Überbauungsplan Weiherstrasse
Plan d'utilisaziun spezial · Rorschach
Document
- Numer
- 1991-1361
- Gener
- Plan d'utilisaziun spezial
- Vischnanca
- Rorschach
- Chantun
- St. Gallen
- Nivel
- Vischnanca
- Autoritad
- Gemeindeverwaltung
- Decidì
- 01-07-1991
- Approvà
- 23-09-1991
- Publitgà
- 15-07-1991
- En vigur dapi
- 23-09-1991
- Funtauna
- ÖREBlex, chantun St. Gallen
Karte
3 Planinhalte, aus den Nutzungsplandaten des Kantons (geodienste.ch).Ganze Karte öffnen
Datotecas
GenehmigungsverfügungIn neuem Tab öffnen
Text
Genehmigungsverfügung
______________________
St. Gallen,
23.
n
Baudepartement
S<
des Kantons St. Gallen
\J v ^ /
Ganzen Text zeigen
September
____________________________________ Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen Telefon 071 21 30 03 Telefax 071 21 39 60
1991
Stadtrat 9400 Ror sc ha ch
G e n eh m i g u ng eines Gem ein de e r la ss es
Sehr ge ehrter Herr Sta dta mm an n Sehr geehr te Stadträte
Sie haben uns 731.1;
in Na ch achtung von A r t . 31 des Bau gesetzes
abgekürzt BauG)
folg en de n Erlass
(sGS
zur Gen eh mi gu ng e i n g e
reicht :
- Ue b e r b a uu ng s pl an W e i h e r s t r a s s e mit be so nd er en Vo rs c h r i f t e n
In An w e n d u n g von A r t . 31 BauG und A r t . 94 Abs. über die V e r w a l t u n g s r e c h t sp fl eg e
(sGS 951.1;
V e r b i n d u n g mit Nr.
26.01 des Ge bü hr e n t a ri fs
Ge m e i n de ve rw al tu ng
(sGS 821.5)
1 des Gesetzes
abgekürzt VRP)
in
für die Staats- und
verfügt das Baudepartement:
1. Der angeführte Erlass wi r d genehmigt. 2. Die Gebühr für diese V e r f ü g u n g beträgt Fr.
l' O O O . —
.
R e c h t s m i t t e I b e l e h r u n g ; G eg en diese Ve r f ü g u n g kann nach A r t . 43 Abs.
1 V R P innert vi er ze hn Ta ge n seit Eröff nun g Rekurs beim
Reg ierungsrat erhoben w e r d e n .
f 1
Mit
fr e u n d l i c h e n Grüss en Der Vo rs teh er
sig. Dr. W. Geiger
Dr. W. Geiger Re g i e r un gsr at
Beilage: - G e n eh m i gt er Erlass - Einzahlungsschein
Kopie: - R e c h t s ab te i lu ng - Pl a n un gsa mt - R e c h n u n g s führer
I
(2) (2)
Plan mit besonderen Vorschriften
TT—IM
1437
KANTON ST. GALLEN STADT RORSCHACH 1450
1442
I
/
FESTLEGUNGEN
1434
ill
111
4
UBERBAUUNGSPLAN WEIHERSTRASSE
I4 4 3
UMGRENZUNG PLANGEBIET
14 4 7 706
BAUBEREICHE A1, A2
n e ih e r
I
/ Höhenfixpunkt Nr. 84 422.733 m.ü.M.
BAUBEREICH B
--------
FREIHALTEGEBIET F BAUBEREICH TIEFGARAGE BAULINIE REDUZIERTER WALDABSTAND
—
M 1:500
m *
BESUCHERPARKPLÄTZE, LÄNGSPARKIERUNG
? U7U
VOM GEMEINDEPARLAMENT GENEHMIGT:
1. JULI 1991
ÖFFENTLICHE AUFLAGE: 15. JULI - 15. AUGUST 1991
HINWEISE NAMENS DES GEMEINDEPARLAMENTES: DIE PRÄSIDENTIN:
2k70
DER STADTSCHREIBER:
TROTTOIR FUSSWEG HOCHSTÄMMIGE BAUME
VOM BAUDEPARTEMENT DES KANTONS ST. GALLEN GENEHMIGT AM: DER VORSTEHER:
«nn*
WALD I4 2 2
ANGESTREBTE UEBERBAUUNG
PLANDATUM: 28.01.1991 / 3.5.1991
EIGENMANN + REY RAUMPLANER BSP
PLANNUMMER: OP 42.1-4/1
KIRCHGASSE 16, 9004 ST. GALLEN, 071 22 07 03 KASERNENSTRASSE 39, 9100 HERISAU, 071 52 38 44
Baubereich A
Art. 1
Art. 2
Art. 3 GELTUNGSBEREICH
max. Gebäudehöhe max. Firsthöhe max. Gebäudelänge
11.0 m 15.0 m 14.0 m
Diese besonderen Vorschriften gelten für das im Plan umgrenzte Gebiet. Sofern nach stehend keine abweichenden Regelungen getroffen werden, gelten die Vorschriften des rechtsgültigen Baureglementes der Stadt Rorschach.
Zusammenbau
Möglich bis zu einer Gebäu delänge von 28.0 m, sofern ein deutlich zurückversetzter, transparenter Zwischenraum von mind. 3.9 m Länge vor gesehen wird.
