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Aeschbacher Ruedi · Nationalrat · 2001-06-21

Aeschbacher Ruedi · Nationalrat · Zürich · Evangelische und Unabhängige Fraktion · 2001-06-21

Wortprotokoll

Ich mache es kurz. Das Instrument der Telematik, der Verkehrslenkung, der Verkehrsleitung, ist grundsätzlich ein neutrales Instrument. Es ist wie ein Messer. Ein Messer können Sie gebrauchen, um Ihre Speisen zu schneiden. Ein Messer können Sie aber auch negativ einsetzen, um jemanden anzugreifen. Das ist mit der Telematik genau das Gleiche. Sie können Verkehrslenkung im positiven Sinn betreiben, aber auch so, dass es nicht zum Vorteil des Ganzen gereicht.

Wenn ich heute den Antrag Schmid Odilo unterstütze, dann gehe ich davon aus, dass die Verkehrslenkung, die damit beabsichtigt ist, und die sehr hohen Investitionen, die für dieses Instrument notwendig sein werden, dazu gebraucht werden, wie es im Antrag heisst, um die Verkehrsverlagerungsziele des Bundesrates zu erreichen. Das heisst nichts anderes, als einen Verkehr zu erzielen, der etwas menschen- und umweltverträglicher ist, der die Abwicklung des notwendigen Strassenverkehrs mit weniger Stau und weniger Problemen ermöglicht. Ich verstehe aber nicht eine Verkehrslenkung darunter, die nichts anderes im Sinn hat, als mit einer maximalen Optimierung des ganzen Strassensystems noch mehr Verkehr, noch mehr Lastwagen, noch mehr Autos, durch unser Land zu schleusen.

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