QP SHA Gloggenguet 2.Etappe
Plan d'utilisaziun spezial · Schaffhausen
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- Gener
- Plan d'utilisaziun spezial
- Sutgener
- Plan da quartier
- Vischnanca
- Schaffhausen
- Chantun
- Schaffhausen
- Nivel
- Vischnanca
- Autoritad
- Gemeinde
- Approvà da
- Kt. BD
- Decidì
- 18-08-2016
- En vigur dapi
- 18-08-2016
- Funtauna
- ÖREBlex, chantun Schaffhausen
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Text
SHA_026_EN_1.pdf
Kanton Schaffhausen
Baudepartement Beckenstube 7 CH-8200 Schaffhausen www.sh.ch
Telefon 052 632 73 67 Fax 052 632 70 46 [email protected]
Schaffhausen, Quartierplan «Gloggenguet» (inkl. Baulinien); Genehmigung Schaffhausen, 18.August 2016
Verfügung
1. Gemäss gültigem Zonenplan der Stadt Schaffhausen gilt im oben erwähnten Gebiet eine Quartierplanpflicht. Dazu heisst es in Art. 64 Bauordnung: «In Neubauquartieren und bei Überbauungen, die raumplanerisch besonders bedeutsam sind, ist vor Erteilung einer Baube willigung ein Quartierplanverfahren durchzuführen». Ziel des Planungsvorhabens ist die Reali sierung einer gesamtheitlich gestalteten, hochwertigen Wohnüberbauung auf dem Grundstück GB Nr. 20315 mit Einbezug des historisch wertvollen Wohngebäudes «Gloggenguet». Im Sin ne der inneren Verdichtung sollen die für Quartierpläne geltenden Abweichungen gegenüber der Regelbauweise beansprucht werden. Aufgrund des Vorgenannten hat der Stadtrat Schaff hausen den Quartierplan «Gloggenguet», umfassend den Situationsplan 1 :500 und die Vor schriften zum Quartierplan am 1. Dezember 2015, beschlossen. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 4. Dezember bis 28. Dezember 2015. Die betroffenen Grundeigentümer wurden mit eingeschriebenem Brief vom 3. Dezember 2015 benachrichtigt. Während der Auflagefrist gingen Einsprachen mit insgesamt 67 Unterzeichnenden ein. Anläss lich einer Einigungsverhandlung vom 17. Februar 2016 und der Erläuterungen zu den einzel nen Punkten, zogen insgesamt 18 Einsprechende ihre Einsprache zurück. Es verbleiben zehn Einsprachen mit insgesamt 49 Unterzeichnenden. Eine vollständig gütliche Einigung konnte nicht erzielt werden, weshalb der Stadtrat die verbliebenen Einsprachen in allen Punkten ab gelehnt hat.
Von den Einsprechern hat nach derAblehnung der Einsprachen niemand das Rechtsmittel er griffen. Es ist kein Rekurs eingegangen. Mit Schreiben vom 17. Mai 2016 ersucht nun der Stadtrat um Genehmigung des Quartierpla nes «Gloggenguet» durch das Baudepartement.
11. 1.
Quartierpläne bedürfen gemäss Art. 18 Abs. 5 i. V. m. Art. 14 Abs. 4 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Bau gesetz) vom 1. Dezember 1997 der Genehmigung durch das Baudepartement. Im Genehmigungsverfahren prüft das Baudepartement die Planung auf Recht- und Zweckmässigkeit. Mit dieser Prüfung waren die mit raumwirksamen Aufgaben betrau ten kantonalen Amtsstellen befasst.
2.
Die Prüfung hat ergeben, dass die der Quartierplan «Gloggenguet» rechtmässig zu stande gekommen ist. Information und Mitwirkung der Bevölkerung im Sinne von Art. 4 RPG waren gewährleistet. Nach dem Beschluss durch den Stadtrat wurde der Quartierplan (inkl. Baulinien) öffentlich aufgelegt und die Grundeigentümer wurden mit eingeschriebenem Brief benachrichtigt. Im Genehmigungsverfahren wurden die nach stehenden Ergänzungen zum Quartierplan vorgebracht: Strassen und Wege Für die Ausfahrt aus dem nordöstlichen Besucherparkplatz ist die Strasse «im Bergli» zu knapp dimensioniert bzw. zu schmal (Strasse als Fahrgasse). Eine mögliche Vari ante wäre die Verbreiterung des Besucherparkplatzes. Damit könnte die Mindestbrei te der Fahrgasse reduziert werden. Der Radius der Einmündung «im Bergli» in die Not- und Servicezufahrt ist zu klein und entspricht nicht den erforderlichen Schlepp kurven. Stromversorgung Dem Quartierplan liegt ein Richtobjekt zu Grunde welches ein Bebauungskonzept vorsieht für rund einhundert Wohneinheiten. Wir erwarten für das Quartierplangebiet einen Energiebedarf von etwa 400kW. Die nächstgelegene Transformatorenstation «Muracker» ist soweit ausgelastet, sodass der erwartete Strombedarf für das künftige Wohnquartier deren Nennlast übersteigt. Daher muss im Quartierplan zwingend ver merkt werden, dass bei der Planung der Überbauung «Gloggenguet» ein geeigneter 2
Standort für eine Transformatorenstation vorzusehen ist. Das Stromversorgungsun ternehmen ist frühzeitig in die Planung mit einzubeziehen. Zudem sind von der neuen Trafostation «Gloggenguet» Kabeltrassen entlang den Fusswegen zur «Neutrottens trasse» sowie «Im Gloggenguet» vorzusehen für die Einbindung der Trafostation in das bestehende Niederspannungsnetz. Vorschriften zum Quartierplan
Art. 2
Der erläuternde Planungsbericht ist grundsätzlich nicht Bestandteil der Quartierplan vorschrift. Er dient der Erläuterung der Quartierplanvorschriften und wird nicht zu sammen mit diesen genehmigt.
