QP SHA Spiegelgut
Plan d'utilisaziun spezial · Schaffhausen
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- Gener
- Plan d'utilisaziun spezial
- Sutgener
- Plan da quartier
- Vischnanca
- Schaffhausen
- Chantun
- Schaffhausen
- Nivel
- Vischnanca
- Autoritad
- Gemeinde
- Approvà da
- Kt. BD
- Decidì
- 07-03-2001
- En vigur dapi
- 07-03-2001
- Funtauna
- ÖREBlex, chantun Schaffhausen
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Text
SHA_015_EN_1.pdf
Kanton Schaffhausen Baudepartement Telefon Direkt Telefon Zentrale Fax
8201 Schaffhausen, 7. März 2001
052 632 73 87 052 632 71 11 052 632 70 46
Schaffhausen Revision des Quartierplanes "Spiegelgut", Genehmigung
1.
Der Stadtrat Schaffhausen hat am 15. August 2000 die Revision des Quartierplanes "Spiegelgut" in Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern beschlossen. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 25. August bis 13. September 2000. Es ist eine Einsprache eingegangen, die mit Beschluss des Stadtrates vom 9. Januar 2001 erledigt wurde. Mit Schreiben vom 12. Januar 2001 ersucht der Stadtrat Schaffhausen um Genehmigung des revidierten Quartierplanes "Spiegelgut".
11. 1. Quartierpläne bedürfen gemäss Art. 18 Abs. 5 i. V. m. Art. 14 Abs. 4 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 der Genehmigung durch das Baudepartement. Im Genehmigungsver fahren prüft das Baudepartement die Planung auf Recht- und Zweckmässigkeit. Mit dieser Prüfung waren die mit raumwirksamen Aufgaben betrauten kantonalen Amts stellen befasst. 2. Die Prüfung hat ergeben, dass die Revision des Quartierplanes "Spiegelgut" recht mässig zustande gekommen ist. Nach dem Beschluss durch den Stadtrat wurde die Quartierplanänderunmg öffentlich aufgelegt. Die betroffenen Grundeigentümer konn ten ihre Meinung einbringen. Im Genehmigungsverfahren wurden keine Einwände ge gen die Aenderung vorgebracht. Die nachgesuchte Genehmigung kann somit erteilt werden; gleichzeitig wird der alte Quartierplan "Spiegelgut" (genehmigt mit RRB vom 28. Juni 1994) aufgehoben.
-2-
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111.
Demgemäss wird v e r f ü g t:
1. Die vom Stadtrat Schaffhausen am 15. August 2000 beschlossene Revision des Quartierplanes "Spiegelgut" wird genehmigt. 2. Der alte Quartierplan "Spiegelgut" (genehmigt mit RRB vom 28. Juni 1994) wird auf gehoben. 3.
Mitteilung an: Stadtrat 8200 Schaffhausen (die genehmigten Unterlagen werden durch das PNA versandt) Baudepartement Planungs- und Naturschutzamt (unter Beilage der genehmigten Akten) EKS, Rheinstrasse 37, 8200 Schaffhausen Grundbuchamt Hochbauamt Kantonales Laboratorium Vermessungsamt Rechtsdienst des Baudepartementes Tiefbauamt Bauinspektorat Amt für Grundstückschätzungen
BAUDEP RTEMENT DES CHAFFHAUSEN KANT
s - Peter Lenherr Regierungsrat
Quartierplanänderung (3-fach)
Kanton Schaffhausen Baudepartement Beckenstube 7 CH-8200 Schaffhausen www.sh.ch
Telefon 052 632 73 67 Fax 052 632 70 46 [email protected]
Schaffhausen, Ergänzung Quar tierplan «Spiegelgut» (RRB vom 28. Juni 1994), Gestaltungsplan Teilgebiet B, «Bläsihof»; Geneh migung
Schaffhausen, 23. März 2010
Verfügung
1. Der Stadtrat Schaffhausen hat am 30. Juni 2009 bzw. am 22. Dezember 2009 die Ergänzung des Quartierplanes «Spiegelgut» durch einen Gestaltungsplan für den Teilbereich B, «Bläsi hof», beschlossen. Für das Gebiet «Spiegelgut» existiert ein rechtsgültiger Quartierplan (RRB vom 28. Juni 1994). Der Quartierplan unterteilt das innerhalb des Quartierplanperimeters gele gene Baugebiet in insgesamt 4 Teilgebiete. Gemäss Art. 9 der Quartierplanvorschriften (QPV) ist die Überbauung und Nutzung der einzelnen Teilgebiete in Gestaltungsplänen zu regeln. Die Gestaltungspläne sind im gegenseitigen Einvernehmen der betroffenen Grundeigentümer aus zuarbeiten und vor Einreichung des jeweils ersten Baugesuches vom Stadtrat genehmigen zu lassen. Die Gestaltungspläne dienen als Grundlage für die Erteilung von Baubewilligungen. Der Gestaltungsplan für das Teilgebiet B, «Bläsihof», im Quartierplan «Spiegelgut» wurde vom Stadtrat am 30. Juni 2009 bzw. am 22. Dezember 2009 beschlossen. Die öffentliche Auflage er folgte vom 3. Juli bis 23. Juli 2009. Die betroffenen Grundeigentümer wurden mit eingeschrie benem Brief vom 1. Juli 2009 benachrichtigt. Es sind zwei Einsprachen eingegangen. Mit den Einsprechern wurde am 22. Oktober 2009 eine Einigungsverhandlung durchgeführt. Mit beiden Einsprechern konnte aufgrund einer in einigen Punkten geänderten Fassung des Ges taltungsplanes eine schriftliche Vereinbarung abgeschlossen werden. Die beiden Einsprecher
zogen daraufhin mit Schreiben vom 5. November 2009 und 7. Dezember 2009 ihre Einsprache zurück. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2009 ersucht der Stadtrat Schaffhausen um Genehmigung der Ergänzung (Gestaltungsplan) zum Quartierplan «Spiegelgut».
11. 1.
Quartierpläne bedürfen gemäss Art. 18 Abs. 5 i.V.m. Art. 14 Abs. 4 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Baugesetz) vom 1. Dezember 1997 der Genehmigung durch das Baudepartement. Im Genehmi gungsverfahren prüft das Baudepartement die Planung auf Recht- und Zweckmässig keit. Mit dieser Prüfung waren die mit raumwirksamen Aufgaben betrauten kantonalen Amtsstellen befasst.
2.
Die Prüfung hat ergeben, dass die Ergänzung (Gestaltungsplan für das Teilgebiet 8, «Bläsihof») zum Quartierplan «Spiegelgut» rechtmässig zustande gekommen ist. Nach dem Beschluss durch den Stadtrat wurde die Ergänzung öffentlich aufgelegt und die betroffenen Grundeigentümer wurden mit eingeschriebenem Brief benachrichtigt. Im Genehmigungsverfahren wurden keine Einwände gegen die Ergänzung (Gestaltungs plan) vorgebracht. Die nachgesuchte Genehmigung kann somit erteilt werden.
111.
Demgemäss wird v e r f ü g t: 1.
Die vom Stadtrat am 30. Juni 2009 bzw. am 22. Dezember 2009 beschlossene Ergän zung des Quartierplanes «Spiegelgut» (RRB vom 28. Juni 1994), umfassend den Ges taltungsplan für das Teilgebiet B, «Bläsihof», wird genehmigt.
2
2.
