24.7625 · Fragestunde. Frage · 2024-09-11
Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation
Erledigt
Wortlaut
Das Postulat 22.4585 fordert einen Aktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch langlebige Chemikalien.
- Wann kann mit dem Bericht gerechnet werden?
- Und wie geht der Bundesrat bezüglich der Forschung und dem Entnehmen der Chemikalien aus der Umwelt vor?
- Sind weitere Forschungsprojekte, Alternativen zum Einsatz der Chemikalien und Projekte zur "Reinigung" der Umwelt geplant?
Stellungnahme des Bundesrates
Der Bundesrat plant, den Bericht zum Postulat 22.4585 Moser bis Ende 2025 vorzulegen. Der Bericht soll aufzeigen, ob ein Aktionsplan zur Reduktion der Belastung von Mensch und Umwelt durch PFAS und andere langlebige Chemikalien erforderlich ist. Dafür prüfen die zuständigen Bundesämter aktuell u.a. die Belastungssituation, mögliche Eintragsquellen für PFAS, die aktuelle Rechtslage oder wissenschaftliche Studien zu PFAS. Stakeholder aus Wirtschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft und NGOs sowie die kantonalen Vollzugsbehörden werden einbezogen.Der Fokus der Altlastenbearbeitung liegt auf der Ermittlung der stark belasteten Standorte wie beispielsweise Deponien und Galvanikbetriebe und deren rasche Sanierung. Langlebige Chemikalien sind auch ein wichtiger Bestandteil im Forschungskonzept UMWELT des Bundes. Die Entwicklung von Alternativen ist Aufgabe der Wirtschaft.