ZWECK
8.5 m 13.5 m 32.5 m
Der minimale Gebäudeabstand zwischen Bauten der Baubereiche A und B beträgt 14.5 m, zwischen Bauten des Baubereiches B und dem bestehenden Gewerbebau im Teilbereich A2 9.0 m.
ERSCHLIESSUNG
Solange im Teilbereich A2 die bestehende gewerbliche Nutzung weitergeführt wird, darf die max. Gebäude- bzw. Firsthöhe mit Ausnahme technisch bedingter Dachaufbauten die Kote von 433.0 m ü.M. im ganzen Gebiet A2 nicht übersteigen.
Die Baubereiche A und B sind je nach einem Gesamtprojekt mit einheitlicher, guter architektonischer Gestaltung zu überbauen.
ARCHfTEKTONISCHE GESTALTUNG Bauten und Anlagen sind so zu gestalten, dass hinsichtlich Massstab und Gliederung der Baukörper und Fassaden sowie Dachformen eine gute Gesamtwirkung innerhalb des Quartiers erzielt wird. Die Hauptbauten sind mit Satteldächern von mind. 35 ° Neigung mit Hauptfirstrichtung in der Längsachse der Baukörper zu versehen.
Schemaschnitt
Neue
Art. 8 MATERIAL- UND FARBWAHL
Neue
Bauten
Baubereich B
Bauten B au ber eiche A 1 , A 2
Die Material- und Farbwahl ist auf die Umgebung abzustimmen. Die Baubehörde kann eine Bemusterung verlangen.
Art. 9
Im Baubereich B ist der Ausbau des Untergeschosses für Wohnzwecke zulässig. Auf der Südseite dürfen Dachaufbauten max. die Hälfte der Gebäudeseite einnehmen und Vorbau ten im 1. Obergeschoss auf der ganzen Fassadenlänge max. 1.50 m in den Grenzabstand hineinragen.
Die übrigen Autoabstellplätze sind unterirdisch in Tiefgaragen zu erstellen, wobei die Einund Ausfahrten höchstens bis auf 5.0 m ab äusseren Trottoirkante oberirdisch angelegt werden dürfen.
BAUBEREICHE
Art. 7 Zwischen den Baubereichen A und B respektive Grundstücksgrenze Parzelle Nr. 2110
dürfen unterirdische Bauten im Freihaltegebiet bis auf eine Höhenkote von max. 429.50 m.ü.M. OK Decke erstellt werden.
Offene Besucherparkplätze dürfen nur in den im Plan bezeichneten Flächen erstellt werden. Sie sind mit einem wasserdurchlässigen Belag zu versehen.
Bei den Ein- und Ausfahrten der Tiefgaragen sind ausreichend grosse, gut gestaltete Containerplätze zu erstellen.
FREIHALTEGEBIET Das Freihaltegebiet ist von Hochbauten freizuhalten. Vorbauten von Bauten des Baubereiches A dürfen bis zu 3.0 m in das Freihaltegebiet hineinreichen. Zulässig ist zudem der Bau von unterirdischen Bauten sowie Aussenanlagen. Es ist ein Kinderspiel platz anzulegen und entsprechend auszugestalten.
Baubereich B
Der Überbauungsplan bezweckt eine ortsbaulich auf das angrenzende Quartier abgestim mte, architektonisch einheitlich gestaltete Wohnüberbauung unter Berücksichtigung der bestehenden gewerblichen Nutzung sowie eine zweckmässige Erschliessung des Plan gebietes.
Die Erschliessung des Plangebietes für den Motorfahrzeugverkehr hat ausschliesslich von der Weiherstrasse aus zu erfolgen.
Art. 4
Art. 6
Für den Baubereich A und B gelten folgende Bauvorschriften:
BESONDERE VORSCHRIFTEN
UMGEBUNGSGESTALTUNG
,433.00
Die Umgebungsgestaltung ist nach einem einheitlichen Konzept auszuführen. Mit dem Baugesuch ist ein entsprechender Umgebungsgestaltungsplan einzureichen.
y 429.50 unterirdische
Der Vorgartenbereich ist, mit Ausnahme der zulässigen Parkplätze, zu begrünen und mit Sträuchern zu bepflanzen.
Art. 5 MEHRAUSNÜTZUNG
Bauten
Weiherstrasse _ 422.60
Eine Mehrausnützung bis max. 20% der zulässigen Ausnützungsziffer für Wohnzwecke dienenden Räumen kann für ein Gesamtprojekt gewährt werden, das sich in die bestehende Quartierstruktur besonders gut einfügt. Als Beurteilungsgrundlage zur Gewährung der Mehrausnützung dient das im Überbau ungsplan aufgezeigte Projekt "Überbauung Weiherstrasse" des Architekturbüros Höllenstein + Partner, Romanshorn (Plan Nr. 207/51 vom 22.1.1991).
Art. 10 SCHLUSSBESTIMMUNGEN
Mit dem Inkrafttreten dieses Ueberbauungsplanes wird der Ueberbauungsplan mit Beson deren Vorschriften für das Gebiet Parzelle Nr. 1427, 1428, 1429 an der Weiherstrasse vom 18.11.1981 aufgehoben.
ge w. Terrai n
best. G e w e r b e b a u
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