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25.7401 · Fragestunde. Frage · 2025-06-04

Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation

Erledigt

Wortlaut

Mit der neuen Jagdverordnung hat der Bundesrat die Bleimunition verboten. Das ist vorbildlich, denn Blei ist ein potentes Umweltgift. Gemäss einem Merkblatt ist die Fischerei für über einen Zehntel des Bleieintrags in die Schweizer Oberflächengewässer verantwortlich: 1250 kg Blei durch Verluste von Ködern zum Angeln von Fischen.
Kann der Bundesrat diese Zahlen bestätigen?
Was tut er, um – kohärent zur Jagd - die Bleibelastung durch die Fischerei in Schweizer Gewässern zu stoppen?

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat kann bestätigen, dass jährlich rund 1250 kg Blei durch die Fischerei in Oberflächengewässer gelangen, was rund 10 Prozent des Gesamteintrags von Blei aus verschiedenen Quellen ausmacht. Der Bund ist sich der Problematik bewusst und setzt auf Sensibilisierung und Zusammenarbeit mit den verschiedenen Interessensgruppen. So haben die Jagd- und Fischereiverwalterkonferenz der Kantone (JFK), der Schweizerische Berufsfischerverband (SBFV), die Association Suisse Romande des Pêcheurs professionnels (ASRPP) und die Schweizerische Vereinigung der Fischereiaufseher (SVFA) 2020 zusammen mit dem Bundesamt für Umwelt einen Flyer «Hände weg vom Blei in der Fischerei» publiziert.