Art. 4 Hier kann auf dieAusführungen im Vorprüfungsbericht verwiesen werden (Vorprü
fungsbericht vom 25. August 2015, Seite 4 f.).
Art. 6 Abs. 1 und 6, Art. 7Abs. 1 und 5, Art. 8
Auch hier kann auf die Ausführungen im Vorprüfungsbericht verwiesen werden (Vor prüfungsbericht vom 25.August 2015, Seite 5)
Art. 11 Abs. 3
Auch wenn die Erdgeschosse mit einer Oberhöhe auszuführen sind, ist Art. 21 Abs. 1 Bauordnung zu beac.hten. Danach wird in den Wohnzonen die Gebäudehöhe nach Anzahl der Vollgeschosse von durchschnittlich 3m Höhe festgelegt.
Art. 12 Abs. 2
Wenn im Kanton Schaffhausen eine andere Rechtsanwendung beziehungsweise an dere Vorschriften als im Kanton Zürich gelten, ist der Verweis auf die Beurteilungs praxis der Baudirektion des Kantons Zürich fragwürdig. Diese Problematik ist indes sen von der Lärmschutzfachstelle zu beurteilen.
Art. 13 Abs. 1
Statt auf Art. 11 Abs. 5 muss auf Art. 11 Abs. 6 verwiesen werden. 3.
Unter Beachtung der vorstehenden Erwägungen kann die Genehmigung für den Quartierplan «Gloggenguet» erteilt werden.
3
111. Demgemäss wird v e r f ü g t: 1.
Der vom Stadtrat Schaffhausen am 1. Dezember 2015 beschlossene Quartierplan «Gloggenguet» (inkl. Baulinien), umfassend den Situationsplan 1:500 und die Vor schriften zum Quartierplan, wird im Sinne der Erwägungen genehmigt.
2.
Gegen diesen Entscheid kann innert 20 Tagen nach erfolgter Mitteilung beim Regie rungsrat des Kantons Schaffhausen, Rathaus, 8201 Schaffhausen, schriftlich Rekurs erhoben werden (Art. 16 ff. des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssa chen vom 20. September 1971). Die Rekursschrift muss einen Antrag und seine Be gründung enthalten und unterschrieben sein. Der angefochtene Entscheid und allfälli ge Beweismittel sind beizulegen oder genau zu bezeichnen.
3. .
Mitteilung an: - Stadtrat 8200 Schaffhausen (Einschreiben, die genehmigten Unterlagen werden durch das Planungs- und Naturschutzamt versandt) - EKSAG, Rheinstrasse 37, 8201 Schaffhausen Baudepartement - Rechtsdienst Baudepartement - Planungs- und Naturschutzamt (unter Beilage der genehmigten Akten) - Tiefbauamt Strassen Bauinspektorat - Interkantonales Labor - Grundbuchamt - Amt für Geoinformation - Amt für Grundstückschätzung - Stadtplanung E. Fischer
Dr. Reto Dubach, Regierungspräsident
Quartierplan «Gloggenguet» (6-fach) 4
Quartierplanvorschriften
STADT � SCHAFFHAUSEN
Quartierplan «Gloggeguet», Schaffhausen (Grundstück GB Nr. 20315)
Vorschriften Fassung vom 20. November 2015
(Eingabe an Stadtrat, VS.O)
Von der Grundeigentümerin beschlossen am 20.
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/f ./ehe. �-c-i
Vom Stadtrat Schaffhausen beschlossen am J..Gf.t...
15..
Namens des Stadtrates Der Stadtpräsident:
Der Stadtschreiber:
Peter Neukamm
Christian Schneider
1/J f1 [p u'
Öffentliche Auflage vom .O�.J'l.... lf)/9. . . . bis .2K-.l2-.-.ZP.. Q. . . Einschreiben an Betroffene vom .. -�·).i ... Z0.1f1.. Vom Baudepartement des Kantons Schaffhause Verfügung vom ..1.6.J.U.GJQJß....
