06.3173
Reform des Bürgschaftswesens. Wo bleibt das Zentrum für die KMU der Nordwestschweiz?
Büttiker Rolf · P-M · Ständerat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion
Ich frage die Interpellantin an, ob sie von der schriftlichen Antwort des Bundesrates befriedigt ist oder ob sie Diskussion verlangt.
Fetz Anita · Mit-F · Ständerat · Basel-Stadt · Sozialdemokratische Fraktion
Ich bin nicht zufrieden und verlange eine winzige Diskussion, um meiner Unzufriedenheit Ausdruck zu geben.
Büttiker Rolf · P-M · Ständerat · Solothurn · Freisinnig-demokratische Fraktion
Die Diskussion ist gewährt.
Fetz Anita · Mit-F · Ständerat · Basel-Stadt · Sozialdemokratische Fraktion
Ich mache es möglichst kurz, ich kann auch nichts dafür, dass die Kommissionsarbeit so viel zu reden gab. In meiner Interpellation geht es um die Reform des Bürgschaftswesens, ich erspare Ihnen die Details. Dort sollen auf Verordnungsebene die zehn Bürgschaftsgenossenschaften auf drei zentralisiert werden; die Nordwestschweizer Genossenschaft soll nicht mehr dabei sein. Die KMU in der Nordwestschweiz sind damit gar nicht zufrieden. Der Bundesrat ist auf das Anliegen nicht eingegangen. Das Anliegen ist, dass die Kompetenzzentren für die Bürgschaftsgenossenschaften den Wirtschaftsregionen angepasst werden und nicht einfach den bestehenden grossen Genossenschaften.
Ich möchte hier einfach meiner Hoffnung Ausdruck geben, dass diejenigen unter Ihnen, die in der WAK sind und das Geschäft noch bekommen, das nochmals genau und kritisch anschauen. Ich möchte Sie dafür auch sensibilisieren und hoffe darauf, dass die neue Wirtschaftsministerin das Dossier nochmals anschaut.
Deiss Joseph · BR-M · Bundesrat · Freiburg
Le Conseil national a adopté le projet relatif à la réforme du cautionnement par 151 voix contre 3.
L'intervention de Madame Fetz me donne l'occasion - et ce n'est pas dirigé seulement contre vous - de m'élever une fois de plus contre cet esprit de clocher et cette capacité que nous avons à subdiviser le papier millimétré en carrés encore plus petits.
Nous avons actuellement dix coopératives de cautionnement, nous proposons de réduire leur nombre à trois. Pourquoi cela ne devrait-il pas marcher? Faut-il une coopérative dans chaque canton parce que le cautionnement est différent pour les Bâlois de Bâle-Campagne, etc.? Si le canton de Glaris peut faire trois communes à partir de 25 aujourd'hui, nous devons être capables de faire trois coopératives de cautionnement au lieu de dix!