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Triponez Pierre · Nationalrat · 2010-12-14

Triponez Pierre · Nationalrat · Bern · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2010-12-14

Wortprotokoll

Zuerst einmal sollte man sich nicht an der Zahl von 16 000 Arbeitsplätzen derart aufhängen lassen. Wir sind uns bewusst, dass der Erfolg durchaus gegeben ist, wenn es uns gelingt, mehrere Tausend Personen zu integrieren. Frau Ingold, es wäre nun fast ein bisschen übertrieben zu sagen, wenn es nicht 16 000 seien, dann sei das kein Erfolg. Also bitte schön, bleiben Sie ein bisschen bei den Realitäten! Jede Person, die wir so eingliedern können, bedeutet einen Fortschritt. Dass in der letzten Zeit auch schon mit der 5. IV-Revision gute Fortschritte gemacht worden sind, das wissen wir alle.

Aber Sie haben den Text nicht gelesen und mir vorhin nicht zugehört. Das ist ja der Inhalt von Artikel 8a. Man will ja beide Parteien mit Liebe und Vertrauen zueinander führen. Man will die Belastung möglichst tief halten. Man will das Risiko auch für den Arbeitgeber minimieren; häufig ist es nicht einmal der Arbeitgeber, sondern sind es die Mitarbeiter, die keinen neuen Kollegen aufnehmen wollen. Man will sie zusammenführen. Man will ihnen maximal drei Jahre Zeit geben, mit einer Begleitung. Das ist die beste Chance, die wir diesen Menschen und auch den Arbeitgebern geben können - nicht die Sicherheit, dass man die Zahl von 16 000 erreicht -, damit diese Integration erfolgreich ist.