Bearbeitung: Winzeler + Bühl I Rheinweg 21 1 8200 Schaffhausen I Tel. 052 624 32 32 1 [email protected]
Quartierplan «Gloggeguet», Schaffhausen
Fassung vom 20.11.15, V5.1
3
Ingress Gestützt auf Art. 17 f. des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 (BauG; SHR 700.100) und Art. 64 der Bauordnung der Stadt Schaffhausen vom 10. Mai 2005 (BauO 2005; RSS 700.1) beschliesst der Stadtrat Schaffhausen den privaten Quartierplan «Gloggeguet» mit folgenden besonderen Vorschriften.
A. Allgemeine Bestimmungen
Art. 1 Zweck
Der Quartierplan bezweckt eine bodensparende, verdichtete, architektonisch hochstehende Bebauung mit einer effizienten Energienutzung und unter besonderer Beachtung der Umgebung des historischen Gutshofes Gloggeguet.
Art. 2 Bestandteile
Der Quartierplan besteht aus a) dem allgemeinverbindlichen Teil mit • Vorschriften (SBV) • Situationsplan 1:500 b) dem erläuternden Planungsbericht gemäss Art. 47 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1).
Art. 3 Geltungsbereich und Verbindlichkeit
1 Der Quartierplan gilt für das im Situationsplan orange umrandete Gebiet. Er umfasst das Grundstück GB Schaffhausen Nr. 20315 mit einer Fläche von insgesamt ca. 24'223 m2 mit Ausnahme eines 5 m breiten Streifens entlang der Grenze zu GB Schaffhausen Nr. 20240, welcher nicht der Quartierplanpflicht unterliegt. 2 Wo in diesen Vorschriften keine speziellen Regelungen getroffen werden, gelten diejenigen der jeweils gültigen Bauordnung der Stadt Schaffhausen. 3 Der Quartierplan beruht auf dem Richtprojekt der Bergamini Néma Architekten GmbH, Schaffhausen, vom 30. Oktober 2015 und dem Umgebungsgestaltungsplan von H&M Hoffmann & Müller, Landschaftsarchitektur, Zürich vom 29. Juni 2015, welche im Anhang zum Planungsbericht dokumentiert sind. Deren Qualitäten gelten bei der Weiterbearbeitung in städtebaulicher, architektonischer und aussenräumlicher Hinsicht als Massstab.
B. Verhältnis gegenüber GB Nr. 21774
Art. 4 Dienstbarkeiten
Vor der Genehmigung des Quartierplans ist zugunsten von GB Nr. 20315 und zu Lasten von GB Nr. 21774, im Situationsplan braun umrandet, im Grundbuch ein Näher- resp. Grenzbaurecht sowie das Recht zur Nutzung als Notzufahrt, Containerstandort sowie Besucherparkplätze für GB Nr. 20315 als Servitut eintragen zu lassen und mit den Genehmigungsunterlagen einzureichen. Die Dienstbarkeit darf nicht gelöscht werden, solange der Quartierplan in Kraft ist oder dieser im Rahmen einer Quartierplanänderung explizit eine Aufhebung vorsieht.
4
Quartierplan «Gloggeguet» Schaffhausen
Fassung vom 20.11.15 V5.1
C. Erschliessung, Parkierung
Art. 5 Grundsatz
Das Quartierplangebiet ist im Sinne von § 4 der Verordnung zum Baugesetz (SHR 700.101) erschlossen.
Art. 6 Verkehrserschliessung und Parkierung
1 Die Lage der Zu- und Wegfahrten für den motorisierten Individualverkehr sowie der Notund Servicezufahrten sind im Situationsplan schematisch eingetragen. Deren genauen Lage wird im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens festgelegt. Bei der Einmündung in die Herblingerstrasse sind diese als Trottoirüberfahrten auszubilden. 2 Die Not- und Servicezufahrten sind so auszugestalten, dass sie von den Fahrzeugen der Feuerwehr und der Sanität befahren werden können. Sie dürfen auch als Servicestrassen z.B. von Umzugsfahrzeugen sowie zur Parkierung und Abfallentsorgung befahren werden. 3 Die Anzahl der Pflichtparkplätze wird anhand der jeweils gültigen Parkplatzverordnung der Stadt Schaffhausen berechnet. 4 Die Parkplätze der Bewohner sind in einer gemeinsamen, unterirdischen Einstellhalle anzuordnen. Deren Ein- und Ausfahrt hat über die Herblingerstrasse zu erfolgen. Deren Einund Ausfahrrampe ist in eine Hauptbaute innerhalb der Baubereiche B1 oder B2 zu integrieren. Zur Abwehr der Überschwemmungsgefahr (geringe Gefährdung gemäss Gefahrenkarte) sind die notwendigen baulichen Massnahmen zu treffen. 5 Wird über 110% des Pflichtbedarfs an Parkplätzen gemäss Parkplatzverordnung der Stadt Schaffhausen realisiert, ist deren Fläche an die Bruttogeschossfläche anzurechnen, da in diesem Fall ein gewerblicher Zweck angenommen wird. 6 Die Besucherparkplätze sind nur an den im Situationsplan schematisch bezeichneten Orten zulässig. 7 Pro 40 m2 Bruttogeschossfläche der Neubauten sind bei den Erschliessungszonen oder in den Hauptbauten selbst je ein Abstellplatz für Fahrräder zu erstellen. Davon ist mindestens die Hälfte zu überdecken oder in Gebäuden anzuordnen.
