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Leuenberger Moritz · Bundesrat · 2001-03-15

Leuenberger Moritz · Bundesrat · Zürich · 2001-03-15

Wortprotokoll

Der Bundesrat ist bereit, die Empfehlung entgegenzunehmen.

Um die Halte der Züge möglich zu machen, muss irgendwo auf der Strecke am Jurasüdfuss Zeit gewonnen werden, damit die Fahrpläne und Umsteigebedingungen an anderen Orten der Strecke nicht aus dem Gleichgewicht geraten. Wir haben diesbezüglich sogar extra - wie man das in wichtigen Fällen macht - eine Task force gebildet, die der SBB AG bereits die entsprechenden Aufträge gegeben hat. Konkret zur Diskussion steht insbesondere der Halt der Intercity-Züge in Aarau. Dieser Halt war eigentlich sogar das Ziel der ersten Etappe der "Bahn 2000", dann aber mit den aktuellen Angebotskonzepten nicht zu verwirklichen. Erfolg versprechend, um Zeit zu gewinnen, könnten einerseits beschränkte Infrastrukturausbauten sein, andererseits aber auch betriebliche Massnahmen oder eine Kombination von beidem. Deswegen haben wir diese Task force gebildet.

Wir können nicht einfach den SBB den Auftrag geben, damit sie bezüglicher dieser Wünsche den Fahrplan optimieren. Es kann sein, dass auch das Infrastrukturamt das Seinige dazu beitragen muss, damit das Ganze dann klappt. Deswegen diese beiden Arbeitsgruppen, diejenige der Betreiberin und die des BAV.

Die SBB werden vom BAV die entsprechenden Planungsaufträge erhalten und bis diesen Herbst darlegen müssen, ob und mit welchen Massnahmen und Kosten die Optimierungen erreichbar sein werden. Wir erwarten von den SBB eine Planungstiefe, die, wenn das Ergebnis positiv ist, eine sofortige Inangriffnahme und einen Abschluss der Arbeiten - wenn möglich bis zum Jahre 2004 oder 2005 - erlauben würde. Das wäre dann zeitgleich mit der Inbetriebnahme der ersten Etappe von "Bahn 2000".

Deswegen können wir die Empfehlung entgegennehmen.