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Bundesgesetz über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung

AS 2004 4373 · Amtliche Sammlung des Bundesrechts

Dals 8 oct. 2004

https://lexipedia.io/rm/docs/ch/as-ro-ru/2004-4373/de/bundesgesetz-uber-die-anpassung-der-kantonalen-beitrage-fur-die-innerkantonalen-stationaren-behandlungen-nach-dem-bundesgesetz-uber-die-krankenversicherung

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  3. Collecziun uffiziala dal dretg federal
Funtauna

Mida: Bundesgesetz über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung (SR 832.14)

Fegl federal: Botschaft betreffend die Teilrevision des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (Strategie und dringliche Punkte) (BBl 2004 706),

AS 2004 4373

Bundesgesetz
über die Anpassung der kantonalen Beiträge
für die innerkantonalen stationären Behandlungen
nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung

Änderung vom 8. Oktober 2004

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 26. Mai 20041,
beschliesst:

Footnotes

  1. [1] BBl 2004 4259

I

Das Bundesgesetz vom 21. Juni 20022 über die Anpassung der kantonalen Beiträge für die innerkantonalen stationären Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung wird wie folgt geändert:

Art. 1 Abs. 1

In Abweichung von Artikel 49 Absätze1 und 2 des Bundesgesetzes vom 18. März 19943 über die Krankenversicherung beteiligen sich die Kantone an den Kosten der innerkantonalen stationären Behandlungen in Halbprivat- und Privatabteilungen von öffentlichen und öffentlich subventionierten Spitälern in der Höhe der von den Versicherern für Kantonseinwohnerinnen und -einwohner geschuldeten Tarife der allgemeinen Abteilung des jeweiligen Spitals.

Footnotes

  1. [3] SR 832.10

Art. 2

Vom Rechnungsbetrag werden zuerst dem Versicherer die Kosten entsprechend dem Tarif der obligatorischen Krankenpflegeversicherung in Rechnung gestellt, danach wird der vom Kanton geschuldete Kantonsbeitrag abgezogen. Der Restbetrag wird der versicherten Person in Rechnung gestellt.

Die Spitäler stellen den Versicherern die um den Betrag der Kantonsbeteiligung reduzierte Rechnung zu.

Die Regelung der Abrechnungsmodalitäten zwischen den Spitälern und den Kantonen ist Sache der Kantone.

Behandlungen nach dem Bundesgesetz über die Krankenversicherung. BG

Art. 3 Abs. 3

Die Geltungsdauer dieses Gesetzes wird bis zum Inkrafttreten einer Änderung des Bundesgesetzes vom 18. März 19944 über die Krankenversicherung im Bereich der Spitalfinanzierung, längstens aber bis zum 31. Dezember 2006, verlängert.

Footnotes

  1. [4] SR 832.10

Footnotes

  1. [2] SR 832.14

II

Dieses Gesetz wird nach Artikel 165 Absatz 1 der Bundesverfassung als dringlich erklärt und untersteht nach Artikel 141 Absatz 1 Buchstabe b der Bundesverfassung dem fakultativen Referendum.

Es tritt am1. Januar 2005 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2006.

Ständerat, 8. Oktober 2004

Nationalrat, 8. Oktober 2004

Der Präsident: Fritz Schiesser

Der Präsident: Max Binder

Der Sekretär: Christoph Lanz

Der Protokollführer: Ueli Anliker