AS 2007 5949
Bundesbeschluss
über die Festlegung des Härteausgleichs
vom 22. Juni 2007
Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
gestützt auf Artikel 19 Absatz 3 des Bundesgesetzes vom3. Oktober 20031 über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaG),
nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 8. Dezember 20062,
beschliesst:
Art. 1 Anfängliche Höhe des Härteausgleichs
Die Höhe des Härteausgleichs beträgt für die ersten acht Jahre ab Inkrafttreten dieses Bundesbeschlusses 430 454 000 Franken pro Jahr.
Davon leisten der Bund 286 969 000 Franken und die Kantone 143 485 000 Franken.
Der Anfangsbeitrag jedes Kantons ist im Anhang festgelegt.
Art. 2 Schlussbestimmung
Dieser Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum.
Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.
Ständerat, 22. Juni 2007 Nationalrat, 22. Juni 2007 Der Präsident: Peter Bieri Die Präsidentin: Christine Egerszegi-Obrist Der Sekretär: Christoph Lanz Der Protokollführer: Ueli Anliker SR 613.26
Anhang
(Art. 1 Abs. 3) Anfangsbeiträge der Kantone in Franken Zürich 24 286 000 Bern 18 949 000 Luzern 6 871 000 Uri 689 000 Schwyz 2 543 000 Obwalden 640 000 Nidwalden 734 000 Glarus 762 000 Zug 1 952 000 Freiburg 4 718 000 Solothurn 4 826 000 Basel Stadt 3 828 000 Basel Land 5 114 000 Schaffhausen 1 458 000 Appenzell A.Rh. 1 062 000 Appenzell I.Rh. 291 000 St. Gallen 8 920 000 Graubünden 3 751 000 Aargau 10 754 000 Thurgau 4 524 000 Tessin 6 107 000 Waadt 12 496 000 Wallis 5 431 000 Neuenburg 3 315 000 Genf 8 121 000 Jura 1 343 000 Total Kantone 143 485 000