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Bundesgesetz über die landwirtschaftliche Pacht

AS 1998 3012 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Dals 26 zercl. 1998

https://lexipedia.io/rm/docs/ch/as-ro-ru/1998-3012/de/bundesgesetz-uber-die-landwirtschaftliche-pacht

Consultà ils 5 sett. 2026

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Funtauna

Mida: Bundesgesetz über die landwirtschaftliche Pacht (SR 221.213.2)

AS 1998 3012

Bundesgesetz
über die landwirtschaftliche Pacht
(LPG)

Änderung vom 26. Juni 1998

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 26. Juni 19961,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BBl 1996 IV 1

I

Das Bundesgesetz vom4. Oktober 19852 über die landwirtschaftliche Pacht wird wie folgt geändert:

Ingress gestützt auf die Artikel 31octies und 64 der Bundesverfassung, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 11. November 19813,

Art. 31 Abs. 2 Bst. g und Abs. 2bis

Die Bewilligung wird nur erteilt, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist, nämlich:

g. anstelle der parzellenweise verpachteten Grundstücke oder Grundstücksteile andere Pachtsachen zugepachtet werden, die für den Betrieb des Gewerbes günstiger liegen oder geeigneter sind.

Die Behörde bewilligt ferner die parzellenweise Verpachtung eines landwirtschaftlichen Gewerbes, wenn:

  1. das landwirtschaftliche Gewerbe einer bäuerlichen Familie keine überdurchschnittlich gute Existenz bietet;

  2. die parzellenweise Verpachtung überwiegend dazu dient, andere landwirtschaftliche Gewerbe strukturell zu verbessern;

  3. keine vorkaufs- oder zuweisungsberechtigte Person innerhalb der Verwandtschaft das Gewerbe zur Selbstbewirtschaftung übernehmen will, oder keine andere Person, die in der Erbteilung die Zuweisung verlangen könnte (Art. 11 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom4. Oktober 19914 über das bäuerliche Bodenrecht), das Gewerbe zur Verpachtung als Ganzes übernehmen will; und

  4. der Ehegatte, der das Gewerbe zusammen mit dem Eigentümer bewirtschaftet hat, der parzellenweisen Verpachtung zustimmt.

Art. 33 Abs. 1–3

Aufgehoben

Gegen die Zupacht eines Grundstücks, das vom Mittelpunkt des Betriebes des Pächters weit entfernt ist und offensichtlich ausserhalb des ortsüblichen Bewirtschaftungsbereichs liegt, kann Einsprache erhoben werden.

Aufgehoben

Footnotes

  1. [4] SR 211.412.11
  2. [2] SR 221.213.2
  3. [3] BBl 1982 I 257

II

Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Nationalrat, 26. Juni 1998 Ständerat, 26. Juni 1998 Der Präsident: Leuenberger Der Präsident: Zimmerli Der Protokollführer: Anliker Der Sekretär: Lanz

Ablauf der Referendumsfrist und Inkraftsetzung

Die Referendumsfrist für dieses Gesetz ist am 15. Oktober 1998 unbenützt abgelaufen.5

Es wird auf den1. Januar 1999 in Kraft gesetzt.

7. Dezember 1998 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates

Der Bundespräsident: Cotti

Der Bundeskanzler: Couchepin

Footnotes

  1. [5] BBl 1998 3573