134.311
Ausführungsbestimmungen zum Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen vom 29. Februar 2000
vom 29.02.2000 (Stand 01.01.2011)
Der Regierungsrat des Kantons Obwalden,
in Ausführung von Artikel 29, 36 und 37 des Bundesgesetzes über die Banken und Sparkassen vom 8. November 19341,
gestützt auf Artikel 75 Ziffer 1 der Kantonsverfassung vom 19. Mai 19682,
beschliesst:
Art. 1 Stundungsgericht
Als Stundungsgericht gemäss Art. 29 des Bundesgesetzes über die Banken und Sparkassen amtet das Kantonsgericht unter der Leitung des Kantonsgerichtspräsidiums.
Art. 2 Konkursgericht
Als Konkursgericht gemäss Art. 36 des Bundesgesetzes über die Banken und Sparkassen amtet das Kantonsgerichtspräsidium.
Art. 3 Nachlassbehörde
Nachlassbehörde gemäss Art. 37 des Bundesgesetzes über die Banken und Sparkassen ist das Kantonsgerichtspräsidium.
Art. 4 Verfahren
Die Bestimmungen der Zivilprozessordnung für die schuldbetreibungs- und konkursrechtlichen Verfahren gelten sinngemäss.
Art. 5 Aufhebung bisherigen Rechts
Mit dem Inkrafttreten dieser Ausführungsbestimmungen werden die Vollziehungsbestimmungen zum Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen vom 20. März 19353 aufgehoben.
Art. 6 Inkrafttreten
Diese Ausführungsbestimmungen treten ab 15. März 2000 in Kraft.
Informationen zum Erlass Ursprüngliche Fundstelle: OGS 2000, 18 geändert durch - die Ausführungsbestimmungen über die Anpassung des Verordnungsrechts des Regierungsrats an die Justizreform im Bereich der Zivil- und Strafrechtspflege (Ausführungsbestimmungen zur Justizreform) vom 6. Dezember 2010, in Kraft seit 1. Januar 2011 (OGS 2010, 86 Ziff. 2)
OGS 2000, 18