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Engler Stefan · Ständerat · 2012-11-26

Engler Stefan · Ständerat · Graubünden · Fraktion CVP-EVP · 2012-11-26

Wortprotokoll

Prima di parlare del progetto dell'Esposizione universale 2015 di Milano - uno dei tanti ambiti dove i cantoni Grigioni e Ticino collaborano - ho il grato compito di portarle un caloroso saluto ed un abbraccio dal mio cantone e in modo particolare dalle vallate del Grigioni italiano. Anche in Valposchiavo, Bregaglia, Mesolcina e Calanca si prende atto con orgoglio e soddisfazione che un italofono presiede il Consiglio degli Stati. Dal sud dei Grigioni, dunque, di cuore un sentito forza Filippo! (Acclamazioni)

Es ist gut und wichtig, dass die Schweiz bei dieser Weltausstellung vor den Toren der Schweiz mitmacht. Dass unser Land als erstes die Bereitschaft mitzumachen bekundet hat, unterstreicht die Wichtigkeit des Anlasses und hat uns in Italien auch viel Sympathie eingebracht.

Das Projekt mit den fünf Türmen, das im Schweizer Pavillon realisiert werden soll, ist mit dem Thema der Weltausstellung, "Nutrire il pianeta. Energia per la vita", sicher im Einklang. Allerdings, nüchtern betrachtet, werden bei dessen Realisierung noch einige Herausforderungen zu bewältigen sein. Ich nenne nur zwei: Wie wird man die Lebensmittel in den Türmen während der Sommerhitze konservieren, und wie wird man dem eiligen Schweizer Besucher den Zusammenhang mit der Schweiz erklären können?

An der Ausstellung werden auch vier Kantone mitmachen - das ist auch der Grund, weshalb ich das Wort ergriffen habe -, nämlich Uri, Wallis, Ticino und Graubünden, die sich als Gotthardkantone organisiert haben. Dem Vernehmen nach waren die Gotthardkantone zuerst als Platin-Partner angemeldet, nun werden sie unter "cantons and cities" in der Struktur aufgeführt. Ich finde das richtig und auch besser, weil die Beteiligung der Kantone, die für notabene gesamthaft 150 Quadratmeter der 4000 Quadratmeter schweizerischer Ausstellungsfläche mehr als 1,7 Millionen Franken Miete zu bezahlen haben, institutionellen Charakter hat.

Es wäre sehr schön, wenn Sie, Herr Bundesrat, uns bestätigen könnten, dass Präsenz Schweiz die Kantone grundsätzlich nicht wie einen Sponsor unter vielen, sondern als Partner bei der Präsentation der Schweiz an der Weltausstellung in Milano betrachtet. Das setzt voraus, dass die Kantone alle Möglichkeiten, die der Pavillon bietet, auch unbeschränkt nutzen können.

Ich werde gerne zustimmen, dass die Eidgenossenschaft 23 Millionen Franken brutto für die Weltexpo Milano 2015 einsetzt. Teile dieser Summe, so unsere berechtigte Hoffnung, werden ja durch Sponsoren aufgebracht. Die Gotthardkantone werden für dieses Abenteuer, das vor Beginn der Ausstellung auch eine Roadshow in einigen Städten Italiens vorsieht, selber annähernd 10 Millionen Franken aufwenden. Die Sponsorensuche ist für die Kantone noch schwieriger als für Präsenz Schweiz. Deshalb sind die Zusicherungen oder die guten Absichten, die Sie, Herr Bundesrat, uns heute geben können, für die Kantone eminent wichtig und tragen zur Motivation bei.

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