Quadranti Rosmarie · Nationalrat · 2012-09-18
Quadranti Rosmarie · Nationalrat · Zürich · Fraktion BD · 2012-09-18
Wortprotokoll
Die BDP-Fraktion stellt sich hinter die Teilnahme an der Weltausstellung in Mailand. Die BDP sieht eine Chance für die Schweiz und vor allem aber auch für die Gotthardkantone, sich positiv zu präsentieren. Eine Weltausstellung unmittelbar vor unserer Haustür muss genutzt werden. Mit unserem Nachbarland Italien pflegen wir traditionell gute Beziehungen, und wenn die Welt vor unsere Haustür kommt, können wir unser positives Image weiter verstärken. Damit die Nachhaltigkeit noch verstärkt wird, wird im Vorfeld der Weltausstellung und nach der Veranstaltung in enger Zusammenarbeit mit den Partnern von Präsenz Schweiz ein Schweizer Veranstaltungsprogramm "Verso l'Expo Milano 2015" geplant. Auf diese Weise wird die Expo in Veranstaltungen zwischen 2013 und 2016 eingebettet.
Das Motto der Weltausstellung, "Den Planeten ernähren. Energie für das Leben", ist nahezu ideal, um Schweizer Forschung und Innovation und Landwirtschaft im Nahrungsmittelbereich zu präsentieren. Zudem ist die BDP überzeugt, dass das Siegerprojekt für die Gestaltung des Schweizer Pavillons unter dem Titel "Confooderatio Helvetica" grosse Aufmerksamkeit erregen wird. Das Leitthema "Wenn viele zu viel nehmen, hat es für die meisten zu wenig" ist in unseren Augen eine brillante Umsetzung des Expo-Mottos. Und dass die Türme anschliessend als Gewächshäuser weiter zur Verfügung stehen, zeigt auch hier wieder, dass die Schweiz Nachhaltigkeit ernst nimmt. Der Schweizer Pavillon wird, so sind wir überzeugt, wiederum zu einem Publikumsmagneten werden. Bevor Besucherinnen und Besucher aber die Türme erklimmen können, sollen sie über die Beiträge der Schweiz zu einer sicheren und gesunden Welternährung informiert werden. Ebenso ist ein wichtiger Aspekt, dass die positive Wechselwirkung von Landwirtschaft und Tourismus dargestellt wird.
Die BDP ist überzeugt, dass Italien die Expo gut ausrichten kann; Italien kann das. Die BDP-Fraktion freut sich auf Mailand 2015, auf den Schweizer Pavillon und stimmt dem Verpflichtungskredit von 23,1 Millionen Franken zu.