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96.3278 · Postulat · 1996-06-17

Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung

Erledigt

Wortlaut

Die Weigerung der meisten Fleischvermarkter, weiterhin Tiermehl verfüttern zu lassen, ist verständlich. Viele Konsumenten und Konsumentinnen wollen, dass Nutztiere nicht länger gezwungen werden, ihre Artgenossen zu verspeisen.

Grundsätzlich spricht hingegen nichts dagegen, an Schweine ein Rinder-/Geflügelmehl und an Geflügel ein Rinder-/Schweinemehl zu verfüttern. Bisher fehlen aber Infrastrukturen für eine gattungsspezifische Verwertung von Schlachtabfällen.

Der Bundesrat wird eingeladen:

1. alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, damit so rasch wie möglich nach Gattungen getrennte tierische Futterkomponenten auf den Markt kommen;

2. durch eine Verordnung die lückenlose Deklaration und Kontrolle solcher Komponenten sicherzustellen.

Antrag des Bundesrates

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Stellungnahme des Bundesrates

Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.