367 Total 5 781 000 5 193 398 +587 602

Begründung der Abweichungen: Zahlreiche Arbeiten und Massnahmen konnten günstiger als geplant vergeben und umgesetzt werden, zudem musste die Reserveposition nicht beansprucht werden. Die Abweichungen bei der Position Gebäude sind insbesondere durch höhere Kosten bei den Elektroanlagen, den Schrei- ner- sowie den Gipserarbeiten begründet.

Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Es waren keine spezifischen über die üblichen Projektsteuerungsmass- nahmen hinausgehenden Massnahmen erforderlich.

2.6.3. RRB Nr. 1025/2008, Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon (Haupttrakt, IT-Vernetzung und feuerpolizeiliche Massnahmen) Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen Ziele und Zielerreichung: Zur Ermöglichung eines zeitgemässen Schulunterrichts mit modernen audiovisuellen Mitteln musste die bestehende IT-Infrastruktur der Schul- verwaltung auf die gesamte Schule ausgedehnt werden. Im Zusammen- hang mit diesen baulichen Massnahmen galt es zudem, die baupolizei- lichen Auflagen aus dem Jahr 2003 zu erfüllen. Die Massnahmen waren auf die Anforderungen der Denkmalpflege und der Feuerpolizei abzu- stimmen. Das Vorhaben hat die Projektziele erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 84 700 27 865 +56 835 2 Gebäude 1 328 500 1 705 508 –377 008 5 Baunebenkosten 55 000 17 704 +37 296 6 Reserve 135 900 0 +135 900 9 Ausstattung 225 900 215 578 +10 322 Total 1 830 000 1 966 655 –136 655

Begründung der Abweichungen: Während der Ausführungsphase mussten zusätzliche feuerpolizeiliche Massnahmen im Bereich der elektrischen Installationen erbracht werden. Da die zusätzlichen Ausgaben, die zur Kreditüberschreitung führten, durch zusätzliche Auflagen entstanden und erst gegen Ende des Projek- tes, während der laufenden Ausführung der Arbeiten, ersichtlich wur- den, wurde auf eine nachträgliche Beantragung eines Zusatzkredites ver- zichtet.

Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Es waren keine spezifischen über die üblichen Projektsteuerungsmass- nahmen hinausgehenden Massnahmen erforderlich. Verwendung der Reserven: Die Reserven wurden für die zusätzlichen feuerpolizeilichen Massnah- men im Bereich der elektrischen Installationen verwendet.

2.6.4. RRB Nr. 371/2010, Kantonsschule Im Lee, Winterthur. Turnhalle C mit Garderoben, Duschen und WC-Anlagen (Sanierung) Leistungsgruppe Nr. 7301, Mittelschulen Ziele und Zielerreichung: Zur Ermöglichung eines zeitgemässen schulischen Turnunterrichtes gemäss den heutigen Sicherheits- und Hygieneanforderungen waren die Turnhallen, die Garderoben sowie die Sanitärräumlichkeiten umfassend zu sanieren. Dabei mussten auch die gebäudetechnischen Anlagen (Lüf- tungs- und Elektroinstallationen, Beleuchtung) erneuert oder ersetzt wer- den. Die Massnahmen waren auf die Anforderungen der Denkmalpflege abzustimmen. Das Sanierungsvorhaben hat die Projektziele erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 186 000 2 232 +183 768 2 Gebäude 2 641 000 1 997 223 +643 777 5 Baunebenkosten 83 000 715 028 –632 028 6 Reserve 204 000 0 +204 000 9 Ausstattung 6 000 17 197 –11 197 Total 3 120 000 2 731 680 +388 320

Begründung der Abweichungen: Zahlreiche Arbeiten und Massnahmen konnten günstiger als geplant vergeben und umgesetzt werden. Zudem musste die Reserveposition nicht beansprucht werden. Die Abweichungen in den Positionen Gebäude bzw. Baunebenkosten sind durch eine unterschiedliche Zuordnung der Honorarpositionen begründet. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Es waren keine spezifischen über die üblichen Projektsteuerungsmass- nahmen hinausgehenden Massnahmen erforderlich.

2.6.5. RRB Nr. 713/2011, Berufsschule für Detailhandel Zürich (Sanierung Flachdächer) Leistungsgruppe Nr. 7306, Berufsbildung Ziele und Zielerreichung: Die Flachdächer des rund 40-jährigen Schulhauses mussten wegen Was- serschäden umfangreich erneuert werden. Die Massnahmen orientierten sich an den heute gültigen Abdichtungsnormen von Flachdächern. Das Erneuerungsvorhaben hat die Projektziele erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 2 Gebäude 1 810 000 1 700 933 +109 067 4 Umgebung – 15 119 –15 119 5 Baunebenkosten – 6 821 –6 821 6 Reserve 250 000 0 +250 000 Total 2 060 000 1 722 873 +337 127

Begründung der Abweichungen: Zahlreiche Arbeiten und Massnahmen konnten günstiger als geplant vergeben und umgesetzt werden, zudem musste die Reserveposition nicht beansprucht werden. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Es waren keine spezifischen über die üblichen Projektsteuerungsmass- nahmen hinausgehenden Massnahmen erforderlich.

2.6.6. RRB Nr. 1420/2006, Universität Zürich-Irchel (Ersatz Schliessanlage), und RRB Nr. 506/2011, Universität Zürich-Irchel (Ersatz Schliessanlage) Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität (Beiträge und Liegenschaften) Ziele und Zielerreichung: Für den Ersatz der Schliessanlage der Universität Zürich-Irchel wurde zuerst 2006 eine gebundene Ausgabe von Fr. 2 600 000 und 2011 eine zu- sätzliche gebundene Ausgabe von Fr. 635 000, insgesamt Fr. 3 235 000, be- willigt. Der Ersatz der Schliessanlage konnte Ende 2014 abgeschlossen werden. Die Ziele wurden erreicht.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Ersatz Schliessanlage* 3 235 000 2 612 284 +622 716 Teuerung (bei Preisstandsklausel) ** – – Total 3 235 000 2 612 284 +622 716 * Auf einen Ausweis von Unterpositionen wird verzichtet, da die Ausgabenbewilligung und der Zusatzkredit nicht densel- ben Detaillierungsgrad aufweisen. ** Kredit unterlag der Preisstandsklausel, eine Teuerungsberechnung wurde von der Universität Zürich in der Bauabrech- nung nicht erstellt.

Begründung der Abweichungen: Folgende Gründe führten zu den ausgewiesenen Minderkosten: – Die ursprünglich vorgesehene Unterstützung durch externe Fachleute stellte sich aus praktischen und organisatorischen Gründen als nicht durchführbar heraus. Sämtliche Planungs- und Programmierarbeiten sowie Zylinderaufnahmen und Bestellunterlagen wurden daher durch die Universität intern ausgeführt. – Bei sämtlichen Umbauten und grösseren Laboranpassungen im Zu- sammenhang mit Berufungen und Beförderungen wurde während der ganzen Projektdauer (2007–2014) die Kosten für das Anpassen der Schliessanlagen den einzelnen Bauprojekten belastet. – Während der Detailplanung wurde von der Universität beschlossen, auf den ursprünglich vorgesehenen Ersatz der Schlüsselschalter für die Gaszufuhr und auf sämtliche Notstopp-Schalter für elektronische Stromversorgung der Labore zu verzichten. – Unzählige Zylinderoliven für Einbauschränke und Schränke in den Technikräumen wurden nicht ersetzt, da bei der Detailplanung und Zylinderaufnahmen nach Rücksprache mit dem Betriebsdienst fest- gestellt wurde, dass dies nicht erforderlich ist, da die Schränke selten bis nie abgeschlossen werden.

