Gestaltungsplan Herbergstrasse

Plan d'utilisaziun spezial · Zuzwil (SG)

Document

Numer
1991-8360
Gener
Plan d'utilisaziun spezial
Vischnanca
Zuzwil (SG)
Chantun
St. Gallen
Nivel
Vischnanca
Approvà
17-12-1991
En vigur dapi
17-12-1991

Karte

1 Planinhalt, aus den Nutzungsplandaten des Kantons (geodienste.ch).Ganze Karte öffnen

Datotecas

GenehmigungsverfügungIn neuem Tab öffnen

Text

Genehmigungsverfügung

___________________________________

St.

Gallen,

17.

Baudepartem ent

S(

des Kantons St. Gallen

y

Ganzen Text zeigen

D e z e m be r

1991

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 S t.Gallen Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60

Gemeinderat 9524 Zuzwil

G e n e h m i g u n g e in es Ge me in de er la ss es

Sehr ge eh r t e r Herr G eme ind am ma nn Sehr ge eh rt e G e m e i n d e r ä t e

Sie h a b e n uns 731.1;

in Na ch ac htu ng von A r t . 31 des B a ug ese tze s

abge kü rz t BauG)

(sGS

folgenden Erlass zur G e n e h m i g u n g e i n g e ­

reicht :

- G e s t a l t u n g s p l a n H e r b e r g s trasse mit b e s o n d e r e n Vo rs c h r i f t e n

In A n w e n d u n g v o n A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über d i e V e r w a l t u n g s r e c h t s p f l e g e

(sGS 951.1;

1 des Gesetzes

ab gekürzt VHP)

V e r b i n d u n g mit Nr.

26.01 des Gebü hr en ta ri fs

Gemeindeverwaltung

(sGS 821.5) verfügt das Baudepartement:

1. Der

für die Staats- und

a n g e fü hr t e Erl ass wird g e n e h m i g t .

2. Die Ge b ü h r

für d i e s e Verfügung beträgt Fr.

1*000.— .

R e c h t s m i t t e I b e l e h rung ; Gegen diese Ve r f ü g u n g kann nach Art. Abs.

in

1 V R P innert v ie r z e h n Tagen seit Er ö f f n u n g Rekurs beim

Regierungsrat erhoben w e r d e n .

43

—

Mit

2

—

freu nd lic he n Grüsse n Der Vo r s t eh er :

dj. Dr. W. Goiow Dr. W. Geiger R eg ie ru ng sr at

Beilage: - G e n e h m i g t e r Erlass - Einzahlungsschein

Kopie: - R e c h t s a b t e i lu ng - Pl a n u n g s a m t - R e c h n u n g s führer

(2) (2)

Plan

690 ©

LEGENDE FESTLEGUNGEN GELTUNGSBEREICH

UMGRENZUNGSLINIE

GEWERBEBAU

TEILGEBIET

A

UMGRENZUNGSLINIE

GEWERBEBAU

Ganzen Text zeigen

TEILGEBIET

B

UMGRENZUNGSLINIE

WOHNBAU

TEILGEBIET

B

UMGRENZUNGSLINIE G E M E I N S C H A F T S B A U MAX. 130 m2 G R U N D F L Ä C H E G E S T A T T E T UMGRENZUNGSLINIE

UNTERGESCHOSS

GEBÄUDEHOHE FI RSTHÖHE

ANZAHL

GESCHOSSE

DACHGESCHOSS

HÖCHSTZULÄSSIGE

ZU- WEGFAHRT,

EG

K OT E N

VERKEHRSERSCHLIESSUNG

OBERIRDISCH

FUSSGÄNGERHAU PTERSCHLIESSUNG

BESCHRÄNKT

BEFAHRBARER

GRÜNBEREICH

-______

2 0 M2

I

NEBENBAUTEN

GRUNDFLÄCHE

TEIL

MI T

MAX.