Mitteilungen an: - Stadtrat, 8200 Schaffhausen (die genehmigten Unterlagen werden durch das Planungs- und Naturschutzamt versandt) - Baudepartement - Planungs- und Naturschutzamt (unter Beilage der genehmigten Akten) - Grundbuchamt - EKS - EWS, Mühlenstrasse 19, 8200 Schaffhausen - Rechtsdienst des Baudepartements - Vermessungsamt - Bauinspektorat - Amt für Grundstückschätzung - Amt für Lebensmittelkontrolle und Umweltschutz
Dr. Reto Dubach, Regierungsrat
Ergänzung zum Quartierplan «Spiegelgut», Gestaltungsplan für das Teilgebiet B, «Bläsihof» (5fach)
3
Kanton Schaffhausen Baudepartement Beckenstube 7 CH-8200 Schaffhausen www.sh.ch
Telefon 052 632 73 67 Fax 052 632 70 46 [email protected]
Schaffhausen, Änderung Quartier plan «Spiegelgut», (Gestaltungs plan für das Teilgebiet C); Ge nehmigung Schaffhausen, 31. März 2015
Verfügung 1. Der Quartierplan «Spiegelgut», genehmigt mit Regierungsratsbeschluss vom 28. Juni 1994, Änderung des Quartierplanes, genehmigt mit Verfügung vom 8. März 2001, bildet die rechtli che Grundlage für die Überbauung und Erschliessung im Quartierplanperimeter «Spiegelgut». Der Quartierplan besteht aus den Teilgebieten A, B und C. Für diese Gebiete wurden gemäss den Quartierplanvorschriften Gestaltungspläne ausgearbeitet, welche verbindlich festlegen, wie die einzelnen Teilgebiete überbaut und genutzt werden dürfen. Die Gestaltungspläne bil den somit einen Bestandteil des Quartierplanes «Spiegelgut». Änderungen der Gestaltungs pläne sind deshalb als Teiländerung des Quartierplanes zu verstehen und nach dem Quartier planverfahren zu behandeln. Das Teilgebiet C umfasst die Parzellen GB Nr. 2078, 3345 und 9419. Die vorliegende· Änderung des Gestaltungsplanes für das Teilgebiet C betrifft nur die Parzelle GB Nr. 2078. Der geänderte Gestaltungsplan für das Teilgebiet C übernimmt die Grundideen des bisherigen Gestaltungsplans. Er weicht lediglich in der Anordnung der Baufelder und der Lage der Fuss wegverbindungen ab. Gleichzeitig führt er gegenüber dem bestehenden Gestaltungsplan die Details der Umgebungsgestaltung wie die Spiel- und Ruheflächen, Lage der Parkplätze bzw. Einfahrten in eine Garage und der Lage der Heizungszentrale gemäss QPV Art. 9 Abs. 1 aus.
Die besonderen Aspekte der Bepflanzung werden im Umgebungsgestaltungsplan behandelt, der mit der Baueingabe einzureichen ist. Die bestehenden Quartierplanvorschriften (genehmigt vom Regierungsrat am 28. Juni 1944 und Verfügung vom 8. März 2001) werden nicht verändert. Der eingereichte neue Gestal tungsplan für das Teilgebiet C, im Massstab 1: 5'000, umfasst eine Darstellung der Situation sowie zwei Schemaschnitte. Rechtsverbindlich sind einzig die in der Legende unter «Festle gungen» aufgeführten Inhalte. Unter «Hinweise» sind Inhalte aus dem rechtskräftigen Quar tierplan sowie Inhalte, welche dem besseren Verständnis des Gestaltungsplans dienen. Die Hinweise sind nicht rechtsverbindlich. Die Inhalte des Gestaltungsplans richten sich nach den Vorgaben der Quartierplanvorschriften und beinhalten u. a. folgende Bestandteile: - Die Ausnützungsziffer im Teilgebiet C wird im Bereich der Wohnzone für 4 Vollgeschosse (W4) auf max. 0. 75 (frühere Zone Wh) und im Bereich der Wohnzone für 3 Vollgeschosse (W3) auf max. 0.60 (frühere Zone Wm) festgelegt. Damit wird der Bonus gemäss Art. 5 Abs. 1 QPV beansprucht. Aufgrund des Vorgenannten hat der Stadtrat am 18. November 2014 eine Änderung des Quartierplanes «Spiegelgut», umfassend den geänderten Gestaltungsplan für den Teilbereich C, auf Parzelle GB Nr. 2078, beschlossen. Die öffentliche Auflage erfolgte vom 28. November bis 18. Dezember 2014. Die betroffenen Grundeigentümer wurden mit eingeschriebenem Brief vom 26. November 2014 benachrichtigt. Es sind keine Einsprachen eingegangen. Mit Schreiben vom 15. Januar 2015 ersucht nun der Stadtrat Schaffhausen um Genehmigung des geänderten Gestaltungsplanes für das Teilgebiet C durch das Baudepartement
11. 1.
Quartierpläne und deren Änderungen bedürfen gemäss Art. 18 Abs. 5 i.V.m. Art. 14 Abs. 4 des Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche Baurecht im Kanton Schaffhausen (Baugesetz) vom 1. Dezember 1997 der Genehmigung durch das Bau departement. Im Genehmigungsverfahren prüft das Baudepartement die Planung auf Recht- und Zweckmässigkeit. Mit dieser Prüfung waren die mit raumwirksamen Auf gaben betreuten kantonalen Amtsstellen befasst.
2.
Die Prüfung hat ergeben, dass die Änderung des Gestaltungsplanes für das Teilge biet C zum Quartierplan «Spiegelgut» rechtmässig zustande gekommen ist. Nach 2
dem Beschluss des Stadtrates wurde die Änderung des Quartierplanes öffentlich auf gelegt und die betroffenen Grundeigentümer wurden mit eingeschriebenem Brief be nachrichtigt. Im Genehmigungsverfahren wurden keine Einwendungen vorgebracht. Die Änderung des Gestaltungsplanes für den Teilbereich C, auf Parzelle GB Nr. 2078, des Quartierplanes «Spiegelgut» kann somit genehmigt werden. 111.
Demgemäss wird v e r f ü g t: 1.
Die vom Stadtrat am 18. November 2015 beschlossene Änderung des Quartierplanes «Spiegelgut», umfassend den geänderten Gestaltungsplan für den Teilbereich C, auf Parzelle GB Nr. 2078, wird genehmigt.
2.
Gleichzeitig wird der bestehende Gestaltungsplan im Teilbereich C, auf Parzelle GB Nr. 2078 (vom Regierungsrat am 28. Juni 1994 genehmigt) aufgehoben.
3.
Mitteilung an: - Stadtrat, 8200 Schaffhausen (die genehmigten Unterlagen werden durch das Pla. nungs- und Naturschutzamt versandt) - Baudepartement - Rechtsdienst des Baudepartements - Planungs- und Naturschutzamt (unter Beilagen der genehmigten Akten) - Bauinspektorat
Dr. Reto Dubach, Regierungsrat
Geänderter Gestaltungsplan für den Teilbereich C (4- fach) 3
Quartierplanvorschriften
STADT � SCHAFFHAUSEN
QUARTIERPLAN 'Spiegelgut' Aenderung der Quartierplanvorschriften vom 18. Jan. I 28. Juni 1994 Fassung vom 17. Mai 2000
VOM STADTRAT GENEHMIGT AM:
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Der Stadtpräsident:
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VOM BAUDEPARTEMENT GENEHMIGT AM:
SPQP005.DOC
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Letzte Nachführung: 18. Juli 2000 /A2. A. 2..ooA 13, '2, 2coA.