2.6.7. RRB Nr. 1733/2009, Universität, Botanischer Garten (Erneuerung und Instandsetzung Kuppelgewächshäuser, Betriebsgebäude und Anzuchtgewächshäuser) Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität (Beiträge und Liegenschaften) Ziele und Zielerreichung: Für die Erneuerung und Instandsetzung der Gewächshäuser, des Betriebsgebäudes und der haustechnischen Anlagen im Botanischen Garten, Zollikerstrasse 107, Zürich, wurde eine gebundene Ausgabe von Fr. 13 121 732 und eine neue Ausgabe von Fr. 1 378 268, insgesamt Fr. 14 500 000, bewilligt. Die Ziele des Vorhabens wurden erreicht.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Baukostenplan (BKP) Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 1 238 400 619 242 +619 158 2 Gebäude 11 728 400 13 699 335 –1 970 935 4 Umgebung 61 000 192 702 –131 702 5 Baunebenkosten 224 800 208 028 +16 772 6 Reserve 1 150 000 0 +1 150 000 9 Ausstattung 97 400 218 154 –120 754 Differenz Bau-/Kreditabrechnung* 0 –148 +148 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 326 284 – – Total** 14 826 284 14 937 313 –111 029 * Die Differenz zwischen Bau- und Kreditabrechnung kann keiner BKP-Nummer zugeordnet werden und wird daher sepa- rat ausgewiesen. ** Das Total der Ausgaben enthält eine Rückstellung für Baunebenkosten von rund Fr. 23 000.

Die getätigten Ausgaben teilen sich in neue Ausgaben von Fr. 1 334 366 und gebundene Ausgaben von Fr. 13 602 947 auf. Begründung der Abweichungen: Die Mehrausgaben sind auf die zusätzlichen Ausgaben für den Ersatz der Heizkörper in den Kuppelschauhäusern zurückzuführen. Die beste- henden Heizkörper mussten umgehend ersetzt werden, weil sich nach der Inbetriebnahme der Kuppelschauhäuser herausgestellt hat, dass die alten noch vorhandenen Heizkörper die erforderliche Heizleistung nicht mehr erbringen konnten und dadurch Schäden an den tropischen Pflan- zen entstehen würden. Aufgrund der Dringlichkeit des Vorhabens wurde auf den Antrag eines Zusatzkredites verzichtet. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Massnahmen zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung wurden im Rah- men der Projektbearbeitung getroffen, jedoch konnte das Ziel aufgrund der zu erfüllenden hohen betrieblichen Anforderungen in Bezug auf die klimatischen Bedingungen in den Kuppelschauhäusern nicht gänzlich erreicht werden. Verwendung der Reserven: Die Reserve wurde für dringende Optionen aus dem Unterhalt (In- standsetzung Garderoben mit Duschen, Aufenthalt mit Küche, öffent- liche WC-Anlagen), für Mehrleistungen für die Lüftungsanlage, Gebäu- deautomation, die Gestaltung und den Ausbau des Foyers, für externe Umgebungsarbeiten anstelle von Eigenleistungen durch den Betriebs- dienst der Universität Zürich sowie für verschiedene Optimierungsmass- nahmen für das Klima in den Kuppelschauhäusern benötigt.

2.6.8. RRB Nr. 823/2012, Universität Zürich (Ersatz Telefonanlage, Erneuerung Netzwerk) Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität (Beiträge und Liegenschaften) Ziele und Zielerreichung: Für den Ersatz der Telefonanlage und die Erneuerung des Netzwer- kes der Universität Zürich (NUZ) wurde eine gebundene Ausgabe von Fr. 18 330 000 bewilligt. Aufgrund der Art und des Umfangs des Projektes wurde zusammen mit dem Immobilienamt beschlossen, das ganze Projekt nicht als eigent- liches Hochbauprojekt zu führen, sondern als Ausstattungs-/IT-Projekt. Für Ausstattungsprojekte ist die Universität Zürich in eigener Kompe- tenz zuständig. Die Bildungsdirektion hat sich daher mit der Universität Zürich darauf geeinigt, dass die Ausgabenbewilligung des Regierungs- rates abgerechnet wird, der Universitätsrat für das Projekt eine weitere Ausgabenbewilligung erstellt und die bisher aufgelaufenen Kosten als Anlagen im Bau der Universität übergeben werden. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Telefonie 8 550 000 1 417 737 +7 132 263 Netzwerk (NUZ) 8 300 000 1 266 770 +7 033 230 Telefonie-Umsysteme 1 480 000 224 668 +1 255 332 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 37 550 – – Total 18 367 550 2 909 175 +15 458 375

Begründung der Abweichungen: Übergabe des Projektes an die Universität Zürich, die dieses in eigener Kompetenz zu Ende führt.

2.6.9. RRB Nr. 541/2012, Universität Zürich-Irchel, Strickhofstrasse 39/41, Bau Y 63 (Lernzentrum Hauptbibliothek, Umbau und Instandsetzung, Ausgabenbewilligung) Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität (Beiträge und Liegenschaften) Ziele und Zielerreichung: Für den Umbau des Lernzentrums Hauptbibliothek, Universität Zürich, wurde eine gebundene Ausgabe von Fr. 6 350 000 bewilligt. Die Ziele konnten erreicht werden.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Baukostenplan (BKP) Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 451 000 35 590 +415 410 2 Gebäude 4 649 000 5 349 928 –700 928 3 Betriebseinrichtungen 19 000 0 +19 000 4 Umgebung 71 000 4 362 +66 638 5 Baunebenkosten 126 000 901 470 –775 470 6 Reserve 539 000 0 +539 000 9 Ausstattung 495 000 343 310 +151 690 Differenz Bau-/Kreditabrechnung* 0 –9 160 +9 160 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 19 537 – – Total 6 369 537 6 625 500 –255 963 * Die Differenz zwischen Bau- und Kreditabrechnung kann keiner BKP-Nummer zugeordnet werden und wird daher sepa- rat ausgewiesen.

Begründung der Abweichungen: Die Kostenüberschreitung wurde beeinflusst durch die Leistungen, die nicht im Planungsperimeter enthalten waren (Wandsanierung/Schimmel- bekämpfung im Untergeschoss, Türen im Untergeschoss, Bodenbelag in der Bibliothek und Anpassung/Auflagen Blitzschutz). Abweichungen BKP 1: Die Abbrüche (BKP 112) und Demontagen (BKP 113) wurden in BKP 2 transferiert. Abweichungen BKP 5: Die Honorare waren im bewilligten Kredit in BKP 2 enthalten, wurden jedoch in BKP 5 transferiert. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Massnahmen zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung waren durch den Projektausschuss nicht mehr möglich, da die Kostenüberschreitung durch die Gesamtleitung erst zum Schluss der Realisierungsphase ange- zeigt wurde. Verwendung der Reserven: Die Reserven BKP 6 wurden in BKP 2 transferiert und für die folgen- den zusätzlich notwendigen Massnahmen verwendet: Zutrittskontrolle, Asbestsanierung, zusätzliche Händetrockner, Farbberatung, verschiedene statische Massnahmen im Dach- und Eingangsbereich, Mehrkosten Gip- ser für Ersatz der schlechten Untergründe, Wandsanierung/Schimmel- bekämpfung im Untergeschoss, Bodenbelag in der Bibliothek und An- passung/Auflagen Blitzschutz.

2.6.10. RRB Nr. 476/2014, Universität Zürich, Winterthurer- strasse 260, Demonstrationshörsaal (Instandsetzung Gebäudetechnik und bauliche Anpassungen) Leistungsgruppe Nr. 7401, Universität (Beiträge und Liegenschaften) Ziele und Zielerreichung: Für die Instandsetzung der Gebäudetechnik und die baulichen Anpas- sungen im Gebäude TDE, Irchel-Tierspital, wurde eine gebundene Aus- gabe von Fr. 1 422 460 bewilligt. Der Demonstrationshörsaal wurde termingerecht den Nutzerinnen und Nutzern mit den vereinbarten Leistungen übergeben. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Baukostenplan (BKP) Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 1 Vorbereitungsarbeiten 10 800 20 421 –9 621 2 Gebäude 1 010 380 1 047 909 –37 529 5 Baunebenkosten 278 280 306 039 –27 759 6 Reserve 123 000 0 +123 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 5 310 – – Total 1 427 770 1 374 369 +53 401

Begründung der Abweichungen: Ein Teil der Reserve wurde nicht benötigt. Verwendung der Reserven: Bei den Schlussarbeiten haben sich «Unvorhergesehene Arbeiten» (Wasserschaden, Bauprovisorium und Instandsetzung Kunst) ergeben, die über die Reserve finanziert wurden.