GESTATTET

BÄUME

I

%

OBERIRDISCHE

PARK P L A T Z E

KANTON ST. GALLEN G E M E IN D E GESTALTUNGSPLAN HERBERGSTRASSE

HINWEISE :

I

t/ (7

—

- -

—

ZONE

Gl

A

- -

ZONE

WG

2

IG+MH+ML

GRENZABSTAND

NACH

ZUSTIMMUNG GRUNDEIGENTÜMER :

f T z c -3^2 z/ V /

VOM

GEMEINDERAT

AM:

DER

GEMEINDEAMMANN :

DER

G E M E I N DE R A T S S C H R E I B E R :

ZUZWIL

BAUREGLEMENT GENEHMIGT

ANLIEFERUNG

f

f

6

TROTTOI R

2.00 M ÖFFENTLICH

SP]

SPIELPLÄTZE

VOM :

AUFGELEGT

VOM B A U D E P A R T E M E N T DE S KT. ST. GALLEN G E N E H M I G T

B'S :

X

^

AM : 17, Dez, 1991

C O N T A I N ER ABSTEL L PL AT Z DER

Architektur und Generalplanung

»

REGIERUNGSRAT:

REV. DAT.

1: 5 0 0

6 .9 . 91

16. 9.91

DAT.

I

Bauberatung Bauplanung Baurealisation

§ I

9500 Wil SG Telefon 073 2263 77 Telefax 073 22 63 53

Ä

I 1

1

3. 7. 91 NI

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FORM.

105/60 § <D NUMMER

=3 JO 2

8905/020

I o3

AUSG. DAT.

5 ^44Q

8

WALTER WÄCKERLIN HERBERGSTRASSE 9524 ZUZWIL

116

WOHN- UND GEWERBEÜBERBAUUNG HERBERGSTRASSE 9524 ZUZWIL

Die Benützung dieses ^naoes zu gewerblichen Zwecken und Veröffentlichungen Ist bewilli­ gungspflichtig

d Vermes

GESTALTUNGSPLAN HERBERGSTRASSE

*

besondere Vorschriften

Kanton St. Gallen Gemeinde Zuzwil

Besondere Vorschriften zum Gestaltungsplan Herbergstrasse

Geltungsbereich

Art. 1 Die besonderen Vorschriften gelten für das im

Gestaltungsplan 1 : 500 (Nr. 8905-020) umgrenzte Gebiet.

Vorbehalt anderen Rechts

Art. 2 Soweit diese Vorschriften nichts anderes be­

stimmen, gelten die Bestimmungen des Baureglements und des Zonenplans der Gemeinde Zuzwil.

Zweckbestimmung

Art. 3 Der Gestaltungsplan bezweckt die Schaffung

zweckmässiger Voraussetzungen für die Ueberbauung der Grundstücke im Geltungsbereich, insbesondere die Förderung hoher Arbeits- und Wohnqualität, guter Ge­ staltung, den Einbezug der bestehenden Umgebung, eine zweckmässige Erschliessung und Parkierung sowie eine ansprechende Freiraumgestaltung.

2

Verbindlichkeit

Art. 4 Der Gestaltungsplan 1 : 500 (8905-020) und die

besonderen Vorschriften regeln verbindlich die zulässige Art der Neuüberbauung, namentlich hinsichtlich der An­ ordnung und Situierung der Bauten, der Höhe, der An­ zahl Geschosse, der maximalen Ausnützung sowie der Erschliessung und der Parkierung. Die im Anhang zu diesen Vorschriften beigefügten Vor­ projektpläne 1 : 200 (8906-001, -002, -003, -004, -005, -006, -007, -008, -009, 91-008/01, 91-008/02) sowie der Situationsplan 1 : 1000 (8906-011) gelten, soweit nichts anderes bestimmt wird, als Richtlinie.

