Gestaltungsplan Unterstrasse
Plan d'utilisaziun spezial · St. Gallen
Document
- Numer
- 2004-0165
- Gener
- Plan d'utilisaziun spezial
- Vischnanca
- St. Gallen
- Chantun
- St. Gallen
- Nivel
- Vischnanca
- Autoritad
- Gemeindeverwaltung
- Decidì
- 09-12-2003
- Approvà
- 05-03-2004
- Publitgà
- 14-04-2003
- En vigur dapi
- 01-04-2004
- Funtauna
- ÖREBlex, chantun St. Gallen
Karte
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Datotecas
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Text
Genehmigungsverfügung
Baudepartement
Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen
des Kantons St.Gallen
Telefon 071 229 30 03, Fax 071 229 39 6cT
5. März 2004
Stadtrat 9000 St. Gallen
Stadt St. Gallen: Genehmigung eines Gemeindeerlasses
Sehr geehrter Herr Stadtpräsident Sehr geehrte Stadträte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) den folgenden Erlass zur Genehmigung eingereicht: -
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Gestaltungsplan Unterstrasse
Der Erlass ist recht- und zweckmässig und kann genehmigt werden. In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungs rechtspflege (sGS 951.1; abgekürzt VHP), Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Anhang 7 der Ermächtigungsverordnung (sGS 141.41) sowie Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats und Gemeindeverwaltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement: 1. 2.
Der angeführte Erlass wird genehmigt. Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 1000.-.
Rechtsmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann nach Art. 43 lit. c VRP innert vierzehn Tagen seit Eröffnung Rekurs bei der Regierung erhoben werden.
Mit freundlichen Grüssen Für das Baudepartement Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung
Strauss Beilagen: Genehmigter Erlass Einzahlungsschein Kopie: Amt für Raumentwicklung Rechtsabteilung G-StGa Geneh Unterstrasse ThB 1364
Plan
Stadt St.Gallen
/ / Legende Festlegungen
Gestaltungsplan 1:500 Unterstrasse
Umgrenzung Plangebiet
gemäss Art. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972
Grundfläche Hauptbaute
Sockel- / Erd- / 1. Obergeschoss
Grundfläche Hauptbaute
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2. / 3. Obergeschoss
Baubereich Dachaufbauten Nottreppe Vom Stadtrat beschlossen
Am:
1. Aprii 2003
Erschliessungsbereich Der Stadtpräsident
Anlieferungsbereich und oberirdische Parkplätze Vorplatz L
Im Namen des Stadtrates: Der Stadtschreiber C4429
Grünbereich Neuer Baum
C4429
Öffentlich aufgelegt
682.83
14. April 2003 his: 14. Mai 2083
GH 695.95
vom:
C4977
Vom Stadtrat erlassen
Am:
9.
Dez.
©
C2136
Zw eiradabstellplatz Max. Gebäudehöhe in m .ü . M.
Unterstrasse
Schlosserweg
Hinweise
Der Stadtpräsident C2688 C2813
C2810
C2808
C2812
Abzubrechende Baute
C2807
Hauszugang
Der Stadtschreiber C3664
C2021
Vom Baudepartement genehmigt
C2131 C3370
C3369
C2130
C2808
I
Strasse / Trottoir
C2128
o
C4812
Schlosserstrasse 00000
März 2Q04
C2814
Mit Ermächtigung: Der Leiter des Amtes für Raumentwicklung
C2680
C2008
Architektur Landschaft Planung
Architekturbüro Haedener und Huser, Stossstrasse la , 9450 Altstätten ~ Paul Rutishauser Landschaftsarchitekteh, Quellenstrase 3a, 9016 St.Gallen ERR, Eigenmann Rey Raumplaner FSU, Kirchgasse 16, 9004 St.Gallen
I
C2007
C2816
C2815
C2817
C2818
C2681
C2006
686.58
071 757 89 29 071 288 52 41 071 227 62 62
