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Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (Börsengesetz, BEHG)

BBl 2005 962 · Bundesblatt

Dals 18 oct. 2005

https://lexipedia.io/rm/docs/ch/bbl-ff-ff/2005-962/de/bundesgesetz-uber-die-borsen-und-den-effektenhandel-borsengesetz-behg

Consultà ils 5 sett. 2026

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Funtauna

Act che resulta: Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (AS 2006 197)

Fatschenta parlamentara: Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel. Internationale Amtshilfe (04.069)

BBl 2005 5993

Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (Börsengesetz, BEHG)

Ablauf der Referendumsfrist: 26. Januar 2006

Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (Börsengesetz, BEHG)

Änderung vom 7. Oktober 2005

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft des Bundesrates vom 10. November 20041, beschliesst:

I Das Börsengesetz vom 24. März 19952 wird wie folgt geändert:

Art. 38 Amtshilfe 1 Die Aufsichtsbehörde kann zur Durchsetzung dieses Gesetzes ausländische Finanzmarktaufsichtsbehörden um Auskünfte und Unterlagen ersuchen. 2 Sie darf ausländischen Finanzmarktaufsichtsbehörden nicht öffentlich zugängliche Auskünfte und sachbezogene Unterlagen nur übermitteln, sofern: a. diese Informationen ausschliesslich zur Durchsetzung von Regulierungen über Börsen, Effektenhandel und Effektenhändler verwendet oder zu diesem Zweck an andere Behörden, Gerichte oder Organe weitergeleitet werden; b. die ersuchenden Behörden an ein Amts- oder Berufsgeheimnis gebunden sind, wobei Vorschriften über die Öffentlichkeit von Verfahren und die Orientierung der Öffentlichkeit über solche Verfahren vorbehalten bleiben. 3 Betreffen die von der Aufsichtsbehörde zu übermittelnden Informationen einzelne Kundinnen oder Kunden von Effektenhändlern, so ist das Bundesgesetz vom 20. Dezember 19683 über das Verwaltungsverfahren unter Vorbehalt der Absätze 4 und 5 anwendbar. 4 Das Amtshilfeverfahren wird zügig durchgeführt. Die Aufsichtsbehörde berücksichtigt den Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Die Übermittlung von Informationen über Personen, die offensichtlich nicht in die zu untersuchende Angelegenheit verwickelt sind, ist unzulässig.