2.6.11. RRB Nr. 926/2011, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), (Standort Wädenswil, Gebäude Seifenfabrik, Campus Reidbach) Leistungsgruppe Nr. 7406, Zürcher Fachhochschule (Beiträge und Lie- genschaften) Ziele und Zielerreichung: Für den Spezialausbau und die Ausstattung der Liegenschaft Einsied- lerstrasse 4, Wädenswil, wurde eine gebundene Ausgabe von Fr. 2 282 000 bewilligt. Alle Ziele konnten erreicht werden.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Baukostenplan (BKP) Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter 2 Gebäude 1 344 192 1 118 026 +226 166 5 Baunebenkosten 55 620 53 590 +2 030 6 Reserve 110 188 0 +110 188 9 Ausstattung 772 000 649 264 +122 736 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 25 161 – – Total 2 307 161 1 820 880 +486 281

Begründung der Abweichungen: Es konnte von Vergabeerfolgen bei den Apparaten Schwachstrom (BKP 2) profitiert werden. Die Reserve (BKP 6) wurde nicht benötigt. Arbeitsplätze des Institutes für Facility Management wurden aufgrund eines Beschlusses des Projektausschusses nicht mehr durch das Projekt, sondern durch den Endnutzer finanziert (BKP 9).

2.7. Baudirektion

2.7.1. RRB Nr. 583/2003, Glattalbahn, Teilprojekt Opfikon/Zürich, Verlängerte Aubruggstrasse S-12 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die bestehende Aubruggstrasse in Zürich Nord wurde mit dem Bau der Glattparkstrasse bis zur Thurgauerstrasse verlängert und die Glattal- bahn in diesem Abschnitt gebaut. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 19 000 000 20 387 149 –1 387 149 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 1 731 565 – – Total 20 731 565 20 387 149 +344 416

Begründung der Abweichungen: Die Arbeiten konnten kostengünstiger als geplant vergeben werden.

2.7.2. RRB Nr. 1291/2004, Strassen, Schlieren, Bern- und Engstringerstrasse S-1/4 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Erweiterung aller Zufahrten zum Knoten um einen dritten Fahrstrei- fen, Erstellung einer Verkehrsregelungsanlage mit Busbevorzugung, Aus- bau der Gehwege zu 3 m breiten kombinierten Rad-/Gehwegen, Erstel- lung neuer Fussgängerübergänge mit Schutzinseln für die Querung der Fahrstreifen im Kreuzungsbereich sowie Erstellung einer neuen Beleuch- tungsanlage. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 810 000 786 391 +23 609 Bauarbeiten 1 960 000 1 495 347 +464 653 Nebenarbeiten 875 000 652 900 +222 100 Technische Arbeiten 555 000 511 954 +43 046 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 4 200 000 3 446 592 +753 408

Begründung der Abweichungen: Die Bauarbeiten konnten kostengünstiger als geplant vergeben werden. Die Nebenarbeiten waren weniger komplex als geplant und damit eben- falls kostengünstiger, als im Kostenvoranschlag berechnet.

2.7.3. RRB Nr. 739/2005, Strassen, Bassersdorf, Neue Winterthurer-, Bassersdorferstrasse S-1/S-7 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren der Ausbau des Knotens Neue Winter- thurer-/Bassersdorferstrasse samt Ausrüstung mit einer Lichtsignalan- lage mit Busbevorzugung sowie die Anpassung der Strassenentwässerung und der Beleuchtung an die neuen Verhältnisse. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 2 055 000 1 140 622 +914 378 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 055 000 1 140 622 +914 378

Begründung der Abweichungen: Sämtliche Arbeiten konnten sehr günstig vergeben werden. Zusätzlich führten Optimierungen im Bauablauf zu weiteren Einsparungen. Das ganze Projekt war weniger komplex als geplant, was zu Einsparungen bei der Koordination sowie bei der Baubegleitung führte.

2.7.4. RRB Nr. 963/2006, Strassen, Russikon, Rumliker-/Russiker- strasse S-2 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Instandsetzung und Verbreiterung der Fahrbahn, die Erstellung eines Gehweges in Teilabschnitten, einer Schutzinsel als Eingangstor sowie die Erstellung der Beleuchtung im Innerortsbereich. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 140 000 112 972 +27 028 Bauarbeiten 2 292 000 1 962 147 +329 853 Nebenarbeiten 267 000 273 765 –6 765 Technische Arbeiten 377 000 306 672 +70 328 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 3 076 000 2 655 556 +420 444

Begründung der Abweichungen: Das Land konnte günstiger und teilweise über die Melioration (Land- tausch) erworben werden. Durch das Verfahren mit der Zementstabilisie- rung verringerten sich die Aufwendungen für die Belagsarbeiten um rund 15%. Zusätzlich konnten die Bauarbeiten günstiger als geplant vergeben werden. Die Kosten für die technischen Arbeiten verringerten sich durch die geringeren Baukosten. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Sperrung der Strasse während der Hauptarbeiten.

2.7.5. RRB Nr. 1288/2006, Strassen, Wallisellen und Dietlikon, Neue Winterthurerstrasse S-1 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Erstellung eines Rad- und Geh- weges, die Instandsetzung der Fahrbahn sowie die Erstellung einer Ver- kehrsregelungsanlage. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Bauarbeiten 670 000 1 208 133 –538 133 Nebenarbeiten 80 000 139 568 –59 568 Technische Arbeiten 125 000 160 693 –35 693 VD-Verfügung 5005/2006 791 000 0 +791 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 666 000 1 508 394 +157 606

Begründung der Abweichungen: Infolge optimalen Bauablaufs und guter Koordination waren die Kos- ten tiefer als geplant.

2.7.6. RRB Nr. 928/2007, Strassen, Uetikon a. S., Meilen, Bergstrasse S-3/S-2 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Erstellung eines Gehweges, die Ver- breiterung der Fahrbahn und die Instandsetzung der bestehenden Fahr- bahn. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 50 000 62 060 –12 060 Bauarbeiten 3 705 000 2 963 687 +741 313 Nebenarbeiten 295 000 311 411 –16 411 Technische Arbeiten 465 000 539 654 –74 654 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 4 515 000 3 876 812 +638 188

Begründung der Abweichungen: Aufgrund des Schätzungsentscheids musste für das Land mehr bezahlt werden. Die Bauarbeiten konnten günstiger als geplant vergeben werden. Die Baugrundverhältnisse mit hochliegendem Felsen erlaubten einfa- chere Hangsicherungsmassnahmen. Die internen Aufwendungen bei den Nebenarbeiten waren aufwendiger als geplant. Die technischen Arbeiten waren durch die Umprojektierung an die neuen Baugrundverhältnisse, die dauernde Aufrechterhaltung des Verkehrs und die intensive Öffent- lichkeitsarbeit mit grösserem Aufwand verbunden. Zusätzlich waren die Kosten für die Vermessungsarbeiten höher als geplant.

2.7.7. RRB Nr. 1033/2007, Strassen, Hombrechtikon/Stäfa, Lächler-/Aberenstrasse S-5, Radweg Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Erstellung eines Radweges vom Dorf- ausgang Hombrechtikon bis Aberen (Stäfa) mittels Verbreiterung des be- stehenden Gehweges, die Erstellung eines Gehwegübergangs im Bereich der Einmündung Gheistrasse in Hombrechtikon und eines Rad-/Geh- wegübergangs im Bereich der Buechstutzstrasse in Stäfa, die Anpassung der Beleuchtung sowie die Anpassung und Erneuerung der Entwässerung. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 70 000 90 578 –20 578 Bauarbeiten 1 950 000 1 907 451 +42 549 Nebenarbeiten 320 000 290 566 +29 434 Technische Arbeiten 340 000 399 371 –59 371 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 680 000 2 687 966 –7 966

Begründung der Abweichungen: Die Kosten für den Landerwerb waren im Kostenvoranschlag zu tief veranschlagt. Die Bauarbeiten und Nebenarbeiten wurden günstiger ver- geben. Bei den technischen Arbeiten wurden die Eigenleistungen des Tiefbauamts zu tief veranschlagt. Ebenso waren die Vermessungs- und Vermarkungsarbeiten höher als geplant. Da die Kreditüberschreitung erst am Ende des Projektes ersichtlich wurde, war die termingerechte Ein- holung eines Zusatzkredites nicht mehr möglich.

2.7.8. RRB Nr. 1486/2007, Strassen, Wangen-Brüttisellen, Weidstrasse S-11 Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Ziel war die Erstellung einer neuen Lichtsignalanlage. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 1 189 000 1 311 673 –122 673 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 189 000 1 311 673 –122 673

Begründung der Abweichungen: Infolge nachträglicher technischer Auflagen des Bundes im Zusammen- hang mit einer privaten Erschliessung sind Mehrkosten verursacht wor- den. Da die Mehrkosten erst gegen Ende des Projektes angefallen sind, war eine termingerechte Einholung eines Zusatzkredites nicht mehr möglich.