688.36
Stadtplanung 14. Februar 2003
C2836
C2139
C2140
Referenzpunkt in m.ü.M Neue Hecke
besondere Vorschriften
S tic: St Galle-’
//
Besondere Vorschriften zum Gestaltungsplan Unterstrasse
gem äss A rt. 28 Baugesetz vom 6. Juni 1972
Vom Sta d tra t beschlossen
Am: 1. April 2003
Der S ta d tp rä sid e n t
Im Namen des S tadtrates: Der S ta dtschreib er
Öffentlich aufgelegt
14. April 2003 bis 14. M ai 2003
vom :
Vom S ta td tra t erlassen
Am: 9, Dez. 2003
Der S ta d tp rä sid e n t
Der S tadtschreib er
Vom B a u d e p a rte m e n t g enehm igt
Am:
- 5 . März 2004
&
M it Erm ächtigung: Der Leiter des A m tes fü r R aum entw icklung
A rchite ktur A rchitekturbüro Haedener + Huser, Stossstrasse la , 9450 Altstätten Landschaft Paul Rutishauser Landschaftsarchitekten, Quellenstrasse 3a, 9016 St.Gallen Planung ERR Eigenmann Rey Rietmann, Raumplaner FSU, Kirchgasse 16, 9004 St.Gallen
071 757 89 29 071 288 52 41 071 227 62 62
Stadtplanung Datum: 14.02.2003
S ta d t St. Gallen
- GPL U nterstrasse - Besondere V orschriften
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A. A llgem eines
Art. 1 G eltun g sb ereich
1 Die nachstehenden B estim m ungen gelten fü r das im G estaltungsplan um grenzte Gebiet. Sofern nachstehend nichts anderes b e stim m t w ird, gelten die V o rschriften des ka n to nalen Baugesetzes (BauG) und der B auordnung der S tadt St. Gallen (BO). 2 Der S onde rn utzun gsp la n besteht aus dem G estaltungsplan 1:500, den besonderen V or s c h rifte n sowie den Beilageplänen 1 - 9 m it Datum vom 14. Februar 2 0 03. 3 A lle in d e r Legende des G estaltungsplanes als Festlegungen bezeichneten Planelem ente sowie die besonderen V o rschriften sind verbindlich. Die übrigen Planelem ente und die Beilagepläne sind richtungsgebend.
Art. 2 Z w eck
Der G estaltu ng sp lan bezweckt die Erstellung einer G esam tüberbauung fü r Wohn- und G ew erbenutzung m it stä dteba ulich und fre irä u m lich vo rzü g lich e r G estaltung.
B. Erschliessung und Parkierung
Art. 3 Erschliessung
1 Die verkehrsm ässige Erschliessung des Plangebietes hat ausschliesslich über die im G e sta ltu n g spla n bezeichneten Erschliessungselem ente zu erfolgen. 2 In n erha lb des Plangebietes dürfen m axim al 24 P arkplätze e rs te llt werden. Davon sind m ax. 12 P a rkp lätze fü r die W ohnnutzung in einer S tapelparker-Anlage, in n e rh a lb der G rundfläche H au p tb a u te n anzuordnen. Die restlichen P arkplätze sind fü r die gew erbliche N utzun g in n e rh a lb des A nlieferungsbereiches vorzusehen. Die genaue Anzahl ist im Bau b ew illigu ng sve rfah re n festzulegen. 3 im Bereich de r im Plan bezeichneten Stellen sind m indestens 8 Z w eira d a b ste llp lä tze b e re itzu ste lle n . 4 Die V orp lätze an der U nterstrasse dienen als Hauszugänge und als A ufenth altsbereiche. Diese Bereiche sind m it einem w asserdurchlässigen Belag auszuführen.
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• GPL U nterstrasse • Besondere V orschriften
C. Überbauung
Art. 4 Grundflächen Hauptbauten
1 Die G rundflächen H auptbauten legen die Lage und S tellung sowie die m axim ale horizon tale A usdehnung der Bauten fest. Die m axim ale H öhenausdehnung w ird m itte ls Gebäude höhen in H öhenkoten festgelegt.
Dachauf bauten
Dachterrasse
695.95 m.ü.M. 3L
3. Obergeschoss
2. Obergeschoss
X 1. Obergeschoss
689.30 m.ü.M.
ca. 683.00 m.ü.M.
