Überbauungsplan Unterdorf

Plan d'utilisaziun spezial · Grabs

Document

Numer
1985-3061
Gener
Plan d'utilisaziun spezial
Vischnanca
Grabs
Chantun
St. Gallen
Nivel
Vischnanca
Approvà
08-08-1985
En vigur dapi
08-08-1985

Karte

2 Planinhalte, aus den Nutzungsplandaten des Kantons (geodienste.ch).Ganze Karte öffnen

Datotecas

GenehmigungsverfügungIn neuem Tab öffnen

Text

Genehmigungsverfügung

Baudepartement des Kantons St.Gallen

St.Gallen,

8 . A u g u s t 1985

G e m e in d e ra t

9472 Grabs

Genehmigung eines Gemeindeerlasses

Sehr geehrter Herr Gemeindammann Sehr geehrte Gemeinderäte Sie haben uns in Nachachtung von Art. 31 des Baugesetzes (sGS 731.1; abgekürzt BauG) folgenden Erlass zur Genehmigung einge­ reicht: - Ueberbauungsplan Unterdorf mit besonderen Vorschriften

In Anwendung von Art. 31 BauG und Art. 94 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege

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(sGS 951.1) in Verbindung mit

Nr. 26.01 des Gebührentarifs für die Staats- und Gemeindever­ waltung (sGS 821.5) verfügt das Baudepartement:

1. Der angeführte Erlass wird genehmigt. 2.

Die Gebühr für diese Verfügung beträgt Fr. 3 0 0 . — .

Mit freundlichen Grüssen Der Vorsteher: sig. Dr. W. Geiget

Beilage: - Genehmigter Erlass - Einzahlungsschein

Dr. W. Geiger Regierungsrat

Kopie: - Rechtsabteilung (2) - Planungsamt - Rechnungsführer (2) Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen Telefon 071 21 30 03

Plan mit besonderen Vorschriften

3476

BESONDERE VORSCHRIFTEN

UBERBAUUNGSPLAN Kanton

3073

St. Gallen

O

1 0 -1 5 8

10 - 159

Ganzen Text zeigen

A rt.

Zweck

1444

Gemeinde Grabs (S)

1 0 -2 5 1

\

r <zi A rt.

2

9

Der Ueberbauungsplan bezweckt d ie V e rw irk lic h u n g e in e r a rc h ite k to n is c h und o r ts b a u lic h guten Gesamtüberbauung, bestehend aus v i e r aufeinander abgestimmte Ueberbauungsgruppen.

E in - und Ausfahrten in das Ueberbauungsgebiet sind nur in den im Plan bezeichneten Bereichen z u lä s s ig . Für d ie einzelnen Gebiete sind folgende Anschlüsse z u lä s s ig :

Geltungsbereich

Für das Gebiet A eine k o n z e n tr ie r te E in- und A u sfa h rt in d ie Werden­ stra sse .

Die besonderen V o rs c h rifte n g e lte n f ü r das im Plan umgrenzte Gebiet.

1 0 -2 5 0

,9 - 1 7 8

r

W e r d e n

O

Für das Gebiet B j e eine k o n z e n trie r te E in- und A u sfa h rt in d ie Werden- und d ie F a b r ik s t r a s s e .

Soweit durch den Ueberbauungspl an n ic h ts anderes bestimmt w ir d , g e lte n d ie V o r s c h r ifte n des r e c h ts k r ä ftig e n Baureglementes der Gemeinde Grabs

7996

Erschliessung

Für das Gebiet C zwei k o n z e n trie r te E in- und Ausfahrten in d ie Laufenbrunnenstrasse. Konzept Für das Gebiet D j e eine k o n z e n trie r te E in- und A u sfa h rt in die F a b rik - und Laufenbrunnenstrasse.

In den im Plan bezeichneten Gebieten A, B, C und D i s t j e eine e ig e n ­ s tä n d ig e , v e r d ic h te te Ueberbauung vorgesehen. 1 0 -2 4 9 3253

• e

Uberbauungsplan

A rt.

4

z

M. 1 : 500

-

S-/5J

253

©

Bereich

Ein -/Ausfahrt

Gestaltung Die Bauten in n e rh a lb der Gebiete A, B, C und D sind j e e i n h e i t l i c h a r c h ite k to n is c h zu g e s ta lte n . Gesamthaft i s t d ie a rc h ite k to n is c h e G estaltung der Ueberbauungen der einzelnen Gebiete aufeinander abzustimmen. Es sind nur symmetrische Schrägdächer z u lä s s ig . Auf An- und Nebenbauten m it höchstens 30 m2 Grundfläche sind Flachdächer z u lä s s ig . Bei Mehrfamilienhäusern muss d ie F i r s t l i n i e des Daches p a r a l l e l zur längeren Gebäudeseite v e rla u fe n .

10 - 2 5 2

Unterdorf

Die N otzufahrten (Feuerwehr, S a n it ä t , Möbelwagen usw .) haben eine B r e ite von 3.50 m aufzuweisen. Zwischen den Richtungspunkten i s t ein ö f f e n t l i c h begehbarer Weg von mindestens 1.50 m B r e ite zu e r ­ s te lle n .

1Û.-2I&

A r t . 10

Die v i e r im Plan d a r g e s te llte n Gebiete entsprechen je e in e r Bauetappe. Bevor eine Bauetappe n ic h t weitgehend überbaut i s t , d a r f m it der nächsten n ic h t begonnen werden.

