Überbauungsplan Grünring

Plan d'utilisaziun spezial · Zuzwil (SG)

Document

Numer
1992-8361
Gener
Plan d'utilisaziun spezial
Vischnanca
Zuzwil (SG)
Chantun
St. Gallen
Nivel
Vischnanca
Approvà
27-02-1992
En vigur dapi
27-02-1992

Karte

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Datotecas

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Text

Genehmigungsverfügung

Läm m lisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen

Baudepartement

Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60

des Kantons St. Gallen

I ■

St.

Gallen,

27.

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Februar 1992

Gemeinderat 9524 Zuzwil

Genehmigung von Gemeindeerlassen

Sehr ge ehrter Herr G e m e i n d a m ma nn Sehr geehr te Ge me in d e rä t e

Sie haben uns 731.1;

in N ac ha ch tun g von A r t . 31 des Baugeset zes

ab gekürzt BauG)

(sGS

folgende Er las se zur Gen eh mi gu ng e i n g e ­

reicht :

- Te i l z o n e n p l a n Grünring - U e b e r b a u u n g s p l a n Gr ünring mit be so n d e r e n V o r s c h r i f t e n

Der U e b e r b a u u n g s p l a n

regelt die beso nd er e Ba uweise im Gebiet z wi ­

schen Un te rd o r f - und H a u p t s t r a s s e . Zuglei ch soll du rch den T e i l ­ zo ne np la n die Par ze ll e Nr. Gewerbe-Zone

1451,

die nach dem Z o ne np lan der Wohn-

für d r e i g e sc ho ss ig e Bauten zu ges chi ede n ist,

neu der

W o h n z o n e für d r e i g e sc ho ss ig e Bauten zugeordnet werden.

Im G e n e h m i g u n g s v e r f a h r e n wies Sie unsere R e c h t s a b t ei lu ng d a r a u f ­ hin,

dass Zo ne np l a n ä n d e r u n g e n nur zulässig seien,

w e n n die nach

der L ä r m s c h u t z - V e r o r d n u n g

(SR 814.41)

m a s s g e b e n d e n Pl an u n gs we rt e

ei ng e h a l t e n w e r d e n können.

Mit Schr ei be n vom 3. Febru ar

Sie den L ä r mb er ic ht der C o n t e r l ä r m AG, 1992,

nachgereicht.

Gossau,

Daraus geht hervor,

das d em U e b e r b a u u n g s p l a n zu grunde

liegt,

ers tellt

1992 haben im Januar

dass mit d e m Bauprojekt, die A n f o r d e r u n g e n der

—

2

—

L ä r m sc hu tz - V er or d nu ng nur ein ge hal te n w e r d e n können, Haus

1 (Wohnzone)

bestimmte ba uliche oder ge st al t e r i sc he M a s s n a h ­

me n er g r i f f e n wer de n

(Ziff.

4.4 des Lärmberichtes).

nahmen sind auch be i m Haus 2 erforderlich, der Da r s t e l l un g

w e n n bei m

Solche M a s s ­

da dieses - en tgegen

im Lärmbericht - nicht in der Wo hn -Gewerbe-Zone,

sondern eb enfalls

in der Wo hn z o ne steht.

Demgemäss

W e r t e der Em p f i n dl i ch ke i ts st uf e III massgebend, Em pf i n d l i c h k e i t s s t u f e

II. Der Nachweis,

sind nicht die

sondern jene der

dass die E i nh al tu ng der

V o r s c h r i f t e n der Lä rm sc hu t z -V er or dn un g m ö g l i c h ist, als erb racht betrachtet werden,

we n n die in Ziff.

kann tro tzdem

4.4 des L ä r m b e ­

richtes ge na nn te n bau lichen M a s s n a h m e n g e t r o f f e n werden.

In An we nd un g von Art.

31 BauG und Art.

über die Ve rw al tu ng sr e c h t s p f l e g e

94 Abs.

(sGS 951.1;

V er bi nd un g mit Nr.

26.01 des Geb ühr en ta ri fs

G e m e i n d ev er wa lt un g

(sGS 821.5)

abgekürzt VHP)

für die Staats - und

im Sinn der Er wä gu n g e n genehmigt.

2. Die Gebü hr für diese Ve rf ügu ng beträgt Fr. Fr.

900 .—

1 ' 30 0. —

kann nach Art.

1 V R P innert vie rze hn Tagen seit Er öf fn un g Rekurs beim

Re gi er u n g s r a t erhobe n werden.

Mit

(Fr.

400.—

für den U e b e r b a u u n g s p l a n ) .

