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24.7854 · Fragestunde. Frage · 2024-12-04

Departement des Innern

Erledigt

Wortlaut

- Welchen Nutzen verspricht sich der Bundesrat von einem Monitoring zu Fragen der Arbeitsbedingungen bezüglich Belästigung und Abhängigkeit für Kulturschaffende, welches bereits bekannte Missstände aufgreift?
- Könnte sich der Bundesrat statt eines Monitorings auch andere, griffigere und für den Bundeshaushalt möglichst kostenneutrale Massnahmen vorstellen?

Stellungnahme des Bundesrates

Das Parlament hat die Kulturbotschaft 2025-2028 in der Herbstsession 2024 verabschiedet. In der Kulturbotschaft wird auch die Frage der physischen und psychischen Integrität der Kulturschaffenden angesprochen (Kapitel 1.2.1): Das Bundesamt für Kultur wird «eine Erhebung zum bestehenden Angebot durchführen, den Bedarf abklären und mögliche Zukunftsmodelle für eine allfällige nationale Anlaufstelle erarbeiten» (Kapitel 4.1.3). Mit dem Start der neuen Kulturbotschaft werden diese Prüfarbeiten jetzt aufgenommen. Es handelt sich um eine einmalige Erhebung und nicht um ein fortlaufendes Monitoring. Die Erhebung hat namentlich die bereits bestehenden Angebote auf regionaler und kantonaler Ebene zum Gegenstand. Sie wird allenfalls bestehenden Lücken aufzeigen und den allfälligen Handlungsbedarf feststellen. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen mit den verschiedenen Partnern diskutiert.