Ausnützung

Art. 5

Für die maximal zulässige ,Ausnützung im Teilgebiet B gilt: Bruttoaeschossfläche Wohnbauten - Obergeschosse 3 x ca. 860 m2 - Dachgeschosse 1 x ca. 500 m2

ca. 2’580 m2 500 m2 ca.

total Wohnbauten

ca. 3’080 m2

Bruttoaeschossfläche Gewerbebau - Erdgeschoss 1 x ca. 250 m2 - Obergeschosse 2 x ca. 380 m2 - Dachgeschoss 1 x ca. 260 m2

ca. ca. ca.

total gewerbliche Nutzflächen

ca. 1’270 m2

250 m2 760 m2 260 m2

Anrechenbare Bruttogeschossfläche WG 2

4’350 m2

Anrechenbare Landfläche WG 2

5’880 m2

Die definitive Aufteilung der Bruttogeschossfläche erfolgt im Rahmen des Baubewilligungs-Verfahren. Die vorgeschriebene Gewerbenutzung ist ausschliesslich im dafür bezeichneten Gewerbebau erlaubt.

3

Parkierung

Art. 6 Die erforderliche Anzahl Parkplätze ist in den

Untergeschossen bereitzustellen. Oberirdisch sind gemäss Gestaltungsplan maximal 28 Parkplätze zulässig. Die Parkierungsfläche ist wasserdurchlässig zu gestalten. Eine genügende Anzahl Velo- / Mofaabstellplätze ist in der Nähe der Einfahrt ins oberste Parkgeschoss vorzusehen.

Tiefgaragen

Art. 7 Die Tiefgaragen sind so anzulegen, dass sie sich

gut in das Gelände und die Umgebung einfügen. Sie müssen überdeckt und gemäss Gestaltungsplan begrünt und gestaltet werden. Die maximale Höhe von 532.30 Metern ü.M. im Teilgebiet A und 533.20 Metern ü.M. im Teilgebiet B (inkl. Ueberdeckung) darf nicht überschritten werden. Im Teilgebiet B ist teilweise eine natürliche Belichtung vorzu­ sehen. In Kombination mit der Gemeinschaftsanlage ist ein Auf­ gang für Fussgänger zu erstellen.

Interne Fussgängererschliessung

Art. 8 Die Erschliessung innerhalb des Geltungsbereichs

erfolgt entsprechend den Richtungspunkten über ein Fusswegnetz sowie über interne Erschliessungswege, die in die Nähe jeder Gebäudeeinheit führen und den Anforderungen von Ambulanz, Feuerwehr, Umzugswagen etc. zu genügen haben. Die internen Erschliessungswege sind so anzulegen, zu gestalten und auszustatten, dass sie möglichst weitgehend auch als Spielplätze dienen können.

4

Grünbereich

Art. 9 Im gesamten Grünbereich sind Nebenbauten mit

einer maximalen Grundfläche von 20 m2 zulässig. Die maximale Höhe eingeschossiger Bauten wird vom ge­ stalteten Terrain aus gemessen und beträgt für Flach­ bauten 4.50 Meter und für Bauten mit geneigten Dächern 3.00 Meter Gebäudehöhe und 5.00 Meter Firsthöhe.

Vorbauten

Art. 10 Vorbauten in den Grünbereich dürfen auf maximal

50 % der Fassadenlänge über die Umgrenzungslinie hinausragen.

Heizenergie

Art. 11 Im Geltungsbereich sind zwei wirtschaftlich

zusammengefasste Zentralen vorzusehen.

Sammelschutzraum

Art. 12 Im Geltungsbereich sind zwei gemeinsame

zentrale Sammelschutzräume zu erstellen.

Behindertenwohnungen

2 weitere Artikel

Art. 13 10 % der Wohnungen sind so zu gestalten,

dass sie gemäss den Bedürfnissen körperlich Behinderter zugänglich und einrichtbar sind.

Inkraftsetzung

Art. 14 Der Gestaltungsplan mit den besonderen

Vorschriften tritt mit der Genehmigung durch das Bau­ departement in Kraft.

Zustimmung vom Grundeigentümer:

Vom Gemeinderat beschlossen am:

'&•

bis:

Namens des Gemeinderates:

Der Gemeindeammann:

(X ^ i Der Gem^inderatsschreiber:

Vom Baudepartement genehmigt am:

16. September 1991

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/Ÿ .f.f/

2 7, Sep. 1991

Oeffentlich aufgelegt vom:

Der Regierungsrat:

/

1 7. Dez, 1991

^

/bov