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Leuthard Doris · Bundesrat · 2012-09-24

Leuthard Doris · Bundesrat · Aargau · 2012-09-24

Wortprotokoll

Die Schweiz hat 1999 die Rahmenkonvention der Alpenkonvention ratifiziert und 2011/12 turnusgemäss den Vorsitz der Alpenkonvention übernommen. 2012 hat die Alpenwoche zum ersten Mal in der Schweiz stattgefunden. Dank der Kombination von Alpenwoche und Alpenkonferenz - der Konferenz der Umweltminister im Rahmen der Alpenkonvention - konnte dem Schweizer Anliegen nach einer verbesserten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren in den Alpen sowie der verbesserten Nutzung von Synergien Nachdruck verliehen werden. Die Kosten der Alpenwoche belaufen sich auf insgesamt 350 000 Franken, davon sind rund 300 000 Franken Bundesmittel. Diese Kosten werden aus dem Konto "Übriger Betriebsaufwand, Vorsitz Alpenkonferenz" des Bundesamtes für Raumentwicklung gedeckt und waren im Voranschlag 2012 für die Durchführung des Vorsitzes eingestellt. Der Personalaufwand beläuft sich auf eine Stelle im Jahr 2012. Die Mitorganisatoren haben sich vor allem mit Personalaufwand an der Planung und Durchführung der Alpenwoche beteiligt. So haben die Organisationen die Ausschreibung für die verschiedenen Beiträge an der Alpenwoche koordiniert und betreut, sie haben das Konferenzsekretariat bestellt und die verschiedenen Übersetzungsarbeiten übernommen. Dank der engen Koordination sowie der engagierten Unterstützung durch das Val Poschiavo konnten die Kosten der Alpenwoche daher verhältnismässig gering gehalten werden.