Quartierplan 'Spiegelgut' Gestützt auf Art. 17 und 18 des Baugesetzes für den Kanton Schaffhausen vom 1. Dezember 1997 und Art. 57 der Bauordnung der Stadt Schaffhausen vom 29. Oktober 1996 werden die Quartierplanvorschriften 'Spiegelgut' vom 28. Juni 1994 wie folgt geändert: A. EINLEITUNG
Art. 1 Quartierplangebiet, Teilgebiete
1 Das Quartierplangebiet Spiegelgut liegt östlich der bestehenden Jäger strasse zwischen Spiegelgut- und Bläsihofstrasse. Der Quartierplanperimeter umfasst folgende Grundstücke und Grundstücks teile: GB-Nr. 2084, 2085, 3344, 4457, 4717 , 5320, 5622, 5819 und 9419 sowie ca. 5432 m2 von GB-Nr. 2078; die Perimeterfläche beträgt ca. 29150 m2. 2 Das Quartierplan-Gebiet gliedert sich in vier Teilgebiete: Teilgebiet A1= GB 2084, 5622, (4717, 5819) Teilgebiet A2= GB 5320 Teilgebiet B = GB 2085, 4457 Teilgebiet C = GB 3344, 9419, 2078 teilweise
Art. 2 Zonenvorschriften
1 In teilweiser Abweichung vom rechtskräftigen Zonenplan gelten für die ein zelnen Teilgebiete die folgenden Vorschriften: - für die Teilgebiete A1 und A2 die Vorschriften der Wohnzone Wm, - für das Teilgebiet B die Vorschriften der Wohnzone Wm und - für das Teilgebiet C die Vorschriften der Wohnzone Wh mit Ausnahme des südlichen Teils von GB 2078, für welches die Vorschriften der Wohnzone Wm gelten. Massgebend ist die Zonengrenze gemäss Zonenplan vom 1. Juni 1982. 2 Die formelle Rückgängigmachung der Aufzonung im Sinne des Beschlusses des Grassen Stadtrates vom 27. Oktober 1992 erfolgt im Rahmen der nächsten Zonenplanrevision.
Art. 3 Inhalt
Der Quartierplan Spiegelgut besteht aus: - Quartierplanvorschriften vom 17. Mai 2000 - Quartierplan 1:500 mit Perimeter und Erschliessung vom 18. Jan. 1994 - Baulinien- und Nutzungsplan 1:500 mit Teilgebieten vom 18. Jan. 1994 - Niveaulinien Längenprofil 1:500/50 vom 18. Jan. 1994 - Niveaulinie Querprofil 1: 100 vom 18. Jan. 1994 SPQP005.DOC
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Letzte Nachführung: 13. Febr. 2001
- Gestaltungspläne für die einzelnen Teilgebiete, mit Bepflanzung und Um gebungsgestaltung Planungsziel
Art. 4 Der Quartierplan bezweckt, die Grundstücke innerhalb des Planungsgebietes
- zweckmässig und wirtschaftlich zu erschliessen, - entsprechend der Lage und unter Berücksichtigung des erwünschten Siedlungscharakters so zu überbauen, dass gegenüber der Regelbauweise eine bessere städtebauliche und architektonische Lösung erzielt wird, - haushälterisch zu nutzen, - nach ökologischen Grundsätzen zu bepflanzen und zu bewirtschaften, - so zu überbauen, dass gute Voraussetzungen für eine passive Energienutzung und einen insgesamt geringen Energiebedarf geschaffen werden. B. NUTZUNG
Baudichte
Art. 5 1 Gestützt auf Art. 40 Abs. 3 BauO kann die Ausnützungsziffer im Rahmen der
Gestaltungspläne innerhalb der Zone Wm bis auf 0,60 und innerhalb der Zone Wh bis auf 0,75 erhöht werden, soweit die Planungsziele nach Art. 4 QPV erfüllt werden. 2 Gestützt auf Art. 40 Abs. 2 BauO wird für die Teilgebiete A1 und A2 sowie den südlichen Teil von GB 2078 eine reduzierte Ausnützungsziffer von 0,60 fest gesetzt. 3 Zusätzlich anrechenbar ist der Bonus für unterirdische Einstellplätze gemäss
Art. 26 Abs. 5 BauO
Geschosse
Art. 6 1 Innerhalb des Teilgebietes A1 kann die Geschosszahl wie folgt erhöht wer
den: • Auf höchstens 5 Vollgeschosse im Bereich der Grundstücke GB 4717, 5622 und 5819. Die bestehende Mulde ist so aufzufüllen, dass das Gebäude nur 4-geschossig in Erscheinung tritt. • Auf höchstens 4 Vollgeschosse innerhalb des Grundstückes GB 2084. 2 Innerhalb des Teilgebietes A2 kann die Geschosszahl auf höchstens 4 Voll geschosse erhöht werden. 3 In den übrigen Teilgebieten versteht sich die Geschosszahl nach Art. 41 Abs. 1 BauO. Massgebend sind die Zonenvorschriften nach Art. 2 Abs. 1 QPV.
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Letzte Nachführung: 13. Febr. 2001
4 Die verbindlichen Geschosszahlen sowie allfällige Attikageschosse sind in den Gestaltungsplänen darzustellen. Baulinien
Art. 7 Die Baulinien sind im Baulinien- und Nutzungsplan 1:500 (Plan Nr. 86147 / 2A)
festgelegt. C. BAU- UND GESTALTUNGSVORSCHRIFTEN Gesamtwirkung
Art. 8 Alle Bauten und Anlagen mitsamt deren Umgebung sind in ihren Proportionen
und Einzelheiten so zu gestalten, dass eine gute und harmonische Gesamtwir kung im Sinne des bestehenden Quartier- und Landschaftsbildes erzielt wird. Gestaltungsplan
Art. 9 1 Mit dem Gestaltungsplan wird verbindlich festgelegt, wie die einzelnen
Teilgebiete überbaut und genutzt werden dürfen. Er regelt insbesondere: - die Ausnützung der einzelnen Teilgebiete - die Stellung der Bauten einschliesslich der An- und Nebenbauten mittels Gestaltungsbaulinien - die Gebäudetypen - die Gebäudehöhe bzw. Geschosszahl - die Nutzung der einzelnen Gebäude - die Dachform bzw. Lage der Attikageschosse - die Umgebungsgestaltung mit Spiel- und Ruheflächen, Fusswegen, Containerstandplätzen, Parkplätzen etc. sowie den Bepflanzungsvorschriften - Lage der Heizzentralen und der Energieträger 2 Die einzelnen Gestaltungspläne sind für jedes Teilgebiet vor Einreichung des ersten Baugesuches auszuarbeiten und vom Stadtrat genehmigen zu lassen. Die Nahtstellen der Fusswege sind im gegenseitigen Einvernehmen derbe troffenen Grundeigentümer festzulegen. Dachform, Materialien
Art. 10
Dachform und Dachneigung werden in den Gestaltungsplänen festgelegt. 2 Flachdächer sind zu begrünen.
