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S'annunziar

Verordnung des BLW über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft

913.211 · Systematische Sammlung des Bundesrechts

Versiun dals 1 schan. 2002

https://lexipedia.io/rm/docs/ch/sr-rs-rs/913-211/de/verordnung-des-blw-uber-investitionshilfen-und-soziale-begleitmassnahmen-in-der-landwirtschaft

Consultà ils 5 sett. 2026

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  2. Confederaziun
  3. Collecziun sistematica dal dretg federal
Funtauna

Questa versiun n’è betg pli en vigur dapi ils 1 schan. 2004.

Abrogà tras: Verordnung des BLW über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (AS 2022 743),

Decretà cun: Verordnung des BLW über Investitionshilfen und soziale Begleitmassnahmen in der Landwirtschaft (AS 2003 5381),

Consultaziuns: Vernehmlassung Landwirtschaftliches Verordnungspaket 2022 (24-01-2022),

913.211

Verordnung des BLW über die Abstufung der pauschalen Ansätze für Investitionshilfen
(PAUV)

vom 7. Dezember 1998 (Stand am 28. Dezember 2001)

Das Bundesamt für Landwirtschaft, gestützt auf Artikel 19 Absatz 4, 43 Absatz 5 und 46 Absatz 5 der Strukturverbesserungsverordnung vom7. Dezember 19981, verordnet:

Footnotes

  1. [7] SR 913.1
  2. [1] SR 913.1

Art. 1 Abstufung der Investitionshilfen

Die Abstufung der pauschalen Investitionshilfen für die Starthilfe, für Wohnhäuser, für Ökonomiegebäude für Raufutter verzehrende Tiere, Remisen, Alpgebäude und für Schweine- und Geflügelställe sowie die Zuschläge für besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme (BTS) sind im Anhang aufgeführt.

Art. 2 Berücksichtigung der Lage der landwirtschaftlichen Nutzfläche

Befindet sich die langfristig gesicherte, anrechenbare landwirtschaftliche Nutzfläche eines Betriebes in verschiedenen Zonen, so gilt für die Berechnung der Investitionshilfen:

  1. die Zone, welche mehr als zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche umfasst;

  2. der Mittelwert der Ansätze der entsprechenden Zonen, wenn sich zwischen einem Drittel und zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in verschiedenen Zonen befindet.

Art. 32 Maximale Investitionshilfe pro Betrieb

Die maximale Investitionshilfe für Ökonomiegebäude wird pro Betrieb auf

Grossvieheinheiten (GVE) beschränkt. Für gemeinschaftliche Bauten (Betriebsgemeinschaft, Tierhaltungsgemeinschaft oder ähnliche Gemeinschaften) ist der Beitrag auf 80 GVE beschränkt, wobei pro Partner maximal 40 GVE angerechnet werden.

Bei gemeinschaftlichen Bauten über 80 GVE werden die zusätzlich anrechenbaren GVE in allen Zonen mit Investitionskrediten unterstützt:

a. Raufutter verzehrende Tiere mit der Hälfte der Pauschalen für das Talgebiet ohne Hügelzone gemäss Tabelle C.2 im Anhang.

AS 1998 3114

b. Schweine und Geflügel mit der Hälfte der Pauschalen gemäss Tabelle E im Anhang.

Footnotes

  1. [2] Fassung gemäss Ziff. I der V des BLW vom 5. Dez. 2001 (AS 2001 3545).

Art. 4 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am1. Januar 1999 in Kraft.

Anhang3 (Art. 1) Pauschale Investitionshilfen A. Investitionskredite für die Starthilfe Kategorien Standard-Arbeitskräfte Pauschalen in Franken Kategorie 1 0.80–1.19 60 000 Kategorie 2 1.20–2.19 120 000 Kategorie 3 2.20 und höher 150 000 Die Standard-Arbeitskräfte werden nach Artikel 3 der Landwirtschaftlichen Begriffsverordnung vom7. Dezember 19984 berechnet. Die Starthilfe der Kategorie1 wird nur in Gebieten nach Artikel 89 Absatz 2 des Landwirtschaftsgesetzes vom 29. April 19985 gewährt.

B. Investitionskredite für Wohnhäuser Element maximale Kubatur Pauschalen in Franken Betriebsleiterwohnung mit Altenteil 1200 m3 150 000 Betriebsleiterwohnung 900 m3 120 000 Altenteil 600 m3 90 000 Für Nebenerwerbsbetriebe nach Artikel 89 Absatz 2 des Landwirtschaftsgesetzes6 werden die obigen Ansätze halbiert.

Bereinigt gemäss Ziff. I der V des BLW vom 23. Dez. 1999 (AS 2000 238) und Ziff. II der V des BLW vom5. Dez. 2001 (AS 2001 3545).

