0.747.363.33
Internationales Übereinkommen von 1974 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See
Abgeschlossen in London am 1. November 1974 Von der Bundesversammlung genehmigt am 9. Juni 19812 Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 1. Oktober 1981 In Kraft getreten für die Schweiz am 1. Januar 1982 (Stand am 27. September 2012)
Die Vertragsregierungen In dem Wunsch, im gegenseitigen Einvernehmen einheitliche Grundsätze und entsprechende Vorschriften zum Schutz des menschlichen Lebens auf See aufzustellen, In der Erwägung, dass dieses Ziel am besten durch den Abschluss eines Übereinkommens erreicht werden kann, das an die Stelle des Internationalen Übereinkommens von 1960 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See3 treten soll, wobei die seit Abschluss jenes Übereinkommens eingetretenen Entwicklungen berücksichtigt werden, sind wie folgt übereingekommen:
Art. I Allgemeine Verpflichtungen aufgrund des Übereinkommens
Die Vertragsregierungen verpflichten sich, diesem Übereinkommen und seinem Anhang4, der Bestandteil des Übereinkommens ist, Wirksamkeit zu verleihen. Jeder Verweis auf das Übereinkommen ist gleichzeitig ein Verweis auf den Anhang.
Die Vertragsregierungen verpflichten sich, alle Gesetze, Verordnungen, Ausführungsbestimmungen und sonstigen Vorschriften zu erlassen und alle sonstigen Massnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um diesem Übereinkommen volle Wirksamkeit zu verleihen und dadurch zu gewährleisten, dass sich ein Schiff im Hinblick auf den Schutz des menschlichen Lebens für seinen Verwendungszweck eignet.
Art. II Anwendungsbereich
Dieses Übereinkommen gilt für Schiffe, die berechtigt sind, die Flagge eines Staates zu führen, dessen Regierung Vertragsregierung ist.
AS 1982 128
Der französische Originaltext findet sich unter der gleichen Nummer in der entsprechenden Ausgabe dieser Sammlung
AS 1982 127
Der Text dieses Anhangs und seiner Änderungen wird in der AS nicht veröffentlicht (AS 1984 256, 1985 1606, 1987 1050, 1990 595 596, 1993 2513, 1997 464). Er kann beim BBL, Verkauf Bundespublikationen, 3003 Bern, bezogen werden.
Art. III Gesetze und sonstige Vorschriften
Jede Vertragsregierung verpflichtet sich, dem Generalsekretär der Zwischenstaatlichen Beratenden Seeschiffahrts-Organisation (im folgenden als «Organisation» bezeichnet) folgendes zu übermitteln und bei ihm zu hinterlegen:
eine Liste der nichtstaatlichen Stellen, die befugt sind im Namen der Vertragsregierung Massnahmen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See zu treffen; diese Liste ist zur Weitergabe an die Vertragsregierungen zur Unterrichtung ihrer Bediensteten bestimmt;
den Wortlaut der Gesetze, Verordnungen, Ausführungsbestimmungen und sonstigen Vorschriften, die auf den verschiedenen durch dieses Übereinkommen betroffenen Gebieten erlassen worden sind;
eine ausreichende Anzahl von Mustern der nach den Bestimmungen dieses Übereinkommens von der Vertragsregierung ausgestellten Zeugnisse; diese Muster sind zur Weitergabe an die Vertragsregierungen zur Unterrichtung ihrer Bediensteten bestimmt.
Art. IV Fälle höherer Gewalt
Ein Schiff, das bei Antritt einer Fahrt nicht den Bestimmungen dieses Übereinkommens unterliegt, ist ihnen auch dann nicht zu unterstellen, wenn es wegen Schlechtwetters oder sonstiger höherer Gewalt vom vorgesehenen Weg abweicht.
Personen, die sich wegen höherer Gewalt oder an Bord befinden, weil der Kapitän verpflichtet ist, Schiffbrüchige oder andere Personen aufzunehmen, bleiben bei der Feststellung, ob eine Bestimmung dieses Übereinkommens auf ein Schiff anzuwenden ist, ausser Betracht.
Art. V Beförderung von Personen in Notfällen
Um die Evakuierung von Personen zu sichern, die aus einer Lebensgefahr gerettet werden sollen, kann eine Vertragsregierung die Beförderung einer grösseren Anzahl von Personen auf ihren Schiffen gestatten, als sonst nach diesem Übereinkommen zulässig ist.