Art. 7 Fusswegnetz
1 Zur Durchlässigkeit durch das Quartier werden öffentlich nutzbare Fussgängerwege erstellt. Die Wegverbindungen sind im Situationsplan schematisch dargestellt. Die betroffenen Wege sind innerhalb des Quartierplangebietes durch die Grundeigentümer sowie auf deren Kosten mit einer Breite von mindestens 2.0 m anzulegen. Im Hangbereich zwischen Neutrottenstrasse und «Im Glockengut» sind Flachtreppen möglich. Die genaue Lage sowie der Ausbaustandard werden im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens festgelegt. 2 Diese Wege dienen in erster Linie als arealinterne Verbindungen sowie als Hauszugänge. Deren Flächen dürfen daher bei der Ermittlung des zulässigen Nutzungsmasses an die Landfläche angerechnet werden. 3 Für die öffentliche Benutzung dieser Wegverbindungen ist entweder eine Dienstbarkeit zu errichten oder die Wegverbindung ist nach Erstellung und Abnahme unentgeltlich zum Eigentum der Stadt abzutreten. Die konkrete Handhabung der öffentlichen Wege ist im Rahmen einer separaten Vereinbarung zwischen den Eigentümern von Parz. GB Nr. 20315 und der Einwohnergemeinde Schaffhausen vor Baueingabe zu regeln.
Quartierplan «Gloggeguet», Schaffhausen
Fassung vom 20.11.15, V5.1
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4 Zusätzlich stellen die Eigentümer von Parz. GB Nr. 20315 auf dem internen Fusswegnetz eine öffentlich zugängliche Wegverbindung zwischen dem Fussweg vom «Im Glockengut» und «Im Bergli» und der Herblingerstrasse zur Verfügung. Rechte und Pflichten sind in einer Dienstbarkeit zu regeln. 5 An der im Situationsplan schematisch dargestellten Lage ist ein Platzbereich als Begegnungsort auszubilden.
Art. 8 Abfallentsorgung
Die Standorte der Sammelstellen für die Abfallentsorgung sind im Situationsplan schematisch eingetragen. Die Abfallentsorgungsstandorte/Entsorgungsplätze sind als Unterflurcontainer-Standorte nach den Vorgaben des Tiefbauamtes auszubilden. Deren genauen Lage wird im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens festgelegt.
D. Bebauung
Art. 9 Mantelbaulinien, Baubereiche, Masse
1 Die Mantelbaulinien für Hauptbauten gemäss Situationsplan bezeichnen die Baubereiche, in welchen Hauptbauten zulässig sind. 2 Das im Situationsplan eingetragene Wohnhaus des ehemaligen Gutshofes im Baubereich A1 stellt ein schutzwürdiges Objekt dar und ist in seiner Form, Struktur und Volumetrie zu erhalten. Der Schutzumfang bzw. die Schutzziele sind mit der Denkmalpflege vor Baueingabe festzulegen. 3 Die im Situationsplan bezeichnete Scheune kann nur abgebrochen werden, wenn diese durch einen Ersatzneubau im Baubereich A2 ersetzt wird. Der Ersatzneubau ist räumlich vom Wohnhaus im Baubereich A1 abzusetzen. Das Volumen des Ersatzneubaus und der Gutshof im Baubereich A1 bilden zusammen ein Ensemble und haben den gemeinsamen Aussenraum als Platzbereich (Begegnungsort Art. 7 Abs. 4) räumlich klar zu definieren. 4 Für Neubauten gelten zusätzlich folgende Maximalmasse: BGF max.
1)
Voll- und Attikageschosse max.