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Letzte Nachführung: 13. Febr. 2001
D. ERSCHUESSUNG Grundsatz, Strassenhoheit
Art. 1 1
1 Das Gebiet wird gemäss Quartierplan mit einer Stichstrasse mit Kehrplatz von der bestehenden Jägerstrasse und einer Stichstrasse mit Wendeplatz von der Bläsihofstrasse erschlossen. Diese Erschliessungsstrassen sind öffentlich und gehen nach dem Bau einschliesslich der Werkleitungen ins Eigentum der Stadt über. 2 Zusätzlich sind Fusswege als Verbindung Jägerstrasse - Spiegelgutstrasse, Jägerstrasse - Bläsihofstrasse und Chrottenhalde - Bläsihofstrasse vorgesehen. Diese Fusswege sind öffentlich. Die entsprechenden Wegrechte sind mit Dienstbarkeiten zu Gunsten der Einwohnergemeinde Schaffhausen im Grund buch einzutragen. Unterhalt und Haftung gehen anteilmässig zu Lasten der Berechtigten. Die definitive Lage der Fusswege wird in den Gestaltungsplänen festgelegt. vorzeitige Erschliessung
11 weitere Artikel
Art. 12 1 Die Erschliessung des Quartierplan- Gebietes mit Strassen, Wegen und
Werkleitungen erfolgt im Sinne der vorzeitigen Erschliessung gemäss Art. 59 BauO zu Lasten der Grundeigentümer. 2 Gestützt auf Art. 13 Abs. 1 der Beitragsverordnung vom 29. November 1993 regeln die Grundeigentümer die Finanzierung der Erschliessung und der Be pflanzung unter sich. 3 Die Stadt leistet ihren Beitrag in Form des Spielplatzes gemäss Art. 19 Abs. 1 QPV. Autoabstellplätze
Art. 13 1 Es gilt die Verordnung des Grassen Stadtrates über die Erstellung von priva
ten Autoabstellplätzen (Parkplatzverordnung PPVO) vom 5.6.1990. 2 Das ganze Quartierplangebiet gilt als übriges Gebiet mit öffentlichem Ver kehr gemäss Art.11 PPVO, das heisst es gilt die um 20 % reduzierte Zahl der Pflichtplätze. 3 Gestützt auf Art. 12 der Parkplatzverordnung kann bei Vorliegen eines ent sprechenden Vertrages für jeden Abstellplatz für ein Car-Sharing- Fahrzeug auf die Erstellung von 3 Pflichtplätzen verzichtet werden. 4 Pro 6 Wohnungen ist ein Besucherparkplatz im freien anzuordnen. Die übri gen Besucherparkplätze können unterirdisch angelegt werden, sofern sie frei SPQP005.DOC
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zugänglich sind. Besucherparkplätze dürfen nicht vermietet oder anderweitig belegt werden, sie sind als solche zu bezeichnen.
Art. 14 Kehricht
1 Es sind auf privatem Grund und nach Rücksprache mit dem städtischen Tiefbauamt geeignete Standplätze für Container vorzusehen. Die genauen Standorte sind in den Gestaltungsplänen festzulegen. 2 Zur Verwertung von Grün- und Gartenabfällen ist pro Teilgebiet eine ge meinsame Kompostierungsanlage zu erstellen. Die genauen Standorte sind in den Gestaltungsplänen festzulegen.
Art. 15 Entwässerung
l Das Quartierplangebiet wird mit Ausnahme von GB-Nr. 2078 und 9419 im Trennsystem entwässert. Das Meteorwasser der Teilgebiete Al und A2 ist ver sickern zu lassen. Das Oberflächenwasser der neuen, verlängerten Jägerstra sse wird wie das Schmutzwasser von GB-Nr. 2085 und den Teilgebieten Al und A2 an die bestehende Kanalisation an der Steingutstrasse angeschlossen. 2 infolge knapper Kapazitätsreserven dieser Leitung muss das Grundstück GB Nr. 2078 mit Ausnahme des Abwassers aus Tiefgaragen und tiefliegenden Wohnungen an die Kanalisation in der Spiegelgutstrasse und das Oberflä chenwasser vom neuen Kehrplatz Bläsihofstrasse an die Kanalisation in dieser bestehenden Strasse geleitet werden. 3 Die Kanalisationsleitungen zur Steingutstrasse sowie zur Bläsihofstrasse gehen nach der Abnahme durch das städtische Tiefbauamt in den Besitz der Stadt über. E. UMGEBUNGSGESTALTUNG
Bepflanzung / Grundsätze
Art. 16 1 Die Bepflanzung und Umgebungsgestaltung innerhalb des Quartierplange
bietes hat sich nach folgenden Grundsätzen zu richten: - Die Terraingestaltung hat sich dem natürlichen Verlauf des Geländes unter zuordnen. Terrainveränderungen von mehr als 80 cm sind in den Gestal tungsplänen auszuweisen; Für die Grundbepflanzung dürfen im Sinne einer ökologischen Ausgleichs massnahme nur einheimische und standortgemässe Pflanzen verwendet werden; für Wiesen- und Rasenflächen sind Mischungen mit einheimischen und standortgemässen Kräutern zu verwenden; es ist eine umweltfreundliche Pflege anzustreben; SPQP005.DOC
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- für die Bepflanzung und deren Pflege ist der jeweilige Grundeigentümer bzw. Baurechtnehmer zuständig; - Stützmauern und ähnliche Kunstbauten sind nach Möglichkeit zu begrünen und vorzugsweise als unverfugte Trockenmauern anzulegen; - Einfriedungen sind möglichst in Form von Grünhecken zu erstellen; Zäune sind mit locker wachsenden Wildgehölzen einzugrünen und für Kleintiere durchlässig zu gestalten; - Fassadenbegrünungen sind im Sinne einer ökologischen Ausgleichsmass nahme in die konzeptionellen Ueberlegungen einzubeziehen; - zur Sicherstellung einer angemessenen Durchgrünung muss mindestens die Hälfte der nicht überbauten Grundstücksfläche begrünt sein. 2 Die Grundzüge und wesentlichen Elemente der Bepflanzung sind in den Gestaltungsplänen darzustellen.
Bepflanzungsvo�chriften
Art. 17 l Mit den Bepflanzungsvorschriften werden die weiteren Einzelheiten betref
fend Baum- und Pflanzenarten, Näherpflanzrechte, Unterhalt, Finanzierung und dergleichen geregelt. 2 Die Bepflanzungsvorschriften sind zusammen mit den Gestaltungsplänen aufzustellen.
F. VERSCHIEDENE BESTIMMUNGEN Energiekonzept
Art. 18 l Gestützt auf Art. 2 Abs. 2 BauO wird für das Quartierplangebiet die SIA
Norm 380/4 "Elektrische Energie im Hochbau" als verbindlich erklärt. Im Sinne der kantonalen Energiehaushalts-Verordnung ist ein möglichst geringer Ener gieverbrauch anzustreben. 2 Im Sinne des Energierichtplanes sind nach Möglichkeit folgende Empfeh lungen zu berücksichtigen: - die Anforderungen gemäss Minergie-Standard; Wärmeversorgung ab gemeinsamer Heizzentrale pro Teilgebiet; der Stand ort der Heizzentrale sowie die zu verwendenden Energien werden im in den Gestaltungsplänen nach Massgabe des kommunalen Energierichtplanes verbindlich festgelegt; der Einsatz von erneuerbaren Energien wie solare Warmwasservorwärmung ist zu prüfen; Kontaktaufnahme mit Energiedienstleistungsunternehmen.