C. Investitionshilfen für Ökonomiegebäude für Raufutter verzehrende Tiere C.1 Beiträge Bundes- und Kantonsbeitrag in Franken davon Bundesbeitrag, je nach Finanzkraft des Kantons Element Einheit Talgebiet Hügelzone Bergzonen II–IV ohne und Hügelzone Bergzone I Neubau Ökonomiegebäude oder gleichwertiger Umbau Neubau Grund- 0 15 000 20 000 pauschale davon Bundesbeitrag 7500–8830 10 000–11 800 Neubau GVE 0 3700 6500 davon Bundesbeitrag 1850–2180 3250–3830 Neubau BTS GVE 0 4200 7300 davon Bundesbeitrag 2100–2470 3650–4300 Bau einzelner Elemente Stall Grund- 0 10 000 14 000 pauschale davon Bundesbeitrag 5000–5900 7000–8240 Stall GVE 0 2500 4000 davon Bundesbeitrag 1250–1470 2000–2360 Stall BTS GVE 0 3000 4800 davon Bundesbeitrag 1500–1770 2400–2830 Heu- und Siloraum m3 0 30 40 davon Bundesbeitrag 15.00–18.00 20.00–24.00 Hofdüngeranlage m3 0 45 60 davon Bundesbeitrag 22.50–26.50 30.00–35.50 Remise m2 0 50 70 davon Bundesbeitrag 25.00–29.50 35.00–41.50 Bemerkungen für Beiträge: Der Gesamtbeitrag berechnet sich aus einer Grundpauschale pro Fall sowie den pauschalen Ansätzen je GVE.

Die Grundpauschale wird nur für den Neubau von Ökonomiegebäuden sowie beim Element Stall ausgerichtet.

C.2 Investitionskredite Investitionskredit in Franken Element Einheit Talgebiet ohne Hügelzone und Bergzonen II–IV Hügelzone Bergzone I Neubau Ökonomiegebäude oder gleichwertiger Umbau Neubau GVE 7000 4500 4500 Neubau BTS GVE 7900 5100 5100 Bau einzelner Elemente Stall GVE 4500 3000 3000 Stall BTS GVE 5400 3600 3600 Heu- und Siloraum m3 80 40 40 Hofdüngeranlage m3 100 60 60 Remise m2 170 90 90 C.3 Gemeinsame Bestimmungen für Beiträge und Investitionskredite:

  1. Beim Bau einzelner Elemente und Umbauten darf die Summe der Teilbeträge keinesfalls höher sein als die Pauschale für den Neubau eines Ökonomiegebäudes.

  2. Für Schafställe, ausgenommen Milchschafe, werden die Ansätze um 40 Prozent gekürzt.

  3. Die Unterstützung von Remisen ist in Betrieben ohne Raufutter verzehrende Tiere ebenfalls möglich.

D. Investitionshilfen für Alpgebäude Element, Gebäudeteil, Einheit Bundes- und Kantonsbeitrag Investitionskredit in Franken in Franken davon Bundesbeitrag, je nach Finanzkraft des Kantons Alphütte (Wohnteil); 40 000 35 000 Jungvieh und bis 59 Kühe davon Bundesbeitrag 20 000–23 530 Alphütte (Wohnteil); ab 60 Kühe 60 000 60 000 davon Bundesbeitrag 30 000–35 300 Räume und Einrichtungen für die 1200 1500 Käsefabrikation und -lagerung pro Milchkuh davon Bundesbeitrag 600–710 Stall, inklusive Hofdüngeranlage pro GVE 1000 1200 davon Bundesbeitrag 500–590 Schweinestall, inklusive Hofdüngeranlage 350 300 pro Mastschweineplatz (MSP) davon Bundesbeitrag 175–210 Gemeinsame Bestimmungen für Investitionshilfen für Alpgebäude: Pro Milchkuh wird maximal ein Mastschweineplatz unterstützt. Die maximalen Beträge je GVE nach den Artikeln 19 Absatz 2 Buchstabe b (2200–2600 Franken Bundesbeitrag) und 46 Absatz 2 Buchstabe c (3000 Franken Investitionskredit) der Strukturverbesserungsverordnung vom7. Dezember 19987 dürfen nicht überschritten werden.

E. Investitionskredite für Ökonomiegebäude für Schweine und Geflügel Neubau von Stall, Futterlager und Hofdüngeranlage Tiergattung Einheit Investitionskredit Investitionskredit je Einheit in Franken je Einheit inklusive Zuschlag BTS in Franken Zuchtschweine inklusive Platz 2200 2550 Nachzucht und Eberanteil Mastschweine Platz 260 300 Legehennen 100 Plätze 3500 4200 Aufzucht- und Mastgeflügel 100 Plätze 1700 2000

Footnotes

  1. [4] SR 910.91
  2. [5] SR 910.1
  3. [6] SR 910.1