Baubereich A1
392.0 m2
(Bestand)
Baubereich A2
87.0 m2
2 + Attikageschoss
Baubereich B1
2'664.0 m2
4 + Attikageschoss
Baubereich B2
3'252.5 m2
4 + Attikageschoss
Baubereich C1
1426.4 m2
4 + Attikageschoss
Baubereich C2
1803.4 m2
5 + Attikageschoss
2
Baubereich D
2'490.5 m
Total
12'115.8 m2
1)
5, kein Attikageschoss
zuzüglich Tiefgaragenbonus gemäss Art. 24 Abs. 4 BauO, abzüglich allfällig an die BGF anrechenbarer BGF von zusätzlichen Parkplätzen gemäss Art. 6 Abs. 5. Sowohl BGF-Zuschläge als auch -Abzüge sind prozentual auf die Baufelder B, C und D zu verteilen.
5 Im Rahmen des Bauprojekts ist in den Baubereichen A, B, und C ein Transfer zwischen A1 und A2, B1 und B2 sowie C1 und C2 von max. 300 m2 Bruttogeschossflächen (BGF) gestattet.
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Quartierplan «Gloggeguet» Schaffhausen
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Art. 10 Behindertengerechtes Bauen
Mit Ausnahme der Fusswegverbindung zwischen Neutrottenstrasse und «Im Glockengut» sind Fusswege, Gebäude- und Wohnungszugänge sowie ein Anteil von mindestens 20% der neuen Wohnungen hindernisfrei zu gestalten. Dazu ist die SIA Norm 500 „Hindernisfreie Bauten“, Ausgabe 2009, verbindlich.
Art. 11 Architektonischer Ausdruck, Gestaltung
1 Die Bauten sind für sich und in ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung im Ganzen und in ihren einzelnen Teilen so zu gestalten und zu unterhalten, dass eine gute Gesamtwirkung erreicht wird. Dies gilt auch für deren Materialien und die Farbgebung. Die Neubauten haben in deren Stellung und Volumetrie das Wohngebäude des Gutshofes zu berücksichtigen. Sie sind innerhalb der Baubereiche so anzuordnen, dass die im Situationsplan veranschaulichten Durchblicke I, und II die Sicht auf das gesamte Wohnhaus des Gutshofes ermöglichen, bei Durchblick III, soweit dieses nicht vom Ersatzneubau im Baubereich A2 verdeckt wird. 2 Der Ersatzneubau der Scheune im Baubereich A2 ist als einfacher Baukörper im Habitus eines Nebengebäudes auszugestalten. Dieser hat sich gestalterisch und in seinem Volumen dem historischen Hauptbau unterzuordnen. Die jeweiligen Eigentümer sind verpflichtet, innerhalb des Ersatzneubaus im Baubereich A2 oder innerhalb des Gutshofs im Baubereich A1 genügend Raum für eine soziale Infrastruktur bereitzustellen. 3 Innerhalb des Baubereiches B sind zwei längliche Baukörper anzuordnen, deren Typus als strassenbegleitende Bauten auch in der Fassadengestaltung zum Ausdruck kommt. Sie haben auch strassenseitig einen repräsentativen Charakter mit entsprechenden Öffnungen aufzuweisen. Um eine flexible Nutzung zu ermöglichen, sind die Erdgeschosse mit einer Überhöhe auszuführen. Der strassenseitigen Gestaltung der Erdgeschosse und deren Vorzonen ist eine erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. 4 Innerhalb des Baubereichs C sind zwei Solitärbauten zu erstellen, im Baubereich D einer. 5 In den Baubereichen B, C und D sind nur Flachdächer zulässig. Diese sind extensiv zu begrünen, soweit sie nicht als Terrassen genutzt werden oder die Nutzung von Solaranlagen dem entgegen steht. 6 Die beantragten Abweichungen von der Regelbauweise bedingen den Nachweis. der besseren städtebaulichen und architektonischen Lösung. Mit der Baueingabe sind die hierfür erforderlichen Unterlagen vorzulegen. Dazu gehören insbesondere ein Architekturmodell bzw. aussagekräftige Modellphotos, farbige Fassadendarstellungen inkl. Beschreibung des kontextuellen Verhaltens, Fassadenschnitte mit Angaben zur Konstruktion, Materialisierung und Gestaltung, Bemusterung der Materialisierung sowie ein Umgebungsgestaltungsplan. 7 Die projektierten Bauten sind für sich und ihrem Zusammenhang mit der baulichen und landschaftlichen Umgebung vor Baueingabe durch die Stadtbildkommission prüfen zu lassen.
Art. 12 Lärmschutz
1 Es gilt die Empfindlichkeitsstufe II. 2 Entlang der Herblingerstrasse sind die Immissionsgrenzwerte gemäss Lärmschutzverordnung überschritten. Zur Minimierung der Immissionen des Strassenlärms müssen die Voraussetzungen der Beurteilungspraxis der Baudirektion des Kantons Zürich "Neue Wohnun-
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7
gen im lärmigen Siedlungsgebiet" erfüllt werden. Diese bilden integralen Bestandteil dieser Vorschriften (siehe Anhang). 3 Für die Gebäude im Bereich der Immissionsgrenzwertüberschreitung gelten erhöhte Anforderungen an den Schallschutz der Gebäudehülle und es wird eine kontrollierte Wohnungslüftung mindestens gemäss Minergie®-Standard vorgeschrieben. 4 Mit dem Baugesuch ist ein Lärmgutachten einzureichen, inklusive Schallschutznachweis Aussenlärm für erhöhte Anforderungen gemäss SIA Norm 181.