2.7.9. RRB Nr. 208/2008, Strassen, Zollikon, 347 Forchstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Instandsetzungsmassnahmen sowie die Verbesserung des Radfah- rerschutzes wurden erfolgreich umgesetzt. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Bauarbeiten 800 000 685 760 +114 240 Nebenarbeiten 246 000 175 675 +70 325 Technische Arbeiten 121 000 60 262 +60 738 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 167 000 921 697 +245 303

Begründung der Abweichungen: Die Baumeister- und Ingenieurarbeiten konnten günstiger als geplant vergeben werden. Infolge optimalen Bauablaufs, Wegfall einiger Arbeiten (Instandsetzung Kanalisation/Strassenentwässerung), Nutzen der Syner- gien mit den Werkleitungsarbeiten der Gemeinde Zollikon und der Bau- stelle Rehalp der Stadt Zürich (Umleitung, Einbahnregime usw.) sowie geringerer Anpassungsarbeiten konnten die Kosten zusätzlich gesenkt werden.

2.7.10. RRB Nrn. 680/2008 (Originalkredit) und 1567/2009 (Zusatzkredit), Strassen, Wasterkingen und Hüntwangen, 560 Badener Landstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren eine Verbreiterung und Instandsetzung der Badener Landstrasse. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 40 000 38 515 +1 485 Bauarbeiten 3 020 000 3 094 869 –74 869 Nebenarbeiten 190 000 266 772 –76 772 Technische Arbeiten 500 000 459 875 +40 125 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 3 750 000 3 860 031 –110 031

Begründung der Abweichungen: Bei den Belagsarbeiten waren Mehraufwendungen infolge einer neuen Fundationsschicht zur Erreichung der geforderten Quergefälle in den Kurvenbereichen notwendig. Dies führte auch zu Mehraufwendungen bei den Nebenarbeiten. Da die Mehraufwendungen erst gegen Ende des Projektes angefallen sind, war eine termingerechte Einholung eines Zu- satzkredites nicht mehr möglich.

2.7.11. RRB Nr. 974/2008, Strassen, Weiach, 566 Stadlerstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war die Neugestaltung der Stadlerstrasse mit Strassensanierung. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 70 000 35 365 +34 635 Bauarbeiten 985 000 900 850 +84 150 Nebenarbeiten 55 000 203 746 –148 746 Technische Arbeiten 180 000 192 017 –12 017 Beitrag Gemeinde – 120 000 – 128 085 8 085 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 170 000 1 203 892 –33 892

Begründung der Abweichungen: Es waren Mehraufwendungen für die Fundationsschicht infolge hetero- genen Baugrunds notwendig. Ebenso mussten die Verkabelungsanlage und die Beleuchtung ersetzt werden, da gegen Ende des Projektes der sehr schlechte Zustand der bestehenden Anlage festgestellt wurde. Da die Mehrkosten erst gegen Ende des Projektes angefallen sind, war eine termingerechte Einholung eines Zusatzkredits nicht mehr möglich.

2.7.12. RRB Nr. 95/2009, Strassen, Flaach, 542 Andelfingerstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war die Verbesserung der Fussgänger- und Schul- wegsicherheit. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 1 350 000 1 319 388 +30 612 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 350 000 1 319 388 +30 612

Begründung der Abweichungen: Dank des Vergabeerfolgs konnte das Projekt unter dem Kostenvor- anschlag abgerechnet werden.

2.7.13. RRB Nr. 183/2009, Strassen, Hinwil und Bäretswil, 790 Bäretswiler-/Ringwilerstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Verbreiterung der Fahrbahn, die Instandsetzung der bestehenden Substanz, eine Mittelinsel als Ein- gangstor in Ringwil sowie ein Gehweg zwischen Ortsausgang Ringwil und Tüelenstrasse. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 3 550 000 3 069 135 +480 865 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 3 550 000 3 069 135 +480 865

Begründung der Abweichungen: Beim Landerwerb waren die Notariatskosten nicht im Kostenvoran- schlag enthalten und der Kulturausfall war zu tief veranschlagt. Die Bauarbeiten konnten günstiger als geplant vergeben werden. Bei den Nebenarbeiten sind geringere Kosten für die Bepflanzung, Laborkosten sowie für die internen Aufwendungen entstanden. Bei den technischen Arbeiten sind geringere Aufwendungen infolge kurzer Bauzeit durch die Sperrung der Strasse entstanden. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Vollständige Sperrung der Strasse für die Hauptarbeiten.

2.7.14. RRB Nr. 834/2009, Strassen, Russikon, 354 Ausserdorf-/ Hinterdorfstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Projekt umfasste folgende Baubestandteile: – Erstellen eines 2 m breiten Gehweges – Einbau einer Mittel- und Fussgängerschutzinsel westseitig – Einbau einer Fahrbahnverschwenkung und einer Fussgängerschutz- insel ostseitig – Erstellen eines begehbaren Bachdurchlasses – Anpassung der Beleuchtung im Innerortsbereich – Rückwärtige Radwegverbindung zur Gewährleistung der durchgehen- den Radwegverbindung Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 2 200 000 2 177 930 +22 070 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 200 000 2 177 930 +22 070

Begründung der Abweichungen: Das Land konnte günstiger und teilweise über die Melioration er- worben werden. Die Kosten für Nebenarbeiten fielen tiefer aus, vor allem infolge geringerer Geotechnik- und Laborkosten sowie geringe- rer interner Aufwendungen. Die technischen Arbeiten für den begeh- baren Durchlass des Dorfbaches waren wesentlich aufwendiger als ge- plant. Zudem waren im Kostenvoranschlag die Eigenleistungen nicht enthalten.

Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Beschränkung auf das Notwendige und Sperrung der Strasse während der Hauptarbeiten.

2.7.15. RRB Nr. 1297/2009, Strassen, Steinmaur, 17 Wehntalerstrasse, Sünikon bis Gemeindegrenze Steinmaur/Dielsdorf Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Lückenschliessung der Radwegver- bindung zwischen Dielsdorf und Steinmaur sowie die Belagsanierung. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 50 000 46 200 +3 800 Bauarbeiten 2 160 000 2 128 622 +31 378 Nebenarbeiten 175 000 302 288 –127 288 Technische Arbeiten 215 000 304 581 –89 581 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 600 000 2 781 690 –181 690

Begründung der Abweichungen: Infolge Strassenrandkorrekturen während der letzten Bauetappe wur- den aufwendigere Anpassungsarbeiten notwendig, was auch Mehraufwen- dungen bei den Ingenieurleistungen verursachte. Zudem wurde die Aus- baustrecke wegen eines Hochbaus verlängert, damit die Fortsetzung mit einer weiteren Bauetappe des Tiefbauamts gewährleistet ist. Da die Mehr- kosten erst gegen Ende des Projektes angefallen sind, war eine termin- gerechte Einholung eines Zusatzkredites nicht mehr möglich.

2.7.16. RRB Nr. 977/2010, Strassen, Lindau, 001 Winterthurerstrasse, Tagelswangen bis Kemptthal Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren der Ausbau des Radweges und die Fahr- bahnsanierung. Die Projektziele wurden erreicht.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Bauarbeiten 7 800 000 6 284 538 +1 515 462 Nebenarbeiten 550 000 424 982 +125 018 Technische Arbeiten 950 000 866 311 +83 689 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 9 300 000 7 575 831 +1 724 169

Begründung der Abweichungen: Die untere Tragschicht konnte grösstenteils belassen werden, womit weniger Belagsersatz notwendig war. Im Weiteren führten die Vollsper- rung der Strasse und die tiefen Einheitspreise zu geringeren Kosten.

2.7.17. RRB Nr. 230/2011, Strassen, Bauma, 15 Tösstalstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war die Erstellung einer neuen Radwegverbin- dung. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 60 000 95 198 –35 198 Bauarbeiten 1 001 500 877 320 +124 181 Nebenarbeiten 98 500 141 951 –43 451 Technische Arbeiten 216 000 247 603 –31 603 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 376 000 1 362 071 +13 929

Begründung der Abweichungen: Höherer Landerwerbspreis nach Schätzungsentscheid aufgrund eines gutgeheissenen Rekurses. Bei den Ingenieurleistungen waren Mehrauf- wendungen infolge Projektanpassungen aus der Planauflage notwendig. Die Bauarbeiten konnten günstiger vergeben werden, als im Kostenvor- anschlag geplant.