Spiel- und Ruheflächen
Art. 19 SPQP005.DOC
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1 Im Bereich der Teilgebiete Al, A2 und B ist ein Grundstück von ca. 1500 m2 für einen Quartierspielplatz auszuscheiden und kostenlos an die Stadt abzu treten; wovon ca. 603 m2 von GB 5622 und 2084 (Teilgebiet A1), ca. 632 m2 von GB 5320 (Teilgebiet A2) und ca. 265 m2 von GB 2085 und 4457 (Teilgebiet B). Die bauliche Nutzung der Abtretungsflächen verbleibt bei den privaten Eigentümern. Die Stadt ist verpflichtet, auf diesem Grundstück einen öffentli chen Kinderspielplatz mit einer Spielwiese von mindestens 15 x 30 m zu erstel len, zu betreiben und zu unterhalten. 2 Die übrigen Spiel- und Ruheflächen innerhalb der privaten Grundstücke sind in den Gestaltungsplänen auszuweisen; sie haben in den Grundstücken der Teilgebiete A1, A2 und B mindestens 1/20, in den übrigen Grundstücken mindestens 1/10 der gesamten Bruttogeschossfläche zu betragen. behindertengerechtes Bauen
Art. 20 1 Die Umgebungsgestaltung, die Haus- und Wohnungszugänge sowie die
Wohnungen sind möglichst hindernisfrei zu gestalten, dass sie von Behinderten und gebrechlichen Personen benützt und bei Bedarf leicht angepasst werden können. 2 Gestützt auf Art. 2 der Bauordnung wird die Norm SN 521 500 der Central stelle für Baurationalisierung als verbindlich erklärt. Anmerkung im Grundbuch
Art. 21 Der Quartierplan ist für die Grundstücke, für die er Anwendung findet, im
Grundbuch anmerken zu lassen. Inkrafttreten
Art. 22 1 Die Aenderungen der Quartierplanvorschriften treten mit der Genehmi
gung durch das Baudepartement in Kraft. 2 Alle ihr widersprechenden Bestimmungen, insbeondere die Quartierplan vorschriften vom 18. Januar bzw. 28. Juni 1994, werden aufgehoben. Die Pläne gemäss Art. 3 QPV behalten ihre Gültigkeit mit Ausnahme allfälliger Hinweise auf die Ausnützungsziffer und die Seniorenresidenz.
SPQP005.DOC
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Letzte Nachführung: 13. Febr. 2001
Gestaltungsplan Teilgebiet B
HOCHBAU STADTPLANUNG Münstergasse 30 8200 Schaffhausen Tel. 052 - 632 53 86 Fax 052 - 632 54 20
Kanton Schaffhausen Stadt Schaffhausen
Quartierplan Spiegelgut Gestaltungsplan Teilgebiet B 'Bläsihof' Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV Stand: 01.07.2009 Hochbau – Stadtplanung - Wo
Inhaltsverzeichnis 1. 2. 3.
4. 5.
Ausgangslage ........................................................................................................................2 Inhalt des Gestaltungsplans .................................................................................................3 Beurteilung des Gestaltungsplans .......................................................................................4 3.1. Erfüllung der Planungsziele gemäss Art. 4 QPV ..........................................................4 3.2. Vorprüfung durch das kantonale Baudepartement.................................................5 Verfahren ................................................................................................................................5 Gesamtbeurteilung ...............................................................................................................5
H:\111\01 Stadtplanung\2 Sondernutzungsplanung\22 Quartierpläne\A15_Spiegelgut\Gestaltungsplan TG B Bläsihof\Erläuterungsbericht GP TG B 090701.doc
sgang s lage 1 . Au Der Qua r t ie rp lanSp iege lgu t ,vomReg ie rung s ra t genehm ig t am28 .Jun i1994 , b i ldet d ierech t l iche G rund lagefü rd ie Übe rbauung undE r sch l ie s sungim Ge b ie tSp iege lgu t .De r Qua r t ie rp lanbe s teh tau sfo lgendenBe s tand te i len : • Qua r t ie rp lanvo r sch r i f ten(geände r t imJah r2000 ,genehm ig tvomBaudepa r temen tm i tBe sch lu s svom08 .03 .2001 ) • Qua r t ie rp lan1 :500 m i tPe r ime te rundE r sch l ie s sung • Bau l in ien -undNu t zung sp lan1 :500 m i tTe i lgeb ie ten • N iveau l in ienLängenp ro f i l1 :500 /50 • N iveau l in ie Que rp ro f i l1 :100 • Ge s ta l tung sp länefü rd iee in ze lnenTe i lgeb ie te ,m i tBep f lan zungundUmge bung sge s ta l tung Am1 .Sep tembe r2006 ,m i tRev i s ionvom30 .Janua r2007 ,re ich teda sA rch i tek tu rbü ro U lme r undZa ro t t i ,Scha f fhau sen ,e inBauge such e infü rd ieE r s te l lung vonzwe i Meh r fam i l ienhäu se rn m i tE in s te l lha l le au f den G rund s tücken GB N r . 2085und4457( Te i lgeb ie tBde s Qua r t ie rp lan s ) . Da sBauge suchde sA rch i tek tu rbü ro sU lme rundZa ro t t i wu rdevomS tad t ra tam 12 .Jun i2007bew i l l ig t . Gegend ieBaubew i l l igung wu rdevons iebenAnwohne rn de rB lä s iho f s t ra s se Re ku r s be im Reg ie rung s ra te inge leg t . Pa ra l le l da zu wu rde e ine Ände rung de s Qua r t ie rp lan s' Sp iege lgu t 'imBe re ich de s Wendehamme r s amEnde de rB lä s iho f s t ra s sevo rgenommen . Gegen d ie Qua r t ie rp lanände rung e rhoben d ie se lben Anwohne r de rB lä s iho f s t ra s seE in sp rache ,d ievomS tad t ra t am5 . De zembe r2007 abgew ie sen wu rde .In de rFo lge ge lang ten d ie Anwoh ne rm i te inem Reku r s an den Reg ie rung s ra t .D ie se r ha tm i tBe sch lu s svom23 . Sep tembe r2008 denReku r s abgew ie sen . Da rau fh in ge lang ten d ie Anwohne r anda s Obe rge r ich t , we lche sd ieBe schwe rde m i tEn t sche idvom27 . Mä r z2009 gu th ie s s . De rS tad t ra tha td ie senEn t sche idvo rBunde sge r ich tange foch ten ,e in En t sche ids teh tnochau s . D ieBauhe r r scha f t(neuU lme rLede rge rbe rA rch i tek ten AG )ha tda sBauge such vom1 .Sep tembe r2006/30 .Janua r2007 m i tSch re ibenvom27 . Ap r i l2009zu rückge zogen und e in neue sBaup ro jek t au sgea rbe i te t , da sd ierech t sgü l t igen Bau l in ienumden Wendehamme rB lä s iho f s t ra s sebe rück s ich t ig t . Gemä s sA r t .9 Qua r t ie rp lanvo r sch r i f ten(QPV )i s tfü rjede sTe i lgeb ie te in Ge s ta l tung sp lanzue r s te l len . Gemä s sA r t .5 Ab s .1 QPVkann d ie Au snü t zung s z i f fe rim Rahmen de r Ge s ta l tung sp läneinne rha lb de rZone Wm(neu W3 )b i s au f0 .60 e rhöh t we rden ,sowe i td ie P lanung s z ie le nach A r t .4 QPV e r fü l l t we rden . Da s vo r l iegendeBaup ro jek ts ieh te ine Au snü t zungvon0 .59vo r ,soda s s de r Ge s ta l tung sp lanau fd ieE r fü l lungde rP lanung s z ie lenach A r t .4 QPVzuübe rp rü feni s t . D ieP lanung s z ie le inA r t .4 QPV lau ten :
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De rQua r t ie rp lanbe zweck t ,d ie G rund s tücke inne rha lbde sP lanung sgeb ie te s -
-
zweckmä s s igund w i r t scha f t l ichzue r sch l ie s sen , en t sp rechendde rLageundun te rBe rück s ich t igungde se rwün sch tenS ied lung scha rak te r ssozuübe rbauen ,da s sgegenübe rde rRege lbauwe i see ine be s se res täd tebau l icheunda rch i tek ton i scheLö sunge r z ie l tw i rd , hau shä l te r i schzunu t zen , nachöko log i schen G rund sä t zenzubep f lan zenundzubew i r t scha f ten , sozuübe rbauen ,da s sgu teVo rau s se t zungenfü re inepa s s iveEne rg ienu t zungunde inen in sge sam tge r ingenEne rg iebeda r fge scha f fen we rden .