E. Aussenraumnutzung und -‐gestaltung
5 weitere Artikel
Art. 13 Grundsatz
1 Für die Aussenraumgestaltung ist im Rahmen des Bauprojekts ein Landschaftsarchitekt beizuziehen und in Absprache mit der zuständigen Behörde ein Umgebungsgestaltungsplan im Sinne von Art. 11 Abs. 5 auszuarbeiten und einzureichen. Zudem ist im Umgebungsgestaltungsplan auszuweisen, dass die Spiel- und Gemeinschaftsbereiche mindestens 15 % der an die Baudichte anrechenbare BGF beträgt. Diese sind als vielfältig nutzbare, ansprechend gestaltete und allgemein zugängliche Spiel- und Gemeinschaftsflächen für die Bewohner zu erstellen. Der Umgebungsgestaltungsplan bildet einen Bestandteil der zu genehmigenden Baueingabe. 2 Die Gestaltung, Bepflanzung und Möblierung der Aussenräume hat den unterschiedlichen Funktionen der Zonen «Strassenbegleitender Vorbereich» entlang der Herblingerstrasse, siedlungsinterner Aussenraum mit Spiel- und Erholungsflächen zwischen den Baubereichen A - D und «Natur und Landwirtschaft» des Hangbereichs zu entsprechen. Für die Bepflanzung sind standortgemässe, einheimische Bäume und Sträucher vorzusehen.
Art. 14 Spezielle Bestimmungen
1 Der Hang oberhalb der Bebauung kann von internen und/oder externen Nutzergruppen sektorenweise oder zusammenhängend in naturnaher oder landwirtschaftlicher Weise gepflegt, bzw. bewirtschaftet werden. Die Nutzung hat den landschaftlichen Kontext zu beachten. Lärmemissionen und für die Biodiversität schädliche Immissionen sind minimal zu halten. Die Grundsätze zur Berechtigung und zur Pflicht von Bewirtschaftung und Pflege wird durch die Grundeigentümerin in einer Organisationsordnung geregelt. Dieses ist zusammen mit den Baugesuchsunterlagen der Baupolizei zur Kenntnis zu bringen. Für spätere Änderungen gilt sinngemäss dasselbe. Punktuell sind befestigte Flächen, Stützmauern bis 1.0 m Höhe, schmale Erschliessungswege bis 1.0 m Breite, Wasseranschlüsse, Solitär-Baumpflanzungen einheimischer Arten, Kleinbauten, die direkt der zu bewirtschaftenden Fläche dienen und ein Spielbereich mit Spielgeräten zulässig. Andere Bauten und flächige hochwachsende Pflanzungen sind nicht gestattet. 2 Die Bepflanzung entlang der Fusswegverbindung zwischen Neutrottenstrasse und «Im Bergli » hat in unregelmässigen Gruppen mit einheimischen, regionaltypischen Sträuchern unterschiedlicher Arten zu erfolgen. Im Sinne der Biodiversitätsförderung hat der Anteil an Dornengehölzen mindestens 30% zu betragen. Durchblicke in der Fallrichtung sind periodisch zu gewährleisten und offen zu halten. Der Eintrag im Situationsplan beschränkt sich auf das Schema. 3 Die für alle Bewohner der Überbauung bestimmten Bereiche in der näheren Umgebung der Bebauung sind in lockerer Anordnung mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern zu begrünen.
8
Quartierplan «Gloggeguet» Schaffhausen
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4 Hartflächen sind auf das Notwendige zu beschränken und wo möglich über die Schulter zu entwässern. 5 Im Umgebungsgestaltungsplan gemäss Art. 13 ist darzustellen, welche Aussenbereiche im Eigentum der einzelnen Bewohner stehen und welche im gemeinsamen Eigentum verbleiben und allgemein nutzbar sind. Abtrennungen zwischen privaten und allgemein nutzbaren Aussenbereichen sind zurückhaltend einzusetzen. Die Zonierung zwischen privaten und allgemein nutzbaren Aussenbereichen hat vorrangig mit freiwachsenden Kleinsträuchern zu erfolgen. Vollflächige Trennwände sind nicht zulässig. 6 Die Zonierung zwischen Bebauung und Herblingerstrasse ist in regelmässiger Folge mit standortgerechten Bäumen und Sträuchern vorzusehen. Vollflächige Wände oder Mauern über 0.5m Höhe sind nicht zulässig. 7 Vertikale Lichtemissionen von unten nach oben sind nicht zugelassen. Aussenbeleuchtungen sind so zu konzipieren, dass kein Licht nach oben abstrahlt. Die Leuchten sind mit geeigneten Reflektoren und Bewegungsmeldern auszustatten. Mit dem Baugesuch ist ein Beleuchtungskonzept einzureichen. 8 Das Meteor- und allfälliges Hangwasser ist auf dem Grundstück versickern zu lassen.