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n q ; Gegen die se Ve rf üg un g Abs.

in

verfügt das Baudepartement:

1. Die ang ef üh rt en Erlasse w e rd en

für den Teilzonenplan;

1 des Ge setzes

fr eu nd li ch en Gr üss en Der Vorsteher; sig. Dr. W. Geiger

Dr. W. Geiger R e gi er un gs ra t

43

Be il ag e : - Gen eh m i gt e Erlasse - E i n z a h l un gs s ch ei n

Kopie: - Rec ht s ab t e il un g - Plan ung sa mt - R e c h n u n g s führer

(2) (2)

Plan

Hofaecker st Ras s e

FESTLEGUNGEN PERIMETER UEBERBAUUNGSPLAN UEBERBAUUNGSBEREICH 1-GESCHOSSIG UEBERBAUUNGSBEREICH 3-GESCHOSSIG UEBERBAUUNGSBEREICH 4-GESCHOSSIG SPIELPLAETZE ALLGEMEINER GRUENRAUM RAMPE ZU TIEFGARAGE SIEDLUNGSPLATZ MIT BESUCHERPARKPLAETZEN ZUR TIEFGARAGE

HAUPTFUSSGAENGER-ERSCHLIESSUNG

HINWEISE EW TRAFO

STANDORT GEBAEUDE WOHNUNGSVORPLAETZE NEBENFUSSGAENGER-ERSCHLIESSUNG

CONI.

GEBAEUDE-ZUGANG

CONI

Ganzen Text zeigen

—

—

J :

—

__________

KANTON ST.GALLEN

GEMEINDE ZUZWIL

ODDSOBDäOMODODÖCEStPILÄÖ (BK ID BQ K DQ tB PLAN

M 1:50 0

VOM GEMEINDEAMT ERLASSEN AM DER GEMEiNDEAMMANN

2 7. Sep. m

□ER GEMEINDESCHREIBER

\(X m

OEFFENTLICH AUFGELEGT VOM 2 4 L $4 BIS 2/ ?. HAUPTSTRASSE

WL

ST. GALLEN

1297

597 1453

VOM BAUDEPARTEMENT DES KT. ST.GRLLEN GENEHMIGT AM 27. Feb. 1992 y

1243

%

DER REGIERUNGSRAT

besondere Vorschriften

KANTON ST.GALLEN

GEMEINDE ZUZWIL

[Dœ dbœ il[Bæ œ od ö æ s a3a, fi s

(BKtDBÖlEDQtE BESONDERE VORSCHRIFTEN VOM GEMEINDERAT ERLASSEN AM 2?. f -Zffy CER G E M ^ ^ p i m ^ N

DER BEMEINDESCHREIBER

OEFFENTLICH AUFGELEGT VOM

BIS ^

VOM BAUDEPARTEMENT DES KT. ST.GALLEN GENEHM IGT AM 2 7. Feb. 1992 CER REGIERUNGSRRT

Art. 1 Geltungsbereich

Der Ueberbauungsplan gilt für das im Situationsplan M 1:500 umrandete Gebiet. Soweit durch den Ueberbauungsplan nichts anderes bestimmt wird, gelten die Vorschriften des rechts­ gültigen Baureglementes der Gemeinde Zuzwil.

Art. 2 Zweck

Der Ueberbauungsplan "Grünring" bezweckt eine nach zeitgemässen siedlungsplanerischen und architektonischen Kriterien koordinierte Wohnüberbauung.

Art. 3 Ueberbauunqsbereich

Bauten sind, von A r t . 5 abgesehen, nur in den angegebenen Ueberbauungsbereichen mit der festgelegten Geschosszahl zulässig.

Art. 4 Gebäudeqirundmasse

1. Die Gebäudetiefe wird durch die Tiefe der Ueberbauungsbereiche bestimmt. 2. Die maximale Gebäudelänge beträgt 30 m. 3. Die seitlichen Gebäudeabstände im Ueberbauungbereich C können bei Ausführung und Nutzung gemäss Richtprojekt vom 22. Mai 1991 auf minimal 5 m reduziert werden. Im Ueberbauungsbereich A und B muss der Gebäudeabstand minimal 10 m betragen. 4. Die maximale Gebäudehöhe ab Niveaupunkt beträgt in den 3-geschossigen Ueberbauungsbereichen maximal 10.50 m , die Firsthöhe 15.60 m. Im 4-geschossigen Ueberbauungsbereich beträgt die maximale Gebäudehöhe 12.70 m, die Firsthöhe maximal 17.50 m. 5. Unter Einhaltung von Ar t . 4 kann im Baubewilligungsver­ fahren ein Bonus von maximal 30 % zur zonengemässen Ausnützung gewährt werden. 6. Grenzabstände gegenüber Nachbarparzellen haben der Regel­ bauweise zu entsprechen.

Art. 5 Vorbauten

Ueber die Ueberbauungsbereiche hinaus dürfen Balkone höchstens 2 m hinausragen und nicht mehr als die Hälfte der jeweiligen Gebäudelänge einnehmen. Im Baubereich B sind auf der Nordseite keine Vorbauten gestattet.

Art. 6 Dachaufbauten

1. Die Dachaufbauten und Kreuzgiebel haben sich gut in das Gesamtbild zu integrieren. Sie dürfen das Mass von 50 % der betreffenden Fassadenlänge nicht überschreiten. 2. Kleine, liegende Dachfenster bis zu einer Fläche von 0.25 m2 werden dabei nicht angerechnet. Grössere Dachfenster sind nicht zulässig.