So l l te d ie Ände rung de r Bau l in ienim Be re ich de s Wendehamme r s de rB lä s i ho f s t ra s sein fo lge de snoch au s s tehendenBunde sge r ich t sen t sche ide sa l len fa l l s doch noch gu tgehe i s sen we rden ,so wü rdens ichfü rd ieBauhe r r scha f t Mög l ichke i tene rgeben , be s se reLö sungenfü rd ie Ano rdnung de rBa lkone de sM FH Azuf indensow iea l len fa l l se inzu sä t z l iche sSocke lge scho s simBe re ichzw i schen Wendehamme rB lä s iho f s t ra s seund M FH Azu e r s te l len .H ie r fü r mü s s te d ieBau e ingabeangepa s s t we rden ;e ineÄnde rungde s Ge s ta l tung sp lan s wä red ie s fa l l s n ich t meh rnö t ig .
2 . Inha l tde s Ge s ta l tung sp lan s Der Ge s ta l tung sp lanim Ma s s s tab1 :500 um fa s s te ine Da r s te l lung de rS i tua t ion sow i ezwe iSchema schn i t te . Rech t sve rb ind l ichs ind e in z ig d iein de rLegende un te r' Fe s t legungen 'au fge füh r tenInha l te .Un te r'H inwe i se 's indInha l teau sdem rech t sk rä f t igen Qua r t ie rp lan(Wendehamme r undBau l in ie )sow ieInha l te , we l chedembe s se renVe r s tändn i sde s Ge s ta l tung sp lan sd ienen ,au fge füh r t . D ieInha l te de s Ge s ta l tung sp lan sr ich ten s ich nach den Vo rgaben von A r t .9 QPV : • D ie Au snü t zung s z i f fe rimTe i lgeb ie tB w i rd au f ma x .0 .60fe s tge leg t . Dam i t w i rdde rBonu sgemä s sA r t .5Ab s .1 QPVbean sp ruch t . • W ie be imzu rückge zogenen P ro jek t be sch ränk ts ich d ie Übe rbauung au f zwe iBaukuben ,zw i schen denens ich g ro s s züg ige G rün räume au f spannen . Im Ge s ta l tung sp lani s td ieS te l lung de r Bau ten m i t te l s Baube re ichenfe s t geha l ten ,d ie von Man te lbau l in ien umg ren z t we rden .D ie Eckpunk te de r Man te lbau l in iens indinLande skoo rd ina ten de f in ie r t .D ie Baube re iche e r mög l ichene inengew i s sen Ano rdnung s sp ie l raumde rBau ten ,un te rde r Vo r au s se t zung a l le rd ing s , da s sd ie G ren zab s tände gemä s s Bauo rdnung e in geha l ten we rden . • E sso l lenzwe id re ige scho s s ige Meh r fam i l ienhäu se r m i tA t t ikage scho s s en t s tehen , we lcheau s sch l ie s s l ichdem Wohnend ienen .D ieLagede rA t t ikage scho s ser ich te ts ichnachde rBauo rdnung .D ieHöhen lagede rBau teno r ien t ie r ts ichnach dem gewach senenTe r ra inundi s tso gewäh l t , da s sd ieTe r ra inve rände rungen ma s svo l lb le iben .D ie Höhen lagei s t au s denSchn i t ten e r s ich t l ichund be t räg tfü r da sM FH A465 .25undfü r da sM FHB467 .75 ,je we i l s Obe rkan tE rdge scho s s .
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• D ie Umgebung sge s ta l tung um fa s s td ieFe s t legungvonSp ie l - und Ruhe f lä chen( im we s t l ichenTe i l de sG rund s tück s ,unm i t te lba r ang ren zend an den im Qua r t ie rp lanau sgew ie senen Qua r t ie r sp ie lp la t z ) ,d ieLagevonFu s swegen (ö f fen t l iche Fu s swegve rb indungzu rB lä s iho f s t ra s se gemä s sA r t . 11 Ab s .2 QPV ) ,d ieAno rdnungvon Con ta ine r s tandp lä t zen ,obe r i rd i schenPa rkp lä t zen unde ine rgeme in samenKompo s t ie rung san lage gemä s sA r t .14 Ab s .2 QPV (vo r so rg l icheFe s t legung ,E in r ich tungnoch o f fen )sow ie d ie G rund züge de r Bep f lan zungundde rTe r ra inge s ta l tung ink l .S tü t zmaue rngemä s sA r t .16 Ab s . 2 QPV .Au fdenE r la s svonbe sonde renBep f lan zung svo r sch r i f ten w i rdve r z ich te t , daso lchen ich te r fo rde r l ichs ind .D ie de ta i l l ie r ten A spek te de rBep f lan zung we rdenim Umgebung sge s ta l tung sp lan behande l t , de r m i t de r Bau e ingabee in zu re ichen i s t . • D ie be iden Bau ten we rden übe re ine geme in same He i zung s zen t ra le ve r so rg t ,de rEne rg ie t räge ri s tnocho f fen .D ieBauhe r r scha f tha te rk lä r t ,den M i ne rg ie s tanda rde in zuha l ten .D ie se r i s tvomS tad t ra t imBe sch lu s svom30 .Jun i 2009ve rb ind l ichfe s tgeha l ten wo rden .