F. Verschiedene Bestimmungen
Art. 15 Energienutzung
1 Die Überbauung ist nach dem jeweils aktuellen Minergie®-Standard zu erstellen. 2 Die Gebäude sind so auszurüsten und zu betreiben, dass höchstens 80% des zulässigen Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser mit nicht erneuerbaren Energien gedeckt werden. 3 Zur Erzeugung der Energie für die Wärmeversorgung sind Erdsondenanlagen mit Komfortlüftung und WRG einzusetzen.
G. Schlussbestimmungen
Art. 16 Grundbucheintrag
Dieser Quartierplan ist innerhalb zweier Monate nach Inkrafttreten auf Kosten der Grundeigentümerin oder des Grundeigentümers im Grundbuch anzumerken.
Art. 17 Inkrafttreten
Der Quartierplan tritt mit seiner rechtskräftigen Genehmigung in Kraft.
Anhang:
Beurteilungspraxis der Baudirektion des Kantons Zürich: «Neue Wohnnutzungen im lärmigen Siedlungsraum»
Quartierplan «Gloggeguet», Schaffhausen
Fassung vom 20.11.5, V5.1
Fachstelle Lärmschutz Lärmbekämpfung und Vorsorge Telefon: E-Mail: Internet:
Beurteilungspraxis Spezial
043 259 55 11 [email protected] www.laerm.zh.ch
Oktober 2013
Neue Wohnnutzungen im lärmigen Siedlungsraum Mit der Praxis "Neue Wohnnutzungen im lärmigen Siedlungsraum" soll der Konflikt zwischen den Interessen des Lärmschutzes beim Wohnungsbau und dem Gebot der Verdichtung im Siedlungsraum sowie den orts- und städtebaulichen Anforderungen entschärft werden.
Erreicht werden soll zum einen eine Aufwertung der öffentlichen Strassenräume, zum andern eine hohe Wohnqualität, indem alle Wohneinheiten auch eine ruhige Seite ausweisen. Diese Praxis gilt nur für erschlossene Perimeter, also wenn die Immissionsgrenzwerte massgebend sind.
Grundprinzip LSV und PBG Die Lärmschutzverordnung (LSV) verlangt, dass die Immissionsgrenzwerte (IGW) am offenen Fenster eines lärmempfindlichen Wohnraums eingehalten werden. Im offenen Fenster messen heisst auch mit offenem Fenster leben. Das Zürcher Planungs- und Baugesetz schreibt vor, dass Fenster von Wohnräumen ins Freie zu führen haben (§ 302 PBG). In ihrer Kombination garantieren die beiden Vorschriften eine angemessene Wohnqualität bezüglich Lärmbelastung.
Definition Lüftungsfenster Zur Lüftung genügt ein Fenster, dessen Fläche 5 % der Bodenfläche beträgt und damit einen genügenden Luftaustausch gewährleistet. Das Fenster muss ins Freie führen und diese Verbindung darf nicht von Fassadenteilen oder anderen baulichen Hindernissen unterbrochen werden. Der Referenzpunkt ist die Fenstermitte. Dieser muss jedoch mindestens 1.5 m über dem Geschossboden liegen.
Kontrollierte Belüftung Eine kontrollierte Belüftung (Einzelraumlüftung, Komfort- bzw. Wohnungslüftung) ist grundsätzlich keine Alternative zum Lüftungsfenster, auch wenn sie in der kalten Jahreszeit den Luftaustausch via Fenster ersetzt. In stark lärmbelasteten Siedlungsgebieten kann aber die Installation einer Komfortlüftung (Wohnungslüftung) unter den nachfolgenden Voraussetzungen dazu führen, dass einer Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV bei Neubauprojekten eher zugestimmt wird.