2.7.18. RRB Nr. 331/2011, Strassen, Opfikon-Glattbrugg, 4 Schaffhauserstrasse, Kreiselneubau Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war ein Kreiselneubau an der Schaffhauser- strasse in Opfikon/Glattbrugg. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Projektkosten 3 000 000 2 036 266 +963 734 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 3 000 000 2 036 266 +963 734

Begründung der Abweichungen: Vergabeerfolg, weniger Fundations- und Belagsersatz, geringere An- passungsarbeiten sowie ein optimaler Bauablauf führten zur Kreditunter- schreitung.

2.7.19. RRB Nr. 362/2011, Strassen, Thalwil, 384 Zürcherstrasse, Fussgängerüberführung Etzlibergweg einschliesslich Stützmauer mit Auskragung Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war die Instandsetzung der Fussgängerüberfüh- rung Etzlibergweg. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Bauarbeiten 1 089 000 505 962 +583 038 Nebenarbeiten 46 000 119 517 –73 517 Technische Arbeiten 124 000 102 279 +21 721 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 259 000 727 758 +531 242

Begründung der Abweichungen: Der Kostenvoranschlag durch den Projektingenieur war zu hoch. Die Bauarbeiten konnten viel günstiger vergeben werden.

2.7.20. RRB Nr. 1387/2011, Strassen, Bonstetten, 644 Stationsstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Das Ziel des Projektes war die Erstellung eines neuen Rad- und Geh- weges von der Stationsstrasse, mit einer Rad- und Gehwegbrücke über die Gleise der SBB, bis zum Flurweg im Rebacher. Das Projektziel wurde erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 10 000 358 +9 643 Bauarbeiten 892 000 652 405 +239 595 Nebenarbeiten 75 000 15 211 +59 789 Technische Arbeiten 500 000 396 936 +103 064 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 477 000 1 064 909 +412 091

Begründung der Abweichungen: Die Stahlbauten wurden deutlich unter dem Kostenvoranschlag offe- riert. Die Kosten der SBB für die Aufrechterhaltung des Betriebs waren kleiner als erwartet. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Straffe Kontrolle der Ausgaben durch die Bauleitung.

2.7.21. RRB Nr. 63/2012, Strassen, Regensdorf, 300 Hönggerstrasse Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren die Erstellung eines Rad-/Gehweges und die Instandsetzung der Fahrbahn. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 1 000 0 +1 000 Bauarbeiten 2 280 000 1 840 605 +439 395 Nebenarbeiten 259 000 250 394 +8 606 Technische Arbeiten 260 000 228 025 +31 975 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 800 000 2 319 024 +480 976

Begründung der Abweichungen: Die Bauarbeiten konnten günstiger vergeben werden und zusätzlich musste weniger Belag ersetzt werden als geplant.

2.7.22. RRB Nr. 173/2012, Nationalstrassen, A 53, Ersatz NT-Kabel- anlage und Sanierung Notrufsäulen Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die komplette NT-Anlage (Nationalstrassentelefonanlage) wurde sa- niert und dem Betrieb wieder übergeben. Teilziele wie Digitalisierung der Sprechstellen, Ersatz der Kabelanlage und die Integration in das Leitsys- tem wurden alle erreicht. Die Anlage funktioniert bis heute fehlerfrei. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Bauliche Massnahmen 50 000 32 830 +17 170 NT-Ersatz 1 240 000 1 178 932 +61 068 Nebenarbeiten 100 000 29 786 +70 214 Technische Arbeiten 170 000 97 048 +72 952 Provisorien 50 000 0 +50 000 Reserven 240 000 0 +240 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 850 000 1 338 596 +511 404

Begründung der Abweichungen: In Folge der effizienten Projektführung konnten die Abläufe der Instal- lationsphasen optimiert werden. Die flexiblen Sperrtätigkeiten des Auto- bahnwerkhofs Winterthur und die Möglichkeit der Mitbenutzung ande- rer Sperrungen reduzierten die Sperrkosten erheblich. Die Arbeiten in den Rohranlagen konnten ohne nennenswerte Störfaktoren unter Ein- satz von Fachleuten effizient durchgeführt werden. Durch die qualitativ hochstehenden Arbeitsleistungen der beteiligten Unternehmer konnten die Arbeiten speditiv durchgeführt und abgenommen werden. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Strikte Projektführung, klare Kommunikation, klare Kompetenzenre- gelung sowie ein Minimum an beteiligten Personen.

2.7.23. RRB Nr. 244/2012, Neubau Salzsilo und Instandsetzung Einstellhalle, Dietikon, Werkhof «Silbern» Leistungsgruppe Nr. 8400, Tiefbauamt Ziele und Zielerreichung: Die Ziele des Projektes waren ein Neubau eines Salzsilos und die An- passung der Einstellhalle an den heutigen Stand der Technik sowie In- standsetzungsarbeiten an der baulichen Grundstruktur und der Gebäu- detechnik. Die Projektziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Vorbereitungsarbeiten 40 700 0 +40 700 Gebäude 796 000 1 021 939 –225 939 Betriebseinrichtungen 431 500 441 330 –9 830 Umgebung 281 800 0 +281 800 Baunebenkosten 27 000 249 767 –222 767 Reserven 155 000 0 +155 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 1 732 000 1 713 036 +18 964

Begründung der Abweichungen: Die Vorbereitungs- und Umgebungsarbeiten wurden zusammen mit den Bauarbeiten ausgeschrieben und als Gesamtauftrag durch den Bau- meister erledigt. Die dabei angefallenen Kosten sind in der Position Ge- bäude ausgewiesen. Die Honorare wurden im Kostenvoranschlag auf den einzelnen Positionen eingerechnet. In der Abrechnung wurden diese je- doch in den Baunebenkosten eingerechnet. Verwendung der Reserven: Verschiedene Arbeiten in der Belagsanierung, die nicht ausgeschrieben waren, haben zu Mehrkosten geführt. Während der Fassadensanierung wurden starke Korrosionsschäden an der Tragstruktur der Salzhalle ent- deckt, die aufwendig saniert werden mussten. Durch die Siloverkleidung wurden höhere Investitionskosten in Kauf genommen, die im Unterhalt eingespart werden.

2.7.24. RRB Nrn. 3645/1993 (Originalkredit) und 612/1997 sowie 1904/2001 (Zusatzkredite), Wasserbau, Erneuerungs- unterhalt Thur Leistungsgruppe Nr. 8500, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Ziele und Zielerreichung: Es wurde der Hochwasserschutz auf dem Thurabschnitt Werdhof bis zur Brücke Alten-Andelfingen verwirklicht, indem Dämme erstellt sowie das Flussbett verbreitert und teilweise abgesenkt wurde. Die Verbauungen haben sich bei den Hochwassern 1992, 2002 (fertiggestellte Abschnitte), 2005 und 2013 gut bewährt. Der Hochwasserschutz war entsprechend den Schutzzielen gewährleistet. Die gleichzeitige Aufwertung der Thur auf diesem Abschnitt für Mensch und Natur war und ist erfolgreich. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Auflageprojekt 603 271 603 271 0 Projektierung/Bauleitung 1 979 900 2 003 663 –23 763 Beratung/Studien 2 223 128 2 358 450 –135 322 Bauarbeiten 15 256 718 12 363 870 +2 892 848 Zusätzliche Bauarbeiten 2 766 983 2 484 127 +282 856 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 22 830 000 19 813 381 +3 016 619

Begründung der Abweichungen: Die Kosten für Projektierung und Bauleitung sowie für weitere Stu- dien fielen höher aus, da verschiedene Hochwasser 1999 und 2002 zu be- wältigen waren. Durch Umstellungen auf der Baustelle (Ersatz Buhnen durch Raubäume und Alternativen zum konventionellen Sohlenaushub) konnten Einsparungen von rund 3 Mio. Franken bewirkt werden.