Erdgeschoss
U n te rs tr a s s e
Sockelgeschoss
Bahnlinie
I -
I
Grundfläche Hauptbaute S G / E G / 1 .OG
I
I
Grundfläche Hauptbaute 2 .OG / 3.OG
2 Bei d e r D achterrasse darf die Höhe der um laufenden B rüstung, ab OK fe rtig Boden, m a xim al 1.10 m betragen. Die B rüstung der D achterrasse ist fassadenbündig auszubil den. 3 Das Ü berschreiten der G rundflächenabgrenzungen und der Höhenangaben ist nicht z u lässig. U nterschreitun gen sind bis m axim al 1.00 m zulässig, sofern dadurch das charak te ris tis c h e sowie das fü r die stä d te b a u lich vorzügliche Q u a litä t m assgebende Verhältnis d er H a uptba uten in sich und zueinander gew ahrt b leibt. 4 Es sind keine An-, Neben- und Vorbauten zulässig.
Art. 5 B aubereich Dachaufbauten
Die B aubereiche D achaufbauten legen die m axim ale h o rizontale Ausdehnung der Bauten ü b e r dem 3. Obergeschoss fest. Die D achaufbauten dienen zu r Erschliessung der Dach terrasse, fü r gedeckte Sitzplätze, A b stellräum e und technische Anlagen. Die Höhe der D achaufbauten d a rf m axim al 2 .5 0 m betragen.
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Art. 6 • GPL U nterstrasse • Besondere V orschriften
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A rch itekto n isch e Gestaltung
1 Bauten und Anlagen sind a rch ite kto n isch so zu gestalten, dass h in s ic h tlic h M assstäblic h k e it, Form ensprache, M aterialw ahl und Farbgebung die E in h e itlich ke it gew ahrt b le ib t und eine vorzü glich e G esam tw irkung erzielt w ird. 2 M it de r Baueingabe ist ein K onstruktions-, M aterial- und Farbkonzept einzureichen. 3 Der B au körpe r ist so zu gestalten, dass die D ifferenzierung zw ischen Neu und A lt e r kennbar ist. In d er Fassadengestaltung ist die A ufstockung (2 7 3 . OG) gegenüber dem bestehenden, kom pakten Gebäudeteil (SG, EG und 1. OG) m it einem tra n sp a re n te n C ha ra k te r zu unterscheiden. Die beiden bestehenden nordseits sichtbaren Geschosse und de r Sockel sind im Rahmen der A ufstockung zu sanieren und g e stalterisch auf den neuen G e sam tb a ukö rpe r ab zustim m en. 4 Die Baute ist m it einem Flachdach abzudecken. Die Dachterrasse ist, wo n ich t fü r Er schliessungszw ecke oder als S itzp la tz genutzt, m indestens extensiv zu begrünen.
D. Umgebung
Art. 7 U m geb u n g sg estaltu n g
1 Die U m ge bung sgestaltung hat nach einem einheitlichen auf das Gebäude a b g e stim m te n G esam tkonzep t gem äss B eilageplan Landschaft m it rä u m lich w irksam en G rünstrukturen zu erfolgen. Im Rahmen des Baubew illigungsverfahrens ist ein fachlich q u a lifiz ie rte r Um gebungsplan vorzulegen.
E.
Art. 8 Verschiedenes
Sich e rh eit
Den S ich erhe itsb ed ürfnisse n der Benutzerschaft, insbesondere von Frauen und Kindern sowie älteren und gebrechlichen Personen, ist bei der G estaltung der Bauten, Anlagen und Freiräum e Rechnung zu tragen. Besonders zu beachten sind genügend offene und kurze F lu ch tm ö g lich ke ite n , kla r ablesbare W egführungen sowie einsehbare Eingangshai len und T reppenh äuser. Insbesondere zu verm eiden sind unü b e rsich tlich e und des nachts unausgeleuchtete Bereiche.
Art. 9 Ökologie
Bauten und Anlagen sind nach bauökologischen G rundsätzen zu erstellen. Bei der Umgebungs- und D a chfläche ngestaltung sind die Ansprüche sta n d o rttyp isch e r, e in h e im i scher Flora und Fauna zu berücksichtigen.
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Art. 10 - GPL U nterstrasse • Besondere Vorschriften
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R eklam en
W erbetafeln und Reklamen sind auf die architektonische Erscheinung der Bauten und A n lagen ab zu stim m e n . Im B aubew illigungsverfahren ist ein entsprechendes Reklam ekon ze p t vorzulegen.
Einverständniserklärung:
Die nachfolgend a ufgeführten G rundeigentüm er erklären sich m it diesem G estaltungsplan einver standen:
Parz. Nr.
G ru nd e ige n tüm er
C 4529
W alter K önig, Heiden
R udolf Kaufm ann, N iederteufen
U n terschrift