Art. 7 Gestaltung der Bauten

Die Bauten sind in einer einheitlichen Architektur zu ge­ stalten, so dass die Wohnüberbauung sich einerseits in die gebaute Umgebung integriert und anderseits eine architek­ tonische Eigenständigkeit zeigt. Die Bauten sind zudem so zu gestalten, dass sich sowohl in ihren einzelnen Teilen, als auch insgesamt eine gute Erscheinungsform ergibt.

Art. 8 Gemeinschaftsräume

In einer der Bauten an der Unterdorfstrasse ist im Erdgeschoss ein Gemeinschaftsraum von mindestens 120 m2 Bruttogeschossfläche auszuscheiden.

Art. 9 Behindertenqerechte Wohnungen

10 % der Wohnungen sind behindertengerecht auszugestalten.

A r t . 10

Zufahrt

Die Zufahrt zur Tiefgarage hat an der im Situationsplan angegebenen Stelle zu erfolgen. Die Rampe ist aus Lärm­ schutzgründen zu überdecken und gegen die Wohnüberbauung abzuschirmen.

Art. 11 Tiefgarage

Sämtliche Mieterparkplätze sind in einer Tiefgarage unter­ zubringen. Besucherparkplätze in der Tiefgarage müssen jederzeit frei zugänglich sein.

A r t . 12

Besucher-Parkplätze

Im Eingangsbereich des Siedlungsplatzes sind gegen die Unterdorfstrasse maximal 10 frei zugängliche BesucherParkplätze anzubringen.

A r t . 13

Ueberdeckte Verbindung zur Tiefgarage

An den im Situationsplan angegebenen Standorten sind gedeck­ te, zur Tiefgarage offene Verbindungen mit Velorampen auszu­ gestalten .

A r t . 14

Fussqänqer-Erschliessunq

Die Haupt- und Nebenfussgänger-Erschliessungen sind im Situationsplan bezeichnet. Diese sind mit einem durchlässi­ gen Belag zu versehen. Gleichzeitig müssen die Erschlies­ sungswege Notfallfahrzeuge aufnehmen können. Die Hauptfussgänger-Erschliessung ist gegenüber der Nebenfussgänger-Erschliessung deutlich zu markieren.

A r t . 15

Versickerunqsanlaqe

Das Dach- und Oberflächenwasser ist durch geeignete Sicker­ brunnen innerhalb des Ueberbauungsplan-Perimeters dem Grund­ wasserträger zuzuführen.

A r t . 16

Umgebungs-Gestaltung

1. Die Umgebung ist auf die Gesamtgestaltung der Wohnüberbauung und die einzelnen Gebäude ausgerichtet zu gestal­ ten . 2. Für allgemein zugängliche Spiel- und Ruheplätze sind 4000 m2 Umgebungsfläche auszuscheiden und dauernd zu sichern. 3. Der Siedlungsplatz ist als befestigter Bereich vorzusehen und dient dem Siedlungszugang, dem Siedlungstreffpunkt, sowie dem halböffentlichen Nutzungsbereich.

4. Die Besucher-Parkplätze sind mit Bäumen zu beschatten. 5. Die Fussgänger-Erschliessungen sind mit Bäumen zu mar­ kieren und mit Grünelementen von den angrenzenden Um­ gebungsflächen abzutrennen. 6. Die ausgeschiedenen Spielflächen dienen der Erholung und dem Spiel für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche. Die Flächen sind alters- und zweckbezogen auszugestalten. 7. Die Wohnungsvorplätze dienen als Aussensitzplätze, Pflanzflächen und Garten für die direkt zugeordneten Wohnungen. 8. Der allgemeine Grünraum ist als naturnaher Landschafts­ raum auszugestalten und soll für die Bewohner allgemein zugänglich sein.

Art. 17 Etappierunq

Die Ueberbauung ist so zu etappieren und die Baustelle zu installieren, dass für bereits fertiggestellte Ueberbauungsteile keine unzumutbaren Bauimmissionen entstehen. Die gesamte Ueberbauung muss in mindestens 4 Bauetappen aufgeteilt werden, wobei eine Bauetappe höchstens 30 % der maximal zulässigen Bruttogeschossfläche der gesamten Ueberbauung ausmachen darf. Die Etappierung ist so zu wählen, dass höchstens 2 Bauetappen gleichzeitig im Bau sein dürfen. Mit einer Bauetappe darf frühestens begonnen werden, wenn die vorhergehende Bauetappe im Rohbau erstellt ist.

A r t . 18

Richtprojekt

Das Ueberbauungsprojekt im Massstab 1:100/200 der Architek­ ten H. + R. Kumschick vom 22. Mai 1991 gilt als Richt­ projekt bezüglich Volumetrie und Architektur der Bauten, Grundrissformung und Nutzung, sowie Umgebungsgestaltung.