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AS 2005 1937

Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression für die natürlichen Personen bei der direkten Bundessteuer

Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression

Änderung vom 27. April 2005

Der Schweizerische Bundesrat verordnet:

I Die Verordnung vom 4. März 19961 über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression für die natürlichen Personen bei der direkten Bundessteuer wird wie folgt geändert:

Einfügen eines Kurztitels und einer Abkürzung (Verordnung über die kalte Progression, VKP)

Gliederungstitel vor Art. 1

1. Abschnitt: Grundsätze

Art. 1 Abs. 2

2 Der Ausgleich berücksichtigt:

a. für die Tarife und Abzüge nach dem 2. Abschnitt die Erhöhung des Landes- indexes der Konsumentenpreise vom 31. Dezember 1991 bis 31. Dezember 1995; b. für die Tarife und Abzüge nach dem 3. Abschnitt die Erhöhung des Landes- indexes der Konsumentenpreise vom 31. Dezember 1995 bis 31. Dezember 2004.

Art. 5 Abs.1 und 2

1 Die Steuer für ein Steuerjahr beträgt:

Franken bis 13 600 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.77; für 29 800 Franken Einkommen 124.70 und für je weitere 100 Franken Einkommen –.88 mehr; für 39 000 Franken Einkommen 205.65 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.64 mehr;

1 SR 642.119.2

2005-0293 1937

Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression AS 2005

Franken für 52 000 Franken Einkommen 548.85 und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.97 mehr; für 68 300 Franken Einkommen 1 032.95 und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.94 mehr; für 73 600 Franken Einkommen 1 347.75 und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.60 mehr; für 97 700 Franken Einkommen 2 938.35 und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.80 mehr; für 127 100 Franken Einkommen 5 525.55 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.— mehr; für 166 200 Franken Einkommen 9 826.55 und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.20 mehr; für 712 400 Franken Einkommen 81 924.95; für 712 500 Franken Einkommen 81 937.50 und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr. 2 Für Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, sowie für verwitwete, gerichtlich oder tatsächlich getrennt lebende, geschiedene und ledige Steuerpflichtige, die mit Kindern oder unterstützungsbedürftigen Personen im glei- chen Haushalt zusammenleben und deren Unterhalt zur Hauptsache bestreiten, beträgt die jährliche Steuer: Franken bis 26 700 Franken Einkommen 0 und für je weitere 100 Franken Einkommen 1.—; für 47 900 Franken Einkommen 212.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 2.— mehr; für 54 900 Franken Einkommen 352.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 3.— mehr; für 70 900 Franken Einkommen 832.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 4.— mehr; für 85 100 Franken Einkommen 1 400.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 5.— mehr; für 97 400 Franken Einkommen 2 015.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 6.— mehr; für 108 100 Franken Einkommen 2 657.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 7.— mehr; für 117 000 Franken Einkommen 3 280.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 8.— mehr; für 124 000 Franken Einkommen 3 840.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 9.— mehr; für 129 300 Franken Einkommen 4 317.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 10.— mehr; für 132 900 Franken Einkommen 4 677.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.— mehr; für 134 700 Franken Einkommen 4 875.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 12.— mehr;

Verordnung über den Ausgleich der Folgen der kalten Progression AS 2005

Franken für 136 500 Franken Einkommen 5 091.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 13.— mehr; für 843 600 Franken Einkommen 97 014.— und für je weitere 100 Franken Einkommen 11.50 mehr.

Art. 6 Abs. 1 und 3

1 Von den allgemeinen, frankenmässig festgelegten Abzügen beträgt der Abzug für

Versicherungsprämien und Sparkapitalzinsen (Art. 212 Abs. 1 DBG): a. mit Beiträgen nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG:

1. für verheiratete Personen, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter

Ehe leben, 3300 Franken,

2. für die übrigen Steuerpflichtigen 1700 Franken;

b. ohne Beiträge nach Artikel 33 Absatz 1 Buchstaben d und e DBG:

1. für verheiratete Personen, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter

Ehe leben, 4950 Franken,

2. für die übrigen Steuerpflichtigen 2550 Franken.

3 Der Abzug vom Erwerbseinkommen des zweitverdienenden Ehegatten (Art. 212

Abs. 2 DBG) beträgt 7600 Franken.

Art. 7 Sozialabzüge Die Sozialabzüge betragen: a. für jedes Kind (Art. 213 Abs. 1 Bst. a DBG) 6100 Franken; b. für jede unterstützungsbedürftige Person (Art. 213 Abs. 1 Bst. b DBG) 6100 Franken.

II Diese Änderung tritt am 1. Januar 2006 in Kraft.

27. April 2005 Im Namen des Schweizerischen Bundesrates Der Bundespräsident: Samuel Schmid Die Bundeskanzlerin: Annemarie Huber-Hotz

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