2.7.25. RRB Nr. 1484/2004, Sanierung und Erweiterung Abwasseranlage Limmattal, Dietikon Leistungsgruppe Nr. 8500, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Ziele und Zielerreichung: Die Sanierung und Erweiterung der Abwasseranlage (ARA) Limmat- tal in Dietikon konnte planmässig ausgeführt werden. Die verschärften Einleitungsbedingungen in die Limmat können nach dem Umbau einge- halten werden.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Staatsbeitrag 3 765 000 3 700 038 +64 962 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 3 765 000 3 700 038 +64 962

Begründung der Abweichungen: Der Regierungsrat sicherte mit Beschluss Nr. 1484/2004 einen Kosten- anteil von 5% an die beitragsberechtigten Erstellungskosten zu, jedoch höchstens Fr. 3 765 000. Die tatsächlichen Baukosten wurden unterschrit- ten. Der Kostenanteil verringert sich somit um Fr. 64 962.

2.7.26. RRB Nr. 25/2007, Wasserbau, Sihl, Projektfestsetzung Leistungsgruppe Nr. 8500, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Ziele und Zielerreichung: Die Projektarbeiten wurden eingestellt. Die Projekteinsprache einer Anwohnerin verzögerte das Projekt stark. Während dieser Zeit fand im Gemeinderat Adliswil ein Stimmungsumschwung zum Kostenbeitrag der Stadt Adliswil statt. Er lehnte entgegen der Empfehlung des Stadt- rats Adliswil den ursprünglich bewilligten Beitrag bei einer zweiten spä- teren Abstimmung ab. Durch den Gesinnungswandel des Gemeinderates hätte das Projekt überarbeitet werden und ein neuer Antrag an den Re- gierungsrat gestellt werden müssen. Da inzwischen der Hochwasserschutz von Zürich einschliesslich des unteren Sihltals bearbeitet wird, soll mit einem neuen Projekt zugewartet werden. Die Massnahmen für den über- geordneten Hochwasserschutz müssen bekannt sein und als Grundlage für die Massnahmen an der Sihl in Adliswil dienen. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Erwerb von Grund und Rechten 140 000 0 +140 000 Bauarbeiten 2 505 435 0 +2 505 435 Technische Arbeiten 495 000 178 191 +316 809 Kostenbeitrag Adliswil –275 000 0 –275 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 865 435 178 191 +2 687 244

Begründung der Abweichungen: Bis zur Sistierung des Projektes sind vom Gesamtkredit lediglich die Aufwendungen für einen Teil der technischen Arbeiten beansprucht worden.

2.7.27. RRB Nrn. 892/2007 (Originalkredit) und 1576/2009 sowie 1771/2009 (Zusatzkredite), Hochwasserschutz und Auenland- schaft Thurmündung, 1. Etappe und Zwischenetappe Leistungsgruppe Nr. 8500, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft Ziele und Zielerreichung: Mit RRB Nr. 370/2005 wurde das Projekt «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» festgesetzt und mit Kantonsratsbeschluss vom 4. Dezember 2006 (Vorlage 4300) der erforderliche Netto-Rahmen- kredit von 42,482 Mio. Franken bewilligt. Die Umsetzung dieses Projek- tes wird in mehrere Bauetappen gegliedert. Mit den Objektkrediten RRB Nr. 892/2007, 1576/2009 und 1171/2009 wurde die erste Bauetappe ver- wirklicht. Die Zwischenetappe ist Teil der ersten Bauetappe. Die Bau- arbeiten wurden zwischen 2008 und 2012 ausgeführt. Die für die erste Bauetappe gesteckten Ziele konnten vollständig erreicht werden. Das Ge- samtprojekt mit den dazugehörenden begleitenden Hochwasserschutz- massnahmen, Aufwertungen von Landwirtschaftsböden und Besucher- angeboten ist bereits heute ein Vorzeigeprojekt und geniesst national und international Aufmerksamkeit und Anerkennung. Das Hochwasser vom

1. und 2. Juni 2013 zeigte, dass sowohl die Hochwasserschutzmassnahmen als auch die Renaturierungseingriffe an der Thur wie geplant wirksam sind. Eine detaillierte Beschreibung der Massnahmen findet sich im Be- richt des AWEL über das ausgeführte Werk vom März 2012. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter

1. Etappe und Zwischenetappe 25 590 000 18 207 747 +7 382 253 Teuerung (bei Preisstandsklausel) –1 168 034 –1 359 938 +191 904 Total (brutto) 24 421 966 16 847 809 +7 574 157 Rechtskräftig zugesicherte –11 090 000 –5 250 000 –5 840 000 Beiträge (BAFU, FLS, AXPO) Nicht rechtskräftig zugesicherte 0 –6 655 886 +6 655 886 Beiträge (BAFU) Total (netto) 13 331 966 4 941 923 +8 390 043

Begründung der Abweichungen: Die ökologischen Ausgleichsmassnahmen und die Hochwasserschutz- massnahmen der AXPO im Umfang von 5,84 Mio. Franken sind Be- standteile des mit RRB Nr. 370/2005 bewilligten Projektes «Hochwasser- schutz und Auenlandschaft Thurmündung», wurden aber eigenständig durch die AXPO finanziert, geplant und ausgeführt. Da die Beträge im Kantonsratsbeschluss als rechtskräftige Ausgaben und rechtskräftig zu-

gesicherte Beiträge ausgewiesen wurden, ergibt sich eine Abweichung so- wohl bei den Ausgaben als auch bei den Einnahmen um diesen Betrag. Die restliche Kreditunterschreitung von Fr. 1 734 157 entstand vor allem infolge günstiger Angebote der Bauunternehmung und durch Ausnut- zen von Synergien wie die Verwendung von Aushubmaterial für Aufschüt- tungen im Flaacherfeld und für die Erstellung von Hochwasserschutz- dämmen.

2.7.28. RRB Nr. 475/2011, Zentrum Zürich Nord, Übertragung von Liegenschaften ins Finanzvermögen, Abbruch und Altlastensanierung Leistungsgruppe Nr. 8710, Liegenschaftenerfolg Ziele und Zielerreichung: Die Liegenschaften wurden gemäss RRB Nr. 475/2011 auf den 1. Januar 2011 vom Verwaltungsvermögen der Bildungsdirektion ins Finanzvermö- gen übertragen. Der Gebäuderückbau und die Altlastensanierung erfolg- ten wie vereinbart. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Übertrag der Liegenschaften 11 322 200 11 322 200 0 Rückbauarbeiten 1 256 000 1 337 154 –81 154 Reserven 199 000 0 +199 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 12 777 200 12 659 354 +117 846

Begründung der Abweichungen: Für die Rückbauarbeiten entstanden Mehrkosten bei den Terrainvor- bereitungen. Massnahmen, die zur Einhaltung der Ausgabenbewilligung getroffen worden sind: Die Vergabe und die Abrechnung der Arbeiten erfolgten in Zusammen- arbeit mit den SBB. Weiter bildete die Vereinbarung vom 8. Juli 2011 zwischen den Parteien die Grundlage für die erfolgreiche Kooperation. Verwendung der Reserven: Ein Teil der Reserven wurden zur Deckung der Mehrkosten bei den Terrainvorbereitungen verwendet.

2.7.29. RRB Nrn. 1870/1993 (Originalkredit) und 1818/2004 sowie 271/2011 (Zusatzkredite), Güter- und Waldzusammenlegung Wildberg Leistungsgruppe Nr. 8800, Amt für Landschaft und Natur Ziele und Zielerreichung: Ausgangszustand in Wildberg waren 1995 eine starke Zerstückelung des Grundeigentums, ungünstige Grenzverläufe, ungenügende Erschlies- sung sowie vernässte Stellen, welche die landwirtschaftliche Bewirtschaf- tung beeinträchtigten. Zudem fehlte eine rechtsgültige Vermessung als Grundlage für ein modernes Management der Gemeinde. Mit der Melio- ration Wildberg konnten diese Mängel beseitigt werden. Die Ziele und Vorgaben der Güter- und Waldzusammenlegung Wildberg wurden er- reicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Teil Feld: Technische Vorarbeiten 525 000 372 734 +152 266 Teil Feld: Umlegungsarbeiten 1 260 000 1 178 909 +81 091 Teil Feld: Bauliche Massnahmen 5 924 250 6 031 029 –106 779 und Vermarkung Teil Wald: Technische Vorarbeiten 395 000 385 962 +9 038 Teil Wald: Umlegungsarbeiten 1 170 000 1 128 047 +41 953 Teil Wald: Bauliche Massnahmen 3 849 750 3 495 225 +354 525 und Vermarkung Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 13 124 000 12 591 905 +532 095

Begründung der Abweichungen: Beim Teil Wald konnten die Verpflockungs- und Vermarkungsarbei- ten sowie die Wegebauarbeiten entgegen der Kostenschätzung 2004 kos- tengünstiger durchgeführt werden.