Eine solche Erlaubnis entzieht den anderen Vertragsregierungen kein Kontrollrecht, das ihnen nach diesem Übereinkommen für Schiffe zusteht, die ihre Häfen anlaufen.
Hat eine Vertragsregierung eine solche Erlaubnis erteilt, so teilt sie dies dem Generalsekretär der Organisation mit und fügt einen Bericht über den Sachverhalt bei.
Art. VI Frühere Verträge und Übereinkommen
a) Das am 17. Juni 1960 in London unterzeichnete Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See wird durch dieses Übereinkommen zwischen den Vertragsregierungen abgelöst und aufgehoben.
Alle anderen Verträge, Übereinkommen und Vereinbarungen über den Schutz des menschlichen Lebens auf See oder damit zusammenhängende Fragen, die gegenwärtig zwischen den Vertragsregierungen des vorliegenden Übereinkommens in Kraft sind, bleiben während ihrer jeweiligen Geltungsdauer unbeschränkt wirksam für
Schiffe, auf die dieses Übereinkommen nicht anwendbar ist; ii) Schiffe, auf die dieses Übereinkommen anwendbar ist, soweit es sich um Angelegenheiten handelt, die nicht ausdrücklich in diesem Übereinkommen geregelt sind.
Soweit jedoch solche Verträge, Übereinkommen oder Vereinbarungen zu den Vorschriften dieses Übereinkommens im Widerspruch stehen, sind die letzteren massgebend.
Alle Angelegenheiten, die in diesem Übereinkommen nicht ausdrücklich geregelt sind, bleiben der Gesetzgebung der Vertragsregierungen vorbehalten.
Art. VII Vereinbarung besonderer Regeln
Werden gemäss diesem Übereinkommen von allen oder einigen Vertragsregierungen besondere Regeln einvernehmlich aufgestellt, so sind diese dem Generalsekretär der Organisation zur Weiterleitung an alle Vertragsregierungen mitzuteilen.
Art. VIII Änderungen
Dieses Übereinkommen kann nach einem der beiden unter den nachstehenden Buchstaben vorgesehenen Verfahren geändert werden.
Änderungen nach Prüfung durch die Organisation:
Jede von einer Vertragsregierung vorgeschlagene Änderung wird dem Generalsekretär der Organisation vorgelegt, der sie spätestens sechs Monate vor der Prüfung an alle Mitglieder der Organisation und alle Vertragsregierungen weiterleitet. ii) Jede nach Ziffer i vorgeschlagene und weitergeleitete Änderung wird dem Schiffssicherheitsausschuss der Organisation zur Prüfung vorgelegt. iii) Alle Vertragsregierungen, gleich ob ihre Staaten Mitglieder der Organisation sind oder nicht, sind berechtigt, an den Beratungen des Schiffssicherheitsausschusses zur Prüfung von Änderungen und zur Beschlussfassung darüber teilzunehmen. iv) Änderungen werden mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsregierungen in dem nach Ziffer iii erweiterten Schiffssicherheitsausschuss (im folgenden als «erweiterter Schiffssicherheitsausschuss» bezeichnet) beschlossen, sofern bei der Abstimmung mindestens ein Drittel der Vertragsregierungen anwesend ist.
Nach Ziffer iv beschlossene Änderungen werden vom Generalsekretär der Organisation allen Vertragsregierungen zur Annahme übermittelt.