D ach e insch n itte sind n ic h t z u lä s s ig , liegende Dachfenster nur bei untergeordneten Räumen.

1 0 -2 5 4

A r t . 11

Die Summe der v e r t i k a l in Erscheinung tretenden Flächen der Dachaufbauten und liegenden Dachfenster d a r f maximal 30 Prozent der v e r t i k a l in Erscheinung tre te n d e n Dachflächen betragen.

Vom

Gemeinderat A rt. Der

Der Gemeindammann . I 0

Öffentlich

aufgelegt

vom

^

Gememderatss

tlis / ^

Vom Der

Baudepartement des Kts. St. Gallen genehmigt am

Perimeter

Regierungsrat :

8, Aug. 1985

A

Freih altegebiet Abgrenzung Gebiet A,B,C,D

IA.

[y

B a u v o rs c h rifte n Die Höhe des Niveaupunktes der einzelnen Gebäude i s t g le ic h der Höhe der senkrechten V e rb in d u n g s lin ie zwischen der Laufenbrunnenstrasse und der Werdenstrasse, wo sie den Schwerpunkt des Gebäudegrundrisses sch n eid e t. Als massgebende Höhen f ü r d ie V e rb in d u n g s lin ie g e lte n bei der Laufenbrunnen stra sse d ie je w e i li g e Strassenachse und bei der Werdenstrasse d ie j e w e ilig e Strassenachse minus 50 cm.

Baulinie Richtungspunkt

)

5

L

B

5.00 Skizze

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S:

ZT

Verbindungslinie Terrain Laufenbrunnenstrasse

Werdenstrasse

Hinweise Wenn durch d ie enge S te llu n g der Bauten eine H ofbildung e r r e i c h t w ir d , kann der Gebäudeabstand wie f o l g t r e d u z ie r t werden.

Strasse Trottoir

- Bei n ic h t brennbaren und mindestens e i n s e i t i g öffnungslosen Aussenwänden, d ie auch keine brennbaren DachvorSprünge aufweisen, b e trä g t der minimale Gebäudeabstand 4.20 ml. - Ab 5,00 ml Gebäudeabstand dürfen beide Aussenwände Oeffnungen a u fwei sen. Der Dachgeschossausbau d a r f maximal 75 Prozent der darun te rlie g e n de n V o ll geschossfläche betragen.

U n t e r d o

Erker m it maximal 2.50 m2 Grundfläche dürfen auf höchstens 1.50 ml in den Grenz- oder Strassenabstand h in e in r e ic h e n . Sie können über d ie ganze Gebäudehöhe g e fü h rt werden. T

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D

A rt.

6

F r e ih a lte g e b ie t Ein T e il der gemäss Baureglement e r fo r d e r lic h e n K in d e r s p ie lp la t z ­ flä ch e n i s t an der im Plan bezeichneten S t e l l e a ls gemeinsamer S p ie lp la t z f ü r a l l e v i e r Ueberbauungsgebiete vorzusehen. Gedeckte K in d e r s p ie lp lä tz e können m it der doppelten Fläche ange­ rechnet werden. Die gemäss Baureglement ve rla n g te n K in d e rs p ie l flä ch en sind n ic h t m it einem Hartbelag zu versehen.

Immissionsschutz

mrJ J l .

10 -1 5 0

Laufenbrunnenstrosse ™

Im Bereich der Werdenstrasse sind z u s ä tz lic h e Massnahmen gegen die Verkehrsimmissionen zu t r e f f e n . Denkbar sind insbesondere d ie folgenden Massnahmen :

9 -6 9

1 0 -2 6 9

E rric h tu n g eines Lärmschutzwalles e in e r bepfla n zte n Lärmschutzwand

Bereich Ein-/Ausfahrten

Diese Anlagen sind in n e rh a lb des Baulinienabstandes z u lä s s ig . Vorbehalten b le ib e n d ie A b s ta n d s v o rs c h rifte n gemäss dem Gesetz über das Strassenwesen. - Besondere Anordnungen oder Ausbildung der Bauten (Anordnung von Nebenbauten oder imm issionsunem pfindlicheren Räumen gegen d ie W erdenstrasse). (Verwendung von besonderen B aum aterialien)

3 27 6

A rt. ®

195

Arvenveg 8 -1 3 5

8 -1 2 8

8

Parkierung Mindestens 50 Prozent der e r fo r d e r lic h e n A u to a b s te llp lä tz e sind u n te r ­ ir d i s c h anzuordnen. Die o b e rird is c h e n A u to a b s te llp lä tz e sind zusammen­ zufassen und a b s e its von Wohn- und Schlafräumen zu e r s t e l l e n .

Etappierung

Mehrausnützung Weisen d ie einzelnen Bauprojekte eine gute a r c h ite k to n is c h e Gestaltung auf und e r f ü l l e n s ie d ie vorliegenden Bedingungen, so kann eine Mehrausnützung von 20 Prozent über das ganze Ueberbauungsplangebiet gewährt werden. Die Mehrausnützung kann in n e rh a lb e in e r Ueberbauungsgruppe u n gleich v e r t e i l t werden. Die Mehrausnützung des gesamten Ueberbauungsplangebietes kann jedoch n ic h t an einem Ort k o n z e n t r ie r t werden.