3 . Beu r te i lungde s Ge s ta l tung sp lan s 3 .1 .E r fü l lungde rP lanung s z ie legemä s sA r t .4 QPV De r Ge s ta l tung sp lan we ich te in z ig be züg l ich de r Au snü t zung von de r Rege l bauwe i se ab .D ie w ich t ig s te Ände rung gegenübe r dem zu rüc kge zogenen Baup ro jek t be s teh tin de r Au s r ich tung de sM FH A .D ie se s wu rdeum90 ° abge d reh t ,so da s sd ieschma le reSe i tezum Nachba rg rund s tück GB N r .4055 we i s t . D ie Ände rung ha t ke ine we sen t l ichen Au sw i rkungen au fd ies täd tebau l iche S i tua t ion .D ie Qua l i tä tende sP ro jek t s ,d ies ichvo ra l leminde rhau shä l te r i schen Nu t zungde rve r fügba renBau zonebe ig le ich ze i t ige rBewah rung mög l ich s tg ro s se rF re i f lächenunde inem ge r ingen An te i l anE r sch l ie s sung s f lächen man i fe s t ie ren ,s ind e rha l ten geb l ieben .D ieBau ten o rdnens ich gu tin d ie benachba r te Bebauung m i t Meh r fam i l ienhäu se rnin de r Wohn zone W3 e in ,scha f feninde s e inen Ma s s s tab s sp rungzu r ang ren zenden E in fam i l ienhau sbebauung en t lang de rB lä s iho f s t ra s se .D ie sbe züg l ichi s t da rau fh in zuwe i sen , da s ss ich de r vo r l ie gende Ge s ta l tung sp lan be t re f fend e ine r nachwe i sba r be s se rens täd tebau l i chen ode ra rch i tek ton i schenLö sung au f den Qua r t ie rp lanSp iege lgu t be z ieh t und dam i t au f den do r t be s tehenden Übe rbauung s typu s(a l le s Meh r fam i l ien häu se r )undn ich timZu sammenhang m i t dem ang ren zendenE in fam i l ienhau s qua r t ie rB lä s iho fzuseheni s t . De r Ma s s s tab s sp rung , we lche rin de rBebauung s s t ruk tu rzw i schen dem Ge s ta l tung sp langeb ie tund de rE in fam i l ienhau s s ied lung B lä s iho f s t ra s seen t s teh t , i s tau fd ieun te r sch ied l icheZonen zuo rdnung(W3zu W2 ) zu rück zu füh renund in so fe rnp lane r i schbeab s ich t ig t . D ie g ro s s züg igen Ab s tändezw i schen denBau ten e rmög l ichen e ine gu te Be sonnung undscha f fen gu te Vo rau s se t zungenfü re ine pa s s iveEne rg ienu t zung und e inenin sge sam t ge r ingenEne rg iebeda r f . De rM ine rg ie s tanda rd w i rd e in geha l ten .
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Insgesamt sind die Planungsziele gemäss Art. 4 QPV erfüllt und die Erhöhung der Ausnützungsziffer auf 0.60 ist gerechtfertigt.
3.2. Vorprüfung durch das kantonale Baudepartement Auf eine Vorprüfung durch das kantonale Baudepartement wurde verzichtet.
4.
Verfahren
Der Planungsablauf gestaltete sich wie folgt: 30. Juni 2009
Beschluss des Quartierplans durch den Stadtrat
03. bis 23. Juli 2009
öffentliche Auflage des Quartierplans Genehmigung des Quartierplans durch das kantonale Baudepartement
5.
Gesamtbeurteilung
Der Gestaltungsplan enthält alle wesentlichen Inhalte, welche in Art. 9 Abs. 1 QPV gefordert werden. Da der Gestaltungsplan Teil des Quartierplans wird, welcher den Erfordernissen der Planbeständigkeit genügen muss, ist ein Gleichgewicht zu suchen zwischen genügend konkreten Vorgaben und der Erhaltung von ausreichendem Spielraum für die Bauprojektierung. Der vorliegende Gestaltungsplan erfüllt diese Vorgaben, indem er die Grundzüge der Überbauung genügend präzise festlegt, so dass sich die Anstösser bereits mit dem Gestaltungsplan eine Vorstellung über die geplante Bebauung machen können, ohne dass jedes Detail bereits festgelegt wäre. Die Nachbargrundstücke werden durch die geplante Überbauung nicht anders als bei einer Bebauung nach Regelbauweise betroffen, da die Geschosszahl durch den Gestaltungsplan nicht verändert wird und die zonengemässen Grenzabstände in jedem Fall einzuhalten sind. Schaffhausen, 01. Juli 2009 STADTPLANUNG SCHAFFHAUSEN
Olaf Wolter
Stadt Schaffhausen HB – SP – Wo
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Gestaltungsplan Teilgebiet C
Quartierplan Spiegelgut
Gestaltungsplan Teilgebiet C Änderung 2014 Planungsbericht (gem. Art.47 RPV)
Stand: öffentliche Auflage
Datum: 03. 11. 2014
QP Spiegelgut, Gestaltungsplan Teilbereich C
Planungsbericht
Inhalt 1.
Ausgangslage
Ganzen Text zeigen
3
2.
Planungsziele des Quartierplans
3
3.
Inhalt des Gestaltungsplans
4
4.
Planbeständigkeit
5
5.
Auswirkungen auf die Umwelt
5
6.
Verfahren
5
7.
Gesamtbeurteilung
6
2
Stadt Schaffhausen
QP Spiegelgut, Gestaltungsplan Teilbereich C
Planungsbericht
1. Ausgangslage Der Quartierplan Spiegelgut, vom Regierungsrat genehmigt am 28. Juni 1994 und 08. März 2001, bildet die rechtliche Grundlage für die Überbauung und Erschliessung im Gebiet Spiegelgut. Der Quartierplan besteht aus folgenden Bestandteilen:
Quartierplanvorschriften (geändert im Jahr 2000, genehmigt vom Baudepartement mit Beschluss vom 08.03.2001)
Quartierplan 1:500 mit Perimeter und Erschliessung vom 18. Januar 1994
Baulinien- und Nutzungsplan 1:500 mit Teilgebieten vom 18. Januar 1994
Niveaulinien Längenprofil 1:500/50 vom 18. Januar 1994
Niveaulinie Querprofil 1:100 vom 18. Januar 1994
Gestaltungspläne für die einzelnen Teilgebiete, mit Bepflanzung und Umgebungsgestaltung (mit Gestaltungsplan zum Teilgebiet C vom 18. Januar 1994)
Am 20. Oktober 2014, reichte der Eigentümer des Grundstücks GB 2078 über das Architekturbüro Ulmer Ledergerber Architekten AG einen überarbeiteten Gestaltungsplan für das Teilgebiet C ein und beantragte die entsprechende Aufhebung des bisherigen Gestaltungsplans für das Grundstück GB Nr. 2078. Die Gestaltungspläne sind als Bestandteil des Quartierplans ‚Spiegelgut‘ aufzufassen. Änderungen an einem Gestaltungsplan sind deshalb als Änderungen des Quartierplans zu betrachten und nach dem Quartierplanverfahren zu behandeln, weshalb auch der vorliegende Planungsbericht zur beabsichtigten Änderung erarbeitet wurde.
2. Planungsziele des Quartierplans Die Planungsziele in Art. 4 QPV lauten: Der Quartierplan bezweckt, die Grundstücke innerhalb des Planungsgebietes - zweckmässig und wirtschaftlich zu erschliessen, - entsprechend der Lage und unter Berücksichtigung des erwünschten Siedlungscharakters so zu überbauen, dass gegenüber der Regelbauweise eine bessere städtebauliche und architektonische Lösung erzielt wird, - haushälterisch zu nutzen, - nach ökologischen Grundsätzen zu bepflanzen und zu bewirtschaften, - so zu überbauen, dass gute Voraussetzungen für eine passive Energienutzung und einen insgesamt geringen Energiebedarf geschaffen werden. Die beabsichtigte Änderung enthält nur geringfügige Änderungen gegenüber dem bisherigen Gestaltungsplan für das Teilgebiet C und entspricht den Planungszielen gemäss Art. 4 QPV.
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Stadt Schaffhausen
QP Spiegelgut, Gestaltungsplan Teilbereich C
Planungsbericht
3. Inhalt des Gestaltungsplans Der eingereichte neue Gestaltungsplan für das Teilgebiet C im Massstab 1:500 umfasst eine Darstellung der Situation sowie zwei Schemaschnitte. Rechtsverbindlich sind einzig die in der Legende unter 'Festlegungen' aufgeführten Inhalte. Unter 'Hinweise' sind Inhalte aus dem rechtskräftigen Quartierplan sowie Inhalte, welche dem besseren Verständnis des Gestaltungsplans dienen. Die Hinweise sind nicht rechtsverbindlich. Die Inhalte des Gestaltungsplans richten sich nach den Vorgaben der Quartierplanvorschriften und beinhalten u.a. folgende Bestandteile:
Die Ausnützungsziffer im Teilgebiet C wird im Bereich der Wohnzone für 4 Vollgeschosse (W4) auf max. 0.75 (frühere Zone Wh) und im Bereich der Wohnzone für 3 Vollgeschosse (W3) auf max. 0.60 (frühere Zone Wm) festgelegt. Damit wird der Bonus gemäss Art. 5 Abs. 1 QPV beansprucht.