vi) 1. Eine Änderung eines Artikels des Übereinkommens oder des Kapitels I des Anhangs gilt als an dem Tag angenommen, an dem sie von zwei Dritteln der Vertragsregierungen angenommen worden ist. 2. Eine Änderung des Anhangs, ausgenommen das Kapitel I, gilt als angenommen aa) mit Ablauf von zwei Jahren nach dem Tag, an dem sie den Vertragsregierungen zur Annahme übermittelt worden ist, oder bb) mit Ablauf einer anderen Frist, die mindestens ein Jahr betragen muss, wenn dies im Zeitpunkt der Beschlussfassung mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsregierungen im erweiterten Schiffssicherheitsausschuss bestimmt worden ist. Notifizieren jedoch innerhalb der festgesetzten Frist entweder mehr als ein Drittel der Vertragsregierungen oder der Vertragsregierungen, deren Handelsflotten insgesamt mindestens fünfzig Prozent der Bruttotonnage der Welthandelsflotte ausmachen, dem Generalsekretär der Organisation, dass sie Einspruch gegen die Änderung erheben, so gilt sie als nicht angenommen. vii) 1. Eine Änderung eines Artikels des Übereinkommens oder des Kapitels I des Anhangs tritt für diejenigen Vertragsregierungen, die sie angenommen haben, sechs Monate nach dem Tag in Kraft, an dem sie als angenommen gilt, und für jede Vertragsregierung, die sie nach diesem Tag annimmt, sechs Monate nach dem Tag der Annahme durch diese Vertragsregierung. 2. Eine Änderung des Anhangs, ausgenommen das Kapitel I, tritt für alle Vertragsregierungen ausser für diejenigen, die nach Ziffer vi Nummer 2 Einspruch dagegen erhoben und diesen Einspruch nicht zurückgenommen haben, sechs Monate nach dem Tag in Kraft, an dem sie als angenommen gilt. Jede Vertragspartei kann jedoch vor dem festgesetzten Tag des Inkrafttretens dem Generalsekretär der Organisation notifizieren, dass sie die Änderung während einer Frist von höchstens einem Jahr nach ihrem Inkrafttreten oder während einer längeren Frist, wenn die Zweidrittelmehrheit der im erweiterten Schiffssicherheitsausschuss bei der Beschlussfassung über die Änderung anwesenden und abstimmenden Vertragsregierungen so beschliesst, nicht anwenden wird.
Änderung durch eine Konferenz:
Auf Antrag einer Vertragsregierung, der von mindestens einem Drittel der Vertragsregierungen unterstützt sein muss, beruft die Organisation eine Konferenz der Vertragsregierungen zur Prüfung von Änderungen dieses Übereinkommens ein.
ii) Jede von einer solchen Konferenz mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden und abstimmenden Vertragsregierungen beschlossene Änderung wird vom Generalsekretär der Organisation allen Vertragsregierungen zur Annahme übermittelt.
iii) Sofern die Konferenz nichts anderes beschliesst, gilt die Änderung nach dem Verfahren des Buchstabens b Ziffer vi als angenommen und tritt nach dem Verfahren des Buchstabens b Ziffer vii in Kraft, wobei jeder Hinweis auf den erweiterten Schiffssicherheitsausschuss unter diesen Ziffern als Hinweis auf die Konferenz gilt.
i) Eine Vertragsregierung, die eine in Kraft getretene Änderung des Anhangs angenommen hat, ist nicht verpflichtet, die Vergünstigung dieses Übereinkommens für Zeugnisse zu gewähren, die einem Schiff ausgestellt worden sind, das die Flagge eines Staates zu führen berechtigt ist, dessen Regierung nach Buchstabe b Ziffer vi Nummer 2 Einspruch gegen die Änderung erhoben und diesen Einspruch nicht zurückgenommen hat, jedoch nur soweit sich diese Zeugnisse auf Angelegenheiten beziehen, die Gegenstand der betreffenden Änderung sind. ii) Eine Vertragsregierung, die eine in Kraft getretene Änderung des Anhangs angenommen hat, muss die Vergünstigung dieses Übereinkommens für Zeugnisse gewähren, die einem Schiff ausgestellt worden sind, das die Flagge eines Staates zu führen berechtigt ist, dessen Regierung nach Buchstabe b Ziffer vii Nummer 2 dem Generalsekretär der Organisation notifiziert hat, dass sie die Änderung nicht anwenden wird.
Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vorgesehen ist, gilt jede Änderung dieses Übereinkommens, die aufgrund dieses Artikels vorgenommen worden ist und sich auf die Bauart eines Schiffes bezieht, nur für Schiffe, die an oder nach dem Tag des Inkrafttretens der Änderung auf Kiel gelegt werden oder die sich zu dieser Zeit in einem entsprechenden Bauzustand befinden.
Jede Annahmeerklärung, jeder Einspruch betreffend eine Änderung und jede Notifikation nach Buchstabe b Ziffer vii Nummer 2 muss dem Generalsekretär der Organisation schriftlich mitgeteilt werden; dieser unterrichtet alle Vertragsregierungen von dieser Mitteilung und vom Tag ihres Eingangs.