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Qua r t ie rp lan«G loggegue t»Scha f fhausen
B e u r t e i lung sp r a x i sSp e z i a l
Fassungvom20.11 .15V 5 .1
N eu e Wohnnu t zung enimlä rm ig enS i ed lung s r aum
Vo rau s s e t zung en A l l en a ch fo lg end e nVo r a u s s e t z ung enm ü s s ene r fü l l tw e rd en : • V o rg e s eh ens indN eub au t e nod e rw e s en t l i ch eUm b au t enm i t Wohn nu t z ungins t ä d t i s ch enod e r
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s t äd t i s chg ep r äg t enS i ed l un g sg eb i e t en ,a l sodo r t ,w oa u sr aum p l an e r i s ch enG rün d e n(h au sh ä l t e r i s ch e N u t z ung ,V e rd i ch tungn a chinn en ,A nb in dungand enö f f en t l i ch enV e rk eh r )t ro t zh oh e r L ä rm b e l a s tungu rb an e r Wo hn r aumg e s ch a f f enw e rd enso l l . B e id enL ä rm qu e l l enh and e l te ss i chumö f f en t l i ch eS t r a s s en r äum e ,d i en i ch tdu r chabw e i s end e L ä rm s chu t z b au t enb e l a s t e tw e rd enso l l en . (B e iB a hn l in i ent r i f f td i e sw en ig e rz u ,b e iA u tob ahn e ng a rn i ch t . ) D i eA l a rmw e r t ew e rd enb e ia l l enF a s s ad enm i tL ü f tung s f en s t e rne ing eh a l t e n . L i eg te i ne r höh t e sü b e rw i e g end e ss t äd t eb au l i ch e sI n t e r e s s ev o r ,s indA l a rmw e r tü b e r s ch r e i tung en z u l ä s s ig .D i eE r t e i lunge in e rA u sn ahm eb ew i l l ig ungk annimE in z e l f a l lv e r s ch ä r f tw e rd en . A l l ez um u tb a r e nL ä rm s chu t zm a s sn ahm ens indau sg e s c höp f t .D a z uz äh l enn eb end e r l ä rm op t im i e r t enS t e l l ungd e rG eb ä ud ek ö rp e ri n sb e son d e r ed e rB auv onL ä rm h ind e rn i s s e nsow i ed i e l ä rm g ün s t ig eA no rdn ungd e rW ohnung sg rund r i s s e . M i td e rA no rd nungd e rB a u k ö rp e r(R i eg e lb a u t e n )w e rd enl ä rm g e s chü t z t eA u s s en r äum eg e s ch a f f e n . D i ehoh enB e l a s tung enand enl ä rm expon i e r t enF a s s a d ene rg eb ens i chu . a .du r chd i ea u sd i e s e r M a s s n ahm er e su l t i e r end eng e r ing enA b s t ä nd ez u rL ä rm qu e l l e . D e rA n t e i lg ew e rb l i ch e ro d e rn i ch tl ä rm em p f ind l i ch e rN u t z ungen t sp r i ch td emr aum p l an e r i s ch t r ag b a r en M a s s . M i tg e s t a l t e r i s ch en M a s s n a hm enamG eb äud ek annd e rIGWn i ch te ing eh a l t e nw e rd enb zw .d i e n eg a t iv enA u sw i rk ung enso l ch e rM a s sn ahm en(ung ün s t ig eB e l i ch tung ,k l e in e r e rA u s s i ch t sw ink e l , L ogg i enundB a lk on em i tu ng ün s t ig e rE xp o s i t i on ,n i ch ts e lb s t e rk l ä r e nd eL ä rm s chu t z k on s t ruk t io n en ) s t eh enn i ch tine in emang em e s s en enV e rh ä l tn i sz ud e r en W i rk ung . A l l e Wohn e inh e i t env e r füg enüb e r Wo hn r ä um e ,d i el ä rm abg ew and to r i en t i e r ts in dundd e r en B e l a s tung end e nfü re in eak z ep t ab l e Wo hnqu a l i t ä tang em e s s en enIGWd e rESI In i ch tüb e r s ch r e i t en . D i e Wo hnung env e r füg enü b e re in e nruh ig enA u s s enb e r e i ch(B a lk on ,S i t z p l a t z ,T e r r a s s e ) ,d e s s en B e l a s tungamT agd enIGWd e rESI In i ch tüb e r s ch r e i t e t( l ä rm expon i e r t e s t e rEm p f ang spunk t ,1 .5m üb e rB od en ) . E si s te in eum f a s s end eK om fo r t lü f tungm i tW ä rm e rü c kg ew innungfü ra l l eb e t ro f f en en Wohn e inh e i t env o rg e s eh e n(k e in eE in z e l r aum b e lü f tun g ) .U n t e re in e rKom fo r t lü f t ungi s te in e r eg e lb a r em e ch an i s ch eB e -undE n t lü f tungz uv e r s t eh e n ,a l s om ind e s t en se in e"E i n f a ch e L ü f tung s an l ag e "g em ä s sN o rmS IA181 ,ak u s t i s ch eun den e rg e t i s ch eA n fo rd e ru ng eng em ä s s M e rk b l a t tS IA2023sow i eN o rm enS IA382 /1und18 1 ) . P ro Wo hn e inh e i td a r fm ax im a lfü rd i eH ä l f t ed e rW oh n r äum ee in eA u sn a hm eb e an sp ru ch tw e rd e n . D i eG em e ind eb eg ründ e td a sfü rd i eA u sn ahm eb ew i l l i g ungno tw end ig eüb e rw i eg end eI n t e r e s s ean d i e s em Wohng eb äud e.