Der überarbeitete Gestaltungsplan für das Teilgebiet C übernimmt die Grundideen des bisherigen Gestaltungsplans. Er weicht lediglich in der Anordnung der Baufelder und der Lage der Fusswegverbindungen ab. Gleichzeitig führt er gegenüber dem bestehenden Gestaltungsplan die Details der Umgebungsgestaltung wie die Lage der Spiel- und Ruheflächen, Lage der Parkplätze bzw. Einfahrten in eine Garage und der Lage der Heizungszentrale gemäss QPV Art. 9 Abs. 1 aus. Auf den Erlass von besonderen Bepflanzungsvorschriften wird verzichtet, da solche nicht erforderlich sind. Die detaillierten Aspekte der Bepflanzung werden im Umgebungsgestaltungsplan behandelt, der mit der Baueingabe einzureichen ist.
Der überarbeitete Bereich beschränkt sich auf die Bebauung des Grundstücks GB Nr. 2078, der bereits umgesetzte Bereich auf dem Grundstück GB Nr. 9419 wird von der Überarbeitung ausgeschlossen.
Wie beim bestehenden Gestaltungsplan werden beim überarbeiteten Gestaltungsplan zwei Baufelder vorgesehen, welche je eine gestaffelte Baute vorsehen. Durch die Staffelung wird die Volumetrie optisch reduziert. Die Baubereiche ermöglichen einen gewissen Anordnungsspielraum der Bauten, unter der Voraussetzung allerdings, dass die Grenzabstände gemäss Bauordnung eingehalten werden. Zwischen den Baufeldern werden grosszügige Grünräume vorgesehen, welche sowohl als Aufenthaltsfläche genutzt werden können als auch dem ökologischen Ausgleich dienen.
Es sollen je ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus mit Attikageschoss und ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit Attikageschoss entstehen, welche ausschliesslich dem Wohnen dienen. Die Geschossigkeit richtet sich nach der Bauordnung.
Die beiden Bauten werden über je eine Heizungszentrale versorgt. Die Bauherrschaft hat erklärt, den Minergiestandard einzuhalten.
4
Stadt Schaffhausen
QP Spiegelgut, Gestaltungsplan Teilbereich C
4.
Planungsbericht
Planbeständigkeit
Quartierpläne sind Sondernutzungspläne welche verbindlich sind und einer gewissen Planbeständigkeit unterliegen. Eine Planänderung ist mit Art. 21 Abs. 2 des Raumplanungsgesetzes vereinbar, wenn sich die Verhältnisse seit der letzten Planfestsetzung erheblich verändert haben. Der vorliegende „neue“ Gestaltungsplan für das Teilgebiet C vom 17. Oktober 2014 soll den Gestaltungsplan für das Teilgebiet C vom 18. Januar 1994 im Bereich der Parzelle GB Nr. 2076 ersetzen. Es soll somit ein Plan ersetzt werden, welcher seit 20 Jahren besteht und nicht mehr den aktuellen Wohnbedürfnissen entspricht. Während dieser Zeit haben sich sowohl die Verhältnisse bei der Bevölkerung sowie auch die Gesetzgebung über die Raumplanung erheblich geändert. Eine Änderung des Gestaltungsplans für das Teilgebiet C ist nachvollziehbar, entspricht den gesetzlichen Vorgaben und kann somit vorgenommen werden. Dies insbesondere auch aufgrund der Tatsache, dass am ausschlaggebenden Regelwerk des Quartierplans (Quartierplanvorschriften, dem Quartierplanperimeter, der Erschliessung, der Baulinien, der Nutzung und den Profilen) nichts geändert wird und der „neue“ Gestaltungsplan gar auf dem bestehenden Gestaltungsplan aufbaut und lediglich geringfügige Änderungen und zusätzliche Präzisierungen vorsieht.
5. Auswirkungen auf die Umwelt Aufgrund der gleichbleibenden Ausnützung, der gleichbleibenden Höhen der Gebäude und der gleichbleibenden Nutzung, entstehen gegenüber dem bestehenden Gestaltungsplan keine weiteren wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt.
6. Verfahren Planungsablauf xx. xx. xxxx
Beschluss des geänderten Quartierplans durch den Stadtrat Schaffhausen
xx. xx. xxxx bis
öffentliche Auflage
xx. xx. xxxx xx. xx. xxxx
Genehmigung des geänderten Quartierplans durch das Baudepartement des Kantons Schaffhausen
Die Daten dieses Kapitels werden je nach Verfahrenstand ergänzt. Auf eine Vorprüfung durch das kantonale Baudepartement wurde verzichtet.
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Stadt Schaffhausen
QP Spiegelgut, Gestaltungsplan Teilbereich C
Planungsbericht
7. Gesamtbeurteilung Der geänderte Gestaltungsplan enthält alle wesentlichen Inhalte, welche in Art. 9 Abs. 1 QPV C gefordert werden. Der überarbeitete Gestaltungsplan übernimmt die Grundideen des bisherigen Gestaltungsplans für das Teilgebiet C, schafft aber mit seinen Abweichungen bzw. Neuerungen die Rahmenbedingungen für eine Wohnbebauung, welche den aktuellen Wohnbedürfnissen entsprechen. Zudem erwirkt er mit seinen detaillierteren Angaben zum Aussenraum (Parkierung, Heizungszentrale, Spiel- und Ruheflächen etc.) einen ausführlichen und verbindlichen Ausblick auf das zukünftige Siedlungsbild. Mit der Unterscheidung zwischen den Festlegungen und den Hinweisen im Gestaltungsplan werden den Anstössern bzw. Betroffenen die Absichten des Bauherrn dargelegt. Die wesentlichen Eckpunkte werden festlegt und gleichzeitig wird der notwendige Planungsspielraum zwischen dem Gestaltungsplan als Teil des Quartierplans und der Bauprojektierung gewahrt. Der geänderte Gestaltungsplan beansprucht wie der bereits bestehende Gestaltungsplan den Ausnützungsbonus gemäss Art. 5 Abs. 1 QPV. Mit den geänderten Baufeldern und der darin beabsichtigten Bebauung werden die notwendigen Regelungen für eine städtebaulich gute Überbauung mitsamt Festlegungen zugunsten eines qualitativ hochwertigen Aussenraums für das Grundstück GB Nr. 2078 getroffen. Gleichzeitig entsprechen die Änderungen den weiteren Planungszielen des Quartierplans gemäss Art. 4 QPV. Die Voraussetzungen für die Beanspruchung des Ausnützungsbonus gemäss Art. 5 Abs. 1 QPV werden somit erfüllt. Durch den Beibehalt der Gebäudehöhen werden die Nachbargrundstücke durch die geplante Überbauung nicht anders als bei einer Bebauung nach Regelbauweise betroffen.
Schaffhausen, 03. November 2014 STADT SCHAFFHAUSEN STADTPLANUNG
Tanja Geuggis
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Stadt Schaffhausen