Der Generalsekretär der Organisation unterrichtet alle Vertragsregierungen von jeder aufgrund dieses Artikels in Kraft tretenden Änderung sowie vom Tag ihres Inkrafttretens.
Art. IX Unterzeichnung, Ratifikation, Annahme, Genehmigung und Beitritt
Dieses Übereinkommen liegt vom 1. November 1974 bis zum 1. Juli 1975 am Sitz der Organisation zur Unterzeichnung und danach zum Beitritt auf. Staaten können Vertragsparteien dieses Übereinkommens werden,
indem sie es ohne Vorbehalt der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen; ii) indem sie es vorbehaltlich der Ratifikation, Annahme oder Genehmigung unterzeichnen und später ratifizieren, annehmen oder genehmigen oder iii) indem sie ihm beitreten.
Die Ratifikation, die Annahme, die Genehmigung oder der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer entsprechenden Urkunde beim Generalsekretär der Organisation.
c) Der Generalsekretär der Organisation unterrichtet die Regierungen aller Staaten, die dieses Übereinkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, von jeder Unterzeichnung oder von jeder Hinterlegung einer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde und vom Tag dieser Hinterlegung.
Art. X Inkrafttreten
Dieses Übereinkommen tritt zwölf Monate nach dem Tag in Kraft, an dem mindestens fünfundzwanzig Staaten, deren Handelsflotten insgesamt mindestens fünfzig Prozent der Bruttotonnage der Welthandelsflotte ausmachen, nach Artikel IX Vertragsparteien geworden sind.
Jede nach dem Inkrafttreten dieses Übereinkommens hinterlegte Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde wird drei Monate nach dem Tag ihrer Hinterlegung wirksam.
Jede Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde, die nach dem Tag hinterlegt wird, an dem eine Änderung dieses Übereinkommens nach
Artikel VIII als angenommen gilt, findet auf das Übereinkommen in seiner geänderten Fassung Anwendung.
Art. XI Kündigung
Jede Vertragsregierung kann dieses Übereinkommen nach Ablauf von fünf Jahren, nachdem es für sie in Kraft getreten ist, jederzeit kündigen.
Die Kündigung erfolgt durch Hinterlegung einer Kündigungsurkunde beim Generalsekretär der Organisation; dieser notifiziert allen anderen Vertragsregierungen den Eingang jeder Kündigungsurkunde, den Tag ihres Eingangs und den Tag, an dem die Kündigung wirksam wird.
Die Kündigung wird ein Jahr nach dem Tag, an dem die Kündigungsurkunde dem Generalsekretär der Organisation zugegangen ist, oder nach Ablauf einer längeren in der Urkunde bezeichneten Frist wirksam.
Art. XII Hinterlegung und Registrierung
a) Dieses Übereinkommen wird beim Generalsekretär der Organisation hinterlegt; dieser übermittelt den Regierungen aller Staaten, die das Übereinkommen unterzeichnet haben oder ihm beigetreten sind, beglaubigte Abschriften.
b) Sobald dieses Übereinkommen in Kraft tritt, übermittelt der Generalsekretär der Organisation dem Generalsekretär der Vereinten Nationen den Wortlaut zur Registrierung und Veröffentlichung nach Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen5.
Art. XIII Sprachen
Dieses Übereinkommen ist in einer Urschrift in chinesischer, englischer, französischer, russischer und spanischer Sprache abgefasst, wobei jeder Wortlaut gleichermassen verbindlich ist. Amtliche Übersetzungen in arabischer, deutscher und italienischer Sprache werden angefertigt und mit der unterzeichneten Urschrift hinterlegt.
Zu Urkund dessen haben die von ihren Regierungen hierzu gehörig befugten Unterzeichneten dieses Übereinkommen unterschrieben.
