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AS 2013 2339

Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer

Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzgesetz, GSchG)

Änderung vom 22. März 2013

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in den Bericht vom 3. September 20121 der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Ständerates und in die Stellungnahme des Bundesrates vom 7. November 20122 beschliesst:

I Das Gewässerschutzgesetz vom 24. Januar 19913 wird wie folgt geändert:

Art. 37 Abs. 1 Bst. a und bbis

1 Fliessgewässer dürfen nur verbaut oder korrigiert werden, wenn:

a. der Schutz von Menschen oder erheblichen Sachwerten es erfordert (Art. 3 Abs. 2 des BG vom 21. Juni 19914 über den Wasserbau); bbis. es für die Errichtung einer Deponie nötig ist, die nur am vorgesehenen Standort errichtet werden kann und auf der ausschliesslich unverschmutztes Aushub-, Abraum- und Ausbruchmaterial abgelagert wird;

II

1 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

2 Der Bundesrat bestimmt das Inkrafttreten.

Ständerat, 22. März 2013 Nationalrat, 22. März 2013 Der Präsident: Filippo Lombardi Die Präsidentin: Maya Graf Der Sekretär: Philippe Schwab Der Sekretär: Pierre-Hervé Freléchoz