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Gutzwiller Felix · Ständerat · 2011-09-22

Gutzwiller Felix · Ständerat · Zürich · Freisinnig-demokratische Fraktion · 2011-09-22

Wortprotokoll

Aufgrund der Bedeutung dieses Anliegens für die beteiligten Regionen gestatte ich mir, in Ergänzung zu den von Kollegin Diener schon gemachten Ausführungen noch Folgendes festzuhalten: Ich glaube in der Tat auch, dass Raum für eine Lösung vorhanden ist und dass wir in dieser Geschichte weiterkommen. Es gibt eigentlich, wie Frau Diener gesagt hat, noch zwei Aufgaben, die gelöst werden müssen: Die Erste ist die Länge der Überdeckung, da variieren die Schätzungen und die technischen Angaben noch; das Zweite sind die Kosten. Das sind aber Aufgaben, die eigentlich gelöst werden können, wenn die Beteiligten wirklich eine Lösung wollen. Auch das Problem einer allfälligen Verzögerung, das in früheren Debatten diskutiert wurde, sollte gelöst werden können. Wir alle wünschen keine Verzögerung dieses wichtigen Projektes.

Lassen Sie mich als Ergänzung einfach noch einmal sagen, warum dieses Anliegen nicht nur ein regionalpolitisches ist, sondern wirklich eine Region und eine Verkehrssituation von nationaler Bedeutung betrifft. Für diejenigen, die das Thema weniger gut kennen: Die Autobahn, über die wir sprechen, hat heute eine Verkehrsfrequenz von 118 000 Fahrzeugen pro Tag und ist schon heute eine der dichtest befahrenen. Nach dem entsprechenden Um- und Ausbau sollen es 140 000 Fahrzeuge pro Tag sein. Es wird die am dichtesten und am stärksten befahrene Strasse der Schweiz sein.

Ich muss Ihnen nicht ausmalen, welche Belastungen das mit sich bringt. Ich muss Ihnen auch nicht ausmalen - Sie können es jeden Tag am Radio und in den Verkehrsnachrichten hören -, welches Ausmass die Staus annehmen können und welche Folgen das für die Bevölkerung haben kann. Deshalb ist diese Überdeckung bei einer wichtigen Verkehrsinfrastruktur wirklich ein zentrales Thema, und zwar - ich sage es noch einmal - nicht nur von lokalem, sondern auch von nationalem Interesse.

Wie Sie von Frau Diener gehört haben, sind die Regierung des Kantons Zürich, die Gemeinde Weinigen, auch vertreten durch die Behörden, und das ganze Limmattal als eine von verschiedenen Infrastrukturen stark belastete Region äusserst dankbar, wenn Sie dieser Motion - diesem Appell, hier eine Lösung zu finden - zustimmen.