Geschehen zu London am 1. November 1974 (Es folgen die Unterschriften) Geltungsbereich am 27. September 20126 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Ägypten 4. September 1981 4. Dezember 1981 Albanien 7. Juni 2004 B 7. September 2004 Algerien 3. November 1983 B 3. Februar 1984 Angola 3. Oktober 1991 B 3. Januar 1992 Antigua und Barbuda 9. Februar 1987 B 9. Mai 1987 Äquatorialguinea 24. April 1996 B 24. Juli 1996 Argentinien 5. Dezember 1979 25. Mai 1980 Aserbaidschan 1. Juli 1997 B 1. Oktober 1997 Äthiopien 18. Juli 1985 B 18. Oktober 1985 Australien 17. August 1983 B 17. November 1983 Bahamas 16. Februar 1979 B 25. Mai 1980 Bahrain 21. Oktober 1985 B 21. Januar 1986 Bangladesch 6. November 1981 B 6. Februar 1982 Barbados 1. September 1982 B 1. Dezember 1982 Belarus 7. Januar 1994 B 7. April 1994 Belgien 24. September 1979 25. Mai 1980 Belize 2. April 1991 B 2. Juli 1991 Benin 1. November 1985 B 1. Februar 1986 Bolivien 4. Juni 1999 B 4. September 1999 Brasilien 22. Mai 1980 B 25. Mai 1980 Brunei 23. Oktober 1986 B 23. Januar 1987 Bulgarien 2. November 1983 2. Februar 1984 Chile 28. März 1980 25. Mai 1980 China 7. Januar 1980 25. Mai 1980 Hongkonga 5. Juni 1997 1.
Juli 1997 Macaub 10. Dezember 1999 20. Dezember 1999 Cook-Inseln 30. Juni 2003 B 30. September 2003 Costa Rica 6. Juni 2011 B 6. September 2011 Côte d’Ivoire 5. Oktober 1987 B 5. Januar 1988 Dänemark 8. März 1978 25. Mai 1980 Deutschland 26. März 1979 25. Mai 1980 Dominica 21. Juni 2000 B 21. September 2000 Dominikanische Republik 10. April 1980 B 25. Mai 1980 Dschibuti 1. März 1984 B 1. Juni 1984
AS 1982 128 1562, 1984 255, 1985 231, 1986 871, 1987 1153, 1989 841, 1990 1869, 1997 463, 2005 1313 und 2012 5791. Eine aktualisierte Fassung des Geltungsbereiches findet sich auf der Internetseite des EDA (www.eda.admin.ch/vertraege).
Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Ecuador 28. Mai 1982 B 28. August 1982 Eritrea 22. April 1996 B 22. Juli 1996 Estland 16. Dezember 1991 B 16. März 1992 Fidschi 4. März 1983 B 4. Juni 1983 Finnland 21. November 1980 B 21. Februar 1981 Frankreich* 25. Mai 1977 25. Mai 1980 Gabun 21. Januar 1982 B 21. April 1982 Gambia 1. November 1991 B 1. Februar 1992 Georgien 19. April 1994 B 19. Juli 1994 Ghana 19. Mai 1983 19. August 1983 Grenada 28. Juni 2004 28. September 2004 Griechenland 12. Mai 1980 25. Mai 1980 Guatemala 20. Oktober 1982 B 20. Januar 1983 Guinea 19. Januar 1981 B 19. April 1981 Guyana 10. Dezember 1997 B 10. März 1998 Haiti 6. April 1989 B 6. Juli 1989 Honduras 24. September 1985 B 24. Dezember 1985 Indien 16. Juni 1976 B 25. Mai 1980 Indonesien 17. Februar 1981 17. Mai 1981 Irak 14. Dezember 1990 B 14. März 1991 Iran 17. Oktober 1994 17. Januar 1995 Irland 29. November 1983 B 29. Februar 1984 Island 6. Juli 1983 6. Oktober 1983 Israel 15. Mai 1979 25. Mai 1980 Italien 11. Juni 1980 B 11. September 1980 Jamaika 14. Oktober 1983 B 14. Januar 1984 Japan 15. Mai 1980 B 25. Mai 1980 Jemen 6. März 1979 B 25. Mai 1980 Jordanien 7. August 1985 B 7.