2.7.30. RRB Nr. 1073/1997, Landumlegung Stallikon Leistungsgruppe Nr. 8800, Amt für Landschaft und Natur Ziele und Zielerreichung: Das Hauptanliegen der Landumlegung Stallikon war die Verbesse- rung des zerstückelten Grundbesitzes, das heisst die Arrondierung der Betriebsgrundstücke sowie die Verbesserung der Grenzverläufe und eine saubere Vermarkung der Grundstücke. Die Ziele und Vorgaben der Land- umlegung Stallikon wurden erreicht.

Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Technische Vorarbeiten 60 000 20 625 +39 375 Umlegungsarbeiten 235 000 203 999 +31 001 Bauliche Massnahmen 207 000 220 536 –13 536 und Vermarkung Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 502 000 445 160 +56 840

Begründung der Abweichungen: Bei den technischen Vorarbeiten sind die Kosten infolge unerwartet guter Grundlagen tiefer ausgefallen. Die Kosten für die Landumlegung lagen dank der günstigen Offerte des ausführenden Ingenieurbüros und eines Beitrags des AWEL für den Reppischkorridor (Fliessgewässer) unter dem Kostenvoranschlag. Der Aufwand für die baulichen Massnahmen und die Vermarkung sind dagegen leicht höher ausgefallen. Gesamthaft ergab sich damit eine Kostenunterschreitung von über 11%.

2.7.31. RRB Nr. 672/2006, Waldzusammenlegung Pfäffikon Leistungsgruppe Nr. 8800, Amt für Landschaft und Natur Ziele und Zielerreichung: Die vormals stark zerstückelten und nicht erschlossenen Privatwald- flächen konnten bestens arrondiert und mit einer massvollen Infrastruk- tur erschlossen werden. Zusätzlich konnte eine neue Privatwaldkoope- ration gegründet werden, welche die Bewirtschaftung des Privatwaldes deutlich erleichtert. Die Ziele der Waldzusammenlegung Pfäffikon wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Technische Vorarbeiten 115 000 108 535 +6 465 Umlegungsarbeiten 245 000 254 966 –9 966 Bauliche Massnahmen 603 000 631 315 –28 315 und Vermarkung Erhöhter Beitragssatz* 0 15 082 –15 082 für Privatwaldkorporation Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 963 000 1 009 898 –46 898 * Gemäss § 97 Abs. 2 Ziff. b Landwirtschaftsgesetz

Begründung der Abweichungen: Die Mehrkosten sind mehrheitlich teuerungsbedingt. Neben der Teue- rung entstanden geringe Mehrkosten bei den Zusammenlegungsarbeiten durch die äusserst aufwendige Servitutenbereinigung im Rahmen der Neu- zuteilung. Geringe Mehrkosten beim Wegebau entstanden bei der Wieder- instandstellung bestehender Wege, deren Bauzustand vor der Sanierung etwas zu optimistisch eingeschätzt worden war. Da die Mehrkosten erst gegen Ende des Projektes angefallen sind, war eine termingerechte Ein- holung eines Zusatzkredits nicht mehr möglich.

2.7.32. RRB Nrn. 3991/1988 (Originalkredit) und 3116/1994 (Zusatzkredit), Archäologische Rettungsgrabungen, Kanalisation Seefeld, Zürich Leistungsgruppe Nr. 8910, Natur- und Heimatschutzfonds Ziele und Zielerreichung: Ziel war die Durchführung des wissenschaftlichen Studiums von Fun- den und Fundzusammenhängen sowie die Publikation im Zusammen- hang mit den Rettungsgrabungen bei der Sanierung der Kanalisation See- feld. Die Auswertung der Fundmaterialien und der archäobiologischen Proben wurde abgeschlossen. Die Auswertung der Befunde ist unvoll- ständig. Band 1 und 2 der vorgesehenen dreibändigen Publikation sind 1993 bzw. 1994 erschienen. Eine Fortführung des Projektes in der be- reits 1988 geplanten Form ist heute nicht mehr sinnvoll. Die Projektziele wurden mehrheitlich erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Auswertung 1 775 000 16 464 +1 758 536 Publikation 505 000 0 +505 000 Ausgaben bis 31. Dezember 1999 0 2 239 420 –2 239 420 Reserven 123 000 0 +123 000 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 403 000 2 255 885 +147 115

Begründung der Abweichungen: Die Reserven wurden nicht verwendet. Wegen verschiedener Wechsel im Abrechnungssystem lassen sich die Kosten vor dem Jahr 2000 nicht mehr den einzelnen Ausgabepositionen zuweisen.

2.7.33. RRB Nr. 224/2009, Finanzierung der Signalisation des überkommunalen Fuss- und Wanderwegnetzes Leistungsgruppe Nr. 8910, Natur- und Heimatschutzfonds Ziele und Zielerreichung: Ausrichtung von jährlichen Rückerstattungsbeiträgen an den Verein Zürcher Wanderwege für die Signalisation und Markierung der Wander- wege im Auftrag des Kantons Zürich. Zudem besorgt der Verein seit 2002 die digitale Erfassung und Verwaltung der wanderwegrelevanten Daten. Diese Ziele wurden erreicht. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Signalisation/Verwaltung 2008 363 000 331 796 +31 204 Signalisation/Verwaltung 2009 399 000 378 837 +20 163 Signalisation/Verwaltung 2010 404 000 347 066 +56 934 Signalisation/Verwaltung 2011 411 000 382 788 +28 212 Signalisation/Verwaltung 2012 419 000 394 158 +24 842 Signalisation/Verwaltung 2013 427 000 446 111 –19 111 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 2 423 000 2 280 755 +142 245

Begründung der Abweichungen: Die Abweichungen erfolgten insbesondere wegen Verzögerungen bei der Digitalisierung der Daten.

2.7.34. RRB Nr. 1572/2011, Verein zur Erhaltung alter Handwerks- und Industrieanlagen im Zürcher Oberland, Betriebsbeitrag Leistungsgruppe Nr. 8940, Denkmalpflegefonds Ziele und Zielerreichung: Der VEHI hat dank dieser jährlichen Subventionen für die Jahre 2011– 2014 ein viel beachtetes Museumsangebot an verschiedenen Standorten im Zürcher Oberland verwirklichen können. Die Aktivitäten erfreuten sich überregionaler Ausstrahlung. Diese Zielsetzung lag auch dem RRB Nr. 1572/2011 zugrunde. Bewilligte und getätigte Ausgaben (Beträge in Franken): Vorhaben bewilligte getätigte Abweichung Ausgaben Ausgaben + besser / – schlechter Betriebsbeiträge 2011 54 000 54 000 0 Betriebsbeiträge 2012 105 000 105 000 0 Betriebsbeiträge 2013 105 000 105 000 0 Betriebsbeiträge 2014 105 000 105 000 0 Teuerung (bei Preisstandsklausel) 0 – – Total 369 000 369 000 0

Dispositiv

Auf Antrag der Finanzdirektion beschliesst der Regierungsrat:

