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Reimann Maximilian · Ständerat · 2011-09-22

Reimann Maximilian · Ständerat · Aargau · Fraktion der Schweizerischen Volkspartei · 2011-09-22

Wortprotokoll

Wenn wir bei diesem Thema schon Diskussion gewährt haben,, so melde auch ich mich zu Wort, weil mir - und auch den Leuten in meiner Region, in dem nördlich des Jura gelegenen Teil des Kantons Aargau - ein Satz in der Antwort des Bundesrates wirklich sauer aufgestossen ist. Es ist der Satz zuunterst auf Seite 1: [PAGE 903] "Eine neue Linie von Basel durch den Jura (z. B. durch den Wisenberg) ist somit erst dann zu realisieren, wenn deren Bedarf nachgewiesen ist."

Frau Bundesrätin, wer ist es denn, der diesen Bedarf feststellt? Ist es irgendein Grüppchen von drei, vier Verkehrsplanern, die an irgendeinem Bürotisch in Bern sitzen? Oder hört man auch auf die Region? Ich gehöre dem Komitee Pro Wisenberg an, wie auch weitere hier Anwesende, und hinter diesem Komitee steht die Bevölkerung, die Wirtschaft und ein grosser Teil der Behörden unserer Region. Für dieses Komitee ist der neuen Wisenbergtunnel ein zentrales, unverzichtbares Projekt nicht nur von regionaler, sondern auch von nationaler Bedeutung, dessen Realisierung oberste Priorität hat und nicht weiter hinausgezögert werden darf. Deshalb war es für unser Komitee ebenso unverständlich wie inakzeptabel, Frau Bundesrätin, dass wir im Monat März dieses Jahres vom Bundesamt für Verkehr nicht einmal zur Vernehmlassung über die Zukunft des Schweizer Schienennetzes im Rahmen des zitierten Projektes Fabi eingeladen worden sind. Frau Bundesrätin, das ist so nicht akzeptabel!

Deshalb bitte ich Sie, Ihren Leuten in besagtem Bundesamt zu sagen, dass es beim Schweizer Schienennetz nach dem Bau der Neat nicht bloss Investitionsbedarf auf der Ost-West-Achse, sondern auch in der Nordwestschweiz gibt. Ich hoffe nicht, dass man aus unserer Ecke dieses Landes noch lauter schreien muss, um in Bundesbern endlich gehört zu werden.

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