November 1985 Kambodscha 28. November 1994 B 28. Februar 1995 Kamerun 14. Mai 1984 B 14. August 1984 Kanada 8. Mai 1978 B 25. Mai 1980 Kap Verde 28. April 1977 B 25. Mai 1980 Kasachstan 7. März 1994 B 7. Juni 1994 Katar 22. Dezember 1980 B 22. März 1981 Kenia 21. Juli 1999 B 21. Oktober 1999 Kiribati 5. Februar 2007 B 5. Mai 2007 Kolumbien 31. Oktober 1980 B 31. Januar 1981 Komoren 22. November 2000 B 22. Februar 2001 Kongo (Brazzaville) 10. September 1985 10. Dezember 1985 Kongo (Kinshasa) 17. Dezember 2004 B 17. März 2005 Korea (Nord-) 1. Mai 1985 B 1. August 1985 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Korea (Süd-) 31. Dezember 1980 31. März 1981 Kroatien 27. Juli 1992 N 8. Oktober 1991 Kuba 19. Juni 1992 B 19. September 1992 Kuwait 29. Juni 1979 B 25. Mai 1980 Lettland 20. Mai 1992 B 20. August 1992 Libanon 29. November 1983 B 29. Februar 1984 Liberia 14. November 1977 25. Mai 1980 Libyen 2. Juli 1981 B 2. Oktober 1981 Litauen 4. Dezember 1991 B 4. März 1992 Luxemburg 14. Februar 1991 B 14. Mai 1991 Madagaskar 7. März 1996 B 7. Juni 1996 Malawi 9. März 1993 B 9. Juni 1993 Malaysia 19. Oktober 1983 B 19. Januar 1984 Malediven 14. Januar 1981 B 14. April 1981 Malta 8. August 1986 B 8. November 1986 Marokko 28. Juni 1990 B 28. September 1990 Marshallinseln 26. April 1988 B 26.
Juli 1988 Mauretanien 24. November 1997 B 24. Februar 1998 Mauritius 1. Februar 1988 B 1. Mai 1988 Mexiko 28. März 1977 25. Mai 1980 Moldau 11. Oktober 2005 B 11. Januar 2006 Monaco 1. November 1974 U 25. Mai 1980 Mongolei 26. Juni 2002 B 26. September 2002 Montenegro 10. Februar 2009 N 3. Juni 2006 Mosambik 23. Dezember 1996 B 23. März 1997 Myanmar 11. November 1987 B 11. Februar 1988 Namibia 27. November 2000 B 27. Februar 2001 Neuseelandc 23. Februar 1990 B 23. Mai 1990 Nicaragua 17. Dezember 2004 B 17. März 2005 Niederlanded 10. Juli 1978 B 25. Mai 1980 Aruba 24. Dezember 1995 1. Januar 1986 Curaçao 10. Juli 1978 25. Mai 1980 Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) 10. Juli 1978 25. Mai 1980 Sint Maarten 10. Juli 1978 25. Mai 1980 Nigeria 7. Mai 1981 B 7. August 1981 Niue 27. Juni 2012 B 27. September 2012 Norwegen 15. Februar 1977 25. Mai 1980 Oman 25. April 1985 B 25. Juli 1985 Österreich 27. Mai 1988 B 27. August 1988 Pakistan 10. April 1985 B 10. Juli 1985 Palau 29. September 2011 29. Dezember 2011 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Panama 9. März 1978 B 25. Mai 1980 Papua-Neuguinea 12. November 1980 B 12. Februar 1981 Paraguay 15. Juni 2004 B 15. September 2004 Peru 4. Dezember 1979 B 25. Mai 1980 Philippinen 15. Dezember 1981 B 15. März 1982 Polen 15. März 1984 15.
