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Bundesbeschluss zur Volksinitiative "für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tierinitiative")

BBl 2002 1018 · Bundesblatt

Dals 15 oct. 2002

https://lexipedia.io/rm/docs/ch/bbl-ff-ff/2002-1018/de/bundesbeschluss-zur-volksinitiative-fur-eine-bessere-rechtsstellung-der-tiere-tierinitiative

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Funtauna

Fatschenta parlamentara: "Für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tier-Initiative)" und "Tiere sind keine Sachen!". Volksinitiativen (01.028)

BBl 2002 6483

Bundesbeschluss zur Volksinitiative "für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tierinitiative")

Bundesbeschluss zur Volksinitiative «für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tier-Initiative)»

vom 4. Oktober 2002

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 139 Absatz 5 der Bundesverfassung1, nach Prüfung der am 17. August 20002 eingereichten Volksinitiative «für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tier-Initiative)», nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 25. April 20013, beschliesst:

Art. 1 1 Die Volksinitiative vom 17. August 2000 «für eine bessere Rechtsstellung der Tiere (Tier-Initiative)» ist gültig und wird Volk und Ständen zur Abstimmung unterbreitet. 2 Die Volksinitiative lautet:

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 79a (neu) Rechtsstellung der Tiere 1 Tiere sind keine Sachen, sondern empfindungsfähige Lebewesen.

2 Der Bund bestimmt ihre rechtliche Stellung, insbesondere im Zivil-, Straf- und Verwaltungsrecht.

Art. 2 Die Bundesversammlung empfiehlt Volk und Ständen, die Initiative abzulehnen.

Ständerat, 4. Oktober 2002 Nationalrat, 4. Oktober 2002 Der Präsident: Anton Cottier Die Präsidentin: Liliane Maury Pasquier Der Sekretär: Christoph Lanz Der Protokollführer: Christophe Thomann