I. Die Abrechnungen der Ausgabenbewilligungen des Regierungsrates gemäss Erläuterungen, Ziff. 2, werden genehmigt für: RRB Nr. Jahr Titel Ziffer 1490 2010 Gefängnis Winterthur (Erneuerung Sicherheitsanlagen) 2.1.1 1336 2011 Kantonspolizei, Zeughausstrasse 11/21 (bauliche Brandschutzmassnahmen) 2.2.1 760 2012 Strassen (Waffenplatz Zürich-Reppischtal, Birmensdorf, Strasseninstandsetzung) 2.2.2 602 2013 Sicherheitsdirektion (Ersatz IT-Infrastruktur) 2.2.3 36 2011 Konzept zur Behandlung von Glücksspielsucht 2.2.4 956 2011 Sportzentrum Kerenzerberg, Filzbach (Sanierung Hotel Kerenzerberg) 2.2.5 695 2006 Kantonales Steueramt, ZüriPrimo, Realisierungseinheit 03, Workflow, und RRB Nr. 840/2013, Kantonales Steueramt, ZüriPrimo, Realisierungseinheit 03, Workflow, Zusatzkredit 2.3.1 785 2013 Kantonales Steueramt, ZüriPrimo (Realisierungseinheit 08, Wertschriftenbewertung) 2.3.2 1240 2013 Kantonales Steueramt, ZüriPrimo (Realisierungseinheit 05, Juristische Bibliothek) 2.3.3 665 2014 Projekt «VD Client 2014» (Ersatz PC und Notebooks in der Volkswirtschaftsdirektion) 2.4.1 45 2005 Bremgarten Dietikon Wohlen Meisterschwanden Transport AG (BDWM Transport AG; 6. und 7. Vereinbarung, Investitionsbeitrag) 2.4.2 1056 2010 BDWM Transport AG (Sanierung Reussbrücke; Objekt- vereinbarung – Sanierung Reussbrücke, Investitionsbeitrag) 2.4.3 867 2011 Schweizerische Südostbahn AG (Investitionsbeitrag an Infra- strukturprogramm 2011–2012; Leistungsvereinbarung) 2.4.4 1404 2013 Fonds zur Bekämpfung des Alkoholismus (Zuwendung 2013 für Prävention sowie für Forschung, Aus- und Weiterbildung) 2.5.1 776 2012 Verlängerung der Art. 4 und 6 der Ostschweizer Spitalvereinbarung (Genehmigung) 2.5.2 1268 2013 Verlängerung der Art. 4 und 6 der Ostschweizer Spitalvereinbarung (Genehmigung) 2.5.3 802 2012 Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland (Klinik Schlosstal, Haus Gelb, Dachraumsanierung Gebäudeteil 4 C/D) 2.5.4

RRB Nr. Jahr Titel Ziffer 803 2012 Psychiatrische Universitätsklinik, Standort Rheinau (Brand- schutz und Instandsetzung Stationen im Gebäude 63/64) 2.5.5 1472 2011 Krankenversicherung (Prämienverbilligung Entschädigung der SVA 2012) 2.5.6 1472 2011 Krankenversicherung (Prämienverbilligung Entschädigung der SVA 2013) 2.5.7 1472 2011 Krankenversicherung (Prämienverbilligung Entschädigung der SVA 2014) 2.5.8 1001 2012 Krankenversicherung (Prämienverbilligung 2013, Festlegung des Kantonsbeitrages und der Verbilligungsbeiträge) 2.5.9 895 2004 Kantonsschule Hottingen Zürich (Renovation Korridore und WC-Anlagen, Umsetzung feuerpolizeiliche Auflagen und Liftersatz) 2.6.1 1350 2006 Kantonsschule Hottingen (Sanierung Turnhallentrakt und Aussenanlage) 2.6.2 1025 2008 Kantonsschule Zürcher Oberland, Wetzikon (Haupttrakt, IT-Vernetzung und feuerpolizeiliche Massnahmen) 2.6.3 371 2010 Kantonsschule Im Lee, Winterhur. Turnhalle C mit Garderoben, Duschen und WC-Anlagen (Sanierung) 2.6.4 713 2011 Berufsschule für Detailhandel Zürich (Sanierung Flachdächer) 2.6.5 1420 2006 Universität Zürich-Irchel (Ersatz Schliessanlage), und RRB Nr. 506/2011, Universität Zürich-Irchel (Ersatz Schliessanlage) 2.6.6 1733 2009 Universität, Botanischer Garten (Erneuerung und Instand- setzung Kuppelgewächshäuser, Betriebsgebäude und Anzuchtgewächshäuser) 2.6.7 823 2012 Universität Zürich (Ersatz Telefonanlage, Erneuerung Netzwerk) 2.6.8 541 2012 Universität Zürich-Irchel, Strickhofstrasse 39/41, Bau Y 63 (Lernzentrum Hauptbibliothek, Umbau und Instandsetzung, Ausgabenbewilligung) 2.6.9 476 2014 Universität Zürich, Winterthurerstrasse 260, Demonstrationshörsaal (Instandsetzung Gebäudetechnik und bauliche Anpassungen) 2.6.10 926 2011 Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), (Standort Wädenswil, Gebäude Seifenfabrik, Campus Reidbach) 2.6.11 583 2003 Glattalbahn, Teilprojekt Opfikon/Zürich, Verlängerte Aubruggstrasse S-12 2.7.1 1291 2004 Strassen, Schlieren, Bern- und Engstringerstrasse S-1/4 2.7.2

RRB Nr. Jahr Titel Ziffer 739 2005 Strassen, Bassersdorf, Neue Winterthurer-, Bassersdorfer- strasse S-1/S-7 2.7.3 963 2006 Strassen, Russikon, Rumliker-/Russikerstrasse S-2 2.7.4 1288 2006 Strassen, Wallisellen und Dietlikon, Neue Winterthurer- strasse S-1 2.7.5 928 2007 Strassen, Uetikon a. S., Meilen, Bergstrasse S-3/S-2 2.7.6 1033 2007 Strassen, Hombrechtikon/Stäfa, Lächler-/Aberenstrasse S-5, Radweg 2.7.7 1486 2007 Strassen, Wangen-Brüttisellen, Weidstrasse S-11 2.7.8 208 2008 Strassen, Zollikon, 347 Forchstrasse 2.7.9 680 2008 und RRB Nr. 1567/2009 (Zusatzkredit), Strassen, Wasterkingen und Hüntwangen, 560 Badener Landstrasse 2.7.10 974 2008 Strassen, Weiach, 566 Stadlerstrasse 2.7.11 95 2009 Strassen, Flaach, 542 Andelfingerstrasse 2.7.12 183 2009 Strassen, Hinwil und Bäretswil, 790 Bäretswiler-/ Ringwilerstrasse 2.7.13 834 2009 Strassen, Russikon, 354 Ausserdorf-/Hinterdorfstrasse 2.7.14 1297 2009 Strassen, Steinmaur, 17 Wehntalerstrasse, Sünikon bis Gemeindegrenze Steinmaur/Dielsdorf 2.7.15 977 2010 Strassen, Lindau, 001 Winterthurerstrasse, Tagelswangen bis Kemptthal 2.7.16 230 2011 Strassen, Bauma, 15 Tösstalstrasse 2.7.17 331 2011 Strassen, Opfikon-Glattbrugg, 4 Schaffhauserstrasse, Kreiselneubau 2.7.18 362 2011 Strassen, Thalwil, 384 Zürcherstrasse, Fussgänger- überführung Etzlibergweg einschliesslich Stützmauer mit Auskragung 2.7.19 1387 2011 Strassen, Bonstetten, 644 Stationsstrasse 2.7.20 63 2012 Strassen, Regensdorf, 300 Hönggerstrasse 2.7.21 173 2012 Nationalstrassen, A 53, Ersatz NT-Kabelanlage und Sanierung Notrufsäulen 2.7.22 244 2012 Neubau Salzsilo und Instandsetzung Einstellhalle, Dietikon, Werkhof «Silbern» 2.7.23 3645 1993 und RRB Nrn. 612/1997 sowie 1904/2001 (Zusatzkredite), Wasserbau, Erneuerungsunterhalt Thur 2.7.24 1484 2004 Sanierung und Erweiterung Abwasseranlage Limmattal, Dietikon 2.7.25 25 2007 Wasserbau, Sihl, Projektfestsetzung 2.7.26 892 2007 und RRB Nrn. 1576/2009 sowie 1771/2009 (Zusatzkredite), Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung, 1. Etappe und Zwischenetappe 2.7.27

RRB Nr. Jahr Titel Ziffer 475 2011 Zentrum Zürich Nord, Übertragung von Liegenschaften ins Finanzvermögen, Abbruch und Altlastensanierung 2.7.28 1870 1993 und RRB Nrn. 1818/2004 sowie 271/2011 (Zusatzkredite), Güter- und Waldzusammenlegung Wildberg 2.7.29 1073 1997 Landumlegung Stallikon 2.7.30 672 2006 Waldzusammenlegung Pfäffikon 2.7.31 3991 1988 und RRB Nr. 3116/1994 (Zusatzkredit), Archäologische Rettungsgrabungen, Kanalisation Seefeld, Zürich 2.7.32 224 2009 Finanzierung der Signalisation des überkommunalen Fuss- und Wanderwegnetzes 2.7.33 1572 2011 Verein zur Erhaltung alter Handwerks- und Industrieanlagen im Zürcher Oberland, Betriebsbeitrag 2.7.34

II. Mitteilung an die Direktionen des Regierungsrates, die Staatskanz- lei und die Finanzkontrolle.

Vor dem Regierungsrat Der Staatsschreiber:

Husi