Juni 1984 Portugal 7. November 1983 7. Februar 1984 Rumänien 24. Mai 1979 B 25. Mai 1980 Russland 9. Januar 1980 25. Mai 1980 Salomoninseln 30. Juni 2004 B 30. September 2004 Samoa 14. März 1997 B 14. Juni 1997 São Tomé und Príncipe 29. Oktober 1998 B 29. Januar 1999 Saudi-Arabien 24. April 1985 B 24. Juli 1985 Schweden 7. Juli 1978 25. Mai 1980 Schweiz 1. Oktober 1981 1. Januar 1982 Senegal 16. Januar 1997 B 16. April 1997 Serbien 11. Juni 1979 25. Mai 1980 Seychellen 10. Mai 1988 B 10. August 1988 Sierra Leone 13. August 1993 B 13. November 1993 Singapur 16. März 1981 B 16. Juni 1981 Slowakei 30. Januar 1995 N 1. Januar 1993 Slowenien 12. November 1992 N 25. Juni 1991 Spanien 5. September 1978 25. Mai 1980 Sri Lanka 30. August 1983 B 30. November 1983 St. Kitts und Nevis 11. Juni 2004 B 11. September 2004 St. Lucia 20. Mai 2004 B 20. August 2004 St. Vincent und die Grenadinen 28. Oktober 1983 B 28. Januar 1984 Sudan 15. Mai 1990 B 15. August 1990 Südafrika 23. Mai 1980 B 25. Mai 1980 Suriname 4. November 1988 B 4. Februar 1989 Syrien 20. Juli 2001 B 20. Oktober 2001 Tansania 28. März 2001 B 28. Juni 2001 Thailand 18. Dezember 1984 B 18. März 1985 Togo 19. Juli 1989 B 19. Oktober 1989 Tonga 12. April 1977 B 25. Mai 1980 Trinidad und Tobago 15. Februar 1979 B 25.
Mai 1980 Tschechische Republik 19. Oktober 1993 N 1. Januar 1993 Tunesien 6. August 1980 B 6. November 1980 Tuvalu 22. August 1985 B 22. November 1985 Türkei 31. Juli 1980 B 31. Oktober 1980 Turkmenistan 4. Februar 2009 B 4. Mai 2009 Ukraine 1. November 1974 U 25. Mai 1980 Vertragsstaaten Ratifikation Inkrafttreten Ungarn 9. Januar 1980 25. Mai 1980 Uruguay 30. April 1979 B 25. Mai 1980 Vanuatu 28. Juli 1982 B 28. Oktober 1982 Venezuela 29. März 1983 29. Juni 1983 Vereinigte Arabische Emirate 15. Dezember 1983 B 15. März 1984 Vereinigte Staaten 7. September 1978 25. Mai 1980 Vereinigtes Königreich 7. Oktober 1977 25. Mai 1980 Alderney 19. Mai 2004 19. Mai 2004 Anguilla 19. Mai 2004 19. Mai 2004 Bermudas 8. Juni 1988 23. Juni 1988 Britische Jungferninseln 10. Juni 2004 10. Juni 2004 Falklandinseln 30. Januar 2004 30. Januar 2004 Gibraltar 1. November 1988 1. Dezember 1988 Guernsey 30. Januar 2004 30. Januar 2004 Insel Man 9. April 1985 1. Juli 1985 Jersey 30. Januar 2004 30. Januar 2004 Kaimaninseln 9. Mai 1988 23. Juni 1988 Montserrat 19. Mai 2004 19. Mai 2004 St. Helena 10. Juni 2004 10. Juni 2004 Turks- und Caicosinseln 7. Juli 2004 7. Juli 2004 Vietnam 18. Dezember 1990 B 18.
März 1991 Zypern 11. Oktober 1985 B 11. Januar 1986 * Vorbehalte und Erklärungen siehe hiernach. a Vom 25. Mai 1980 bis zum 30. Juni 1997 war das Übereink. auf Grund einer Ausdehnungserklärung des Vereinigten Königreichs in Hongkong anwendbar. Seit dem 1. Juli 1997 bildet Hongkong eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom5. Juni 1997 ist das Übereink. seit dem 1. Juli 1997 auch in der SAR Hongkong anwendbar. b Vom 24. Aug. 1999 bis zum 19. Dez. 1999 war das Übereink. auf Grund einer Ausdehnungserklärung Portugals in Macau anwendbar. Seit dem 20. Dez. 1999 bildet Macau eine Besondere Verwaltungsregion (SAR) der Volksrepublik China. Auf Grund der chinesischen Erklärung vom 10. Dez. 1999 ist das Übereink. seit dem 20. Dez. 1999 auch in der SAR Macau anwendbar. c Das Übereinkommen gilt nicht für Tokelau. d Für das Königreich in Europa.
Vorbehalte und Erklärungen Frankreich Die französische Regierung bringt einen Vorbehalt betreffend Artikel VIII Buchstabe d Ziffer i an, wonach sie keine Anrufung dieser Bestimmung gegen ihre eigenen Schiffe anerkennen wird, da diese Bestimmung dem Völkerrecht nicht entspricht.