öffentliche Auflage
Planisaziun dal territori · Bern · 04-06-2025
Publicaziun
- Gener
- Planisaziun dal territori
- Sutgener
- Exposiziun publica
- Chantun
- Bern
- Publitgà da
- Gemeindeverband ARA Twannbach
- Publitgà
- 04-06-2025
- Numer da publicaziun
- VE-BE60-0000000450
Text
Überbauungsordnung nach Art. 28 des Kantonalen Gewässerschutzgesetzes in Verbindung mit Art. 21 und 22 des Kantonalen Wasserversorgungsgesetzes für die Sicherung von öffentlichen Abwasser- und Wasserleitungen und Erteilung der Baubewilligung (SöL).
Projekt:
Anschluss der ARA am Twannbach an die ARA Le Landeron
(inklusive Mitverlegung Trinkwasserleitung des Gemeindeverbandes Wasserversorgung TLN auf Teilstrecken)
Gemeinden:
Ligerz, La Neuveville, Plateau de Diesse und Twann-Tüscherz
Gesuchsteller:
Gemeindeverband ARA am Twannbach, Chlyne Twann Ligerz 20, 2513 Twann
Gemeindeverband Wasserversorgung TLN, Dorfgasse 22, 2514 Ligerz
Projektverfasser:
CSD Ingenieure AG, Geschäftseinheit Umwelttechnik, Belpstrasse 48, 3007 Bern
Die ARA am Twannbach entspricht nicht mehr den technischen Vorgaben. Diese soll aufgehoben werden. Das Abwasser der Gemeinden Twann-Tüscherz, Ligerz und Plateau de Diesse soll mittels einer neuen Leitung (3'865 m) und der Mitbenutzung der bestehenden Leitung ab Schacht 802 in La Neuveville in die ARA Le Landeron gefördert werden. In Bipschal wird auf der Parzelle Ligerz Nr. 758 ein neues Regenbecken und ein neues Pumpwerk erstellt werden.
Die bestehenden Abwasserbauwerke Pumpwerke Brüggli, Wingreis, Schwimmbad, Rathaus und La Baume sowie das Regenbecken Lamboing werden funktional an die neue Situation angepasst oder aufgrund von Mängeln saniert.
Beim Leitungsbau werden verschiedene Parzellen wie auch verschiedene Bauzonen durchquert.
Schutzgebiet: Das ganze betroffene Gebiet befindet sich im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung, Objekt BLN Nr. 1001, linkes Bielerseeufer.
Folgende Ausnahmebewilligungen wurden eingeholt:
– Gewässerschutzbewilligung gemäss Art. 11 des kantonalen Gewässerschutzgesetzes vom 11. November 1996
– Bauen unter der Kantonsstrasse gemäss Art. 68 und 69 des kantonalen Strassengesetzes vom 4. Juni 2008
– Fischereirechtliche Bewilligung nach Art. 8 – 10 des Bundesgesetzes über die Fischerei vom 21. Juni 1991 und Art. 8 – 10 und 13 des kantonalen Fischereigesetzes vom 21. Juni 1995
– Eingriffe in die Ufervegetation, Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz, Art. 18, Abs. 1bis und 1ter, Art. 21 und 22 Kantonale Naturschutzverordnung Art. 12, Art, 13 Abs. 3 und Art. 17
– Eingriffe in Lebensräume geschützter Pflanzen und Tiere, Art. 20 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz, Art. 20 der Verordnung über den Natur- und Heimatschutz, Art. 15 des kantonalen Naturschutzgesetzes, Art. 19 und 20 der kantonalen Naturschutzverordnung (Lebensräume Pflanzen), Art. 25, 26 und 27 der kantonalen Naturschutzverordnung (Lebensräume Tiere)
– Bauten im Gewässerraum, Art. 48 Wasserbaugesetz (WBG)
– Überdeckung eines Fliessgewässers (Art. 38 Gewässerschutzgesetz (GSchG)
Auflageakten:
– Baugesuchsdossier vom 7. Mai 2025
– Pläne Nr. DCH000803: 040, 041, 042, 043, 044 und 045 vom 7. Mai 2025 (Situationen 1:500 und 1:2500)
Leitverfahren:
Das Plangenehmigungsverfahren ist Leitverfahren im Sinne des Koordinationsgesetzes vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1).
Verfahrensleitung:
Amt für Wasser und Abfall (AWA) des Kantons Bern, Reiterstrasse 11, 3013 Bern
Auflage- und Einsprachefrist:
30. Mai 2025 bis 30. Juni 2025
Auflageorte:
Gemeindeverwaltung Ligerz, Hübeli 4, 2514 Ligerz
Administration communale La Neuveville, place du marché 3, 2520 La Neuveville
Administration communale du plateau de Diesse, La chaîne 2, 2515 Prêles
Gemeindeverwaltung Twann-Tüscherz, Moos 11, 2513 Twann
Elektronische Auflage unter:
https://www.dropbox.com/scl/fo/homwo3azj3bnsk00pbnq9/AFsXsJTd10vJfNI5Wug9pxs?rlkey=vrh7r6psfql7aynm8eqa5jikq&e=1&st=ipyvj1kv&dl=0
Einsprachestelle :
Gemeindeverwaltung Ligerz, Hübeli 4, 2514 Ligerz
Mitwirkungsbegehren, Einsprachen und Rechtsverwahrungen sowie allfällige Begehren um Lastenausgleich (Art. 30 Baugesetz) sind innerhalb der Einsprachefrist schriftlich und begründet im Doppel bei der Einsprachestelle einzureichen. Lastenausgleichsansprüche, die innert der Einsprachefrist nicht angemeldet werden, verwirken.
In Kollektiveinsprachen und vervielfältigten oder weitgehend identischen Einsprachen ist anzugeben, wer befugt ist, die Einsprechergruppe rechtsverbindlich zu vertreten.
Fehlt diese Angabe bei Kollektiveinsprachen, gilt die erstunterzeichnete Person als Vertretung.
Ligerz, 24. Mai 2025 Gemeindeverband ARA
am Twannbach
Der Verbandsrat